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ACER Notebook

Acer Notebooks sind aus den Regalen der Elektronik-Märkte seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Sowohl im PC- als auch im Notebook-Bereich nimmt Acer eine bedeutende Position ein. Im Jahr 2015 war Acer der sechstgrößte Computer-Hersteller auf der ganzen Welt. Dabei beeindruckt Acer mit einer sehr großen Modellvielfalt und zahllosen Ausstattungsvarianten, während andere Hersteller lieber weniger, aber gut konfigurierte Notebooks verkaufen. In dieser Übersicht sollt ihr einen kurzen Einblick in die Produktvielfalt und unterschiedlichen Modellreihen des taiwanesischen Unternehmens erhalten.
  1. 1. Produktpalette
  2. 2. Ausstattung
  3. 3. Firmengeschichte

Top 10 Acer Notebooks von 663

Top 10 Acer Notebooks von 663

Produktpalette

Besonders ein Name taucht bei Acer Notebooks immer wieder auf: Die Rede ist von der Aspire-Serie. Acer Aspire Notebooks gibt es in allen erdenklichen Formen und Größen. Egal ob fürs Büro, den Park, die Bibliothek oder die Uni: Bei Acer Aspire kann man sich sicher sein, das richtige Notebook zu finden. Mit dem Ableger Aspire One hat sich Acer auch im Netbook-Segment positioniert. Aspire-Notebooks bieten in der Regel relativ viel für ihr Geld und sind oftmals auch sehr günstig, etwa wenn sie ohne Betriebssystem ausgeliefert werden. Die Preise für vollwertige Notebooks mit Intel-Prozessor gehen bei etwa 200 Euro los. Umgekehrt gibt es jedoch auch sehr gut ausgestatte und leistungsfähige Aspire-Notebooks, für die entsprechend mehr fällig wird. Innerhalb des Produkt-Portfolios von Acer nimmt die Aspire Switch Serie als wichtigste Convertible-Serie eine Sonderrolle ein. Die 10 bis 12 Zoll großen Geräte eignen sich sowohl für den Einsatz als Notebook wie auch als Tablet, denn die Display-Einheit lässt sich im Handumdrehen auf die Tastatureinheit aufstecken.

Auch der Name Acer Extensa taucht immer wieder auf. Die Serie ist in der unteren Preisklasse angesiedelt. Die Notebooks sollen vor allem günstig sein und sind häufig nicht so gut ausgestattet wie etwa die Aspire-Notebooks. Für Studenten oder Gelegenheits-Nutzer sind die Extensa-Notebooks dennoch mehr als ausreichend. Darüber sind die Acer TravelMate Business-Notebooks angesiedelt, die sowohl am Schreibtisch als auch unterwegs eine gute Figur machen und mit einer weiten Auswahl an Intel-Prozessoren und Ausstattungsvarianten erhältlich sind.

Im Gaming-Segment ist Acer mit der Predator-Serie vertreten. Die extrem leistungsstarken Notebooks können fast mit Desktop-PCs konkurrieren und aktuelle Spiele ruckelfrei bei höchsten Details darstellen. Zusammen mit integrierten Blu-ray-Laufwerken werden die Predator-Notebooks auch zu ausgezeichneten Entertainment-Maschinen, die sich für viel mehr als nur zum Zocken eignen. Das Ganze hat jedoch auch seinen Preis. So gehen die Predator-Notebooks erst bei 1.000 Euro los. Mit ihrem hohen Gewicht und den nicht gerade platzsparenden Abmessungen sind die Predator-Notebooks von Acer nur eingeschränkt für den Transport geeignet.

Ausstattung

Seit vielen Jahren verwendet Acer in seinen Notebooks sowohl Prozessoren von AMD als auch von Intel, die meisten Modelle setzen jedoch auf Intel-Plattformen. Je nach Preis und Ausrichtung des Acer Notebooks werden dabei sowohl energiesparende Niedrigspannungsprozessoren aus der Intel Core i-U-Reihe als auch leistungsstärkere Modelle aus den Prozessorfamilien Intel Core i5 und Core i7 mit zwei und vier Prozessorkernen eingesetzt. Bei günstigen Geräten verwendet Acer gerne Prozessoren aus der Pentium- und der Celeron-Serie, die vergleichsweise langsam sind. AMD steuert seinen Teil insbesondere durch die A-Serie und die E-Serie bei. In einigen Acer Netbooks finden sich Intel-Atom-Prozessoren mit einem besonders geringen Energieverbrauch.

Um die Grafik kümmert sich häufig ein in den Prozessor integrierter Grafikchip. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Acer Notebooks mit dedizierten Grafikkarten aus der GeForce-Serie von NVIDIA und der Radeon-Serie von AMD. Mit dedizierten Grafikkarten ausgestattete Notebooks eignen sich besser zum Spielen und für Programme, die den Grafikprozessor nutzen können. Insbesondere die Predator-Serie bietet Notebooks mit äußerst flotten Grafikkarten an, die sich auch für aktuelle Spiele in hohen Detailstufen eignen.

Mit Display-Diagonalen zwischen zehn und 17,3 Zoll hat Acer für jeden Anwendungsbereich das passende Notebook am Start. Ob man ein Notebook zum entspannten Arbeiten im Park oder Café mit kleinem Display und kompakten Abmessungen sucht, oder ein Schreibtisch-Notebook, das vor allem als Desktop-Ersatz genutzt wird: Bei der üppigen Modellpalette von Acer findet sich immer etwas. Bei der Qualität des Displays schwanken die Notebooks stark. Während besonders die günstigen Extensa- und Aspire-One-Notebooks mit niedriger Auflösung und schlechten Kontrastwerten zu kämpfen haben, bieten die besser ausgestatteten Modelle Full-HD- oder gar 4K-Panel. In nicht wenigen Notebooks von Acer ist gleichzeitig ein Touchscreen in den Bildschirm integriert, mit dem sich das Gerät intuitiv bedienen lässt. Bei einigen Modellen liefert Acer den Stylus gleich mit.

Zumindest die 15- und 17-Zoll-Notebooks von Acer sind zumeist mit optischen Laufwerken ausgestattet. Meistens ist die Nutzung auf CDs und DVDs beschränkt, lediglich bei einigen Gaming- und Multimedia-Notebooks von Acer werden auch Blu-ray-Laufwerke verbaut. Bei der Speicherlösung zeigt sich Acer flexibel und bietet Notebooks mit klassischer Festplatte, flottem SSD-Laufwerk oder einer Kombination aus beidem an. Teilweise kommen auch Festplatten mit kleinem Flash-Cache – so genannte Hybrid-Festplatten (SSHD) - zum Einsatz.

Microsoft Windows ist bei Acer Notebooks das dominierende Betriebssystem. Es kommt bei fast allen Notebooks des Herstellers zum Einsatz und wird lediglich bei einigen günstigen Modellen weggelassen, um den Verkaufspreis noch niedriger ansetzen zu können. Teilweise werden solche günstigen Notebooks auch mit Linux-Betriebssystem ausgeliefert. Einzige Ausnahme sind die Chromebooks von Acer, die mit Google Chrome arbeiten.

Firmengeschichte

Acer ist ein taiwanesisches Unternehmen, welches 1976 gegründet wurde. Im Laufe der Zeit konnte sich Acer, das mit etwa 7.100 Mitarbeitern kein riesiges Unternehmen ist, eine sehr gute Position sowohl im PC- als auch im Notebook-Markt sichern. Besondere Bedeutung hatte die Richtungsentscheidung im Jahr 2000, von einem Computer-Fabrikanten auf ein Design-Unternehmen umzusatteln, welches die unterschiedlichen Produkte entwirft und designt. Gefertigt werden die Acer-Produkte dann von ausgelagerten Unternehmen auf Vertragsbasis. Obwohl Acer damit ein Stück weit Kontrolle aus der Hand gibt, scheint man sich dennoch einen Kopf über die Umwelt zu machen. So landete Acer im Guide to Greener Electronics, der von Greenpeace herausgegeben wird auf einem guten vierten Platz unter 16 Elektronik-Herstellern.

Abgesehen von Notebooks hat Acer auch zahlreiche Smartphones im Angebot und hat insbesondere in jüngerer Zeit verstärkt versucht, in diesem Bereich Fuß zu fassen und dabei einige überzeugende Modelle im Angebot. Darüber hinaus bietet Acer auch Tablets, TV-Geräte, Monitore, Projektoren und Server-Lösungen an.

Durch Sponsoring versucht Acer, seinen Bekanntheitsgrad noch weiter zu steigern. Viele professionelle Gaming-Clans zocken bei Turnieren unter dem Logo der Predator-Serie von Acer. Zwischen 2003 und 2012 war Acer Sponsor des Ferrari-Teams in der Formel 1 und ist auch heute noch der wichtigste Sponsor der italienischen Erstliga-Mannschaft FC Milano.

Im Jahr 2008 hat Acer den Computer-Hersteller Packard Bell übernommen, der im Notebook- und PC-Bereich einst eine wichtige Position innehatte. Auch die Marken Gateway und eMachines gehören mittlerweile zu Acer, sind aber vor allem auf dem nordamerikanischen Markt relevant.