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Test Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii - Der günstige Einstieg in die Gaming-Welt

Das Acer Aspire V5-573G-5218G1Taii konnte sich im Test mit Bravur schlagen. Für nur 799 Euro geht das 15,6 Zoll Gaming-Notebook mit Intel Core i5 Prozessor und Nvidia Geforce GTX 850M Grafikkarte über den Ladentisch. Full-HD-Auflösung, Hybrid-Festplatte und satte 8 GB Arbeitsspeicher inklusive. In unserem Testbericht erfahrt ihr, wieso das neue Modell für Gamer besonders attraktiv ist.

Einleitung: Spiele-Laptops müssen nicht teuer sein

Mit 799 Euro ist das Acer Aspire V5-573G im Test ein recht preiswertes Gaming-Notebook.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotogalerie (10)
Das Gaming-Schnäppchen: Die 799 Euro sind für das Acer Aspire V5-573G mehr als angemessen.

Gaming-Notebooks von ASUS, MSI und Alienware kosten schnell über 1.000 Euro. Acer schlägt hier einen anderen Weg ein, konzentriert sich auf die Einsteiger in diesem Segment und geht nicht den preisintensiven Weg des Hardcore-Spielers. Genug Leistung hat das Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii dennoch unter der Haube - Intel und Nvidia sei Dank. Bereits im letzten Jahr machte das taiwanesische Unternehmen seinen Standpunkt bei einem Gaming Round Table in München klar: Zu viel Leistung ist nicht immer gut. Natürlich wollen Gaming-Experten immer schnellere, leistungsstarke Notebooks für möglichst hohe FPS-Zahlen in Spielen. Doch ist ein Unterschied zwischen 60 und 100 FPS zu erkennen, nein.

Das erkannte auch Nvidia und entwickelte mit dem Battery Boost ein System, das die hohen FPS-Raten senkt, ohne das flüssige Spielerlebnis zu beeinflussen. Die Schlussfolgerung daraus war ein deutlich geringerer Stromverbrauch und somit eine verlängerte Akkulaufzeit. Grund für Acers Entscheidung war auch die Kompaktheit eines Notebooks. Schließlich sind High End Gaming-Notebooks meist sehr klobig und im Alltag schwer transportierbar. Mit 2 Kilogramm Gewicht und einer Bauhöhe von 23 Millimeter hat es das Acer Aspire V5-573G da deutlich besser.

Doch auf die eierlegende Wollmilchsau treffen wir hier nicht, auch dar neue 15,6 Zoll Gamer hat seine kleinen Problemzonen.

Gehäuse: Aluminium an den wichtigen Stellen

Das Chassis des Acer Aspire V5-573G ist von seinen Vorgänger bekannt. Wie bereits erwähnt ist es vergleichsweise schlank und leicht. Unser Testmodell ist komplett in anthrazit bzw. grau gehalten. Deckel, Handballenauflage und Tastaturbett bestehen aus Aluminium. Unterseite und Displayrahmen sind hingegen aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist zum größten Teil als sehr gut einzustufen. Nur bei starkem Druck geben die Tastatur und der dünne Deckel samt Display leicht nacht. Im Arbeits- und Gaming-Alltag ist davon aber nicht viel zu spüren.

Das Design des Acer Aspire V5-573G ist schlicht aber schick gehalten.Unterseite abschrauben und das Acer Aspire V5-573G mit einer mSATA SSD aufrüsten.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Solides Gehäuse: Die Oberseite aus Aluminium, unten Kunststoff.

Einzig und allein der zu kurze Hub der beleuchteten Tastatur machte uns am Anfang Probleme. Es bedarf etwas an Eingewöhnungszeit, bis sich die Tippfehler minimieren. Das links unter die Leertaste eingerückte Touchpad hingegen weiß zu gefallen. Es setzt auf die Click-Pad-Technik, kommt also ohne separate Maustasten. Die Navigation unter Windows 8.1 geht somit leicht von der Hand. Spieler werden aber sowieso auf eine externe Maus setzen.

Unterm Strich sind wir mit der Aufmachung, dem Design und der Stabilität des Gehäuses zufrieden.

Ausstattung: Durchdachte Platzierung der Anschlüsse

Vorab sei gesagt: Das Acer Aspire V5-573G-5218G1Taii besitzt kein optisches Laufwerk. Aufgrund der geringen Bauhöhe, die einem schlanken Ultrabook ähnelt, ist das technisch nicht umsetzbar. In Zeiten von Video-Streaming, Spiele-Downloads und USB-Sticks wäre ein DVD-Brenner auch nicht mehr zeitgemäß gewesen. Dafür setzt der 15,6 Zoller auf drei USB-Anschlüsse, einer davon mit der schnelleren USB 3.0 Technik. Hinzu kommen HDMI und Mini DisplayPort für die Bild- sowie Tonübertragung auf externe Monitore und Fernseher. Mit dem Internet verbindet ihr euch via Gigabit-Ethernet (LAN) und WLAN 802.11n. Bluetooth 4.0 hingegen sorgt für den Support bei Zubehör.

An den Seitenränder des Acer Aspire V5-573G sind nur USB-Ports verteilt.Wichtige Anschlüsse des Acer Aspire V5-573G sind an der Rückseite platziert.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gut verteilt: USB Schnittstellen an den Seiten, alles andere an der Rückseite.

Erfreut waren wir über die Platzierung der Schnittstellen. Am linken und rechten Seitenrand befindet sich je ein USB-Anschluss und der Kartenleser. Alle anderen Ports finden wir an der Rückseite des Acer Aspire V5-573G. Diese werden deutlich seltener „on the fly“ benutzt und sind dadurch versteckt und nehmen den wichtigen Anschlüssen nicht den Platz weg. Einen USB 3.0 Port an der Seite hätten wir uns trotzdem noch gewünscht.

Technische Daten

Display:15.6" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i5 4210U / 1.7 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 850M
Festplatte1 TB Hybrid -+ 8 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:2.2 kg
B x H x T:38.16 cm x 2.3 cm x 25.59 cmFarbe:schwarz silber

Leistung: Das solide Gespann für gutes Gaming

Im Inneren des Acer Aspire V5-573G arbeitet ein Intel Core i5 4210U. Ein stromsparenden ULV-Prozessor mit bis zu 2,7 GHz. Er entspringt der Haswell-Generation von Intel und setzt auf die integrierte HD Graphics 4400 Einheit. Hinzu kommen großzügige 8 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB Hybrid-Festplatte (SSHD) mit einem 8 GB SSD-Anteil. Automatisch werden oft genutzte Programm- und Systemdateien auf den schneller abrufbaren Flash-Speicher gelegt, damit zum Beispiel das Hochfahren von Windows 8.1 oder der Start von Software und Spielen mit weniger Wartezeit verbunden ist. Wer später noch eine vollwertige SSD nachrüsten möchte, kann das über den vorhandene mSATA-Slot tun. Einen passenden Guide zum Nachrüsten haben wir ebenfalls parat.

Gute Leistung im Acer Aspire V5-573G mit Intel Core i5 Prozessor.Das Acer Aspire V5-573G besitzt eine Nvidia Geforce GTX 850M Grafikkarte.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Solides Innenleben: Mit der Nvidia-Intel-Kombination kann man nichts falsch machen.

Zusätzlich zur integrierten Grafiklösung verbaut Acer die Nvidia Geforce GTX 850M mit 4 GB Videospeicher. Eine Gaming-Grafikkarte am unteren Leistungsende. Das die Kombination von ULV-Prozessor und einer solchen Grafikkarte gut funktioniert, haben wir in einem passenden Gamecheck bewiesen. Spiele wie GRID Autosport, Titanfall, Call of Duty Ghosts, FIFA 14, Diablo 3, Battlefield 3 oder Metro Last Light lassen sich bei nativer Full HD Auflösung mit mittleren bis hohen Details problemlos spielen. Gleiches gilt auch für die MMORPGs World of Warcraft, Guild Wars 2, The Elder Scrolls Online und das neue WoW-Addon Warlords of Draenor.

Man ist im Gaming-Bereich also gut gerüstet, bekommt den Alltag mit Mails, Videos, Filmen, Musik und Co. gut über die Bühne und verzichtet dabei nicht auf eine lange Akkulaufzeit. Das wird vor allem durch die Nvidia Optimus Technik vorangetrieben, die automatisch zwischen der Intel HD Graphics 4400 und der Nvidia Geforce GTX 850M umschaltet - je nachdem wie viel Leistung im Moment benötigt wird. In der Geforce Experience Software könnt ihr zudem bestimmen, wie sich die Grafikkarte im Akkumodus verhält und welche Grafikeinheit in welcher Situation genutzt werden soll. Über dieses Tool aktualisiert ihr auch eure Grafikkarten-Treiber und optimiert Grafikeinstellung anhand der Leistung eures Notebooks mit nur wenigen Klicks.

Display: Gute Werte, aber nichts für den sonnigen Park

Das Display des Acer Aspire V5-573G ist in der Sonne nur schwer ablesbar.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gemischte Gefühle: Für die LAN-Party perfekt, draußen eher ungeeignet.

Auf 15,6 Zoll bietet das Acer Aspire V5-573G eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel Full HD. Außerdem arbeitet das Panel mit der IPS-Technik, ist also vergleichsweise blickwinkelstabil. Im Schnitt beträgt die Ausleuchtung 310 Candela. Nur wenige Notebooks unter 800 Euro erreichen einen solchen Wert. Allerdings ist er im Vergleich zur hochpreisigen Ultrabook-Klasse nur durchschnittlich. Die Helligkeit und die matte Beschichtung reichen auf jeden Fall aus, um der Sonne ein wenig entgegenzusetzen. Bei direkter Einstrahlung hat aber auch dieses Gaming-Notebook mit der Sichtbarkeit des Inhalts zu kämpfen, was unser Foto zeigt.

Der Kontrast ist mit 590:1 etwas mager, der Schwarzwert hoch. Ein echtes Schwarz wird also nicht erreicht und eher gräulich dargestellt. Bei bunten, kontrastreichen Spielen ist das allerdings kein Problem. Allgemein sind wir mit der Qualität, der Auflösung und der Helligkeit aber zufrieden. Schließlich sahen wir uns im Test seltener außerhalb des Büros oder der heimischen vier Wände zocken.

Emissionen: Lautstärke, Temperatur und Akkulaufzeit

Beim Spielen und im alltäglichen Gebrauch kommt das Acer Aspire V5-573G auf eine Lautstärke von 30 bis 35 Dezibel (A). Unter voller Last, also in praxisfernen Benchmarks, erreichen wir auch 40 db(A). Im Vergleich zu den High-End-Gamern ist das relativ leise. Im Office-Betrieb ist unser Testgerät sogar kaum wahrnehmbar. Daraus resultiert allerdings eine recht hohe Gehäusetemperatur. Im Schnitt liegen die Werte bei 35 Grad Celsius. Bei hoher Belastung zeigen sich aber punktuelle Spitzen von bis zu 53 Grad. Solltet ihr also einen Film bearbeiten und gleichzeitig spielen wollen, empfehlen wir euch das Gerät nicht auf den Schoß zu betreiben. Ist das ein alltägliches Szenario? Ganz bestimmt nicht. Unterm Strich habt ihr mit der Temperaturentwicklung des neuen Acer Aspire V5-573G-5218G1Taii keine Probleme.

Im Leerlauf, bei deaktivierten Funkverbindungen erreicht der 15,6 Zoller eine Akkulaufzeit von über 10 Stunden. Im harten Gaming-Betrieb sinkt die Laufzeit auf unter 3 Stunden. Wer im Internet surft oder ein Video schaut, der wird 5-6 Stunden mit einer Akkuladung zurechtkommen. Wenn ihr allerdings den Battery Boost in einigen Spielen benutzt und somit die FPS-Rate über die Geforce Experience Software anpasst, könnt ihr aber auch in etwa die gleiche Zeit lang Spiele genießen.

In der Praxis: Optimal für Gaming im kleinen Geldbeutel

Auch der Deckel das Acer Aspire V5-573G ist aus Aluminium gefertig.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Die Mischung macht es: Solide Leistung, gute Akkulaufzeit und schickes Gehäuse.

Beim Schreiben von Mails, diesem Testbericht und dem Alltag im Internet hatten wir anfangs Probleme. Das ist vor allem der Tastatur geschuldet, die mit ihrem extrem kurzen Hub nicht gleich zu gefallen wusste. Nach ein paar Stunden mit dem Acer Aspire V5-573G konnten wir uns daran aber gewöhnen. Bei den meisten Spielen haben wir den 15,6 Zoller sowieso per HDMI mit einem externen Monitor verbunden und zu separaten Eingabegeräten gegriffen. So werden es wohl die meisten Gamer machen. Von daher fällt die Tastatur in der Endnote eher weniger ins Gewicht.

Das Datenblatt hält auf jeden Fall was es verspricht. Mit der FullHD-Auflösung ist das Gaming-Notebook sehr gut unterwegs, die Helligkeit passt und die Akkulaufzeit überzeugt im Office-Alltag und beim Spielen. Wie bereits erwähnt stehen wir auch der Anschlussverteilung mit Einbeziehung der Rückseite positiv gegenüber. Beim Innenleben konnte Acer mit einem Intel Core i5 und der Nvidia Geforce GTX 850M kaum etwas falsch machen. Und für 799 Euro hat das Unternehmen einen Preispunkt getroffen, der unserer Meinung nach optimal für den Einstieg in die Gaming-Welt passt. In diesem Preisbereich haben wir in den letzten Monaten viele mittelmäßige und unterdurchschnittliche Geräte angetroffen. Das Acer Aspire V5-573G-5218G1Taii gehört nicht dazu.

Fazit

Mit dem Update der Acer Aspire V5 Serie ist den Taiwanesen ein sehr guter Wurf gelungen. Schneller Prozessor, leistungsstarke Grafikkarte und eine gute Akkulaufzeit. Hinzu kommt das hochauflösende FullHD-Display mit IPS-Technik und ein solides Aluminium-Gehäuse. Letzteres ist zudem sehr schlank und leicht. Für unseren Geschmack hat Acer hier Leistung und Mobilität optimal kombiniert. Das man mit 799 Euro noch einen mehr als attraktiven Preispunkt trifft ist erstklassig.

Schattenseiten gibt es eigentlich keine. Man könnte sich über den kurzen Hub der Tastatur ärgern. Allerdings ist dieser mit ein bisschen Eingewöhnung kein Hindernis für eine optimale Nutzungsqualität. Ebenso hätte der Bildschirm heller und kontrastreicher sein können. Allerdings müssen wir uns bei diesen Mängeln immer vor Augen halten, das wir hier keine 1.500 Euro zahlen. Das Luft nach oben da ist, war uns vor der Anschaffung klar.

In Anbetracht des niedrigen Preises und der guten Performance, sind wir vom Acer Aspire V5-573G überrascht und beeindruckt. Für uns der optimale Einstieg für alle Gamer, die den High-End-Wahnsinn für überholt halten und ein Spiele-Notebook mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0614612 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark113847 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMark Ice Storm45310 Pkt.Max. 159281 Pkt.
3DMark Cloud Gate7801 Pkt.Max. 29123 Pkt.
3DMark Fire Strike2502 Pkt.Max. 12744 Pkt.
PCMark74023 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMark 8 Home2988 Pkt.Max. 4892 Pkt.
PCMark 8 Creativity3212 Pkt.Max. 6852 Pkt.
PCMark 8 Work3601 Pkt.Max. 5034 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)70 MB/sMax. 1987 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)120 MB/sMax. 1510 MB/s
Cinebench R15 64 Bit (Single)105 Pkt.Max. 148 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)230 Pkt.Max. 725 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)68.94 fpsMax. 109.55 fps
Geekbench 3 (Single)2596 Pkt.Max. 3852 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)5012 Pkt.Max. 14159 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 47 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 35 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis5 Std. 50 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

53 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,053 kWh x 24,00 Cent = 27,86 EUR

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