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  3. Test Acer Aspire Ethos 5943G-728G64WNss - Multimedia-Notebook mit DVB-T-Empfang und Alu-Gehäuse

Erster Eindruck vom Acer Aspire Ethos 5943G-728G64WNss

Durch sein klassisches Design in silber-schwarz verleiht dieses Multimedia-Notebook fast jeder „Hütte“ edlen Glanz. Das Gehäuse hat einen großen Aluminiumanteil, der nicht nur an der Außenseite bestimmend ist, sondern sich auch im Innenraum über die gesamte Tastatur fortsetzt. Die moderne Chiclet-Tastatur verhindert nahezu jeglich Staubeinlagerung zwischen den Tasten. Und selbst Menschen, die nach dem Zwei-Finger-Suchsystem tippen, verfehlen die breiten und flachen Tasten. Der zusätzliche Nummernblock kommt auch dem Privatnutzer zugute, wenn er etwain seinem Haushaltsbuch Berechnungen anstellen muss. Außerdem ist es mit einem Fingerabdruck-Leser ausgestattet, was die Sicherheit vor Fremdnutzung oder Ausspionieren der eigenen Dateien am Gerät selbst noch erhöht. Außer einer BluRay-Demo-DVD mit verschiedenen Film-Trailern lag keine Software bei. Noch nicht mal eine Recovery-CD.

Erfreulich wenig Funktionstasten verhelfen zu einer guten Übersichtlichkeit. Es springt einem automatisch der „Virtual Surround Sound“ mit „Dolby Home Theater“ samt den beiden etwas dunkleren Lautsprechern ins Auge. Im – verglichen mit Notebooks anderer Mitbewerber – relativ groß gehaltenen Gelenkbereich zum Bildschirm hin, sind rechts der Powerknopf, die Ladezustands-LED und links die zwei Funktionstasten „P“ zum Start des so genannten Launch Managers, über den mit einem Mausklick dann favorisierte Anwendungen wie Internet Explorer, Paint, Microsoft Word gestartet werden können. Über dieandere Funktionstaste mit dem Bildsymbol wird das von Acer bekannte Programm „Arcade Deluxe“ aufgerufen, mit dem man die auf Festplatte und in den Standard-Verzeichnissen gespeicherten Fotos, Videos und Musiktitel per Mausklick abspielen oder betrachten kann. Bis allerdings die entsprechenden beiden Anwendungen gestartet wurden, brauchte es im Vergleich zum Start des Betriebssystems recht lange – jeweils etwa eine halbe Minute.

Das hochglänzende 15,6 Zoll Display des Acer Aspire Ethos 5943G-728G64WNss mit der darüber zentral integrierten 1,3 Megapixel-Webcam macht einen wertigen Eindruck. Das quecksilberfreie „CineCrystal“-Displays im 16:9-Format arbeitet durch seine LED-Hintergrundbeleuchtungenergieeffizient. Das 5943G ist mit 39,6 Zentimetern und einer Auflösung von 1366 x 768 das kleinere Modell im Vergleich zum 8943G mit 18,4 Zoll Display und einer Auflösung von 1920x1080 Pixel (Full-HD). Bis zum Start von Windows 7 Home Premium 64-Bit-Version braucht es weniger als acht Sekunden. So schön ein Glanz-Bildschirm auch wirkt, bei Beleuchtung im Hintergrund – zum Beispiel eine Deckenlampe – gibt es störende Lichtreflexionen, die den Nutzer doch irritieren können.

Auf den ersten Blick ist es ein edles und wertiges Notebook, das zu Hause – selbst im Wohnzimmer – durch sein klassisches Design eine „gute Figur“ macht.

Technische Daten und Ausstattung

Dass dasAcer Aspire Ethos 5943G ein Multimedia-Notebook im Highend-Bereich ist, zeigt sich auch bei der im Lieferumfang enthaltenen DVB-T-Zimmerantenne mit zwei Teleskop-Armen, den zugehörigen Anschluss-Adaptern sowie der Infrarot-Fernbedienung (allerdings ohne Batterien). In den entsprechenden Gebieten – zumeist Großstädten – dürfte der Empfang des digitalen Antennenfernsehens also kein Problem sein. Leider wohnt der Tester selbst in einem ländlichen Gebiet, wo sich DVB-T nur über externe Hausantennen empfangen lässt, so dass er diese Funktion mit der mitgelieferten Zimmerantenne nicht überprüfen kann.

Mit 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher, 640 GB Festplatte und einer ATI Mobility Radeon HD 5850 Grafikkarte ist das Notebook gut ausgestattet, so dass auch die schnellere 64-Bit-Version des Windows 7 Home Premium-Betriebssystems problemlos läuft. Die Grafikkarte, so wurde durch unsere Techniker im Testlabor bereits im Februar diesen Jahres bestätigt, ist eine der schnellsten für Notebooks. Als Gamer-Grafikkarte bietet die ATI Mobility Radeon HD 5850 eine ähnlich hohe Leistung wie das Flagschiff von ATI die HD 5870. Basierend auf demselben Grafikchip unterscheidet sie sich vom Highend-Modell nur durch den etwas geringeren Chiptakt von 500 bzw. 625 MHz. Kein Wunder also, dass die Aero-Oberfläche so flüssig dargestellt wird und das ohne Ruckler. Spiele von Acer liefen auch ohne Probleme. Die kleinen Windows- bzw. Microsoft-Spiele ebenso. Allerdings sind diese sowieso auch mit minimaler Hardware-Ausstattung – selbst auf Netbooks – spielbar.

Vom Sound her ist es mit zwei Lautsprechern und einem Subwoofer hinter einer Gitterblende aus Edelstahl zur Verstärkung der Bassfrequenzen an der Geräteunterseite ausgestattet. Die „CineSurround“- und die „Dolby Home“-Technik der dritten Generation simulieren Surround-Effekte. Die Lautstärke braucht der Nutzer nicht mühsam mit der „Fn“-Taste und der zugehörigen Funktionstaste bei den „F-Tasten“ zu regeln. Er kann seine Wunschlautstärke anpassen, indem er das im unteren Bereich der Vorderseite installierte Aluminiumrad leicht dreht.

Für die biometrische Sicherheit ist auch noch ein Fingerabdruck-Leser an der rechten Seite unterhalb der Tastatur angebracht. Das erschwert zusätzlich eine unerlaubte Fremdnutzung des Geräts.

Durch die schon beschrieben gute Grafikkarte und das Display mit HD-Auflösung kann man nicht nur digitales Antennenfernsehen mit klaren Bildern genießen, sondern auch auch dank des BluRay-Multirecorders HD-Filme samt gutem Surround-Sound genießen. Die im Lieferumfang enthaltene BluRay-Disc mit einigen Film-Trailern vermittelte einen guten Eindruck.

Das „Dual-Mode Multi-Gesture Touchpad“ reagiert schnell und hat neben den üblichen Touchpad-Funktionalitäten

Das Wi-Fi CERTIFIED Netzwerkmodul unterstützt Acer SignalUp mit Nplify Wirelesstechnologie und sorgt im mobilen Einsatz für stabile WLAN-Verbindungen. Gigabit LAN und Bluetooth 2.1 runden die umfassende Ausstattung ab.

Anschlüsse

Und wem diegute Hardware-Ausstattung noch nicht reicht, kann an den zahlreichen Schnittstellen und Anschlüssen noch weitere Geräte anschließen. Neben dem Anschluss der schon erwähnten DVB-T-Zimmerantenne mit zwei Teleskop-Armen gibt es drei USB 2.0-Schnittstellen – jeweils zwei links und eine rechts – sowie eine eSATA zum Anschluss einer externen Festplatte oder eines Laufwerks. Es fehlen weder ein Kensington-Lock noch ein HDMI-Anschluss zum Anschluss digitaler Geräte wie ein Flachfernseher oder ein Receiver oder ähnliches.

Neben Gigabit-LAN und schneller WLAN-Verbindung verfügt es über die Anschlüsse:CIR (Infrarot-Anschluss für Steuerung des DVB-T-Empfangs über zugehörige Fernbedienung),Firewire (für Ansclhluss von Digicams) sowie ein RJ45-Port, Lautsprecher, Kopfhörer, Line-out,Mikrofon-in und einmal Line-in, Natürlich fehlen auch der 6-in-1-Kartenleser und die 1,3 Megapixel-Webcam nicht.

Sicherlich hätte man noch eine weitere USB-Schnittstelle unterbringen können, was bei einigen Business-Notebooks in unseren bisherigen Tests der Fall war.

Allerdings braucht man bei dieser guten Ausstattung des Multimedia-Notebooks nicht wirklich viele weitere Geräte anschließen. Heutzutage sind diese drei Schnittstellen ausreichend. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollte man lieber auf Geräte mit USB 3.0 setzen, das abwärtskompatibel und vor allem energieeffizienter ist.

Software und Zubehör

Dem unguten Trend, dass Hersteller weder Recovery-DVDs noch sonstige Software zur Sicherheit auch als CD beilegen, schließt sich leider auch Acer an. Außer der Film-Trailer BluRay-Disc lag dem Testgerät keine weitere „Scheibe“ bei.

Allerdings ist die vorinstallierte Software – samt den Acer-eigenen Programmen – ausreichend für ein Multimedia-Notebook wie das Acer Aspire Ethos 5943G.

Teilweise stehen die Programmnamen der Programme des Herstellers für sich: Acer Backup Manager, Acer Crystal Eye, Acer ePower Management, Acer eRecovery Management und Acer PowerSmart Manager. Acer Arcade Deluxe wird auch über die Symbol-Funktionstaste gestartet, die im Gelenkbereich des Multimedia-Notebooks ist. Es zeigt in miniaturisierten Bildern in drei Reihen die Fotos, Videos und Musiktitel an, die auf der Festplatte gespeichert sind.
Als 60-Tage-Testversionen sind außerdem vorinstalliert: die McAfee Internet Security Suite und Microsoft Office Starter Edition (SP2). Mit Norton Online Backup kann man auf einem personalisiertem, gesichertem Online-Speicher eine Datensicherung durchführen. Für weitere Sicherheit sorgt außerdem MyWinLocker. Außerdem sind noch folgende Programme an Bord: Adobe Flash Player, Adobe Reader, eSobi (Multimedia-Tool), sowie ein aktuelle Ausgabe von Microsoft Works. Letzteres ist ein Programmpaket für die private Nutzung, mit dem man vorlagenbasiert Briefe, Haushalts-Rechnungen und vieles mehr erstellen kann. Nachteil ist das eigene Dateiformat, das eher selten auf anderen Rechnern zu finden ist. Mehr genutzt wird das wesentlich teurere Office-Paket von Microsoft mit den am meisten bekannten Dateiformaten. Ebenfalls beliebt ist Open Office, das ein aus dem Internet kostenlos herunterladbares Büroprogramm-Paket ist und gut andere Dateiformate importieren bzw. lesbar machen kann.

Die vorinstallierte Software-Ausstattung ist also ausreichend. Der Tester bemängelt aber ganz klar, dass die noch zu Windows XP-Zeiten übliche Recovery-DVD fehlt und gerne auch eine Windows 7-OEM-DVD. Das sollte eigentlich Standard sein. Dass man mit den vorinstallierten Tools durchaus eigene Recovery-DVDs erstellen kann, macht es nicht besser. Denn dem Nutzer bleiben die Kosten für eine DVD+-R oder DVD+-RW, die er dann anschaffen muss. Auch nicht direkt aus dem Internet herunterzuladende Anwendungsprogramme hätte der Hersteller gerne als CD oder DVD beilegen können. Dieser Trend bei Notebook-Herstellern wird ausdrücklich bemängelt und als verbraucherunfreundliche Fehlentwicklung kritisiert.

Display

Der 15,6 ZollAcer CineCrystal-Displaymit einem 39,62 cm (15,6 Zoll) Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln beim Acer Aspire 5943 ist dank der integrierten LED-Hintergrundbeleuchtung energieeffizient, kommt vollkommen ohne Quecksilber aus und gewährleistet auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen eine gute Bildqualität. Leider ist es hochglänzend, so dass es störende Lichtreflexionen gibt. Es gibt eine gute und klare Farbdarstellung und subjektiv empfunden ist die Beleuchtung hell und gleichmäßig. Nach Meinung des Testers ist der Bildschirm also brilliant. Ihn stört lediglich, dass der Bildschirm nicht entspiegelt ist wie bei Business-Notebooks, weil so Lichtreflexionen die Arbeit oder die Unterhaltung am Highend-Notebook stören können.

Doch die Techniker in unserem Testlabor messen die Helligkeitswerte genau nach: Diese reichen minimal 141 cd/m² im unteren rechten Sektor bis maximal 172 cd/m² im mittleren, oberen Bereich. Der Durchschnitt aller neun Werte ergibt 158 cd/m².

Der horizontale Blickwinkel ist selbst für einen Notebook-Bildschirm mit Hochglanz gut. Selbst von den Seiten ist die Bildschirmdarstellung gut zu erkennen. Es sei denn, es scheint nicht gerade eine Lampe direkt frontal auf das Display. Ebenfalls ohne Grauschleier oder Kontrastunterschiede kommt der vertikale Blick (von oben) aus.

Da der Verbrauchertester hier nicht nur nach den im Laber gemessenen Helligkeitswerten, sondern auch den persönlichen Erfahrungswerten geht, schreibt er für den Bildschirm und die Darstellung ein „Gut“ mit geringen Abzügen ins Notenbuch.

Eingabegeräte

Die moderne Chiclet-Tastatur samt Nummernblock lässt sich gut bedienen und ist leichtgängig. Es gibt hier keine offenen Zwischenräume zwischen den einzelnen Tasten, so dass sich hier deutlich weniger Staub und Schmutzpartikel ansammeln können. Ebenfalls wird so die Reinigung wesentlich erleichtert. Texteingaben werden völlig ohne Verzögerung dargestellt.

Das puristische Erscheinungsbild mit einer klaren Linienführung und die innovativen Technologien wurden mit einer intuitiv bedienbaren, in das schwarz glänzende Touchpad integrierten Multimedia-Steuerkonsole kombiniert. Mit nur einem Knopfdruck kann der User die blau leuchtenden Sensortasten der Konsole aktivieren, um die Wiedergabe von Musik oder Filmen zu steuern.

Ebenso ist im unteren Bereich der Vorderseite ein Regler-Rad eingebaut, mit dem sich leicht die Lautstärke nach persönlichen Präferenzen einstellen lässt.
Alle Einstellungen bzw. Eingaben kann man schnell und leicht vornehmen und ist so nicht mal auf die mühsame Konfiguration mit gedrückter „Fn“-Taste angewiesen.

Temperatur

Bei längerem Betrieb erwärmt es sich nicht über 42,1 Grad. Das spricht dafür, dass der Kühler recht gut funktioniert. Alles in allem liegen die Temperaturwerte zwischen Der Kühler funktioniert offenbar gut. Die Werte liegen zwischen 21,4 und 42,1 Grad.

Betriebsgeräusche

Wie schon erwähnt, leistet der Lüfter gute Arbeit. Das hört man leider auch deutlich. Im Maximum – also bei Höchstbelastung dieses Rechners – brummt er zur Kühlung mit lauten 48 Dezibel. Die Filmwiedergabe wird mit zwei Dezibel weniger nicht gerade zum Genuss. Im Durchschnittsbetrieb ist Summen des Lüfters mit 34 Dezibel zu hören.

Bei Installationen von Programmen wird ja oft noch auf die Daten-DVD zugegriffen, dann kühlt der Lüfter mit einer Lautstärke von 40 Dezibel. Es stellt sich die technische Frage, ob man hier auch einen leiseren Lüfter hätte einbauen können. Jedenfalls kann man hier nur ein „Ausreichend“ vergeben.

Leistung

Wenn auch der Lüfter mitunter etwas stört, ist und bleibt das Acer Aspire Ethos 5943G ein Multimedia-Notebook im Highend-Bereich. Nicht nur die üblichen YouTube-Videos aus dem Internet laufen flüssig, auch Filme von DVD oder HD-Blockbuster von BluRay werden auf dem guten Bildschirm in sauberer Schärfe und gutem Kontrast ohne grelle Farben wiedergegeben. Die Empfangsmöglichkeit von digitalem Antennenfernsehen in den entsprechenden Gebieten runden die sehr gute Ausstattung im Hardware-Bereich ab.

Untereinander scheinen die einzelnen Komponenten vom 8 GB Arbeitsspeicher, über dieATI Mobility Radeon HD 5850 Grafikkarte bis hin zur großen 640 GB Festplatte gut aufeinander abgestimmt zu sein. Auch die 3,3 Kilogramm Gewicht erscheinen angesichts dieser Ausstattung nicht gerade viel. Wir werden beim Akkuverbrauch auch noch sehen, dass dieser Multimedia-Alleskönner sicherlich nicht für den mobilen Einsatz konzipiert wurde.

Die Testwerte der Leistung zeigen obere Mittelklasse an. So hat das Testlabor bei der Everest RAM Latenz 52,9 Nanosekunden und bei der Videokonvertierung 324 Sekunden gemessen.

Akku und Energieverbrauch

Das Acer Aspire Ethos 5943G ist mit 49 Watt Stromverbrauch noch gerade so im akzeptablen Bereich. Der 8-Zellen-Akku hält allerdings gerade mal 1 Stunde und 53 Minuten in der Praxis. Längstens hält er 3 Stunden und 49 Minuten, was im mobilen Einsatz viel zu wenig ist. Bei Volllast hält eine Akkuladung gerade mal 58 Minuten durch.

Auch wenn dieses Multimedia-Notebook sicherlich nicht in erster Linie für den Einsatz unterwegs konstruiert wurde, sind diese Akku-Laufzeiten doch sehr gering. Hier können wir nur ein „Mangelhaft“ vergeben. Der Akku sollte in der normalen Praxis doch um die sechs Stunden durchhalten, bevor man den Netzstromadapter anschließen muss.

Praxis

Das Acer Aspire Ethos 5943G hält als Multimedia-Notebook im Highend-Bereich durchaus, was es verspricht. Die Wiedergabe von Fotos, Videos, BluRay-Filmen läuft flüssig und gut. Die Multimedia-Konsole unter dem Touchpad ermöglicht eine leichte, intuitive Steuerung. Ebenso reagieren die Eingabegeräte schnell auf jeden Fingertipp. Die Sicherheit wird durch den Fingerabdruck-Leser, wie wir es eher von Business-Notebooks her kennen, zusätzlich verstärkt.

Der Bildschirm und der Sound machen alle Multimedia-Anwendungen zum Genuss, wenn nicht der relativ laute Lüfter wäre. Das mag den einen stören, den anderen wieder nicht so.

Für die 1,3 Megapixel Webcam braucht man keine große Hintergrund- bzw. Raumbeleuchtung. Sie zeigt recht klare Bilder und das ohne Farbfehler. Es gibt zwar einige Bewegungsunschärfen, die aber beim Videochat noch verschmerzbar sind.

Die Schnittstellen genügen völlig und ermöglichen die Nutzung weiterer Peripheriegeräte und den unkomplizierten Anschluss von digitalen Foto- oder Videokameras.
Reagiert das Touchpad minimal verzögert, entschädigt dafür der Trackstick mit seiner direkten, schnellen Cursor-Reaktion deutlich. Alles in allem ist das Latitude ein zuverlässiges Arbeitsgerät, dessen Multimedia-Funktionalitäten für einfache Games und auch Bildbearbeitung genügen. Vom Lüftergeräusch abgesehen trübt auch sonst nichts den Filmgenuss an diesem Notebook.

Zusammenfassung

Das Acer Aspire Ethos 5943G macht mit seinem Aluminium-Gehäuse – wohlgemerkt außen und innen – auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Es ist ein edles, wertiges Multimedia-Notebook, dasdurch den integrierten DVB-T-Tuner samt Infrarot-Fernsteuerung durchaus zum Premium-Bereich gezählt werden darf.

Alle Eingabegeräte von Tastatur, über Gesten-Touchpad bis hin zur darunter liegenden Multimedia-Konsole, wie sie der Hersteller bezeichnet, funktionieren schnell und direkt. Durch Lautsprecher und Subwoofer samt der Dolby Home-Technik gibt es einen sehr guten Sound. Mit seiner HD-Auflösung kann man am gut beleuchteten Bildschirm auch BluRay-Filme dank des integrierten Laufwerks genießen. Ebenso lassen sich DVDs und CDs wiedergeben und brennen.

Es scheint gerade seit Windows 7 bei einigen Herstellern eine schlechte Entwicklung zu sein, dass Recovery-CDs oder zumindest Treiber-CDs und Betriebssystem-DVD nicht mehr im Lieferumfang enthalten sind. Dem Testgerät lagen jedenfalls keine bei. Dies sollte trotz schnellem Datendurchfluss beim Internet-Surfen und gut funktionierender Vorinstallation von genügend Programmen von Acer geändert werden.

Wer ein Multimedia-Fan ist und nicht nur ein Gamer, liegt mit dem Acer Aspire Ethos 5943G richtig. Es ist kein Notebook für den Unterwegs-Einsatz, aber als Multimedia-Zentralrechner für zu Hause ist es absolut geeignet. Durch zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten kann es auch ins Heimnetzewerk gut eingebunden werden.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,8 (Gut)
  2. Ausstattung1,5 (Sehr gut)
  3. Display2,3 (Gut)
  4. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  5. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche4,0 (Ausreichend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch5,0 (Mangelhaft)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark069432 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage4861 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read13760 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write11423 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz52.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read64.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19786 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3699 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10257 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)6688 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2938 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8409 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6498 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung324 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 58 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal3 Std. 49 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 53 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

49 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,049 kWh x 24,00 Cent = 25,75 EUR