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Bilder zum Test: Acer Aspire V5-122P-61454G50nss - Der perfekte, mobile Touch-Einsteiger

Beschreibung

Alles wird mobiler, direkter und leichter in vielfacher Hinsicht. Die Mikrochips für mobile PCs verbrauchen immer weniger Strom, über Geräteklassen hinweg gibt es einen Trend zu kleineren Formfaktoren und die heutige Jugend, deren erstes eigenes Gerät zumeist ein Smartphone ist, wächst mit der Touch-Bedienung auf. Acer trägt diesen Entwicklungen Rechnung und bringt mit dem Acer Aspire V5-122P-61454G50NSS ein handliches 11,6 Zoll Notebook auf den Markt, welches von vielen Einsteigern sicherlich mit einem „Intel Ultrabook“ aus der TV-Werbung gleichgesetzt werden darf. So ganz tot sind Netbooks immer noch nicht. Der kleine Aspire V5 wiegt nur 1,38 Kilogramm, wirkt wie aus Aluminium gefertigt und hat einen Touchscreen. Warum ein sehr ähnliches Ultrabook dann 1000 Euro kosten soll, werden sich viele Interessenten fragen. Das lässt sich leicht erklären mit schnelleren Komponenten, einem helleren Display in höherer Auflösung, längerer Laufzeit und High-Tech Gehäusematerialien. Aber braucht man das tatsächlich alles auch? Für den individuellen Fall gibt es sicher gesteigerte Bedürfnisse, dieser Test hier soll zeigen, für wen das Acer Aspire V5-122P-61454G50nss das richtige Notebook ist. Die Touchbedienung spricht vor allem Einsteiger an, genauso wie der niedrige Preis von 399 Euro für die Einstiegsvariante und 449 Euro für unser Testgerät mit stärkerem AMD A6-1450 Quadcore Prozessor. Von den Abmessungen her ist das Acer Aspire V5-122P einem 13-Zoll Ultrabook gar nicht so unähnlich, das liegt am breiten Displayrahmen und dem im Vergleich molligerem Chassis. Dieses ist sehr gut verarbeitet und schick gestaltet. Auch auf den zweiten Blick und bei Tuchfühlung kann der Kunststoff leicht mit gebürstetem Aluminium verwechselt werden. Das Gerät ist robust, die Spaltmaße sind gering und nur der Bildschirm lässt sich sehr leicht biegen. Dafür wirkt das angenehm stabile Scharnier sehr hochwertig, zumal es Nachwippen bei den Toucheingaben erstaunlich gut unterbindet.

Die Eingabegeräte sind sehr gut gelungen, trotz des 11,6 Zoll Formfaktors bietet der Acer Aspire V5-122P eine sehr geräumige Tastatur. Was man angesichts des Preispunkts nicht erwartet: Die Chiclet-Tastatur überrascht mit einer Hintergrundbeleuchtung. Druckpunkt und Hub müssen sich im Vergleich mit modernen Ultrabooks nicht verstecken.Bei der Navigation über das Multitouchpad schwimmt man ein wenig. Zum Teil liegt das an der Erkennung, zum Teil aber auch an der gebürsteten Oberfläche, welche horizontalen Bewegungen weniger Widerstand einräumt. Dafür macht der Touchscreen in Verbindung mit dem steifen Scharnier und dem Windows 8 Betriebssystem richtig Spaß.

Bei den Anschlüssen muss Acer nachbessern. Mit einem USB 3.0 Port, einem USB 2.0, einem SD-Kartenleserund der Headsetbuchse ist zwar das Nötigste vorhanden, der Acer Converter Cable Port verlangt jedoch einen Adapter für die Ausgabe von Bildsignalen über HDMI oder die Einbindung in ein Netzwerk via Ethernet Anschluss. Der Port selber ist wie ein miniDisplayPort gestaltet und kann als solcher auch genutzt werden. Ein Acer Adapterkabel für VGA, HDMI oder Ethernet findet sich weder im Lieferumfang noch online bei Amazon oder Ebay. Die Gehäuseunterseite versteckt einen zusätzlichen Akku Port, entsprechendes Zubehör konnten wir aber ebenso noch nicht finden. Drahtlos kommuniziert der Acer Aspire V5-122P über WLAN b/g/n und Bluetooth 4.0.

Acer hat dem Aspire V5-122P das Windows 8 Betriebssystem und eine Reihe von Apps vorinstalliert. Zu letzteren zählen die AcerCloud Anwendungen clear.fi Photo, clear.fi Media, Acer Cloud Docs und die AcerCloud selbst für die Verwaltung von Multimedia- und Officedateien.

Display:11.6" IPSAuflösung:1366 x 768
Prozessor:AMD A-Series A6-1450 / 1.00 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 8280
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:1.38 kg
B x H x T:28.5 cm x 1.66 cm x 20.6 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Als erstes Notebook überhaupt läuft das Acer Aspire V5-122P-61454G50NSS mit einem stromsparenden AMD Quadcore Prozessor der „Temash“ Familie. Die AMD A6-1450 APU in unserem Testgerät hat eine maximale Verlustleistung von 8 Watt und ist der schnellste Chip innerhalb seiner Familie. Das Acer Aspire V5-122P-42154G50nbb für 399 Euro trägt als Einstiegsvariante nur einen AMD A4-1250 Dualcore. Der A6-1450 bietet neben dem gleichen Basistakt von 1 GHz für die 4 Kerne zusätzlich die Möglichkeit, auf bis zu 1,4 GHz zu übertakten. Die AMD Radeon HD 8250 Grafikeinheit taktet mit 400 Mhz auch um 25 Prozent höher als die HD 8210 im A4-1250 Dualcore. Der A6-1450 genehmigt sich gern eine Gedenksekunde, wenn Browser, Textverarbeitung oder andere Anwendungen aufgerufen werden. Installationen dauern naturgemäß länger aber beim Hauptanwendungsgebiet Internet, Office und Email ist die Systemgeschwindigkeit auch dank 4 GB Arbeitsspeicher nicht unangenehm langsam. Die Radeon HD 8250 Grafikeinheit bewältigt sogar etwas ältere und anspruchslose Spiele, dafür müssen im Regelfall aber minimale Details ausgewählt werden. Mit Datenraten von 94 MB/s (Lesen) und 93 MB/s (Schreiben) darf sich die verbaute 500 GB Festplatte nicht zu den schnellsten rechnen, auch hier sei wieder an den Preis erinnert. Der Temash Chip erlaubt die Anbindung eines SATA 2 Laufwerks, findige Nutzer können also auch eine SSD einbauen. Die Gehäuseunterseite macht den Aus- und Einbau mit 12 Schrauben jedoch relativ kompliziert.

Das 11,6 Zoll IPS-Display löst mit 1.366 x 768 Pixel angemessen hoch auf. Wir ermitteln eine eher geringe durchschnittliche Leuchtdichte von 182 Candela pro Quadratmeter, damit arbeitet man also besser in Innenräumen. Das maximale Kontrastverhältnis von 985:1, stabile Blickwinkel dank IPS-Technologie und frische Farben stehen auf der Positiv-Seite des Touchscreens. Auch beim Sound werden wir nicht enttäuscht, für den Formfaktor ist der Klang ausreichend laut und ausgewogen.

AMD wirbt für Temash speziell auch mit der Akkulaufzeit. Etwas mehr als 6 Stunden erreichten wir im Leerlauf bei deaktivierter Funkverbindung und niedrigster Helligkeit. Der Idle-Verbrauch liegt mit 7,5 Watt in unseren Augen relativ hoch. Unter Volllast kommen wir auf knapp 2 Stunden Laufzeit und bis zu 22 Watt Verbrauch. Im Alltag darf man 4 Stunden Laufzeit erwarten. Die Kühllösung ist mit 34 Dezibel (A) schon ohne Last sehr deutlich wahrnehmbar, hält die Durchschnittstemperaturen jedoch bei angenehmen 30,1 Grad Celsius ohne grobe Ausrutscher. Auch ein Schoßbetrieb unter hoher Belastung ist möglich. Das Maximum an Lüfterlautstärke erreicht die Kühlung bei 43 Dezibel (A), dafür braucht es jedoch auch eine volle Belastung.

Zusammenfassung

Gerade Notebook-Einsteiger, Studenten oder Rentner wollen ungern tief ins Portemonnaie greifen für einen mobilen PC. Das Acer Aspire V5-122P-61454G50NSS empfiehlt sich für diese Zielgruppe als prima Subnotebook. Für 450 Euro erhält man ein robustes aber handliches Gerät mit Touchscreen, hintergrundbeleuchteter Tastatur, ausreichend Performance für den Alltag und passabler Akkulaufzeit. Wer nur surft, Emails schreibt, Facebook checkt und durch Youtube browst, wird in AMDs A6-1450 APU eine preiswerte Alternative zu Intels Ultrabook Prozessoren finden. Auch die eine oder andere Photoshop Session ist erlaubt, in der Regel hat die Käuferschicht des Aspire V5-122P dafür aber sicher unkompliziertere Apps. Der Anschluss externer Displays gelingt nur per Adapter oder direkt über miniDisplayPort, es gibt keinen Ethernet Port und der Akku-Docking Anschluss sucht vergeblich nach einer extra Batterie. Wer derlei Zubehör und Vernetzung nicht anstrebt und höchstens mal eine Maus oder einen USB-Stick anschließt, darf gern zugreifen.In Benchmarks kann das Aspire V5-122P nicht mit modernen Ultrabooks mithalten, trotzdem kann man im Hörsaal prima tippen, auf der Couch surfen oder auf Reisen bloggen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 2,0 (Gut)
  2. Display 3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte 2,0 (Gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche 2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse 3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör 2,5 (Gut)
  10. Leistung 3,0 (Befriedigend)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark11 520 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMark Ice Storm 20995 Pkt. Max. 159281 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme 15289 Pkt. Max. 106211 Pkt.
3DMark Cloud Gate 1821 Pkt. Max. 29123 Pkt.
3DMark Fire Strike Extreme 116 Pkt. Max. 1981 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read) 94.3 MB/s Max. 733 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write) 93 MB/s Max. 710 MB/s
Cinebench R11.5 OpenGL 64 Bit 9.4 fps Max. 72.82 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64 Bit 1.01 Pkt. Max. 7.49 Pkt.
Cinebench R11.5 CPU Single 64 Bit 0.32 Pkt. Max. 138 Pkt.
Unigine Valley Basic 4.9 fps Max. 96.2 fps
Unigine Valley Basic Score 203 Pkt. Max. 4027 Pkt.
Unigine Valley Extreme HD 2.5 fps Max. 64.5 fps
Unigine Valley Extreme HD 104 Pkt. Max. 2700 Pkt.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 2 Std. 1 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 6 Std. 5 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 4 Std. 3 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

12 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,012 kWh x 24,00 Cent = 6,31 EUR

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