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Acer Notebook Kaufberatung: Die neuen V-Series Multimedia-Notebooks im Vergleich

Sie sind kein Gamer, ein bisschen mehr Leistung als bei einem Allround-Notebook soll es aber trotzdem sein? Dann sollten Sie sich die Acer Aspire Multimedia-Notebooks genauer ansehen. In unserer Acer Notebook Kaufberatung beleuchten wir die unterschiedlichen Varianten der Acer Aspire V-Serie und zeigen Ihnen, welches Modell ihre Wünsche am besten erfüllt. Dabei muss nicht unbedingt viel Geld in die Hand genommen werden. Die Acer Notebooks gibt es bereits unter 700 Euro.

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Überblick: Viele Variationen. Und darauf kommt es an.

Die große Acer Aspire V-Series Multimedia-Notebook Kaufberatung 2014Bildquelle: Acer
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Das große Portfolio: Durchforsten Sie unsere Fotostrecken und sehen Sie die vielen, optischen Unterschiede der Acer Aspire V-Series Notebooks.

Ein Multimedia-Notebook muss neben einem flotten Prozessor auch eine dedizierte Grafikeinheit im Gepäck haben. Das heißt, die Grafikkarte ist nicht direkt mit dem Prozessor verbaut und bedient sich nicht am Arbeitsspeicher. Sie besitzen deutlich mehr Leistungspotenzial als die integrierten Komponenten. Ein hochauflösendes Display darf für die Betrachtung und Bearbeitung von Bildmaterialien, wie Fotos und Videos, nicht fehlen. Im Optimalfall sorgen gute Lautsprecher, welche diese Bezeichnung zu Recht tragen, für ein gutes Klangerlebnis. Vorzugsweise sollte man im Moment auf Prozessoren von Intel zurückgreifen, welche einfach performanter und effizienter sind als die vom Konkurrenten AMD.

Die Modelle von Acer bieten hier in der Regel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, jedoch gibt es dutzende Varianten, deren Ausstattung meistens nur im Detail variiert. Außerdem sind die Grenzen zwischen den einzelnen Serien nicht immer ganz exakt gezogen. Dafür ist wirklich für jedermann die passende Konfiguration ab Werk verfügbar, selbst die Wahl des Betriebssystems ist möglich. Wer sogar bereits eines besitzt, kann die entsprechenden Modelle auch ohne vorinstallierte Software erwerben und somit bares Geld sparen. Die Namensbezeichnung setzt sich aus der Serie, einer Modellnummer und einem optionalen G oder P am Ende zusammen. Das G steht dabei für ein Modell mit einer dedizierten Grafikeinheit, während das P auf einen Touchscreen hinweist. Es können auch beide Buchstaben die Bezeichnung abschließen, wie beispielsweise beim Acer Aspire V5-573PG.

Acer selbst unterteilt seine Multimedia-Notebooks der V-Serien in drei Modellreihen. Diese unterscheiden sich vor allem in der Displaygröße und der Leistung. Der Preis kann je nach Ausstattung stark variieren. Neben der Größe des Displays spielen die Stärke von Prozessor und Grafikkarte eine entscheidende Rolle. Eine gute Basisausstattung haben alle Geräte der Serie gemeinsam. Neben USB 3.0, Bluetooth 4.0 und HDMI sind immer Dual-Band-WLAN-Module sowie Gigabit-LAN-Schnittstellen in die Systeme integriert.

Acer Aspire V7 Serie: Mobiles Entertainment

Die Acer Aspire V7-Serie fällt durch ihre besonders flache Bauweise auf und ist zwischen 20 und 23 Millimeter hoch. Mit einem Gewicht von bis zu 2,2 kg sind die Notebooks trotz ihrer Größe recht leicht. Das Gehäuse ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Als Displaydiagonalen stehen 14 und 15,6 Zoll zur Verfügung. Diese lösen mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, was dem Full HD Standard entspricht. Die verwendete IPS-Technologie sorgt für eine gleichmäßige und kontraststarke Bildwiedergabe, sodass Fotos und Videos sehr farbintensiv wirken. In das glänzende Display ist zudem ein Touchscreen integriert, sodass auch Eingaben direkt über den Bildschirm getätigt werden können.

Als Prozessor kommt in der aktuellen Serie ausschließlich die schnellste Variante der ULV-Version des Intel Core i7 zum Einsatz. Dies sind sehr stromsparende Dual Core Prozessoren. Außerdem steht mit der NVIDIA GeForce GT 750M eine gute Mittelklasse-Grafiklösung bereit, welche auch für anspruchsvollere Aufgaben genügend Leistungsreserven besitzt. Wer gelegentlich gerne spielt, findet darin eine brauchbare Komponente. Echten Gamern hingegen wird die gebotene Leistung nicht ausreichen. Die 8 GB Arbeitsspeicher sind angemessen dimensioniert und lassen sich bei Bedarf auf 12 GB erweitern. Für reichlich Speicherplatz steht wahlweise eine 1 TB große, herkömmliche Festplatte (HDD) zur Verfügung oder eine schnelle SSD mit 256 GB.

Die Akkulaufzeiten werden vom Hersteller mit über sechs Stunden ausgewiesen. Angesichts der gebotenen Leistung ist dies ein guter Wert, womit sich das Gerät sicherlich die Ultrabook-Spezifikation verdient hat. Die Tastatur ist leider nicht hintergrundbeleuchtet und auch ein optisches Laufwerk passte nicht mehr in das schmale Gehäuse. Dafür versprechend die vier integrierten Lautsprecher, welche mit Dolby Home Theater v4 optimiert werden, einen guten Klang. Die Acer Aspire V7-Serie ist damit sicherlich eine gute, mobile Unterhaltungsstation.

Acer Aspire V5 Serie: Wenn es etwas mehr sein darf

Auch die Acer Aspire V5-Serie ist genauso schlank wie die Ultrabook-Variante V7. Hier sind die Displayvarianten jedoch breiter gestreut und reichen von 11,6 über 14 bis hin zu 15,6 Zoll. Die kleinsten Notebooks besitzen jedoch lediglich schwache Einsteiger-Prozessoren von Intel und AMD und sind schon allein aus diesem Grund nicht als klassische Multimedia-Notebooks zu gebrauchen. Am verbreitetsten sind die Modelle mit 15,6 Zoll, zu denen auch der Top-Seller Acer Aspire V5-573G zählt. Dessen Panel setzt ebenfalls auf IPS-Technik und wirkt satt und farbkräftig. Die Touchscreen-Variante besitzt eine glänzende Oberfläche. Wer auf die berührungsempfindliche Eingabefläche verzichten kann, spart nicht nur Geld, sondern erhält zudem ein mattes Display, welches sich auch prima für den Einsatz im Freien eignet.

Das Acer Aspire V5-573G beziehungsweise V5-573PG ist wohl auch das Vorzeige-Gerät seiner Klasse. Denn es bietet mit der dedizierten NVIDIA GeForce GT 750M oder der NVIDIA GeForce GTX 850M eine sehr gut Mittelklasse-Grafikeinheit. Außerdem kann zwischen einem Intel Core i5-4200U sowie den stärkeren Intel Core i7-4500U gewählt werden. Die beiden sparsamen Dual Core Prozessoren sorgen für reichlich Leistung. Zur Wahl stehen außerdem zwischen 4 und 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine 500 oder 1.000 GB große Festplatte. Über einen freien mSATA-Slot kann außerdem ein schneller SSD-Speicher einfach nachgerüstet werden.

Auch hier kommt das Dolby Home Theater v4 optimierte Lautsprecher-System zum Einsatz und sorgt für einen guten Klang. Die Tastatur verfügt über eine einstufige Hintergrundbeleuchtung. Die Akklaufzeiten sind mit bis zu 6,5 Stunden ebenfalls sehr gut und können in der Praxis tatsächlich erreicht werden. Das Multimedia-Notebook besitzt ebenfalls kein optisches Laufwerk, sodass hier auf eine externe Komponente zurückgegriffen werden müsste. Dennoch bietet das Gerät viel Leistung für alle täglichen Aufgaben sowie Wiedergabe und Bearbeitung von Mediendateien. Auch Gelegenheitsspieler kommen hier auf ihre Kosten.

Acer Aspire V3 Serie: Der Alleskönner

Waren die V7 und V5-Serie noch durchaus als mobile Begleiter zu betrachten, muss man sich bei der Acer Aspire V3-Serie von diesem Gedanken verabschieden. Diese Notebookreihe stellt sich eher als vollwertiger PC-Ersatz dar und hat auch einiges mehr zu bieten. Das Gerät ist deutlich dicker und mit rund 3,2 kg auch schwerer. Dafür wächst die Displaydiagonale auf 17,3 Zoll an. Eine Touchscreen-Variante wird momentan nicht offeriert, dafür besitzen alle Panels eine matte Oberfläche. Ebenso verfügen alle Displays über eine Full HD Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), setzen aber nicht auf IPS- sondern TN-Technik. Diese ist nicht ganz so farbintensiv und blickwinkelstabil, doch gehören diese Bildschirmtypen zu den reaktionsschnelleren Komponenten, was Spieler bevorzugen, da es dann in schnellen Szenen zu keinerlei Schlierenbildungen kommt. Das TN-Display der V3-Serie gehört zudem zu den besseren seiner Art und konnte in unserem Test überzeugen.

Das Leistungsspektrum ist breit aufgestellt und kann den eigenen Bedürfnissen gut angepasst werden. Neben einem Intel Core i5-4200M Dual Core Prozessor steht auch der Vier-Kerner Intel Core i7-4702MQ zur Wahl. Der Arbeitsspeicher lässt sich ab Werk zwischen 4, 8 und 16 GB wählen und kann auf bis zu 32 GB erweitert werden. Auch bei den Festplatten zeigt sich die V3-Serie sehr flexibel. In der kleinsten Ausstattung gibt es eine 500 GB HDD und wer richtig klotzen möchte, erhält eine 1 TB große Festplatte und zusätzlich eine 256 GB SSD. Wem das nicht genügt, kann selber eine weitere 2,5 Zoll Festplatte einbauen. Die dedizierte NVIDIA GeForce GTX 760M liefert zudem reichlich Grafikpower und eignet sich auch prima für die meisten aktuellen Spiele, ohne große Kompromisse eingehen zu müssen. Mittlerweile ist ebenfalls eine aktuellere Variante mit der neueren NVIDIA GeForce GTX 850M verfügbar.

Die Acer Aspire V3-Serie besitzt zudem einen weiteren USB 3.0 Anschluss und ein optisches Laufwerk. Je nach Ausstattungsvariante handelt es sich dabei um einen DVD- oder gar einen Blu-ray-Brenner. Leider besitzt die Tastatur des Notebooks keinerlei Hintergrundbeleuchtung. Außerdem sind die Laufzeiten eher gering, sodass eine Steckdose immer in Reichweite sein sollte. Das große Display und die starke Performance fordern hier ihren Tribut, sodass dieses Gerät eher als ein Desktop-Ersatz (DTR) zu betrachten ist.

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