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Bilder zum Test: ASUS Zenbook Prime UX31A-R4003V - Zensationell

Getreu dem Motto "Wenn etwas nicht kaputt ist, braucht man es nicht reparieren" setzt ASUS beim Zenbook UX31A wieder auf ein schlankes Aluminium-Unibody-Gehäuse. Die Verarbeitung unseres Testgerätes ist erstklassig. Der Deckel ist sehr stabil und trotz der filigranen Aufmachung zeigt sich eine gute Verwindungssteifheit des Chassis und Displaydeckels. Die Scharniere sind gut ausbalanciert, um den Displayrahmen mit einer Hand zu öffnen und gleichzeitig ein langes Nachwippen zu unterbinden. Die Handballenauflage zeigt marginale Mängel wie bei der letzten Generation. So gibt diese bei höherem Druck leicht nach. Die verwendeten Materialien sorgen jedoch für einen sehr wertigen Eindruck, der durch die sehr flache Bauweise nochmals verstärkt wird.

Dass ASUS seine Hausaugaben gemacht hat, zeigt die neue Tastatur im Chiclet-Design. Endlich kommen wir in den Genuss einer dreistufigen Hintergrundbeleuchtung. Besonders in dunklen Arbeitsumgebungen oder nachts im Flugzeug und der Bahn möchte man diese Funktion nach einer Zeit nicht mehr missen. Die Tasten selbst überzeugen mit einem kurzen Hub und knackigen Druckpunkt. Das groß dimensionierte Touchpad sticht sofort ins Auge und erinnert an die Konkurrenzprodukte von Samsung und Apple. Die Tasten sind fest in das sensitive Touchfeld integriert und alle Eingaben und Mehrfinger-Gesten werden schnell und sauber erkannt.

Bei den Anschlüssen müssen aufgrund des schlanken Unibody-Gehäuses ein paar Einsparungen in Kauf genommen werden. Ein optisches Laufwerk kommt der geringen Bauhöhe geschuldet nicht zum Einsatz. Im Lieferumfang enthalten sind ein Adapter für die VGA- und Ethernet-Schnittstelle, die am Gehäuse selbst im Micro-Format vorliegen. Um kabelgebunden ins Internet zu gehen, muss allerdings einer der insgesamt zwei USB 3.0 Schnittstellen geopfert werden. Wesentlich komfortabler geht es mit WLAN und Bluetooth ins World Wide Web. Ein SD-Kartenleser und ein 3,5 Millimeter Audio-Port komplettieren die Ausstattung. Insgesamt ist das Angebot an Anschlüssen für einen mobilen Einsatz aber angemessen. Damit bei der neuen Zenbook-Generation auch der Sound nicht zu kurz kommt, wendete sich ASUS wieder an die Lautsprecher-Profis von Bang & Olufsen. Für ein Ultrabook leistet das Soundsystem ganze Arbeit und bietet einen guten, ausgewogenen Klang. Zwar fehlt es an Bass, dafür sind die Mitten und Höhen klar und deutlich und klingen besser als ein Großteil der Konkurrenz in diesem Segment.

Beim Betriebssystem setzt ASUS auf Microsofts Windows 7 Home Premium, welches sich gegen einen Aufpreis von 15 Euro auf das neue Windows 8 erweitern lässt. Darauf vorinstalliert ist eine kostenfreie, aber mit Werbung versehen, Microsoft Office Starter 2010 Edition und umfangreiche Zusatzsoftware von ASUS zur Sicherungen des Betriebssystems, um Musik selber zu mixen oder um über das Vibe Fun Center Filme und Radioprogramme zu empfangen. Im Lieferumfang enthalten sind ein Putztuch, ein Notebook-Sleeve, eine kleine Tasche für die Adapter und ein Einrichtungsguide mit Handbuch.

Technische Daten

Display:13.3" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3517U / 1,9 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.3 kg
B x H x T:32.5 cm x 1.7 cm x 22.3 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Fallen die Neuerungen bei der Verarbeitung und den Anschlüssen eher gering aus, setzt ASUS bei den technischen Komponenten auf aktuelle Technologien. Allen voran ein Prozessor der dritten Intel Core Generation (Ivy Bridge), der dank einer deutlich verbesserten, integrierten Grafikeinheit eine sehr gute Wahl für Ultrabooks ist. In unserem Testsystem bietet der Intel Core i7-3517U eine Taktratenspanne von 1,9 bis 3,0 GHz. Der Dual-Core Prozessor kann dank Hyper-Threading Technologie zwei weitere Kerne simulieren und somit die anfallenden Arbeiten auf vier Recheneinheiten verteilen. In Verbindung mit 4 GB Arbeitsspeicher ergibt sich ein flottes Arbeitstempo, was auch der 256 GB fassenden SSD (SanDisk U100) zuzuschreiben ist. Im Optimalfall erreicht das Solid State Drive in unseren Tests eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von 228 MB/s. Die integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit bietet genug Leistung um Filme und Multimedia-Inhalte in FullHD Auflösung wiederzugeben und kommt problemlos mit bekannten Büroanwendungen klar. Aktuelle Computerspiele sind mit teilweise erheblichen Einschränkungen lauffähig. Ressourcenschonende Titel wie Fifa 12 oder Diablo 3 sind aber mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel auf mittleren Details spielbar.

Absolutes Highlight der neuen ASUS Zenbook Prime Serie ist der verbaute 13,3-Zoll Bildschirm. Das hochauflösende IPS-Panel ist eines der aktuell besten auf dem Notebookmarkt. Mit einer sehr guten Ausleuchtung und durchschnittlichen Helligkeit von 369 Candela pro Quadratmeter braucht es sich vor der Konkurrenz aus dem Hause Samsung oder Apple nicht verstecken. IPS-Displays werden oft von Designern genutzt, da die Technik eine hohe Blickwinkelstabilität bietet und eine sehr realitätsnahe Farbdarstellung gewährleistet. Somit lassen sich auch bei maximal möglichem Öffnungswinkel von rund 140 Grad noch alle Bildschirminhalte ohne Einbußen betrachten. Auch der hohe Kontrastwert von 1105:1 lässt kaum Platz für Kritik. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel sticht es aus dem Einheitsbrei der Konkurrenz positiv heraus. Dank einer matten Beschichtung kann auch im Freien nach Lust und Laune gesurft werden.

Im Leerlauf genehmigt sich das ASUS Zenbook Prime UX31A-R4003V gerade einmal10,9 Watt und hält bei abgedunkeltem Display knapp 10 Stunden und 20 Minuten mit einer Akkuladung durch. Ein großer Teil der Energie wird dabei vom Bildschirm selbst verbraucht. Bei niedrigster Helligkeit liegt der Verbrauch nur noch bei 7,1 Watt. Unter Last ergibt sich eine maximale Leistungsaufnahme von 37,8 Watt. Die Temperaturen liegen mit 34,3 Grad Celsius auf der Oberseite und 33,9 Grad auf der Unterseite auf einem guten Niveau. Vor allem die Handballenauflage bleibt durchweg kühl. Der Lüfter hält sich in jeder Situation dezent zurück und ist im Windows Betrieb mit 29,4 Dezibel (A) nahezu unhörbar. In der Praxis, wenn sich das Ultrabook 20 bis 30 Watt aus der Steckdose zieht, dreht der Lüfter bis auf 32 Dezibel (A) auf und die Akkulaufzeit reduziert sich auf immer noch sehr gute 6 Stunden.

Zusammenfassung

Das ASUS Zenbook Prime UX31A-R4003V kann seinen gelungenen Vorgänger noch einmal übertreffen und bietet in allen Bereichen Verbesserungen, vergisst dabei aber nicht seine alten Stärken. Das 13,3-Zoll FullHD-IPS-Display ist mit einer Ausleuchtung von über 369 Candela pro Quadratmeter bestens für Außeneinsätze gerüstet. Die Tastatur bietet nun eine integrierte Hintergrundbeleuchtung und einen deutlich besseren Druckpunkt. Die Verarbeitungsqualität des Aluminium-Unibody-Gehäuses ist durchweg auf einem sehr hohen Niveau und überzeugt durch geringe Spaltmaße und eine gute Verwindungssteifheit. Mit einem Gewicht von nur 1,41 Kilogramm und einer praxisnahen Akkulaufzeit von 6 Stunden schnürt ASUS ein stimmiges Gesamtpacket.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065090 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11649 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage3231 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark75094 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage10651 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01538 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)228 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)125 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read16200 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write23288 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz39.7 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read304 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen11266 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5127 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10635 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4092 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4032 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8743 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4088 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung81 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 58 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 20 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 9 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

32 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,032 kWh x 24,00 Cent = 16,82 EUR

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