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Bilder zum Test: ASUS Zenbook UX31E-RY009V - Ultrabooks besser als Apple Macbook Air?

Aus Aluminium gefertigt tritt auch das ASUS Zenbook UX31E gegen das aktuelle Apple Macbook Air Portfolio an. Ein Großteil der Oberflächen kommt mit einer gebürsteten Struktur daher. Vergleichbar mit dem Produkt aus Cupertino setzt ASUS auf ein Unibody-Gehäuse, welches aus einem Stück Aluminium gefräst wird. Nur die Unterseite ist mit geringer Spaltmaße aufgesetzt. Die Verarbeitung unseres Testgeräts kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Deckel ist sehr stabil und das komplette Ultrabook zeigt eine sehr gute Verwindungssteifigkeit. Mängel können lediglich an den zu leichtgängigen Scharnieren und der mittig unter starkem Druck schnell nachgebenden Handballenauflage ausgemacht werden. Letzteres ist der extrem schmalen, keilförmigen Bauweise und den vergleichsweise stark erhöhenden Gummifüßen des ASUS Zenbook UX31E zuzuschreiben.

Die aufgeräumte Arbeitsumgebung besticht durch eine Chiclet-Tastatur und das großflächige Touchpad. Diese Aufmachung erinnert uns stark an das Apple Macbook Air. Das Keyboard kann mit einem angenehm kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt glänzen. Eine Beleuchtung kann das ASUS Zenbook UX31E nicht vorweisen, Vorteile die Apple und Samsung in deren Premium-Ultrabook ausspielen. Das Touchpad wird unseren Ansprüchen gerecht. An die nicht sensitive Fläche im unteren Maustasten-Bereich haben wir uns bereits beim Test des 11,6-Zollers gewöhnt und lassen diese bei längeren Scroll-Manövern aus. Multitouch-Gesten werden problemlos umgesetzt und die Oberflächenstruktur des Pads hebt sich angenehm vom Rest der Handballenauflage ab. Im Groben und Ganzen erreichen die Eingabegeräte eine sehr hohe Qualität, können die des Apple Macbook Air oder der Samsung Serie 9 aber nicht übertrumpfen.

Spartanisch wie bei der Konkurrenz zeigt sich das Anschlussportfolio des ASUS Zenbook UX31E. Mit einer USB 2.0 und einer USB 3.0 Schnittstelle sowie einem SD-Kartenleser und 3,5 Millimeter Audio-Port sind die wichtigsten Anschlüsse genannt. Für externe Bildschirme stehen ein Mini-VGA Slot inklusive Adapter und ein Micro-HDMI Port zur Verfügung. Wer anstelle des kabellosen WLAN 802.11n und Bluetooth 4.0 auf Fast Ethernet nicht verzichten kann, muss den beigelegten USB-LAN-Adapter nutzen. Die Nutzung des kabelgebundenen Netzwerkadapters beschränkt die Geschwindigkeit auf maximal 100 MBit/s. Die WLAN-Schnittstelle kann somit eine schnellere Anbindung bieten.

Der grundlegende Unterschied zu einem Apple Macbook Air liegt im verwendeten Betriebssystem. Asus setzt auf ein vorinstalliertes Windows 7 Home Premium in der 64-Bit Version. Dieses OS, Dokumente und Medien finden auf einer 128 GB großen SSD Platz. Hinzu kommen die von Bang & Olufsen zertifizierten ICEpower Lautsprecher, die im Subnotebook-Bereich einen vergleichsweise satten Klang liefern.

Technische Daten

Display:13,3"Auflösung:1600 x 900
Prozessor:Intel Core i5 2557M / 1,7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte128 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.3 kg
B x H x T:32.5 cm x 1.7 cm x 22.3 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Subnotebooks die als Ultrabooks klassifiziert werden arbeiten derzeit mit ULV-Prozessoren von Intel. Im Fall des ASUS Zenbook UX31E-RY009V kommt ein Intel Core i5-2557M zum Einsatz. Der Zweikerner kann dank Hyper Threading Technologie zwei weitere Kerne simulieren und verteilt die Arbeit so auf vier Recheneinheiten. Die maximale Taktrate via Turbo Boost 2.0 Feature liegt bei 2,7 GHz. In Kombination mit 4 GB Arbeitsspeicher und der integrierte Intel HD Graphics 3000 ist das 13,3-Zoll große Ultrabook für den Büro-Alltag bestens gerüstet. Aber auch HD-Medien können mit diesem System bewältigt werden. Da das UX31E über kein optisches Laufwerk verfügt, sprechen wir in diesem Fall von Streaming-Inhalten über Videoportale wie YouTube oder iTunes. Zudem profitieren Sie von der schnellen, 128 GB großen SSD, die im Optimalfall eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von 450 MB/s bietet. Aktuelle Gaming-Titel wie Battlefield 3 oder Call of Duty: Modern Warfare 3 würden das Ultrabook überfordern.

Bereits im Vorfeld sprach ASUS auf Pressekonferenzen von einem überdurchschnittlich gut ausgeleuchteten Bildschirm. Und sie haben ihr Versprechen gehalten. Im Durchschnitt erreicht das 13,3-Zoll HD+ Display (1.600 x 900 Pixel) eine Ausleuchtung von 432 Candela pro Quadratmeter. An der hellsten Stelle messen wir 486 cd/m². Trotz spiegelnder Oberfläche ist somit auch eine Nutzung im sonnigen Außenbereich möglich. In Hinsicht auf die Blickwinkel und den Kontrast müssen jedoch Abstriche gemacht werden. Vertikal müssen Sie bereits bei geringer Abweichung mit Farbinvertierungen rechnen und der Kontrast kann mit maximal 143:1 ebenso wenig punkten.

Während das ASUS Zenbook UX21E in Sachen Akkulaufzeit an der 4 Stunden Hürde scheitert, erreicht unser 13,3-Zoll UX31E eine Laufzeit von über 6 Stunden in der Praxis. Im Idle-Modus misst der Battery Eater Benchmark über 10 Stunden. Im Vergleich mit dem Apple Macbook Air und dem Samsung Serie 9 Subnotebook schneidet das ASUS Zenbook UX31E am besten ab.

Auch die Wärme verteilt sich in unserem Testmodell besser als im kleinen 11,6-Zoll Ultrabook. Im Durchschnitt können wir an der Oberseite 32 Grad Celsius und an der Unterseite 31°C messen. Unter Volllast wird am oberen, mittleren Tastaturbereich ein Maximum von 44,1°C festgestellt. Ebenfalls mit dem kleinen Ultrabook der ASUS Zenbook Serie verglichen, wird auch der Lüfter nicht annähernd so laut. In der Praxis hält sich dieser mit 30 Dezibel (A) stark zurück.

Zusammenfassung

Neben dem 11,6-Zoll Pendant kann auch das ASUS Zenbook UX31E mit einer sehr guten Verarbeitung und einer extrem flachen Bauweise überzeugen. Das 13,3-Zoll Display bietet eine optimale HD+ Auflösung und ist mit einer Ausleuchtung von über 430 Candela pro Quadratmeter bestens für Arbeiten im Freien gerüstet. Mit einer praxisnahen Akkulaufzeit von 6 Stunden und einem Gewicht von 1,1 Kilogramm ist das UX31E in unseren Augen der optimale, mobile Begleiter für das Büro, die Universität oder den Park. Unter Beachtung des runden Komplettpakets können wir auch über die Mängel bei den Scharnieren, der Blickwinkelstabilität und der fehlenden Tastatur-Beleuchtung hinwegsehen. Im Vergleich mit anderen Ultra- und Subnotebooks ist das ASUS Zenbook UX31E-RY009V mit einem Preis von 1.000 Euro außerdem ein fast schon günstiger Kandidat.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse4,0 (Ausreichend)
  8. Akku und Energieverbrauch1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung3,5 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063587 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1630 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark73561 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage9942 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01310 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)457.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)128.1 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15008 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write14592 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.6 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read225 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen16563 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4291 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8350 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4924 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3431 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6782 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4756 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung160 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 49 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 10 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 2 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

15 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,015 kWh x 24,00 Cent = 7,88 EUR

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