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Einleitung: Ein Hauch von Luftnummer

ASUS Transformer Book Chi T300Bildquelle: notebookinfo.de | rk
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2-in-1 Königsklasse: Das ASUS Transformer Book Chi T300 ist mit 12,5 Zoll Display das größte Modell der Produktreihe.

Stolz hielt ASUS CEO Johnny Shih die neue 2-in-1 Convertible Serie ASUS Transformer Book Chi auf der CES 2015 in Las Vegas in die Kameras. Der humorvolle Chef bedankte sich in seiner typischen Art scheinbar für jedes Foto, das Interesse an den Geräten ist auch jetzt zur Markteinführung 5 Monate später sehr groß. Intels Vize Präsident bescheinigte dem Transformer Book T300 Chi, es sei das Gerät, welches sich der Chipriese mit der Marketing Kampagne um 2-in-1 Convertibles vorstellte. Auch wir waren begeistert.

Nun steht das ASUS Transformer Book T300 Chi mit 12,5 Zoll Touchscreen als größtes und stärkstes Modell der Serie vor uns und wir erleben es teilweise als eine Sammlung von Kompromissen weil es an anderer Stelle so kompromisslos ist. Unsere Ausstattungsvariante T300CHI-FH011H kostet knapp 1.000 Euro und fährt dafür technisch starke Geschütze auf:

Das 720 Gramm-Tablet inkorporiert einen 12,5 Zoll IPS-Touchscreen mit 2.560x1.440 Pixel Auflösung, es trägt einen stromsparenden Intel Core M-5Y71 Prozessor nebst 8 GB RAM sowie eine 128 GB SSD im nur 7,6 Millimeter dünnen Gehäuse… Eine wahnsinnige Leistung der Ingenieure.

Die Produktvorstellung des ASUS Transformer Book T300 ChiBildquelle: notebookinfo.de | st
CES 2015: Die ASUS Transformer Book Chi Serie umfasst drei Displaygrößen und Leistungsklassen.

Jetzt kommt das ganz große Aber: Ein 12,5-Zoll Tablet im 16:9 Format wird uns sehr schnell zu schwer. Schon beim Auspacken machen sich der lange Hebel und das Gewicht von 720 Gramm bemerkbar. Ebenso auffällig direkt beim Unboxing: Asus liefert zwei Adapterkabel mit, die Böses ahnen lassen. Sowohl am Tablet als auch am Notebook T300 Chi tauchen somit ein paar Fragen auf.

Gehäuse: Flaches, hochwertiges Riesen-Tablet

Optisch macht das ASUS Transformer Book T300 Chi einen sehr hochwertigen Eindruck. Obwohl es nur 7,6 Millimeter dünn ist, lässt sich das Tablet dank einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium nur schwer verwinden. Als echte Hingucker hat ASUS diamant-geschliffene Kanten spendiert. Der tiefe Blauton der mattierten Oberfläche bietet einen tollen Kontrast dazu, welcher uns direkt an die Optik von Samsung New Series 9 Premium-Ultrabook erinnert. An der Unterseite ragen im Abstand von 8 Zentimetern zwei flache Schlitze für das Tastaturdock in das Tablet. Die magnetische Verbindung (Neodym) ist so stabil, dass man die 1.445 Gamm Kombination am Tablet greifen und anheben kann. Es kann also getrost auf eine umständliche Arretierung verzichtet werden.

Das T300 Chi ist sehr gut verarbeitetFür die Magnetverbindung nutzt ASUS einen sehr starken Neodym MagnetenBildquelle: notebookinfo.de | rk
Irre Flach: Selbst mit Dock ist das ASUS Transformer Book T300 Chi sehr handlich.

Tablet und Basis wiegen in etwa gleich viel, das Scharnier sitzt aber auf dem Schreibtisch und dadurch wird der Druck von Toucheingaben teilweise abgeleitet. Das minimiert ein Nachwippen des Displays und einhergehende Reflexionen und sorgt auch dafür, dass man die Basis erst bei übermäßigem Druck am oberen Ende des Touchscreens anhebt. Bei Öffnungswinkeln über 100 Grad greift die Hebelwirkung dann aber doch zu. Mit der angemessenen Dimensionierung des Scharniers hilft ASUS zusätzlich bei der Clamshell-Stabilität, ein einhändiges Aufklappen ist für das Gerät allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür lässt sich die Tablet-Einheit auch im zugeklappten Zustand herausziehen. Abgerundete Ecken der Verbindungselemente erleichtern das Finden der richtigen Position, am Tablet kratzt das Dock im Randbereich der Schlitze jedoch minimal die Eloxierung weg. Sichtbar ist das nicht wirklich und auch Grund, deswegen besonders vorsichtig umzudocken. Man kann das Tablet auch einfach um 180 Grad gedreht andocken und die Kombination so im Zeltmodus aufstellen.

An der Tastatur-Einheit machen wir ein geringes Spaltmaß aus. An den oberen Ecken kommen wir mit dem Fingernagel dazwischen und müssen somit einen kleinen Verarbeitungsmangel im Vergleich zum fast fehlerfreien Tablet attestieren. Fast, weil man auf einer ebenen Fläche bei unserem Testgerät eine minimale konkave Display-Wölbung ausmacht.

Das kleine Touchpad des Tastaturdocks kommt beim ASUS T300 Chi nur selten zum EinsatzBildquelle: notebookinfo.de | rk
Eingabevielfalt: Touchscreen, Tastatur, Touchpad und optional auch per Digitizer Stift

Wir finden am Dock zudem eine Reihe von Kritikpunkten, die im Endeffekt aber das Gesamtdesign betreffen. Die Chiclet-Tastatur selber ist geräumig, da wir an Ultrabook-Keyboards gewöhnt sind, kommen wir sehr schnell mit dem Hub und dem Druckpunkt zurecht. Letzterer hätte noch etwas deutlicher ausfallen können, damit kann man sich aber arrangieren. Die Tastatur wird via Bluetooth verbunden bietet daher keinen sonstigen Mehrwert. Es finden sich also weder mehr Speicher oder Akku, noch erweiterte Ports. Es gibt genau einen microUSB Port - um die Tastatur zu laden. Dem sparsamen Betrieb wurde auch die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung geopfert. Die Akkulaufzeit der Tastatur schätzen wir auf bis zu 10 Tage, es kommt immer auf die Häufigkeit der Nutzung. Multitouch-Eingaben funktionieren prima über den Bildschirm, den ASUS Active Stylus Pen haben wir leider nicht ausprobieren können. Das doch recht kleine Touchpad im Tastaturdock machte weitestgehend seinen Job. Es versteht auch Mehrfingergesten. Nur gelegentlich sprach es nach dem An- und Abdocken nicht mehr an, obwohl die Tastatur funktionierte. Ein Neustart behob den Fehler des mangelhaften Pairings.

Ausstattung: Unhandliche Mikroausgaben

An den USB 3.0 Anschluss des Transformer Book Chi passen sowohl microUSB als auch USB 3.0 KabelRechtseitig verbaut ASUS die Ports in micro-BauweiseBildquelle: notebookinfo.de | rk
Port-Wirrwarr: Ein vollwertiger USB-Port fehlt und damit auch ein gutes Stück Notebook-Funktionalität.

Mit dem Transformer Book T300 Chi möchte ASUS in zwei Ligen mitspielen, bei den Tablets und auch bei Notebooks. Für letzteres macht die Bauhöhen-bedingte Portausstattung sehr viele Abstriche nötig. Es gibt USB 3.0, allerdings in Mikroform (USB 3.0 Micro-B). Zumindest ein Adapterkabel auf einen vollwertigen USB-Port finden wir im Lieferumfang, ebenso ein microUSB auf microUSB Kabel (USB 2.0 Micro-B), welches in den größeren Teil des Ports am Tablet passt. Man kann mit diesem Kabel also die Tastatur über das Tablet laden (Ports liegen weit auseinander) oder aber ein Smartphone an das Tablet anschließen. Für externe Festplatten braucht es ein Kabel mit beidseitigem USB 3.0 Micro-B Stecker. Hört sich verwirrend an? So in etwa darf man sich auch die Praxis vorstellen, wenn einem USB Sticks, Festplatten oder andere Peripherie wie Presenter mit USB-Dongle oder ein Headset gereicht werden. Was an Ultrabooks oder am Microsoft Surface problemlos Platz findet, stößt beim T300 Chi auf die Notwendigkeit von Adaptern. Das gilt in gewissem Maße auch für den microHDMI Port, nur ist der etwas weiter verbreitet mittlerweile. ASUS zielt auf das MacBook Air sowie das neue MacBook und darf sich bei der Anschlussfreudigkeit fast mit letzterem auf eine Stufe stellen.

Es gibt Transformer Book Chi T300 Modelle mit WLAN-n, unser Testgerät, das T300CHI-FH011H, setzt allerdings bei den Funkstandards auf aktuelles WLAN-ac mit integriertem Bluetooth 4.0. Das T300 Chi verfügt weder über Mobilfunkunterstützung noch über ein GPS Modul. Per microSD Karte können der Speicher erweitert oder aber Fotos aus einer Digitalkamera eingelesen werden. Als Tablet bekommt das Chi ansonsten natürlich noch einen Beschleunigungssensor, ein Gyroscope und einen Umgebungslichtsensor verbaut. Bei der Webkamera wird wiederum der Notebook-Charakter deutlich: Wir finden eine 2 Megapixel Frontkamera, die eine ordentliche Bildqualität für Videochats liefert aber für Urlaubsbilder nicht zu gebrauchen ist.

Das Tastaturdock wird per Bluetooth verbunden und microUSB geladenBildquelle: notebookinfo.de | rk
Tastaturdock: Verbunden per Bluetooth, Laden per microUSB.

Auch softwareseitig fühlt sich das T300CHI-FH011H eher unter den Ultrabooks zuhause. Es läuft ein vollwertiges 64-Bit Microsoft Windows 8.1 Betriebssystem mit Aussicht auf ein kostenloses Windows 10 Upgrade im Sommer. Ein sehr nettes Feature ist die ASUS Smart Gesture Software mit der Remote Link App. Diese erlaubt die Fernsteuerung des Chi mittels Smartphone, gerade PowerPoint Präsentationen steht man so noch ohne Presenter durch.

Technische Daten

Display:12.5" IPS TouchAuflösung:2560 x 1440
Prozessor:Intel Core M-5Y71 / 1.2 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 5300
Festplatte128 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Akkulaufzeit:8 Std.Gewicht:1.43 kg
B x H x T:31.78 cm x 1.7 cm x 19.16 cmFarbe:Dunkelblau schwarz

Leistung: Dann doch lieber Atom x7!

Chi bedeutet „Energie“, „Fluss“ oder auch „Luft“ im chinesischen und erscheint angesichts des Auftretens vom ASUS Transformer Book T300 Chi in unserem Benchmark Parkour etwas deplatziert. Das 7,6 Millimeter dünne Tablet kommt ohne aktive Kühlung aus, wir jedoch nicht, um die Benchmark-Werte von bereits erschienenen Tests zu replizieren. Nach jedem Durchlauf musste das Gerät in den Kühlschrank, wer dauerhafte Last anlegt, muss mit drastischem Rückgang der Leistungsfähigkeit um bis 50 Prozent rechnen. Auch ein Betrieb und gleichzeitiges Aufladen vermindern die Performance.

Wir haben es beim Test des Lenovo Yoga 3 Pro schon einmal erlebt, dass Intels Core M Prozessor in einem Tablet Design ein deutlich engeres thermisches Budget erhält. So kommt es, dass der Intel Core M-5Y10 im ASUS ZenBook UX305 deutlich schneller rechnet als der Core M-5Y71 im ASUS Transformer Book T300 Chi. Für den Basistakt von 1,2 GHz und den Turbotakt von bis zu 2,9 GHz im T300 Chi sind höhere Spannungen nötig, damit wird mehr Abwärme generiert und letztendlich ein schnelleres SoC aufgrund der engeren Temperaturschranken „zurückgepfiffen“. Welcher Designer fällt denn eine solche Entscheidung? Sämtliche Core M Prozessoren kosten 281 US-Dollar, sie unterscheiden sich nur in den Taktraten und damit in der generierten Abwärme. Das 7,6 Millimeter dünne Chassis des T300 Chi erlaubt dem Core M einen typischen Verbrauch von ungefähr 4,2 Watt, um die Oberflächentemperaturen nicht wesentlich über 41 Grad Celsius ansteigen zu lassen. Scenario Design Power für die Core Ms liegt zwar bei 3,5 Watt, sie springen im Burstmodus jedoch gern wesentlich höher.

Das reicht sogar etwas mehr als 14 Watt für den Bruchteil einer Sekunde (2,44ms), um eben schnell auf den Turbotakt zu kommen. Für bis zu 28 Sekunden darf der Verbrauch dann 9,5 Watt betragen. Je nach vorangegangener Belastung und Umgebungstemperatur schwankt die Leistung des Core M im ASUS T300 Chi gewaltig. Frisch aus dem Kühlschrank fährt ein Cinebench R15 Durchlauf it 240 Punkten fast auf dem Niveau des Core i5-5200U. Genau nach diesem Durchlauf sinkt die Performance auf Atom x7-Niveau mit 127 Punkten. Das Energieprofil „Hochleistung“ sollte tunlichst gemieden werden, zwingt es doch den Core M zu dauerhaftem Maximaltakt, hoher Spannung und letztendlich zum genauen Gegenteil: Weniger Leistung. Angesichts dieses Verhaltens hätten die Ingenieure doch mal lieber einen kleineren Core M-5Y10 mit moderaterem Verbrauch oder aber gleich einen Intel Atom x7 verbauen können.

Für die Praxis kommen alle genannten Prozessoren prima zurecht mit dem Surfen im Netz (auch vielen geöffneten Tabs), Casual Games, leichten Office Aufgaben oder auch mal der einen oder anderen Bildbearbeitung. Mit den Ebenen und Auflösungen darf man es nicht übertreiben, vereinzelte RAW- oder HDR-Fotos stellen jedoch keine Hürde dar. Zur allgemeinen Systemgeschwindigkeit trägt die Sandisk SSD mit Geschwindigkeiten von 452,2 MB/s (Lesen) und 245,3 MB/s (Schreiben) bei.

Display: Knackige Farben und starker Kontrast

Das Display des T300 Chi löst mit 2.560 x 1.440 Pixel aufBildquelle: notebookinfo.de | rk
Außeneinsatz: 300 Candela pro Quadrameter Leuchtdichte reichen für schattige Plätzchen.

Das 12,5-Zoll IPS-Display des ASUS Transformer Book T300 Chi löst in unserem Testgerät mit 2.560x1.440 Pixel sehr hoch auf und kommt auf eine Pixeldichte von 235 ppi. Zu der scharfen Darstellung kommen äußerst kräftige Farben, ein sehr hoher Kontrast von 1196:1 und breite Blickwinkel dazu. Mit etwas mehr als 300 Candela pro Quadratmeter Ausleuchtung ist die Helligkeit in einem guten, wenn auch nicht hervorragenden Bereich. Messergebnisse anderer Testmedien mit an die 360 bis 400 Candela konnten wir nicht nachvollziehen, dafür gab es aber auch keine Drosselung der Helligkeit im Akkumodus.

ASUS verbindet die Glasebenen ohne Luftspalten und nennt das TruVivid. Reflexionen sollen dadurch gemindert und die Farbdarstellung wesentlich verbessert werden. Letzteres können wir auch bestätigen. Einziger Kritikpunkt beim Display sind leichte Lichthöfe in den Randbereichen.

Emissionen: Ohne Lüfter schnell unangenehm warm

Als Tablet gerade noch tragbarBildquelle: notebookinfo.de | rk
Hitzig: Lieber links greifen, denn rechts sitzt der Core M Chip und verursacht schnell feuchte Hände.

So dünn es auch ist, mit dem 12,5 Zoll Tablet-Formfaktor hat sich das ASUS Transformer Book Chi T300 keinen Gefallen getan. Auf der rechten Seite sitzt der Core M Chip und sorgt schon nach kurzer Belastung für eine merkliche Erwärmung. Ein Notebook hätte hier keine Probleme die Abwärme zu verteilen, dorthin, wo man als Nutzer eher selten Kontakt hat. Das Chi Tablet kann aufgrund des Gewichts ja sowieso nicht lange in der Hand liegen, die Erwärmung unter Last fügt hier nur einen Grund dazu. Wir ermitteln an die 43 Grad Celsius, schon ab 35 Grad bekommt man schwitzige Hände. Auch das Surface 3 wird so warm, nur dort dauert das sehr viel länger und weniger Auswirkungen auf die Performance. Hier haben wir den Grund, warum Lenovo in einem ähnlich dünnen Design auf eine aktive Kühlung setzt.

Die Akkulaufzeit im Leerlauf bei deaktivierten Funkverbindungen beträgt fast 13 Stunden. Unter hoher Last schrumpft das Zeitfenster auf 2,5 Stunden und in der Praxis können bei ausgewogener Nutzung bis zu 7,5 Stunden erreicht werden. Ist man ständig über WLAN im Internet und dreht die Displayhelligkeit voll auf, kann dieser Wert schnell auf 4-5 Stunden absinken.

In der Praxis: Doch lieber ein Ultrabook

Das Microsoft Surface 3 gegen das ASUS Transformer Book T300 ChiBildquelle: notebookinfo.de | rk
Tablets zum Arbeiten: Das Surface 3 von Microsoft war für uns universeller einsetzbar.

Kirk Skaugen mag das ASUS Transformer Book T300 Chi als 2-in-1 Gerät vielleicht zufriedenstellen, wir können uns mit den Kompromissen des Hybriden nicht so recht anfreunden. Wie sehr viele Convertible-Kollegen ist das das Gerät als Tablet einfach zu schwer. Und dabei wiegt es mit 720 Gramm schon wesentlich weniger als ein Lenovo Yoga Pro 3 oder ein HP Spectre x360 und nur unwesentlich mehr als ein Surface 3. Letzteres lässt sich einfach aufgrund des kompakteren 3:2 Seitenverhältnisses schon deutlich bequemer halten, sowohl im Landschafts- als auch im Porträtmodus.

ASUS hat mit dem T300 Chi ein irre kompaktes Gerät geschaffen und packt sehr viel Power in das dünne Chassis – nur scheitert der Hybrid an der Ergonomie des Formfaktors. Einerseits kratzt an der Praxistauglichkeit, dass man das Tablet nicht uneingeschränkt und komfortabel als Tablet nutzen kann. Andererseits geht das Chi, nur um dann knapp vor der Ziellinie zu scheitern sehr viele Kompromisse als Notebook ein: Kein vollwertiger USB-Port, kein Docking-Port und erweiterte Funktionalität des Keyboards, die Tastatur will geladen werden, keine Hintergrundbeleuchtung, Verzögerungen beim Pairing und nicht zuletzt ein auf Tablet-Niveau gestutzter Core M.

Fazit: Entweder oder!

Das Transformer Book T300 Chi ist ohne Frage ein schickes Gerät und beeindruckt durch Verarbeitung und Technik aber es geht zu viele Kompromisse ein, um als Alternative zu einem Top-Ultrabook wie dem Dell XPS 13 durchzukommen. Also entweder man kauft ein kleineres Gerät wie das Microsoft Surface 3, um es als Tablet noch nutzen zu können oder man kauft ein Notebook wie das ASUS Zenbook UX305 oder genanntes XPS 13. Für das Chi ist leider kein Platz, unserer Meinung nach.

Wer sich trotzdem in das Gerät verliebt hat – Gründe gibt es mit dem tollen WQHD Touchscreen im schlanken Formfaktor mit flotter Hardware ja genug – der muss mit weniger Performance leben als der Core M eigentlich hergibt und das Gerät aufgrund von Hitzewallungen öfter mal aus der Hand legen.

Bester Preis252,87 EUR (22%) günstiger
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von Cyberport.de | Händlerangabe: 31.05.16 03:43

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  7. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  8. Verarbeitung1,5 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung (Spiele)1,0 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Geekbench 3 Single-Core2433 Pkt.Max. 2495 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core4317 Pkt.Max. 4887 Pkt.
3DMark Ice Storm30762 Pkt.Max. 31819 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme20667 Pkt.Max. 22461 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited33046 Pkt.Max. 33046 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)452.2 MB/sMax. 505 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)245.3 MB/sMax. 330 MB/s
3DMark Cloud Gate3099 Pkt.Max. 3099 Pkt.
3DMark Fire Strike388 Pkt.Max. 388 Pkt.
3DMark Fire Strike Extreme202 Pkt.Max. 202 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Single)86 Pkt.Max. 86 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)207 Pkt.Max. 207 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)22.97 fpsMax. 22.97 fps
Unigine Valley Basic9.3 fpsMax. 9.3 fps
Unigine Valley Basic Score389 Pkt.Max. 389 Pkt.
Unigine Valley Extreme HD1.7 fpsMax. 1.7 fps
Unigine Valley Extreme HD73 fpsMax. 73 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 33 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal12 Std. 53 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis7 Std. 43 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
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