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Lenovo IdeaPad 100S Laptop

Günstig und mobil, so lautet die Devise des Lenovo IdeaPad 100S Notebooks. Die preiswerten Einsteigergeräte sind schon ab etwa 300 Euro zu haben und bieten auf Kosten der Leistung eine sehr hohe Mobilität, so dass sie sich problemlos etwa im Zug oder im Park nutzen lassen. Keine Illusionen sollten Sie sich in Hinblick auf die Leistung machen: Die Subnotebooks sind für einfache Anwendungen wie Office und Internet-Browser konzipiert. Wir stellen die Serie auf dieser Seite ausführlich vor und verraten Ihnen, worauf Sie vor dem Kauf achten sollten, damit Sie hinterher keine unschöne Überraschung erleben.

Einfaches Design mit hoher Wertigkeit

Statt auf gummierte, mit Textur versehene oder sonst irgendwie aufgehübschte Gehäuseelemente zu setzen, gibt es beim Lenovo IdeaPad 100S Laptop glatten Kunststoff. Die Farbwahl ist dabei auf den Gehäusedeckel beschränkt. Das verwindungssteife und knapp ein Kilogramm leichte Gehäuse überzeugt dabei mit einer guten Verarbeitungsqualität. Im Gegensatz zu den teureren Notebooks des Herstellers sind die Gehäusekanten abgerundet. Der Gehäuseboden ist abnehmbar und erlaubt etwa die Reinigung des Lüfters.

Texte lassen sich mithilfe der eingebauten Chiclet-Tastatur recht komfortabel runtertippen, wobei der Hub bauartbedingt sehr niedrig ist und die Tasten aufgrund des 11,6-Zoll-Chassis relativ klein ausfallen. Besser eignet sich da schon die 14-Zoll-Version, dessen Tasten eine angenehme Größe aufweisen. Um die Steuerung des Mauszeigers kümmert sich in beiden Fällen ein Touchpad, falls Sie keine Maus über USB anschließen möchten.

Ausreichende Power für unterwegs

Je nachdem, ob Sie ein ultramobiles Mini-Notebook, oder ein geringfügig schwereres Gerät mit größerem Display bevorzugen, gibt es das Lenovo IdeaPad 100S Notebook mit 11,6- oder 14-Zoll-Bildschirm. Die Auflösung ist allerdings stets die Gleiche: 1.366 x 768 Bildpunkte, mehr ist bei dem geringen Preis einfach nicht drin. Die glänzende Beschichtung verursacht bei Sonnenlicht unschöne Reflexionen, was das Arbeiten im Freien unnötig erschwert. Die verwendeten TN-Panel haben einen stark eingeschränkten Betrachtungswinkel, auch müssen Sie mit größeren Farbabweichungen leben, was das Notebook für die ambitionierte Bildbearbeitung disqualifiziert.

Besser schlägt sich das Subnotebook in Office-Anwendungen oder beim Surfen im Internet. Für wesentlich mehr reicht es mit der verbauten Hardware leider nicht. Bei der 11-Zoll-Version verbaut der Hersteller Atom-Prozessoren von Intel, die einen extrem niedrigen Energieverbrauch aufweisen, andererseits aber eben auch besonders leistungsschwach sind. Etwas besser geht es mit den 14-Zoll-Varianten. Diese besitzen immerhin Intel Celeron-Prozessoren, die etwas leistungsstärker sind und besser beispielsweise für die Wiedergabe von Full-HD-Videos geeignet. Die Grafikberechnungen übernimmt dabei stets Intels integrierter HD Grafikchip, für alles andere als Gelegenheitsspiele in 2D-Grafik sollten Sie aber mit den Geräten die Finger lassen. Dank der sparsamen Hardware erreichen die Lenovo IdeaPad 100S Laptops eine herausragende Akkulaufzeit und überstehen mühelos einen ganzen Arbeitstag.

Bei den Anschlüssen beschränkt sich Lenovo im Wesentlichen auf zwei bzw. drei USB-Ports (11,6 und 14 Zoll), sowie einen HDMI- und einen Klinke-Anschluss. Letzterer wird von Kopfhörern benutzt, während Sie HDMI zum Anschluss eines größeren Bildschirms oder etwa eines Beamers nutzen können. Daten finden auf einem kleinen Flash-Speicher Platz, dessen Kapazität modellabhängig 32 oder 64 Gigabyte beträgt. Aufgrund der eMMC-Technik erfolgt die Anbindung deutlich langsamer als bei höherwertigen Chipsätzen, weshalb die Leistung einer SSD nicht erreicht wird. Wird der Speicherplatz knapp, kann eine SD-Karte aushelfen, zudem steht ein M.2-Slot zur Verfügung.

Windows mit 32 oder 64 Bit

Je nachdem, ob Sie zu einem Lenovo IdeaPad 100S Laptop mit zwei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher greifen, ist auch das Windows 10 Betriebssystem mit 32 oder 64 Bit Technik ausgestattet. Der Grund: Das 32-Bit-Betriebssystem kann lediglich etwa drei Gigabyte Speicher verwalten, womit ein Viertel des Speichers ungenutzt verloren gehen würde. Allerdings gibt es im Jahre 2017 eigentlich keinen Grund mehr, auf 32-Bit-Software zu setzen, zumal die neuere Technik zumindest geringfügige Performance-Vorteile bietet.

User können in Punkto Ansicht zwischen der klassischen Desktop- und der neueren Kachel-Optik wechseln. Während erstere aufgeräumter wirkt, hat man bei der auf Touchscreens optimierten Perspektive die meistgenutzten Anwendungen und Medien sofort am Start, ohne erst Ordner durchforsten zu müssen. Microsofts eingebauter App-Store kann dazu genutzt werden, zusätzliche Programme und Gelegenheitsspiele für die Kaffeepause zwischendurch herunterzuladen.