1. Startseite
  2. News
  3. Apple behebt Telugu-Bug mit iOS 11.2.6 & weiteren OS-Updates

Apple behebt Telugu-Bug mit iOS 11.2.6 & weiteren OS-Updates (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
Fotogalerie (1)
Fehlerteufel: Apple hatte in den letzten Monaten mit mehreren, eigentlich kleinen Bugs unter iOS 11 zu kämpfen, die jedoch für Nutzer eine große negative Wirkung erzielen konnten.

Apple hat in der vergangenen Nacht iOS 11.2.6 zum Download für alle Nutzer freigegeben. Das neueste iOS-Update ist als Problemlöser für einen Fehler zu sehen, der in den vergangenen Tagen zahlreiche Nutzer eines Apple-Geräts weltweit geplagt hatte: Der Versand oder Empfang eines bestimmten Zeichens der indischen Sprache Telugu konnte Apps wie Nachrichten, Mail, den Facebook Messenger und WhatsApp unbenutzbar machen oder gar iPhones und iPads abstürzen lassen.

Der sogenannte Telugu-Bug wurde im Laufe der letzten Woche bekannt und stellte aufgrund seiner Simplizität ein signifikantes Sicherheitsproblem dar. Für viele Millionen Menschen in Indien, die in Telugu tagtäglich kommunizieren, war der Fehler zudem natürlich einfach nur äußerst nervig. Neben diversen Nachrichten-Apps unter iOS betraf der Bug auch den Browser Safari auf allen Apple-Plattformen und unter anderem die Nachrichten-App unter macOS und auf der Apple Watch. Demzufolge veröffentlichte Apple zusätzlich zu iOS 11.2.6 Updates für watchOS, tvOS und machOS, um auch auf diesen Plattformen den Fehler auszumerzen.

Für Endanwender beziehungsweise Entwickler, die bereits eine oder mehrere der aktuell erhältlichen Vorschauversionen von Apples Betriebssystemen nutzen, ist es sicherlich gut, zu wissen, dass alle Betas nicht von dem Telugu-Bug betroffen sind. Apple hatte den Fehler in den kommenden größeren Aktualisierungen für iOS, macOS, tvOS und watchOS also schon zuvor beseitigt.

Das jüngste Bugfix-Update von Apple für iOS 11 ist das dritte dieser Art in nur wenigen Monaten. Im Dezember 2017 sowie im vergangenen Januar musste das Unternehmen jeweils ebenfalls zügig ein Update bereitstellen, um Fehler zu beheben, die ein iPhone zum Absturz oder zum Einfrieren bringen konnten. Positiv anrechnen kann man Apple immerhin die relativ kurze Zeit, die benötigt wird, um auf derlei Bugs zu reagieren. Dennoch wäre es natürlich fantastisch, wenn es solche zwar kleinen, aber schlussendlich gravierenden Fehler künftig nicht mehr in eine finale Fassung eines OS-Updates schaffen würden.

Quelle: The Verge