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Notebook Kaufberatung - Den perfekten Laptop kaufen

Mit unserer ausführlichen Notebook Kaufberatung finden Sie auf jeden Fall das richtige Notebook. Beim Kauf lauern einige Stolperfallen, die wir aufklären und zugleich zeigen wollen, worauf es wirklich ankommt. Ein Angebot, das auf den ersten Blick vielversprechend aussieht, kann bei genauem Hinsehen enttäuschen. Ein passendes Gerät zu finden, ist dennoch gar nicht so schwer. Wir gehen im Detail auf alle Notebook-Kategorien und Preisklassen ein, zeigen die Unterschiede zwischen Einsteiger-Notebook, Convertible, Ultrabook und High-End-Modell auf und bringen Licht ins Dunkel, wenn es um die Wahl des Prozessors und der Grafikkarte geht.

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Übersicht: Worauf man achten muss

Vor dem Notebook-Kauf sollte sich jeder die Frage stellen, wozu er sein Notebook im Alltag verwenden möchte. Budget- beziehungsweise Einsteiger-Notebooks, zu denen auch Chromebooks (mit Chrome OS) und günstige 2-in-1-Geräte gerechnet werden können, gibt es bereits ab 200-300 Euro. Sie sind vor allem für die Textverarbeitung, das Surfen im Internet und zum Musikhören geeignet. Mehr Leistung, unter anderem dank eines flotten Prozessors mit integrierter Grafikeinheit, bieten die so genannten Allround-Notebooks. Im Vergleich zu den Einsteiger-Modellen kann hier auch mal ein Film in 4K-Auflösung geschaut oder die private Fotosammlung mit passender Software problemlos bearbeitet werden. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit rund vier Stunden in der Praxis höher als bei den günstigeren Einsteiger-Notebooks. Apropos Akkulaufzeit: Die Angaben der Hersteller hierzu sollten grundsätzlich nicht als absolut verlässlich angesehen werden. In den allermeisten Fällen wird hier nämlich eine maximale Laufzeit beworben, die in einem praxisfernen Szenario ohne Internetverbindung und bei minimaler Beanspruchung der Gerätekomponenten ermittelt wurde.

Die notebookinfo.de Notebook KaufberatungBildquelle: notebookinfo.de | st
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Trend-Wende: Allround- und Multimedia-Notebooks werden immer günstiger, schneller und schlanker.

Deutliche Verbesserungen flossen in den letzten Jahren in die Kategorie der Multimedia-Notebooks ein, die immer mehr visuell ansprechende, flache und leichte Modelle beheimatet. In viele Fällen bieten diese Geräte nun das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Gegenüber den Einsteiger-Notebooks und Allround-Notebooks sind sie auch für hohe Anforderungen geeignet, zum Beispiel für den Videoschnitt, die professionelle Bildbearbeitung oder weniger grafikintensive PC-Spiele. Multimedia-Notebooks stehen vor allem für leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten aus der Mittelklasse- sowie High-End-Kategorie. Außerdem ist es fast schon selbstverständlich, dass hier anstelle von oder zusätzlich zu klassischen Festplatten schnelle SSDs verbaut werden. Selbst bei größeren Multimedia-Notebooks beträgt das Gewicht meist ab 2,5 Kilo. Je nach Preisklasse liegt die Akkulaufzeit auf einem ähnlichen Niveau, wie das der Allround-Notebooks.

Für viele Kunden gar noch einen Tick attraktiver als moderne Multimedia-Notebooks sind die äußerst handlichen Ultrabooks. Sie setzen auf stromsparende Intel-Prozessoren und im Jahr 2018 fast ausnahmslos auf eine SSD als Systemlaufwerk. In Form und Funktion ähneln sie stark den vor allem im Business-Segment des Marktes verbreiteten Subnotebooks, sind aber noch dünner und leichter als typische Vertreter dieser Kategorie. Aufgrund der unmissverständlichen Ähnlichkeiten zwischen Ultrabooks und Subnotebooks und des Trends hin zu immer flacheren Geräten auch im Unternehmensumfeld, ist der Übergang zwischen den Kategorien allerdings heute bereits fließend.

Das Gewicht von Ultrabooks liegt meist unter oder um die 1,5 Kilogramm. Bei der Akkulaufzeit sind hier durchaus Werte von 10 bis 15 Stunden möglich, zum Beispiel beim Dell XPS 13 (9370) oder dem Microsoft Surface Laptop. Die Display-Größe liegt in der Regel bei 11, 12, 13,3- oder 14-Zoll, wobei je nach Preis und Modellvariante zusätzlich mal Multi-Touch- und Stift-Unterstützung geboten wird, mal nicht. Nur wenige Ultrabooks kommen mit den größeren 15-Zoll Bildschirmen. Im Vergleich zu den Allround- und Multimedia-Notebooks muss der Nutzer allerdings mit einer etwas schwächeren Prozessor- und Grafikleistung zurechtkommen. Für extrem leistungshungrige Anwendungen sind Ultrabooks also nicht, oder in Einzelfällen nur bedingt geeignet.

Wer maximale Prozessor-Performance sowie hohe Grafikleistung in PC-Spielen erwartet und deutlich über 1.000 Euro investieren kann, der sollte sich bei den Gaming-Notebooks umsehen. Hier findet man die performantesten CPUs von Intel und AMD plus dedizierte Grafiklösungen von Nvidia und AMD, welche die Darstellung von modernen Spieletiteln in höchster Qualitätsstufe ermöglichen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit den mobilen Workstations oder auch High-End Business-Notebooks. Im Unterschied zu den Gaming-Boliden sind Hardware und Treiber bei diesen Geräten allerdings auf professionelle Anwendungen ausgelegt, darunter beispielsweise Videoschnitt-Software zur Erstellung und Bearbeitung von Filmmaterial in hohen Auflösungen oder CAD-Programme zum Erstellen von 3D-Modellen. Business-Notebooks - auch solche mit weniger Rechenleistung - sind oftmals mit optionalem Mobilfunkmodul bestellbar und lassen sich mit passenden Docking-Stationen erweitern, um sowohl unterwegs als auch im Büro das Maximum an Funktionsumfang bieten zu können. Einen kleinen Teil in dieser Gerätekategorie für das Unternehmensumfeld machen sogenannte Outdoor-Notebooks aus, die nicht nur besonders robust gebaut, sondern auch gegen Wasser, Sand und Staub geschützt sind.

Im Jahr 2018 ist es nicht länger notwendig, 2-in-1s respektive Convertible in eine separate Gerätekategorie oder gar bestimmte Nischen zu packen. Vielmehr lassen sich zwei Feststellungen machen: Immer mehr Notebook-Hersteller des Windows-Lagers oder auch im Segment der Chromebooks setzen darauf, Geräte mit 360 Grad Display-Scharnier und Touchscreen auszustatten, was ihnen zusätzliche Flexibilität beschert und den Einsatz sowohl als klassischer Laptop, als auch großes Tablet erlaubt.

Diese Entwicklung lässt sich in allen Bereichen des Notebook-Marktes erkennen, betrifft also Einsteiger-, Allround- und Multimedia-, Business- sowie schlussendlich sogar auch einige Gaming- und Workstation-Geräte. Am häufigsten zu finden sind solche Convertibles aber zweifellos in der Ultrabook-Kategorie zu etwas gehobeneren Preisen. 2-in-1s andererseits, die kurz und knapp als Tablet-Einheit mit ansteckbarer Tastatur beschrieben werden können, verkörpern nach wie vor eine etwas eigenwillige Form des modernen Mobil-PCs, deren Zukunft nicht so ganz klar definiert erscheint.

In der Hochphase des Tablet-Hypes vor wenigen Jahren wurden sie etwas vorschnell als Wachablösung klassischer Notebooks gefeiert. Inzwischen ist aber sogar Microsoft - das Unternehmen, das dank seiner Surface Pro Reihe als Erfinder der und großer Werber für 2-in-1s gilt - an dem Punkt angekommen, an dem das aktuelle Surface Pro schlicht und einfach wieder als Notebook beworben werden. Abgesehen von Microsofts eigenen Produkten hat die Zahl neuer 2-in-1s im vergangenen Jahr darüber hinaus rapide abgenommen.

Prozessor: Viel Gigahertz ist nicht alles

Herzstück eines jeden Notebooks ist der Prozessor. Dieser hat großen Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die Zeiten, in denen allein eine höhere Taktfrequenz eine deutlich höhere Leistung bedeutete, sind vorbei. Statt sich auf die Geschwindigkeit des einzelnen Rechenkerns zu fokussieren, ist bei den beiden größten Prozessorherstellern im x86-Segment, Intel und AMD, seit Jahren das optimierte Zusammenspiel mehrerer Rechenkerne tonangebend. So gilt generell: Je mehr Kerne ein Prozessor besitzt, desto höher ist schlussendlich die theoretisch mögliche Leistung. Zurzeit sind Zweikernprozessoren (Dual Core) noch immer sehr häufig anzutreffen, Vierkerner (Quad Core) aber der defacto Standard auf dem PC-Markt. Der Trend geht bereits in Richtung Sechskernprozessoren.

Bei sehr günstigen Einsteiger-Prozessoren sind derzeit zwei Rechenkerne üblich. Eine klare Leistungssteigerung durch mehr Features und Möglichkeiten bieten Multimedia-Prozessoren mit zwei bis vier Kernen. In Notebooks, die auf besonders hohe Mobilität getrimmt sind, stecken sogenannte Ultra-Low-Voltage-Prozessoren. Sie verfügen ebenfalls über zwei oder vier Rechenkerne und arbeiten mit niedrigerer Spannung und daher geringerem Energieverbrauch, rechnen aber im Vergleich mit fast namensgleichen “normalen” Prozessoren etwas langsamer.

Zur Königsklasse zählen schließlich Gaming- und Highend-Prozessoren mit vier oder sechs Rechenkernen. Die Leistungssteigerung ergibt sich bei Mehrkernprozessoren durch die Möglichkeit, mehr unterschiedliche Aufgaben parallel verarbeiten zu können. Allerdings muss Software auch für die optimale Nutzung von diversen Rechenkernen angepasst sein. Bei nicht optimierten Anwendungen verpufft somit der potentielle Leistungszugewinn schnell. Glücklicherweise gibt es inzwischen kaum noch Programme, die nicht von mehreren Kernen profitieren können.

Einige Prozessoren bieten einen versteckten Leistungsschub: So lässt sich die Zahl der Rechnerkerne virtuell verdoppeln, wenn sie Simultaneous Multithreading (kurz SMT) unterstützen. Beispielsweise AMDs Ryzen-Prozessoren tun dies. Intel bezeichnet SMT mitdem eigenen Begriff Hyper Threading. Außerdem beschleunigen Intel und AMD die überwiegende Mehrzahl ihrer Prozessoren zusätzlich mit einem Turbo-Modus. Dabei erhöht der Prozessor ganz simpel ausgedrückt bei steigender Anforderung automatisch die Taktrate bis zu einem vordefinierten Grenzwert und verringert sie im Leerlauf wieder, um Strom zu sparen.

Sowohl Intel als auch AMD bieten Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit an. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die kombinierte Fertigung macht Notebooks kompakter und der Stromverbrauch sinkt. Bei Intel gibt es diese Art von Notebook-Prozessoren in verschiedenen Serien. Die bekannteste und für den Markt relevanteste ist natürlich die Core-i-Serie. AMD seinerseits hat einen eigenen Oberbegriff für Prozessoren dieser Bauart eingeführt, nämlich „Accelerated Processing Unit“ (kurz APU). APU-Modelle sind sowohl in der neueren Ryzen- als auch der älteren A-Serie zu finden.

Grafikkarte: Multimedia, Spiele und mehr

Wie der Prozessor ist die Auswahl der richtigen Grafikkarte eng mit Ihrem Anwendungsszenario verknüpft. Beachtet werden muss zunächst einmal, dass sich die GPU (Graphics Processing Unit) bei einem Notebook – anders als bei einem Desktop-Rechner - gar nicht oder nur mit hohem Aufwand austauschen lässt. Wer sein Notebook vorrangig für Office-Arbeiten, das Anschauen von Filmen und zum Surfen im Internet nutzt, der ist heutzutage glücklicherweise mit einer im Prozessor integrierten Lösung bestens bedient.

Diese Office-Grafikkartenverfügen aber über keinen eigenen Videospeicher, sondern greifen sich einen vordefinierten Teil vom Arbeitsspeicher des Notebooks ab. Mehr Leistung bieten bereits Einsteiger-Grafikkarten, die sich für Allrounder eignen, die gelegentlich einen Film konvertieren oder auch mal zu einem weniger effektvollen Spiel greifen. Dieser Grafikkartentyp verfügt über einen eigenen, wenn auch kleinen Videospeicher.

Eine Mittelklasse-Grafikkarte bietet sich an, wenn auf dem mobilen Rechner auch aufwendige Bildbearbeitungsaufgaben gelöst, Videobearbeitungsprogramme eingesetzt oder etwas technisch aufwendigere Spiele wiedergegeben werden sollen. Die Königsklasse bilden auch hier Grafikkarten im Gaming- und Highend-Segment. Diese sind erforderlich, wenn das Notebook entweder zur Darstellung modernster 3D-Games in höchster Detailstufe und Auflösung oder im professionellen Bereich beispielsweise zur Berechnung komplexer 3D-Modelle und -Animationen beziehungsweise zur Bearbeitung von hochauflösendem Videomaterial eingesetzt wird.

Hinweis: In vielen leistungsfähigen, modernen Notebooks kommen inzwischen zwei Grafiklösungen zum Einsatz, was im Regelfall zu längeren Akkulaufzeiten beiträgt. Dabei wird eine dedizierte Grafikkarte inklusive eigenem Videospeicher mit der im Prozessor integrierten Grafikeinheit kombiniert. Je nach Beanspruchung der Hardware beziehungsweise gerade aktiver Anwendung schalten solche Laptops automatisch zwischen der energiesparenden und der größeren, stromhungrigen Grafiklösung um. Bei Nvidia nennt man dieses Feature „Optimus“, bei AMD einfach nur „Wechselbare Grafikeinheit“.

Display: Gute Blickwinkelstabilität und Bildschärfe sind entscheidend

Eine Entscheidung zur Größe des Notebook-Bildschirms sollte stets vorrangig vom Einsatzzweck abhängig gemacht werden. Generell gilt: Mit wachsender Displaydiagonale steigen der Energieverbrauch und das Gewicht des mobilen Rechners. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitskomfort und Mobilität haben Notebooks mit einer Bildschirmdiagonale von 14 bis 15 Zoll. Eine größere Anzeigefläche mit 17 Zoll ist gegenwärtig nur noch bei einigen Multimedia- sowie vorrangig bei Gaming-Notebooks anzutreffen.

Hinsichtlich der Frage nach einer matten oder glänzenden Displayoberfläche gilt: Ein glänzender Bildschirm bietet eine höhere Farbbrillanz als ein matter. Allerdings kann sich ein glänzendes Display bei ungünstigen Lichtverhältnissen in einen Spiegel verwandeln. Hochwertigere und meist teurere Notebooks verfügen über ein so genanntes IPS-Display. Diese Technik sorgt dafür, dass auch bei stärkerer Blickwinkelveränderung keine Qualitätseinbußen hingenommen werden müssen. Bei den günstigeren TN-Panels kommt es bei seitlich leicht versetzter Betrachtung schnell zu auffälligen Farb- und Helligkeitsabweichungen. OLED-Displays, die wegen ihrer hohen Kontrastwerte, Blickwinkelstabilität sowie Energieeffizienz im Smartphone-Markt weit verbreitet sind, kommen unter anderem aufgrund teurer Herstellung nach wie vor nur vereinzelt in Notebooks zum Einsatz.

Seit der Einführung von sogenannten Retina Displays in Apples Macbook Pro Reihe hat sich ein Trend hin zu immer höheren Auflösung im Notebook-Markt entwickelt. Displays mit einer Auflösung von rund 2.560 x 1.440 Pixel bis hin zu 3.840 x 2.160 Pixel (4K) sind absolut keine Seltenheit, wenngleich dies nach wie vor nur für das Premium-Segment gilt. Nichtsdestotrotz darf heutzutage selbst von einem Einsteigergerät eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) erwartet werden. Apple hat es in den letzten Jahren verstanden, eigene und Programme von Drittherstellern unter macOS recht zügig für derart hohe Auflösungen anzupassen, Microsoft hat hingegen bis heute mit kleineren Darstellungsproblemen bei - überwiegend älteren - Programmen unter Windows 10 zu kämpfen, wenn ein sehr hochauflösender Bildschirm zum Einsatz kommt. Fensterinhalte können dann aufgrund ungünstiger Skalierung von Schrift und Symbolen auf eine nicht unterstützte Auflösung unscharf wirken.

Wer ein Windows-Notebook oder Chromebook ins Auge gefasst hat, muss sich darüber hinaus Gedanken machen, ob ein Touchscreen benötigt wird. Die meisten Hersteller nutzen für Displays mit Multi-Touch-Unterstützung ein IPS-Panel, das durch eine Glasabdeckung geschützt wird, daher aber auch lichtreflektierend wirkt. Des Weiteren ist für den einen oder anderen sicherlich relevant, ob die Nutzung eines digitalen Eingabestifts möglich ist. Dies muss das Display explizit unterstützen.

Optisches Laufwerk: Ein aussterbender Trend

Ein interner DVD-Brenner ist derzeit zwar noch immer in so manchen - insbesondere günstigeren - Notebooks zu finden, der endgültige Wegfall des Peripheriegeräts aus Gründen weiterer Kostenreduzierung ist in naher Zukunft aber gut vorstellbar. Chromebooks, 2-in-1s und Ultrabooks, die einen immer größer werdenden Teil des Marktes ausmachen, haben ohnehin keinen DVD-Brenner an Bord. Der Trend geht außerdem auch bei größeren, leistungsfähigeren Notebooks dahin, keine optischen Laufwerke mehr zu verbauen, da die Herstellern so flachere, kompaktere Geräte mit größerem Akku entwickeln können.

Technisch etwas interessanter als DVD-Brenner sind interne Blu-ray Player, die bereits in Notebooks zu Preisen unter 650 Euro zu finden sind. Blu-ray Brenner hingegen gibt es, wenn überhaupt, dann lediglich beim Kauf eines hochpreisigen Multimedia- oder Gaming-Notebooks. Für Blu-ray-Laufwerke jeglicher Art gilt allerdings ebenfalls, dass mehr und mehr Hersteller dazu tendieren, auf dieses Extra zugunsten anderer Features zu verzichten.

Speicher: Über Festplatten, SSDs und Arbeitsspeicher

Die Festplatte speichert alle Daten, vom Betriebssystem über installierte Programme bis hin zu Dokumenten, Musik- und Filmdateien. Deshalb stehen die Anforderungen an das Notebook meist auch in direkter Relation zur benötigten Speicherkapazität. 500 Gigabyte stellen das untere Limit dar. So viel bieten bereits günstige Einsteiger-Notebooks. Für ein Allround-Notebook, das eine durchschnittlich große Musik- und Filmsammlung aufnimmt, sind 750 Gigabyte oder mehr besser geeignet. Die größten Festplatten benötigen Multimedia-Notebooks- und Gaming-Notebooks, da besonders aktuelle 3D-Spiele nach reichlich Speicherplatz verlangen. Ideal sind Kapazitäten von ein bis zu zwei Terabyte (1 Terabyte entspricht 1.024 Gigabyte). Viele größere Notebooks (ab 15 Zoll) nehmen auch zwei interne Speichermedien auf.

Neben günstigeren Geräten mit mechanischer Festplatten bieten die meisten Hersteller im Jahr 2018 viele ihrer Notebooks mit Solid State Drives (kurz SSD) an. Diese nutzen Flash-Speicher-Chips, verarbeiten Daten damit deutlich schneller als Festplatten und sind unempfindlich gegenüber Vibration oder leichter Erschütterung. Das führt zu erhöhter Datensicherheit. Einziger nennenswerter Nachteil der Technik: Der Preis pro Gigabyte ist bei SSDs im Vergleich zu Festplatten noch immer relativ hoch, was zusätzlich die maximal erhältliche Speicherkapazität begrenzt. Modelle mit 1 bis 2 TB Speicher sind inzwischen aus Preis-Leistungssicht gerade so vertretbar, SSDs mit 256 GB oder 512 GB aber die Norm. Ungeachtet des Preises ist eine SSD neben dem Prozessor zweifellos die entscheidende Komponente, die sich bei einem modernen PC für eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit verantwortlich zeichnet. Zu beachten ist aber: Die Lese- beziehungsweise Schreibgeschwindigkeit des Laufwerks sollte mindestens je 250 MB/s betragen, um auch tatsächlich einen deutlich spürbaren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer klassischen Festplatte zu erreichen.

Der Arbeitsspeicher oder Random Access Memory (kurz RAM) unterstützt den Prozessor. Er sollte entsprechend großzügig dimensioniert sein. Da die durchschnittlichen Preise für RAM in den letzten Jahren stetig gesunken sind, lassen sich heute auch für wenig Geld Notebooks mit relativ großzügiger Arbeitsspeicherausstattung erwerben. Acht Gigabyte stellen eine sinnvolle Größe dar. In leistungsstarken Multimedia- und Gaming Notebooks stecken 16 bis 32 Gigabyte. Generell hängt der maximal einsetzbare Speicher vom verbauten Speichercontroller ab, wobei praktisch jedes moderne Notebooks mit bis zu acht Gigabyte umgehen kann. Selbst in sehr günstigen Einsteiger-Notebooks kommen 4 GB RAM zum Einsatz.

Anschlüsse & Ausstattung: USB 3.1, USB-C, HDMI und WLAN im Fokus

Eine der wichtigsten externen Schnittstellen eines Notebooks ist nach wie vor USB. Über diese lassen sich die meisten externen Geräte mit dem mobilen PC verbinden. Dazu zählen beispielsweise Flash-Drives, externe Festplatten, DVB-T-Sticks für den Fernsehempfang sowie Maus und Tastatur. Zwei bis vier USB 3.0 oder gar 3.1 Anschlüsse vom Typ-A sind heute Standard. Reichen die USB-Ports am Notebook selbst nicht aus, schafft ein USB-Hub Abhilfe. Das ist ein kleines externes Gerät, das selbst einen USB-Anschluss belegt, gleichzeitig aber vier bis sechs zusätzliche USB-Schnittstellen zur Verfügung stellt.

Bei stationärem Einsatz des Notebooks am Schreibtisch bietet es sich an, einen externen Monitor oder Flachbildschirm anzuschließen. Für ältere Bildschirme mit analoger Anbindung ist hierzu ein VGA-Anschluss nötig. Ein besseres Bild ermöglicht ein digitaler DVI-Port oder (mini)DisplayPort. Bei all diesen Übertragungsstandards können allerdings keine Audiosignale mit übertragen werden. Dies klappt aber mit einem HDMI-Anschluss. Darüber fließen Bild und Ton digital, sodass Flachbildschirm, Beamer & Co. optimale Ergebnisse liefern können. Zukünftig dürfte außerdem Thunderbolt 3 eine immer bedeutendere Rolle spielen. Die moderne Schnittstelle bietet eine hohe Übertragungsrate von bis auf 40 Gigabit pro Sekunde und bündelt Bild-, Ton-, Datenübertragungs- sowie Energiekanäle in sich.

Der Thunderbolt 3 Standard bringt uns zur derzeit modernsten Anschlussart für den PC- und Mobilgerätemarkt, die als USB-(Typ)-C bekannt ist. Je nach Bedarf und Gerätetyp können solche USB-C-Ports den Schnittstellenstandard USB 2.0, USB 3.0, USB 3.1 oder Thunderbolt 3 unterstützen. Die Steckverbindung ist punktsymmetrisch und kann somit beidseitig verbunden werden. Die Suche nach der korrekten Orientierung des Steckers gehört der Vergangenheit an. Vor allem Smartphones setzen auf den neuen Anschlusstyp. Mittlerweile verbauen aber auch mehr und mehr Notebook-Hersteller entsprechende Ports in ihren Geräten. Für den Verbraucher ist beim Gerätekauf wichtig, zu beachten, mit welchem Schnittstellenstandard, also Thunderbolt 3, USB 3.1 oder gar nur USB 3.0, die verfügbaren USB-C-Anschlüsse kompatibel sind.

Über den Ethernet-Anschluss kommuniziert ein Notebook im lokalen Netzwerk mit anderen Computern. Der Gigabit-Standard garantiert mit einer maximalen Übertragungsrate von 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) aktuell den höchsten Datendurchsatz. Um Speicherkarten aus Digitalkamera, Camcorder & Co. einzulesen, haben die meisten Notebooks ein Multikarten-Lesegerät, das idealerweise mit den verwendeten Speicherkarten kompatibel ist. Die SD-Karte hat sich über die letzten Jahre zum Standard-Format entwickelt. Daher kann es auch oft vorkommen, dass Hersteller lediglich einen SD-Kartenleser verbauen anstelle eines Multikartenlesers.

Neben den sichtbaren Anschlüssen sollte das Notebook auch über drahtlose Verbindungsmöglichkeiten verfügen. Unabhängig von der Geräteklasse gehört eine WLAN-Verbindung zur Basisausstattung. Die mögliche Übertragungsgeschwindigkeit gibt ein Buchstabe hinter der Norm 802.11 an. Für eine schnelle Datenübertragung muss das Notebook mindestens 802.11g oder 802.11n unterstützen, klar besser ist aber der neuere 802.11ac Standard, der glücklicherweise im Jahr 2018 bei den meisten Modellen der Mittel- und Oberklasse zu finden ist. Ein entsprechend leistungsfähiger Router (mit mehreren Antennen und geeignet für den ac-Standard sowie 5,0 GHz Frequenzbänder) vorausgesetzt, können moderne Notebooks so im WLAN Übertragungsraten von >1.000 Mbit/s erreichen.

Ein integriertes UMTS- oder 4G LTE-Modem ermöglicht, wie bei Smartphones, Internetzugriff über das Mobilfunknetz. Für Geschäftsleute, die beruflichen viel unterwegs sind, ist diese Option besonders sinnvoll. Alternativ stellt aber auch beispielsweise ein USB-Internet-Stick die Verbindung zu Mobilfunk-Access Points her. Ebenfalls häufig in aktuellen PCs anzutreffen ist ein integriertes Bluetooth-Modul. Darüber ist unter anderem die kabellose Verbindung zu Funktastaturen und -mäusen wie auch der Datenaustausch mit einem geeigneten Smartphone möglich. Bei sehr günstigen Einsteiger-Notebooks kann dieses Modul allerdings aus Kostengründen fehlen.

Mobilität: Ultrabooks haben die längste Akkulaufzeit

Für lange Einsätze fernab des Schreibtisches, auf Reisen oder im Freien, ist eine ausreichend lange Akkulaufzeit wichtig. Eine solide Akkuleistung bieten Allround-Notebooks. Sie halten mit einer Akkuladung etwa vier bis fünf Stunden durch. Nur halb so lange reicht die Energie bei vielen Multimedia- und Gaming-Notebooks. Hier verkürzen große Displays und energiehungrige Chips die Laufzeit. Im Extremfall versetzen sich solche Geräte also schon nach der Wiedergabe nur eines Filmes in den Ruhezustand. Besonders ausdauernd sind dafür aber Subnotebooks. Ein großer Akku und stromsparendere Hardware ermöglichen häufig bis zu 10 und teilweise sogar über zwölf Stunden Laufzeit.

Wichtig für hohe Mobilität ist darüber hinaus natürlich das Gewicht eines Geräts. Schließlich soll das Notebook nur minimal an der Schulter zerren, wenn es in der Tasche steckt. Ein gutes Verhältnis zwischen Leistung und Gewicht bieten wieder die Allround-Notebooks. Sie wiegen normalerweise unter drei Kilogramm. Besonders mobil und gleichzeitig leistungsstark sind Subnotebooks mit einem Gewicht von ca. 1,5 Kilogramm. Mit deutlich über drei Kilogramm machen Multimedia-Notebooks und Gaming-Notebooks den Transport auf Dauer anstrengend.

Die längste Akkulaufzeit und das geringste Gewicht bieten die Ultrabooks. Sie gelten als Untergruppe der Subnotebooks und zeigen vor allem im hochpreisigen Segment über 800 Euro schmalere Abmessungen und eine längere Akkulaufzeit als Notebooks aus anderen Kategorien. Dafür muss in diesem Bereich im Vergleich zu Multimedia- und Gaming-Geräten auf Leistung verzichtet werden. Hersteller setzen auf Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, die durch reduzierten Basistakt und ein gesenktes Energiebudget möglichst stromsparend arbeiten.