© Copyright by Asus. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (15)
Bilder zum Test: ASUS N75SF-V2G-TZ106V - Klangstarkes Multimedia-Notebook

Beschreibung

Klassisch, großflächig und elegant – das sind die ersten Eindrücke welche das ASUS N75SF-V2G-TZ106V Multimedia-Notebook vermittelt. Der in Klavierlack mit silberner Umrandung gehaltene Displaydeckel offenbart beim Aufklappen eine ähnlich gestimmte Arbeitsoberfläche. Aluminiumleisten in Kombination mit schwarzen, mattierten Flächen bieten eine hochwertige und aufgeräumte Optik im Innern. Die Floating Tastatur, die Lautsprecherleiste mit Lochmaske und die untere Leiste am Display in gebeiztem Aluminium bilden eine optische Einheit. Das großzügige Touchpad hebt sich nur geringfügig von der restlichen Oberfläche ab. Status-LEDs und Media Funktionstasten sitzen am linken Rand des Tastaturbettes.

Auch die Verarbeitung bestätigt den wertigen Eindruck. Die Spaltmaße sind sehr gering und das Gehäuse ist robust. Lediglich über dem internen Blu-ray Laufwerk ist bei starkem Druck eine Dellenbildung auszumachen. Der Deckel hingegen ist sehr stabil und weist kaum Verwindungen auf.

So toll die Arbeitsfläche auch aussieht, es geht auf Kosten der Funktionalität der Tastatur. Der Netzschalter ist schwer auszumachen, die Mediatasten werden oft fälschlicherweise für Tab oder STRG genutzt. Das Schreibgefühl ist hervorragend, die Tasten haben einen angenehm kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Wechseln Sie jedoch häufig die Tastatur oder den Arbeitsplatz dann wird Sie der Individualismus des Asus-Designs viele Nerven kosten. Zudem liegen die Tasten sehr eng beieinander, die gleiche Höhe verursacht häufig das Drücken von mehreren nebeneinanderliegenden Tasten. Dieses Manko kann auch das separate Ziffernfeld nicht verbessern. Das Multi-Touchpad ist dafür sensibel und hat eine tolle Haptik. Die zugehörigen Tasten sind knackig und geräuscharm, alle Scrolling-Gesten funktionieren zielsicher.

Hervorzuheben ist das Soundsystem des ASUS N75SF. Der klare und kräftige Klang des Asus Notebooks ist einer Kooperation mit der dänischen Elite-Lautsprecherschmiede Bang & Olufsen zu verdanken. Die Lautsprecherleiste allein hat schon ein überdurchschnittlich volles Klangbild. Schaltet man den externen Subwoofer zu, gibt es ein brillantes Sounderlebnis. Soviel Nachdruck bei den tiefen Frequenzen wie der kleine Klangbecher kann auch der bei wenigen Notebooks integrierte Subwoofer nicht bieten.

Das ASUS N75SF-V2G-TZ106V besitzt alle Standardanschlüsse eines Multimedia-Notebooks. Von den vier USB Ports haben zwei die schnelle USB 3.0 Schnittstelle. Ein externer Bildschirm kann über HDMI oder VGA genutzt werden. Zudem gibt es einen mit SPDIF kumulierten Kopfhörer- und einen Mikrofonanschluss. Auch der obligatorische Multikartenleser ist vorhanden. Die Kommunikation läuft über WLAN, Gigabit-LAN oder das integrierte Bluetooth 3.0 Modul.

Softwareseitig bietet Asus das Nötigste. Sie bekommen Microsoft Office 2010 Starter auf einem Windows 7 Home Premium Betriebssystem vorinstalliert. Die Asus Utilities zur Optimierung von Display und Energieeinstellungen fallen allerdings sehr üppig aus.

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080 ( HD 1080 )
Prozessor:Intel Core i7 2630QM / 2.0 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 555M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
750 GB
750 GB
RAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:3.4 kg
B x H x T:42.6 cm x 3.93 cm x 29.0 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Die verbaute Hardware kann sich sehen lassen. Warum Asus in unserer Konfiguration statt dem neueren Intel Core i7-2670QM den Vorgänger i7-2630QM einsetzt, bleibt uns aber ein Rätsel. Im sehr ähnlichen ASUS N75SF-V2G-TZ158V kommt dieser bereits zum Einsatz. Beide Varianten bieten mit 8 GB Arbeitsspeicher und der Nvidia Geforce GT 555M genügend Performance um aktuelle Spiele in mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen. Für maximale Details in fordernden Spielen müssen Sie allerdings zu reinrassigen Gaming-Notebooks greifen. HD-Inhalte wie Blu-ray Filme oder dem YouTube-Stream im Browser bringen unser Testgerät jedoch nicht annähernd ins Schwitzen. Aber auch lokale Inhalte wie Dokumente, MP3s oder Kamera-Aufnahmen finden problemlos auf dem 1.500 GB großen Festplattenspeicher einen Platz.

Energietechnisch ist das ASUS N75SF-V2G-TZ106V ein kleines Fiasko. Klein, weil sich die Auswirkung eigentlich gravierender Fehler in Grenzen halten. Die Akkuleistung ist trotz Nvidia Optimus Technologie, welche das umschalten zur integrierten Intel HD Graphics 3000 Grafikeinheit möglich macht, mit maximalen viereinhalb Stunden nicht gerade hoch. Wirkliche Mobilität erwartet man von einem 17-Zoll Gerät allerdings nicht. Der verbaute Akku ist außerdem zu schwach für eine volle Auslastung ohne Netzanschluss. Beanspruchen wir Prozessor und Grafik mittels Prime95- und FurMark-Benchmark steigt das Asus Notebook einfach aus. Unter höchstmöglicher Last messen wir eine maximale Laufzeit von 60 Minuten. Eine praktische Nutzung leidet allerdings nur wenig unter diesen Makeln.

Das verspiegelte FullHD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) ist mit einer durchschnittlichen Ausleuchtung von 243 Candela pro Quadratmeter nichts für sonnige Flecken, bietet mit einem hervorragendem Kontrast von 1019:1 und hoher Blickwinkelstabilität aber keinen Grund, das Blu-ray Laufwerk nicht für einen gemütlichen Filmeabend zu nutzen. Für die Extended-Version von „Herr der Ringe“ sollten Sie allerdings eine Steckdose in der Nähe haben.

Die Lautstärke des Lüfters bleibt mit 37 Dezibel (A) bei der Filmwiedergabe angenehm leise. Die 32 dB(A) im Leerlauf und 35 dB(A) in der Praxis sind annehmbare Werte, die uns allerdings nicht so beeindrucken wie der Klang des ASUS N75SF. Mit knapp unter 30 Grad Celsius liefert das N75SF-V2G-TZ106V sehr gute, durchschnittliche Temperaturen. Ein maximaler Stromverbrauch von 100 Watt ist angesichts der performanten Hardware nicht verwunderlich. In einem praxisnahen Szenario werden immer noch 64 Watt aus der Steckdose gezogen.

Zusammenfassung

Das Asus N75SF bietet eine geballte Packung Entertainment. Blu-ray Laufwerk, externer Subwoofer, kontraststarkes Display. Alles scheint auf die Medienwiedergabe optimiert. Für ein Multimedia-Notebook ist auch die Spieleleistung sehr ordentlich und nah an der Gaming-Kategorie angesiedelt. Als Negativ-Punkte sind die gewöhnungsbedürftige Tastatur und die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit zu nennen. Der erstklassige Sound und die nette Optik des 17-Zollers lässt diese Mängel jedoch schnell in den Schatten rücken. Multimedia-Fans und Cineasten sollten das mobile Klangwunder auf jeden Fall in die engere Auswahl ziehen.


Ab 1093,93 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen
Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,5 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 2,5 (Gut)
  4. Temperatur 1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher 1,0 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse 2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 4,0 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 11546 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 1411 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 6794 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 2209 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 7610 Pkt. Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 1492 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 83.1 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 88.2 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 15240 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 14847 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 55.3 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 71.7 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 32140 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 4560 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 16964 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 5950 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 3663 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 13783 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 5955 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 49 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 6 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 4 Std. 25 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 2 Std. 40 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

65 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,065 kWh x 24,00 Cent = 34,16 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.