1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Sony VAIO VPC-Z21A9E/B - Flexibles Premium-Subnotebook

© Copyright by Sony. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (13)
Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-Z21A9E/B - Flexibles Premium-Subnotebook

„Beeindruckend“, ist wohl der erste Begriff, der einem zur Sony VAIO Z-Serie einfällt. Ein schlichtes und schickes Äußeres, kompakt aber leistungsstark dank externem Power Media Dock – Sony hat mit der Neuauflage der Z-Serie ein starkes Stück Technik im Portfolio der ultra-mobilen Notebooks. Design und Funktion des mattschwarzen Gehäuses paaren sich in einer benutzerfreundlichen Symbiose. Der flache Displaydeckel beispielsweise schiebt sich ab einem Aufklappwinkel von 80° hinter die Basiseinheit und hebt selbige zugunsten der Ergonomie etwas an.Die Wabenstruktur des Multitouchpads ist nicht nur ein Blickfang sondern bietet auch eine angenehme, ja fast aufregende Haptik. Das grazile Subnotebook ist leider nicht dem stolzen Preis entsprechend verarbeitet. Die Spaltmaße sind zwar gering aber das Kohlefaser-Gehäuse federt, speziell im Bereich der Tastatur, zu sehr nach. Der dünne Displaydeckel ist relativ verwindungssteif, wippt aber nach. Ein bisschen Obacht ist also geboten im Umgang mit dem Sony VAIO VPC-Z21A9E/B.

Die Tastatur im Chiclet-Layout hat einen kurzen Hub aber einen schwammigen Druckpunkt und erfordert so eine längere Eingewöhnungsphase. Wer sich ein Notebook für einen Preis jenseits der 2.000 Euro Marke leistet, sollte nicht auf die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur für 15 Euro Aufpreis verzichten. Bei Bedarf lässt sich diese (in unserer Konfiguration nicht vorhandene) auch abschalten.Das schicke, mittig platzierte Multitouchpad bewältigt die vergleichsweise riesige Diagonale des Full HD Displays ohne Nachfassen, reagiert prompt und seine komplette Fläche lässt sich als Taste nutzen.

Die Ausstattung des Sony VAIO VPC-Z21A9E/B kann sich dank dem externen Power Media Dock sehen lassen. Die Basiseinheit selber besitzt VGA- und HDMI-Ausgang, einen USB 2.0 sowie einen USB 3.0 Port. Letzterer fungiert als modifizierte, optische Schnittstelle für das Media Dock, welches die Stromversorgung des eigenen Netzteils an die Basiseinheit durchschleift und damit die Buchse für Netzadapter und den USB-Port belegt. Den besetzten USB 3.0 Port bekommt man dafür plus einem weiteren USB 2.0 Port am Media Dock wieder, ein zusätzlicher HDMI- und ein VGA- Ausgang lassen den Anschluss von insgesamt drei externen Bildschirmen zu. Zusätzlich zum LAN-Anschluss der Basiseinheit trägt auch das Media Dock einen solchen Anschluss. Die Basiseinheit bietet zudem noch zwei Kartenleser, einen herkömmlichen für SD-Formate und einen für Sonys Memory Sticks. Neben dem Gigabit-LAN-Adapter können Sie über WLAN, Bluetooth 2.1 oder integriertem UMTS Modul kommunizieren. Zusätzlich zum Power Media Dock bietet der Sony VAIO VPC-Z21A9E/B die Möglichkeit, einen als Unterlage gestalteten, zusätzlichen Akku im laufenden Betrieb anzuschließen und die Laufzeit auf bis zu 16 Stunden auszudehnen.

Die Technologie zum Anschluss des Power Media Dock ist mit dem frühen Stadium der Intel Light Peak Architektur zu vergleichen, die einen modifizierten USB 3.0 Port zur optischen Verbindung nutzen konnte. In Zusammenarbeit mit Apple ist dieser Standard heute als Thunderbolt bekannt, der jedoch den DisplayPort als Schnittstelle nutzt. Softwareseitig wird diese Funktionalität durch das vorinstallierte Windows 7 Professional Betriebssystem in der 64 Bit Variante gewährleistet. Zusätzliche Sony VAIO Software helfen in den Bereichen Support und Energieverwaltung. Serienmäßig ist die kostenlose Starter-Version des Microsoft Office-Pakets vorinstalliert.

Technische Daten

Display:13.1"Auflösung:1600 x 900 ( WSXGA )
Prozessor:Intel Core i7 2620M / 2.7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte256 GB Quad-SSDRAM:8 GB
Laufwerk:optional - externPlattform:Microsoft Windows 7 Professional SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.175 kg
B x H x T:33.0 cm x 1.665 cm x 21.0 cmFarbe:Carbon Black

Auf dem Prüfstand

Der Intel Core i7-2620M ist ein sehr schneller Zweikernprozessor. Ein 2,7 GHz Basis- und 3,4 GHz Turbotakt machen ihn zum zweitschnellsten Prozessor der 35 Watt-Verlustleistungsklasse. Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte großzügig bemessen und die verbaute 256 GB große SSD ist mit einer durchschnittlichen Leserate von 456,8 MB/s pfeilschnell. Zum Vergleich: Der HDD-Standard liegt bei Leseraten zwischen 50 und 100 MB/s.

Den Flaschenhals in unserer Konfiguration müssen wir bei der Grafikkarte im Power Media Dock verorten. Dank Full-HD Display, Blu-ray Laufwerk und der sehr potenten, restlichen Komponenten wäre der 13,1 Zoller in der Lage, auch Multimedia- oder gar Gaming-Notebooks alt aussehen zu lassen. Deswegen finden wir es schade, dass Sony in dem Power Media Dock mit der AMD Radeon HD 6650M eine vergleichsweise schwache Mittelklasse-Grafikkarte verbaut. Gern hätten wir für eine bessere Grafikkarte ein, um ein paar Zentimeter breiteres, Media Dock in Kauf genommen. Nichts desto trotz bewältigt auch die Radeon HD 6650M moderne Spiele in hohen bis mittleren Detailstufen. Ohne Docking-Lösung kommt das Subnotebook mit einer Intel HD Graphics 3000 aus.

Mittels Blu-ray Laufwerk und mattem Full HD Display erweitert der Sony VAIO VPC-Z21A9E/B die eigentliche Zielgruppe der Geschäftsleute auch um Multimediafans. Mit einer durchschnittlichen Ausleuchtung von 237 Candela pro Quadratmeter und mattem Finish ist das Display auch für den Außeneinsatz geeignet. Der maximale Kontrast von 740:1 ist vorbildlich. An Lichtdichte und Kontrast kommt das Panel mit der Full HD Auflösung von 1.920 x 1.080 nicht ganz an die kleinere Alternative mit 1.600 x 900 Pixeln heran, bietet jedoch für das 13,1 Zoll Format und die extreme Auflösung sehr gute Werte. Die Lautsprecher können da qualitativ nicht ganz mithalten. Die Mitten werden zu stark betont, Höhen sowie Tiefen gehen etwas unter.

Der Akku hält in unserem Praxistest etwas mehr als 4 Stunden. Ohne Docking Port verbraucht der VAIO VPC-Z21A9E nur 12 Watt im Leerlauf, 16 Watt beim Surfen und 65 Watt unter Volllast. Die externe Docking Station steigert den Verbrauch auf 24 Watt im Leerlauf, 32 Wattfür das Browsen und auf maximale 117 Watt bei voller Auslastung. Unter diesen starken Auslastungen wird das dezente Subnotebook recht laut und hitzig. Durchschnittliche 31,4° Celsius liegen noch im Rahmen, 56 Dezibel (A) Lautstärke des Lüfters bei maximaler Drehzahl empfinden wir als zu laut. Trotz des hitzigen Zweikern-Prozessorsbleibt der maximal gemessene Wert an Ober- und Unterseite des Sony Subnotebooks punktuell unter 42°C.

Zusammenfassung

Das Sony VAIO VPC-Z21A9E/B ist mit dem matten Full-HD Display, der Option auf einen zusätzlichen Akku und den generell kompakten Maßen sehr mobil. Das Power Media Dock macht das Subnotebook per modifizierter USB 3.0 Verbindung zur Multimedia-Station und verbessert die sowieso schon leistungsfähige Hardware in Sachen Grafikleistung. Die Tastatur könnte besser ausfallen, der Lüfter noch etwas leiser drehen und vor allem der stolze Preis müsste fallen. Dann dürfen sich nicht nur gut betuchte Geschäftsleute für die Sony VAIO Z-Serie begeistern.


Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte3,0 (Befriedigend)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher3,5 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche4,0 (Ausreichend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark067965 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111263 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage4091 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark73545 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage12419 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01951.1 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)446.9 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)314.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15666 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write17545 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56.8 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read456.8 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen22117 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5291 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)11333 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3538 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4337 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)9535 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3566 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung79 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 18 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 9 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

32 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,032 kWh x 24,00 Cent = 16,82 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.