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Bilder zum Test: Fujitsu Lifebook UH572 + 3G UMTS Intel Core i5 1.7 GHz 532GB Silber - Solides Ultrabook aus Deutschland

Wie alle Ultrabooks ist Fujitsus Lifebook UH572 auf Handlichkeit getrimmt. Das flache, 1,5 Kilo leichte Gehäuse besteht aus stabilem Magnesium und liegt in der silbernen Farbvariante vor. Der aufgeräumte Innenraum ist in mattem Schwarz gehalten und gegenüber der knalligen roten Version zeigt sich unser Testgerät etwas zurückhaltender. Das Design kann als klassisch und trotzdem modern bezeichnet werden. Absolute Hingucker sind der blau leuchtend umrandete Netzschalter und die StatusLEDs unter der silbernen Lautsprecherleiste. Die seitlichen Anschlüsse sind praktischerweise im Innenraum mit Symbolen markiert. Angenehm finden wir, dass der Hersteller bei der Gestaltung des Arbeitsraumes auf reflektierende Oberflächen verzichtet hat. Die Verarbeitung ist durchweg sehr hochwertig. Wir finden nicht nur geringe und gleichmäßige Spaltmaße vor, Displaydeckel und Basiseinheit sind auch sehr stabil und widerstehen gröberem Umgang.

Die Chiclet-Tastatur erfüllt ihren Zweck, weist aber ein paar Schwächen auf. Durch den sehr kurzen Hub und ein leichtes Nachfedern kommt das Feedback auch bei klarem Druckpunkt ein wenig zu kurz. Die flachen Tasten lassen eine klare Abgrenzung vermissen und klackern sehr geräuschvoll. Über eine programmierbare Taste mit der Aufschrift ECO lassen sich Programme schnellstarten, werkseitig ist die Taste mit Energieeinstellungen belegt. Das Multitouchpad ist sehr großflächig und besitzt gute Gleiteigenschaften. Die gesamte leicht mattierte Fläche erlaubt Klicks und auch die zwei Mausersatztasten im unteren Bereich arbeiten mit einem deutlichen Druckpunkt. Die für eine Konfiguration der Mehrfingergesten zuständige Synaptics Software ist vergleichsweise schwer über die Systemsteuerung zu erreichen. Das Zweifingerscrolling muss erst aktiviert werden. Die Gesten an sich werden aber sauber erkannt und präzise umgesetzt.

Hinsichtlich der Ausstattung gibt es weniger zu bemängeln. Von insgesamt drei USB Ports beherrschen zwei den schnelleren USB 3.0 Standard. Einen Gigabit-LAN Port gibt es nicht, im Lieferumfang liegt jedoch ein USB auf LAN-Adapter bei. Ist man drahtlos unterwegs, kann so ein zusätzlicher USB Anschluss genutzt werden. Der häufig für externe Mäuse genutzte USB 2.0 Port findet sich auf der rechten Gehäuseseite. Weniger sinnvoll ist die Positionierung des Netzsteckers direkt daneben. Dafür hält das Ultrabook neben einem Multikartenleser, dem HDMI-Ausgang, der obligatorischen Kopfhörerbuchse und der 1,3 Megapixel Webkamera auch einen Simkartenslot für schnelles mobiles Breitbandinternet bereit. Nicht jedes Ultrabook ermöglicht einen derart mobilen Zugang. Für die drahtlose Kommunikation stehen zudem WLAN-N und Bluetooth 4.0 bereit.

Auf unserem Testgerät findet sich Windows 7 in der Professional Version, auch das ist als Extra zu betrachten. Für das Energiemanagement steht das Power Saving Utility bereit, Treiber und Software können mittels des DeskUpdate Tool auf dem neuesten Stand gehalten werden. Auf der 500 GB Festplatte werden 14 GB von einer versteckten Recovery Partition für die schnelle Wiederherstellung des Werkszustandes belegt. Das Fujitsu Launch Center ist mehr Werbung für den Hersteller und kann im Funktionsumfang zur simplen Konfiguration des Ultrabooks nicht ganz mit den Softwarelösungen von Sony oder Samsung mithalten.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i5 3317U / 1.7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte500 GB Hybrid -+ 32 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:, ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7.5 Std.Gewicht:1.5 kg
B x H x T:32.3 cm x 1.8 cm x 23.4 cmFarbe:schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Fujitsu bestückt das Lifebook UH572 in der Basis-Konfiguration für 800 Euro mit einem flotten Intel Core i5-3317U und 4GB Arbeitsspeicher. Das flache Chassis erlaubt keine separate Grafikkarte so dass mit der stromsparenden Intel HD Graphics 4000 vorliebgenommen werden muss. Mit 1,7 GHz Basis- und bis zu 2,6 GHz Turbotakt kann der Prozessor das Aufgabenfeld von Büroanwendungen, Emails, Internet und Medienwiedergabe sehr flott bewältigen. Für mehr als mittlere Detailstufen in modernen 3D-Spielen ist die integrierte Prozessorgrafik etwas zu schwach. Der 500 GB Festplatte wurde ein 32 GB SSD Cache für schnelle Boot- und Ladezeiten zur Seite gestellt. Diese Kombination bietet eine gute Systemgeschwindigkeit und ausreichend Platz.

Das 13,3 Zoll Display mit der HD-Standardauflösung von 1.366 x 768 Pixel wurde zwar mit einer matten Beschichtung versehen, kann hellem Umgebungslicht im Freien mit durchschnittlich 170 Candela pro Quadratmeter aber nicht genügend Leuchtkraft entgegensetzen. Das maximale Kontrastverhältnis von 163:1 ist zudem sehr mager. Dadurch wirken Farben und Schwarze Bereiche sehr blass. Auch die Stereolautsprecher sind alles andere als kraftvoll, eine geringe maximale Lautstärke und das höhenlastige Klangbild laden höchstens zu kurzen gelegentlichen Videos ein. Für längere Audioausgaben sollten Kopfhörer bereitliegen.

Trotz des geringen IDLE-Stromverbrauchs von 10 Watt liegt die maximale Akkulaufzeit bei mageren 5 Stunden und 32 Minuten. Unter voller Auslastung bei 45 Watt Verbrauch hält die Batterie immer noch 1 Stunde und 39 Minuten. Nach 3,5 Stunden Surfen über WLAN und gelegentlichen Belastungsspitzen durch rechenintensive Aufgaben (23 Watt) ist der Akku in der Regel aufgebraucht. Andere Ultrabooks wie das Asus Zenbook UX31 zeigen sich da deutlich ausdauernder. Die Kühllösung bleibt im Leerlauf mit 30 Dezibel (A) angenehm leise, auch unter hoher Last sind nicht mehr als 39 Dezibel (A) zu vernehmen. Für hohe Auslastung sollte das Fujitsu Ultrabook nicht auf dem Schoß betrieben werden, die Oberflächen erwärmen sich dann fast auf 50 Grad Celsius. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 36,6 Grad Celsius.

Zusammenfassung

Rein von der Optik her hat Fujitsu mit dem Lifebook UH572 ein ansprechendes Gerät auf den Markt gebracht. Für den Einstiegspreis von 800 Euro müssen aber ein paar Schwächen hingenommen werden. Das Display ist nicht unbedingt außentauglich und auch die Akkulaufzeit von 3,5 Stunden kratzt am mobilen Image. Als Alleinstellungsmerkmal besitzt das Lifebook einen SIM-Karten Slot für mobilen UMTS Zugang. Wer auf dieses Feature verzichten kann, spart beim Samsung Serie 5 530U3C A01 sogar noch etwas und bekommt ein Gerät was auch längere, mobile Einsätze nicht scheut.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher4,0 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064376 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11566 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage2539 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72745 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6854 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01401.8 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)89.1 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)107.3 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read10882 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write11035 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.7 nsMin. 27.6 ns
Everest CPU Queen9655 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4156 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)5447 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4553 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3480 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5575 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3861 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung126 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 39 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 32 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 36 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

26 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,026 kWh x 24,00 Cent = 13,67 EUR

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