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Das Acer 15-Zoll Multimedia Portfolio

Acer Aspire V3-574GBildquelle: notebookinfo.de | rk
Fotogalerie (12)
Acer Aspire V3-574G: Hochwertiger als die E-Serie und nicht ganz auf VN7 Level.

Beim taiwanesischen Hersteller Acer findet sich eine große Vielfalt an Modellen und Ausstattungsvarianten im 15-Zoll Bereich. Viele Notebooks bringen einen Intel Core i5-Stromsparprozessor, 8 GB Arbeitsspeicher, Hybridfestplatten (SSHD) und eine dedizierte Nvidia Geforce Mittelklasse Grafikkarte mit. Office, Photoshop, Filme und Serien aber auch Gaming gehören zum Leistungsbereich der Multimedia-Notebooks, die mit einem Gewicht um die 2,5 Kilogramm noch recht mobil sind. Die Aspire V3 Serie, zu der auch unser Testgerät mit der Kennung Acer Aspire V3-574G-55SD gehört, ordnet sich genau zwischen den E-Serie Notebooks und den VN7 Nitro Einstiegs-Gaming Notebooks ein. Das FullHD Display bietet im Vergleich zur E-Serie ein deutlich schärferes Bild, die Tastatur ist mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen und auch durch die vereinzelte Verwendung von Aluminium sollen die V3 Notebooks einen Mehrwert bieten.

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Gute Verarbeitung und reichlich Schnittstellen

Obwohl Acer das Leichtmetall Aluminium nur beim Displaydeckel einsetzt, erleben wir mit dem Aspire V3-574G-55SD ein überraschend stabiles Notebook. Die Basiseinheit (deren Oberseite zumindest eine Metalloptik verwendet) erlaubt kaum Verwindungen, die Spaltmaße sind gering und eben und auch der Displaydeckel lässt sich nur schwer biegen. So ohne weiteres lässt sich die Verblendung des Displayrahmens nicht weiten, unsere Folterversuche stoßen auf ein überraschend robustes Chassis. Die Scharniere sind zu fest angezogen, um das V3 mit einer Hand zu öffnen, dafür klappt das Gerät sehr dumpf und wertig zu. Einen kleinen Kritikpunkt finden wir aber trotzdem, der innere Metallrahmen des rechten USB 2.0 Ports ist ein wenig nach innen gebogen und damit nicht mehr ganz rechteckig. Die Verformung ist jedoch nur ein kosmetischer Makel, Peripherie lässt sich trotzdem bequem anschließen.

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An Schnittstellen bietet das Acer Aspire V3-574G neben diesem USB 2.0 Port und dem DVD-Brenner auf der rechten Seite noch eine weitere Port-Serie gegenüber. Headsetbuchse, zwei USB 3.0 Ports, HDMI, Gigabit-LAN und VGA wurden vom großen Lüfterauslass im Hinterteil der Basis in Nutzernähe gedrängt und könnten so einen Kabelsalat auf dem Schreibtisch verursachen. Drahtlos kommuniziert das Acer V3 über WLAN-ac und Bluetooth 4.0, somit werden alle wesentlichen Schnittstellen geboten. Von der 0,9 Megapixel Webkamera darf man keine Wunder erwarten, das Bild zeigt sehr grobes rauschen, reicht aber für Videochats. Speicherkarten aus anderen Kameras finden im SD-Slot an der Front Platz.

Während man sich sehr schnell mit dem großzügigen Multitouchpad anfreunden kann, sollte man bei der Chiclet-Tastatur aufgrund von geringem Hub und mittlerem Druckpunkt doch von einer gewissen Eingewöhnung ausgehen. Wer von einem anderen Layout kommt, trifft zu Anfang wahrscheinlich auch sehr oft die Raute-Taste anstelle von Enter. Mit der weißen Hintergrundbeleuchtung lässt es sich zumindest auch in dunkler Umgebung komfortabel tippen.

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Bereit für Windows 10

Auf dem Displayrahmen des Acer Aspire V3-574G prangt wie bei allen aktuellen Acer Geräte ein großer Sticker mit der Aufschrift „Windows 10 Now“. Momentan läuft noch Microsoft Windows 8.1 auf dem Gerät, sobald ab Ende Juli verfügbar, verspricht Acer, dass Windows 10 als kostenfreies Upgrade verteilt wird.

Technische Daten

Display:15.6" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i5-5200U / 2.2 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce 940M
Festplatte1 TB Hybrid -+ 8 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:2.4 kg
B x H x T:38.16 cm x 2.39 cm x 25.9 cmFarbe:schwarz silber

Multimedia und Gaming Hardware aber kein Outdoor-Display

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Mit einem Intel Core i5-5200U kommt ein aktueller und stromsparender Zweikernprozessor im Acer Aspire V3-574G-55SD unter. In Zusammenarbeit mit 8 GB Arbeitsspeicher bewältigt die Zentraleinheit alle Alltagsaufgaben. Emails, Surfen, Office, Videoplayback und Konvertierungen sind kein Problem, auch Photoshop-Dateien dürfen gern mal ein paar mehr Ebenen aufweisen. Gelegenheitsspieler werden die Nvidia Geforce 940M Mittelklassegrafik begrüßen, sobald ein 3D-Spiel etwas mehr Grafikpower fordert, kommt nämlich die separate Nvidia Lösung zum Zug. Manche Spiele gestatten hohe Details und die native FullHD-Auflösung des Displays, für die meisten topaktuellen Grafikkracher muss man sich aber mit weniger begnügen. Im Preisbereich des V3 rangieren auch diverse Acer Aspire VN7 Modelle mit Geforce GTX Grafik, von dieser Chipfamilie darf man noch einmal deutlich mehr Leistung erwarten. Zu nennen wäre da das Acer Aspire VN7-571G-553L für 800 Euro mit kleinerer 500 GB Festplatte aber deutlich flotterer Geforce GTX 850M sowie das Acer Aspire VN7-571G-51R8 für 749 Euro mit aktueller Geforce GTX 950M aber ohne Betriebssystem (ebenfalls 500GB x 8GB Hybridfestplatte). Zudem kostet eine fast gleiche Ausstattung im Acer Aspire VN7-571G-53N9 30 Euro weniger.

Mit 1.920 x 1.080 Pixel auf 15,6 Zoll Bilddiagonale können die Inhalte auf dem Acer Aspire V3-574G ausreichend scharf dargestellt werden. Wer an dem Notebook arbeitet, kann bequem zwei Fenster nebeneinander platzieren. Das IPS-Panel bietet stabile Blickwinkel und mit 680:1 auch ein ordentliches maximales Kontrastverhältnis. Die Helligkeit von durchschnittlich 217 Candela pro Quadratmeter hätte höher ausfallen können, arge Probleme beim Betrieb im Freien werden jedoch durch die matte Beschichtung verhindert. Farblich wirkt der Bildschirm etwas verhindert, wir haben schon deutlich knackigere 15,6-Zoll IPS-Panels erlebt.

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Der Sound der Stereolautsprecher kann mit einem klaren und kräftigen Klangbild überzeugen. Ausgewogen, mit Bässen und Mitten bestückt, stellt das Audiosystem auch Multimediafans zufrieden.

Laufzeit, Lautstärke und Temperatur

Das Acer Aspire V3-574G verbraucht bis zu 60 Watt und wird von einem einzelnen Lüfter gekühlt. Sowohl CPU als auch GPU sind auf dem Mainboard aufgelötet und die Abwärme wandert über eine recht lange Heatpipe zum Lüfter auf der linken Gehäuseseite. Dieser arbeitet mit maximal 42 dB (A) auch unter hoher Belastung noch sehr leise und ist im Office Betrieb meistens nicht wahrzunehmen. Mit der Wärmeabfuhr hat die Kühlung ordentlich Mühe und kommt unter Volllast auch in Nöte. Nach 10 Minuten Prime95 Primzahlenberechnung und Furmark Grafikfolter schaltet sich das Aspire V3-574G sicherheitshalber ab. Mittig auf der Tastatur messen wir fast 48 Grad Celsius – hier macht sich das Limit der Kühllösung bemerkbar. Im Alltag dürfte dieser Fall jedoch nicht auftreten, bei Spielen werden statt der 60 Watt meist nur 40-50 Watt gefordert. Im Durchschnitt bleibt das Chassis bei Temperaturen von 34-35 Grad an der Oberseite und rund 32 Grad Celsius an der Unterseite.

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Hitzig: Unter Volllast steigt uns das Multimedia Notebook von Acer aus.

Die effektive Laufzeit ist mit 6 Stunden und 20 Minuten nicht überragend aber in Ordnung. Der sparsamen Hardware (6W Idle, 20W WLAN) geschuldet, liefert der kleine 37Wh Akku maximal für knapp 11 Stunden Energie (bei deaktivierten Funkverbindungen und niedrigster Helligkeit). Unter Last ziehen wir die Batterie in 100 Minuten leer. Alles in allem ein akzeptables Energie- und Emissionsmanagement, was vom Acer Aspire V3-574G geboten wird.

Fazit: Starke Alternativen

Acer hat mit dem Aspire V3-574G-55SD einen soliden Allrounder für Multimedia-Nutzer und Casual Gamer im Angebot, trifft im 800 Euro Preisbereich aber auf starke Konkurrenz - teilweise auch aus eigenem Hause. Die Einsteiger der VN7 Serie mit GTX Grafik würden wir beispielsweise vorziehen, HP bietet mit dem Pavilion 15 noch stärkere Ausstattung für weniger und Medion packt zum gleichen Preis eine Core i7 CPU und 128 GB SSD on top im Medion Akoya P6657. Da helfen auch der sehr gute Sound und die Tastaturbeleuchtung, die HP und Medion so nicht ganz bieten, nicht viel. Die Schwächen in Form der mäßigen Akkulaufzeit, der überforderten Kühlung unter Volllast und der nur befriedigenden Ausleuchtung desFullHD IPS-Displays bewerten wir dabei nicht zu streng. Um gegen die Preisknaller der Konkurrenz zu bestehen, reicht ein „ganz Ok“ leider nicht.

Ab 599,00 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,5 (Gut)
  2. Display2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark Ice Storm41269 Pkt.Max. 159281 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme40588 Pkt.Max. 196311 Pkt.
3DMark Cloud Gate6071 Pkt.Max. 29123 Pkt.
3DMark Sky Diver5385 Pkt.Max. 21234 Pkt.
3DMark Fire Strike1418 Pkt.Max. 8449 Pkt.
3DMark Fire Strike Extreme712 Pkt.Max. 4399 Pkt.
PCMark 8 Home3188 Pkt.Max. 4892 Pkt.
PCMark 8 Creativity3616 Pkt.Max. 5775 Pkt.
PCMark 8 Work3921 Pkt.Max. 5034 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)109.2 MB/sMax. 1850 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)66.62 MB/sMax. 1510 MB/s
Cinebench R11.5 OpenGL 64 Bit41.09 fpsMax. 72.82 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64 Bit2.78 Pkt.Max. 7.93 Pkt.
Cinebench R11.5 CPU Single 64 Bit1.23 Pkt.Max. 1.75 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Single)108 Pkt.Max. 148 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)253 Pkt.Max. 725 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)55.81 fpsMax. 109.55 fps
Geekbench 3 (Single)2803 Pkt.Max. 3852 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)5523 Pkt.Max. 14159 Pkt.
Unigine Valley Basic23.4 fpsMax. 100.3 fps
Unigine Valley Basic Score979 Pkt.Max. 4198 Pkt.
Unigine Valley Extreme HD6.5 fpsMax. 64.5 fps
Unigine Valley Extreme HD272 Pkt.Max. 2700 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 43 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 58 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 21 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

20 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,020 kWh x 24,00 Cent = 10,51 EUR

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