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Notebook Display Special: Diagonale, Auflösung & Co.
Bei der Auswahl eines passenden Notebooks, sollten Sie nicht nur auf Prozessor und Arbeitsspeicher achten. Auch das Display spielt eine entscheidende Rolle. Faktoren, wie Bildschirmdiagonale, Auflösung & Co. bestimmen hier, ob Sie das richtige Gerät für ermüdungsfreies Arbeiten auswählen. Die wichtigsten Entscheidungskriterien stellen wir Ihnen hier vor.
Genaugenommen ist das Display eines Notebooks die Schnittstelle zum Nutzer. Während sich ein kleiner Bildschirm optimal für den mobilen Einsatz eignet, führt er bei längeren Arbeiten am Notebook zu einer vorzeitigen Ermüdung der Augen. Unverzichtbar ist ein großer Bildschirm bei Multimedia- und Gaming-Notebooks. Hier müssen Sie allerdings unterwegs mit Akkulaufzeiten von 1,5 bis 2 Stunden rechnen, da große Bildschirme echte Stromfresser sind. Genau wie bei Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte & Co. sollten Sie also auch die Bildschirmauswahl genau Ihren Bedürfnissen anpassen.
Die Bildschirmdiagonale
Wichtiges Entscheidungskriterium für das passende Display ist die Bildschirmdiagonale. Die kleinsten Displays bieten so genannten
Netbooks. Hier liegen die Diagonalen zwischen
8 und
10 Zoll. Das reicht zum Tippen von Texten oder fürs Online-Banking unterwegs völlig aus. Multimedia-Anwendungen schließen sich aber durch die schwache Prozessor-, Arbeits- und Grafikspeicher-Leistung der Geräte aus. Auch Filme lassen sich hier nur eingeschränkt betrachten, da Netbooks ohne optisches Laufwerk ausgeliefert werden.
In der
13-Zoll-Klasse starten wesentlich teurere
Subnotebooks. Die sind technisch besonders hochwertig ausgestattet und auch entsprechend kostspieliger. Höchste Mobilität bei maximaler Leistung steht hier im Vordergrund. Für den entsprechend höheren Preis bietet das Gespann aus Display und Grafikkarte in Subnotebooks auch auf 13 Zoll komfortables Arbeiten.
Die nächstgrößeren Bildschirme finden Sie bei
Einsteiger Notebooks und
Allround Notebooks. Hier sind Bildschirmdiagonalen zwischen
15 und
16 Zoll üblich. Optimal ist diese Geräteklasse, wenn Sie auf ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis achten.
Die größten Displays werden in
Multimedia Notebooks und
Gaming Notebooks verbaut.
17 bis
18 Zoll sind hier die Messlatte, um Filme oder Spiele in Top-Qualität darzustellen. Achten Sie gegebenenfalls darauf, dass der Rechner in dieser Kategorie auch über ein Blu-ray-Laufwerk verfügen sollte, um Filme in HD-Qualität abzuspielen. Auch das Display sollte Multimedia Notebooks entsprechend die HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten unterstützen. Bei aktuellen 3D-Spielen ist jedoch eine Auflösung in HD häufig mit Abstrichen bei der Leistung und Darstellungsqualität verbunden.
Die Auflösung
Für die maximal darstellbare Auflösung ist der Bildschirm des Notebooks zustöändig. Prinzipiell ermittelt sich die Auflösung aus der Gesamtzahl der Bildpunkte, die auf dem Monitor in der Breite bzw. Höhe dargestellt werden. Wenn Sie Ihr Notebook – beispielsweise über den VGA-Port, oder einen DVI- bzw. HDMI-Anschluss - auch mit einem externen Monitor betreiben, sollten Sie nicht nur die interne sondern auch die externe maximal darstellbare Auflösung beachten.
Matt oder glänzend?
Eine wichtige Entscheidung müssen Sie schon bei der Auswahl der Oberfläche des Bildschirms fällen. Hier bieten die Hersteller neben matten Displays immer öfter glänzende Bildschirmoberflächen an. Diese Technik hat unterschiedliche Namen und heißt bei
Asus beispielsweise Crystal Shine Technology, bei
Dell TrueLife und bei
Toshiba TruBrite. Der Vorteil des matten Bildschirms, ist eine klare Lesbarkeit unter allen Lichtverhältnissen. Die glänzenden Displays überzeugen dafür durch eine brillante und sattere Farbdarstellung. Dafür müssen Sie allerdings Lichtreflexionen in Kauf nehmen, die das Display bei ungünstigem Umgebungslicht nahezu in einen Spiegel verwandeln können. Das „bessere“ Display gibt es also nicht.
Strom sparen
Der Monitor gehört zu den größten Stromverbrauchern in der Notebook-Ausstattung. Daher kommt es, dass kleine Netbooks durchaus bis zu zehn Stunden ohne Netzstecker betrieben werden können. Multimedia- und Gaming-Notebooks machen - nicht zuletzt wegen des großen Bildschirms - oft schon nach 1,5 bis 2 Stunden im mobilen Einsatz schlapp. Dennoch gibt es zwei Möglichkeiten, die Akkulaufzeit auch bei größeren Bildschirmen optimal zu verlängern. Zum einen können Sie auf ein Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung (auch als LED-Backlight bezeichnet) setzen. LED-Backlight-Monitore sind dabei nicht nur extrem stromsparend. Energie sparen Sie auch, indem Sie auf eine abschaltbare Grafikkarte setzen. Gerade High-End-Notebooks bieten diese Möglichkeit. Die Technik gibt es sowohl von AMD als auch von Nvidia. Sie wird dort als „Hybrid-Crossfire“ beziehungsweise „Hybrid-SLI“ bezeichnet. Der Vorteil: Wenn Sie die volle Grafikleistung, beispielsweise beim Anschauen einer DVD, nicht benötigen, lässt sich die Grafikkarte abschalten. In diesem Fall wird das Notebook über die Onboard-Grafikkarte versorgt, die deutlich weniger Strom benötigt.Auch manuell können Sie beim Display Energie sparen, beispielsweise, indem Sie die Helligkeit des Bildschirms herunterdrehen.
VGA, DVI oder HDMI?
Viele Notebooks stehen die meiste Zeit auf dem Schreibtisch und sind dort mit einem externen Monitor, Tastatur und Maus verbunden, um die Arbeit komfortabler zu gestalten. Schließlich verfügen schon preiswerte Desktop-Monitore über eine größere Bildschirmdiagonale als das Display eines großen Notebooks. Ergonomischer ist der Monitor auf dem Schreibtisch zudem, weil er sich in der Höhe und Neigung individuell verstellen lässt. Damit das Notebook das optimale Bild auf den externen Monitor bringt, sollten Sie die Anschlüsse am Notebook passend auswählen. Standard ist hier ein VGA-Anschluss. Der nimmt mit allen gängigen Monitoren Kontakt, liefert aber nur eine analoge Bildübertragung. Besser ist es, auf eine digitale DVI-Schnittstelle zu setzen. Im Vergleich zu VGA erhalten Sie hier ein deutlich schärferes Bild. Das beste Bildergebnis erreichen Sie, wenn Ihr Notebook über einen HDMI-Ausgang verfügt. Dieser Anschluss wird von modernen Flachbildschirmen unterstützt. Die volldigitale Schnittstelle ermöglicht die optimale Übertragung von Bild und Ton-Informationen über ein Kabel.
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