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Bilder zum Test: ASUS U32U-RX042V - Solides AMD-Subnotebook mit langer Akkulaufzeit

Das 13,3 Zoll Subnotebook der neuen ASUS U32U-Serie kommt mit einem schlanken Gehäuse und einem gebürsteten Aluminium-Design in unsere Berliner Redaktion. Während die Unterseite in mattem Schwarz auf Understatement setzt, punkten die Handballenauflage und der Deckel mit einem schicken Metall-Look. Die mit Kunststoff überzogenen Scharniere sind sehr straff angezogen und man benötigt beide Hände um den Deckel anzuheben. Da sich das Display beim Aufklappen hinter die Basis-Einheit schiebt, liegt der maximale Aufklappwinkel bei 135 Grad. In Sachen Verarbeitung kann das Modell überzeugen. Sowohl die Handballenauflage, als auch das Display sind sehr stabil und lassen sich kaum verwinden. Einzig das Taturbett wippt beim Tippen unangenehm nach.

Die Tasten liegen im Chiclet- Design vor und sind leicht in das Gehäuse eingelassen. Sie bieten einen kurzen Hub mit klarem Feedback und angenehmen Druckpunkt. Der Abstand der Tasten untereinander ist groß und ASUS nutzt die gesamte Arbeitsumgebung gut zur Aufteilung aus. Auch das Multitouch-Pad ist in einer kleinen Vertiefung eingebettet und die dazugehörigen Tasten sind getrennt voneinander mit einer verchromten Schicht versehen. Die glatte Oberfläche lässt die Finger allerdings hin und wieder abrutschen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gehen jedoch alle Befehle und Mehrfinger-Gesten recht einfach und präzise von der Hand.

Das Anschlussangebot zeigt sich aufgeräumt und ohne große Überraschung. Ein optisches Laufwerk fehlt. An dessen Stelle befinden sich zwei USB 3.0 Ports, sowie zwei 3,5 Millimeter Klinke-Anschlüsse und eine Netzwerkanbindung (LAN). Die räumliche Aufteilung der Anschlüsse hätte allerdings besser ausfallen können. Die beiden USB 3.0 Schnittstellen liegen zu nah beisammen, um größere Sticks oder Module nebeneinander betreiben zu können. Zusätzliche Bildschirme, Fernseher oder Beamer werden über einen integrierten VGA- und HDMI-Ausgang angesteuert. WLAN 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 3.0 stehen als drahtlose Standards bereit.Der integrierte Kartenleser erkennt SD- sowie MemoryStick-Medien.

Ein vorinstalliertes Windows 7 Home Premium Betriebssystem (64-Bit) kann mit zahlreichen ASUS eigenen Programmen aufwarten. Sehr praktisch ist ein digitaler Aktenvernichter mit der Bezeichnung Secure Delete, der nicht mehr benötigte und sensible Daten endgültig löscht und auch in den ASUS P52 Business-Modellen vorhanden ist. Einen guten Überblick über Videos, Fotos, Spiele und Musikdateien verschafft das ASUS Vibe Funcenter.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:AMD E-Series E-450 / 1.65 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6320
Festplatte500 GBRAM:8 GB
Laufwerk:optional - externPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:8 Std.Gewicht:1.8 kg
B x H x T:32.8 cm x 3.2 cm x 23.8 cmFarbe:silbergrau

Auf dem Prüfstand

ASUS setzt bei seinen Notebooks der Serie U32U nicht auf Kernkomponenten von Intel, sondern auf AMD E-450 APUs. Dieser Dual-Core Prozessor aus der Fusion-Serie kommt oft in Subnotebooks zum Einsatz und ermöglicht lange Akkulaufzeiten, da er sehr stromsparend ist. Fest integriert ist dabei eine AMD Radeon HD 6320 Grafikeinheit, welche DirectX 11 unterstütz und dank eines HD-Decoders auch hochauflösende Filme flüssig abspielen kann. Mit 8 GB Arbeitsspeicher sorgt die Kombination für ein angenehmes Arbeitstempo. Gegenüber Systemen mit schnelligkeitsfördernden Solid State Drives (SSD) und leistungsstärkeren Intel Core i3 Prozessoren kann das ASUS U32U-RX042V einen deutlich geringeren Preis auf der Haben-Seite verbuchen. Das Anwendungsgebiet liegt klar im Konsumieren von Medien. Die Produktion, zum Beispiel das Rendern von Videos, ist durch den Flaschenhals CPU eingeschränkt. Die 500 Gigabyte große Festplatte ist ausreichen dimensioniert und in zwei Partitionen unterteilt. Dabei liegen die Übertragungsraten mit 90,3 MB/s bei Lese- und 89,5 MB/s bei Schreibvorgängen in einem guten Bereich.

ASUS hat seinem neuen Subnotebook ein Hochglanzdisplay verpasst. Je nach Lichtsituation treten so in Außenarealen starke Spiegelungen auf, welche die Bildschirmanzeige überlagern. Auf eine Bilddiagonale von 13,3 Zoll bietet es eine WXGA-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten im 16:9 Format. Die verbaute LED-Hintergrundbeleuchtung ist mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 178 Candela pro Quadratmeter niedrig und begünstigt die auftretenden Spiegelungen. Der gute Aufklappwinkel von 135 Grad nach hinten nutzt bei starken Verdunkelungen bei Abweichungen ab 30 Grad vertikaler Neigung nur wenig. Der maximale Kontrast liegt bei 165:1.

Die beiden Stereo-Lautsprecher befinden sich unterhalb der Handballenauflage und liefern ein rundes Klangbild. Auch in hohen Frequenzbereichen kommt es nur geringfügig zu Verzerrung. Die maximale Laustärke könnte höher sein. Für Musik und Filme sind sie durchaus zu gebrauchen, sofern man nicht zu weit weg sitzt.

Stromsparenden Komponenten und der Verzicht auf eine dedizierte Grafikkarte bescheren dem ASUS U32U-RX042V einen langen Atem. Im Leerlauf ohne WLAN und mit gedimmter Helligkeitsstufe ist eine maximale Laufzeit von 9 Stunden möglich. In einem realitätsnahen, multimedialen Szenario liegt sie mit 6 Stunden und 42 Minuten immer noch auf einem sehr guten Niveau. Eine effiziente Kühlung hält das ASUS Subnotebook vor allem im Bereich der Handballenauflage sehr kühl und sorgt für eine durchschnittliche Temperatur von 30 Grad Celsius auf Ober- und Unterseite. Im Windows Betrieb, ohne anfallende Aufgaben messen wir einen Grundpegel von 31 Dezibel (A) und einen Stromverbrauch von 12,7 Watt. Bei der Darstellung von Videos und beim längeren Surfen im Internet zeigt unser Messgerät deutlich hörbare 38 dB(A). Das ASUS U32U-RX042V genehmigt sich dabei 13,9 bis 15,8 Watt aus der Steckdose.

Zusammenfassung

ASUS hat mit dem U32U-RX042 ein hochwertiges und schickes 13,3 Zoll Subnotebook auf die Beine gestellt. Neben einer sehr guten Verarbeitung kann vor allem die lange Akkulaufzeit in Verbindung mit einer geringen Temperaturentwicklung punkten. Was den Gesamteindruck trübt ist das sehr leuchtschwache und spiegelnde Display, welches sich nicht für den Betrieb im Freien eignet. Auch hätten wir uns über eine bessere Anordnung der USB Anschlüsse gefreut, diese liegen zu dicht beisammen. Die gebotene Leistung der AMD APU reicht für ein angenehmes Arbeiten im Alltag aus. Sofern man sich mit dem Display abfinden kann, erhält man ein gutes Subnotebook mit einer langen Akkulaufzeit.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark062624 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11328 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage878 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark7947 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage2164 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0460.1 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)90.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)89.5 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read3163 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write3786 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz88 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read65.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen5041 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)1048 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)1571 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)1873 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1030 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)1071 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)1760 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung517 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast4 Std. 14 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal9 Std. 9 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 42 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

15 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,015 kWh x 24,00 Cent = 7,88 EUR

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