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  3. Test ASUS N71JQ-TY002V - 17 und 3.0

Erster Eindruck vom ASUS N71JQ-TY002V

Den kleineren Bruder aus der Asus N61J-Serie hatten wir schon im Test und waren von den Oberflächen und der Stabilität des Gehäuses begeistert. Lediglich der Bildschirm und die Tastatur hatten Schwachpunkte.

Unser Testgerät, das Asus N71JQ-TY002V, ist aber nun ein 17-Zöller und je größer ein Gehäuse ist, desto schwieriger ist es normalerweise für die Hersteller, auch ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Beim Asus N71JQ-TY002V ist das aber glücklicherweise gut gelungen: Handballenauflage und überhaupt der gesamte untere Teil des Gehäuses ist stabil und lässt sich nur unterhalb des DVD-Laufwerks leicht eindrücken. Die Tastatur gibt leider an vielen Stellen ebenfalls stark nach.

Der Bildschirm ist ähnlich stabil wie beim N61J und lässt auch starken Druck von hinten nicht auf dem eigentlichen Monitor sichtbar werden. Nur im unteren Bereich zwischen den Scharnieren, können Bildfehler bei Druck von hinten auftauchen. Auch die wenig stabile Verbindung von Vorder- und Rückseite des Monitorrahmens hat das N71JQ-TY002V von seinem kleinen Bruder geerbt: Wenn man den Monitor verwindet verschieben sich die beiden Teile gegeneinander.

Die Materialien und Oberflächen sind die selben wie beim N61J und damit auf hohem Niveau: Ob der mit einem braunen Punktmuster überzogene Hochglanzdeckel oder die gummierte Handballenauflage: Alles sieht gut aus und fühlt sich gut an, ist dabei dezent und doch schön gestylt. Ein Highlight ist auch die Beleuchtung des Einschalters und die seitlichen Leuchten, die links und rechts oberhalb der Tastatur sitzen.

Technische Daten und Ausstattung

Einen Intel Core i7-Prozessor mit vier Rechenkernen verbaut Asus im N71J, das ist immerhin Intels Spitzenserie, wenn auch das kleinste Modell gewählt wurde. Die Grafikkarte ist auch ATIs neuester Radeon Generation und sollte ausreichend Leistung auch für aktuelle Games liefern.

4GB schneller RAM sorgen dafür, dass auch aufwändige Programme laufen und zwei 500 GB Festplatten sollten genug Platz für Daten bieten. Ein DVD-Brenner und eine Webcam sind natürlich ebenfalls an Bord.

Anschlüsse

Außer an der Rückseite befinden sich an allen drei Seiten des Notebooks Anschlüsse. An der Vorderseite sind rechts der Hardwareschalter für das drahtlose Netzwerk und ein Kartenleser integriert, der mit Multimediakarten, SD-Medien, Memory Sticks und Memory Sticks Pro zurechtkommt.

Linkerhand sitzen von vorne nach hinten ein USB 2.0-Port, ein Expresskartenslot, darunter ein HDMI-Anschluss und ein weiterer USB-Ausgang. Es folgen ein eSATA-Anschluss, LAN-Port, VGA-Anschluss, das Lüftungsgitter und ganz hinten ein Anschluss für ein Kensington-Lock.

Rechts findet der User ebenfalls von vorne nach hinten: Drei Audioanschlüsse, die sich per Software konfigurieren lassen und über die man sogar ein Surroundsystem anschließen kann, dahinter einen USB 3.0-Port, dann ein normaler USB 2.0-Anschluss und der DVD-Brenner.

Außergewöhnliches verbaut Asus eigentlich an Anschlüssen nicht, eher die gewöhnliche Ausstattung eines 17-Zoll Multimedia-Notebook. Nur der USB 3.0-Anschluss sticht positiv heraus und ist natürlich eine feine Sache. Im Moment gibt es zwar noch wenig Geräte für den schnellen Port, aber das sollte sich bald ändern.

Software und Zubehör

Abgesehen von einem Putztuch für die empfindlichen Hochglanzoberflächen, einem Kabelbinder, einer Treiber-DVD und einem im schlechten Deutsch verfassten Handbuch legt Asus dem N71J kein Zubehör bei. Andererseits ist das schon mehr, als man bei manch anderem Hersteller bekommt.

Eine Wiederherstellungs-DVD für das Betriebssystem Windows 7 Home Premium 64-Bit muss man sich übrigens selbst brennen. Neben den typischen Asus-Beigaben, beispielsweise LifeFrame für die Webcam, FancyStart für ein geändertes Startbild und dem Splendid-Utility, das die Bildqualität verbessern soll, legt Samsung die CyberLink Blu-ray Disc Suite bei, mit der man DVDs abspielen und Labels für seine Discs erstellen kann.

Neben dem Browser Google Chrome, den man aber auch kostenlos herunterladen kann und Trend Micro Internet Security, das aber eine Testversion ist, findet der User auch die obligatorische 60-Tage-Testversion von Microsoft Office auf dem Notebook.

Wirklich sinnvolle und hochwertige Software liefert Asus nicht mit, außer vielleicht Express Gate und die DVD-Player-Software. Eher gibt es viele kleine Tools, die einzelne Aspekte erleichtern. Insgesamt würde der Nutzer aber auch ohne die Asus-Tools gut zurechtkommen.

Display

Verspiegelt und mit einer recht hohen Auflösung von 1600 mal 900 Pixeln präsentiert sich der Bildschirm des Asus N71J dem Nutzer. Die Ausleuchtung ist mit maximal 198 cd/m² leider recht gering, dafür aber wenigstens gleichmäßig, so dass auch große Farbflächen ohne Grauschleier dargestellt werden.

Subjektiv wirken Inhalte knackig und die Kontraste durch die verspiegelte Oberfläche sehr gut. Der Schwarzwert gefällt uns eher weniger: Schwarz wirkt oft eher wie ein milchiges Grau.

Alles in allem bietet das Display zu wenig Helligkeit, was vor allem in hellen Umgebungen zum Problem wird. Die Blickwinkel zur Seite und nach oben und unten sind auf normalem Niveau.

Eingabegeräte

Die Tastatur des N71J zeigt sich wie gesagt etwas nachgiebig, dafür allerdings mit großen Tasten und üppigen Abständen zwischen den einzelnen Keys, so dass man mit recht großer Genauigkeit die richtige Taste trifft. Das Schreibgefühl ist ordentlich, mit passabler Rückmeldung über den Tastendruck. Auch Schnellschreiber sollten aber mit der Tastatur zurechtkommen.

Oberhalb sind 5 eigenständige Tasten verbaut, die im Stand-By-Modus Express Gate aktivieren oder den Energiemodus umschalten, die Lautstärke regeln oder als Play/Pause-Taste in Multimediaplayern dienen.

Das Touchpad liegt ganz leicht nach links versetzt in der Handballenauflage und ich durch eine großflächige Absenkung, sowie eine andere Oberfläche von der Umgebung abgegrenzt. Die Fläche selbst hat eine gute Größe, so dass man beim Navigieren nicht ständig nachfassen muss. Die beiden Tasten unterhalb sind zu einer Wippe zusammengefasst, die man entweder links oder rechts betätigen kann.

Auf Multi-Touch-Gesten reagiert das Touchpad ebenfalls, man kann also zwei Finger auf die Fläche legen und mittels Gesten zoomen, scrollen oder umblättern. Die Drei-Finger-Bedienung, die das N61J propagierte, ist beim N71J nicht integriert, das ist aber ein verschmerzbarer Verlust.

Temperatur

Durch die leistungsstarken Komponenten kommt es gezwungenermaßen zu einer etwas höheren Erwärmung, die einen Betrieb auf dem Schoß unkomfortabel werden lässt. Stellt man das Notebook aber ohnehin nur auf den Tisch, so sollte man selbst mit der maximalen Erwärmung von 49,7 Grad an der Unterseite keine Probleme bekommen. Im Normalbetrieb, wenn man also beispielsweise ein HD-Video von der Festplatte anschaut, bleibt die Betriebstemperatur wesentlich geringer.

Betriebsgeräusche

Mit 8004 Punkten im 3DMark06 reiht sich das System im oberen Mittelfeld ein, was die Spieleleistung angeht. Damit sollten auch aktuelle Titel noch in der nativen Auflösung des Displays spielbar sein, bei aufwändigen Titeln muss man aber wohl die Details reduzieren.

5432 Punkte im PCMark Vantage machen sich ebenfalls gut in der Statistik des N71J und zeigen, dass auch anspruchsvollere Aufgaben mit dem Notebook möglich sind. Dass auch der schnelle DDR3 Speicher hier mithilft, zeigen die sehr guten Testwerte des Speichers. Die Festplatte erreicht einen mittleren Wert. Im Cinebench zeigt sich wiederum, dass die 64 Bit-Architektur des Betriebssystems auch einen kleinen Leistungsvorteil bringt.

Insgesamt sollte das N71JQ-TY002V Multimediafans ausreichend Power für alle Lebenslagen bieten. Hardcore-Zocker müssen sich aber wohl anderweitig umsehen, sehr aufwändige Spiele lassen sich mit der Mittelklassegrafikkarte wohl nicht in voller Auflösung spielen.

Leistung

Mit 8004 Punkten im 3DMark06 reiht sich das System im oberen Mittelfeld ein, was die Spieleleistung angeht. Damit sollten auch aktuelle Titel noch in der nativen Auflösung des Displays spielbar sein, bei aufwändigen Titeln muss man aber wohl die Details reduzieren.

5432 Punkte im PCMark Vantage machen sich ebenfalls gut in der Statistik des N71J und zeigen, dass auch anspruchsvollere Aufgaben mit dem Notebook möglich sind. Dass auch der schnelle DDR3 Speicher hier mithilft, zeigen die sehr guten Testwerte des Speichers. Die Festplatte erreicht einen mittleren Wert. Im Cinebench zeigt sich wiederum, dass die 64 Bit-Architektur des Betriebssystems auch einen kleinen Leistungsvorteil bringt.

Insgesamt sollte das N71JQ-TY002V Multimediafans ausreichend Power für alle Lebenslagen bieten. Hardcore-Zocker müssen sich aber wohl anderweitig umsehen, sehr aufwändige Spiele lassen sich mit der Mittelklassegrafikkarte wohl nicht in voller Auflösung spielen.

Akku und Energieverbrauch

Mit 8004 Punkten im 3DMark06 reiht sich das System im oberen Mittelfeld ein, was die Spieleleistung angeht. Damit sollten auch aktuelle Titel noch in der nativen Auflösung des Displays spielbar sein, bei aufwändigen Titeln muss man aber wohl die Details reduzieren.

5432 Punkte im PCMark Vantage machen sich ebenfalls gut in der Statistik des N71J und zeigen, dass auch anspruchsvollere Aufgaben mit dem Notebook möglich sind. Dass auch der schnelle DDR3 Speicher hier mithilft, zeigen die sehr guten Testwerte des Speichers. Die Festplatte erreicht einen mittleren Wert. Im Cinebench zeigt sich wiederum, dass die 64 Bit-Architektur des Betriebssystems auch einen kleinen Leistungsvorteil bringt.

Insgesamt sollte das N71JQ-TY002V Multimediafans ausreichend Power für alle Lebenslagen bieten. Hardcore-Zocker müssen sich aber wohl anderweitig umsehen, sehr aufwändige Spiele lassen sich mit der Mittelklassegrafikkarte wohl nicht in voller Auflösung spielen.

Praxis

Dank des starken Inhalts spielt das N71J unseren HD-Trailer von der Festplatte ohne Murren, auch im Energiesparmodus und ohne Netzstecker.

Für den richtigen Sound sollen dabei die Altec Lansing-Speaker oberhalb der Tastatur und der riesige Subwoofer an der Unterseite sorgen. Die Lautsprecher liefern einen überzeugenden Klang, irgendwie fehlt ihnen aber trotzdem der Wow-Effekt, den wir schon bei anderen 17 Zoll-Notebooks hatten. Die Tiefen sind zu sehr überbetont und geben den Lautsprechern eine etwas dumpfe Klangfarbe.

Aber das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau: Zum Musikhören und für alle anderen Multimediatätigkeiten kann man die Lautsprecher getrost verwenden, wer sehr anspruchsvoll ist, sollte sich vom Klang der Lautsprecher aber eventuell selbst ein Bild machen.

Zusammenfassung

Einen Intel Core i7-Prozessor mit vier Rechenkernen verbaut Asus im N71J, das ist immerhin Intels Spitzenserie, wenn auch das kleinste Modell gewählt wurde. Die Grafikkarte ist auch ATIs neuester Radeon Generation und sollte ausreichend Leistung auch für aktuelle Games liefern.

4GB schneller RAM sorgen dafür, dass auch aufwändige Programme laufen und zwei 500 GB Festplatten sollten genug Platz für Daten bieten. Ein DVD-Brenner und eine Webcam sind natürlich ebenfalls an Bord.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,7 (Gut)
  2. Ausstattung1,9 (Gut)
  3. Display2,4 (Gut)
  4. Eingabegeräte1,6 (Gut)
  5. Temperatur2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,4 (Gut)
  7. Anschlüsse1,7 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,3 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,3 (Gut)
  10. Leistung1,8 (Gut)
  11. Praxis1,6 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068004 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage5432 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read14189 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write11542 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read60.5 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen13870 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2810 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8447 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4925 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2414 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7542 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5299 Pkt.Max. 9005 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 36 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 27 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

55 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,055 kWh x 24,00 Cent = 28,91 EUR