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Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-EH2H1E/P - Exzentrischer Allrounder

Auch wenn man von der designtechnisch etwas brutalen Farbwahl Pink-Rosa absieht und eine der Standardvarianten in schwarz, weiß oder blau wählt, ist das Sony Vaio VPC-EH2H1E ein Hingucker. Das wabenförmige Relief des Kunststoffgehäuses spielt mit Lichtreflexionen undhat eine tolle Haptik. Trotz der glänzenden Oberfläche sieht man kaum Fingerabdrücke. Der Displayrahmen, das Panel oberhalb der eingelassenen Chiclet-Tastatur und die Seitenränder haben keine Struktur und sind mattiert. Die Unterseite des Gehäuses ist in Schwarz, die Chiclet-Tastatur in mattem Weißgehalten und schaffen so mit dem restlichen Design eine angenehme Harmonie.

Das Panel über dem Keyboard lässt sich in der Mitte sehr weit eindrücken und der Displaydeckel gibt Verwindungen stark nach, trotzdem kann man bei der Sony Vaio VPC-EH Reihe von einem robusten Gesamteindruck sprechen. Leider hat der Akku in der horizontalen ein bisschen zu viel Spiel und die robusten Scharniere verhindern mit ihrem Gegendruck ein Aufklappen mit nur einer Hand.

Auf den ersten Blick wirkt die Verarbeitung solide und die Spaltmaße gering. Abstriche müssen bei der Stabilität der Tastatur und des Deckels gemacht werden. Hier sind Verwindungen deutlich zu erkennen. Die Robustheit der Scharniere hingegen kann voll und ganz überzeugen, auch wenn das ein Nachziehen der Basis-Einheit bei der Deckelöffnung mit einer Hand mitbringt.

Die Eingabegeräte zeigen sich zudem gewohnt hochwertig. Eine matte Chiclet-Tastatur besticht durch einen kurzen Hub, einen klaren Druckpunkt - da machen auch lange Texte Spaß. Ein zusätzlicher Ziffernblock erleichtert zudem den Umgang mit gängigen Office-Anwendungen. Das Touchpad ist wohldimensioniert, reagiert angemessen und die Oberfläche hat eine angenehme Struktur. Die dazugehörigen Tasten können jedoch in Sachen Wertigkeit nicht überzeugen. Zu hart der Anschlag und zu laut die entstehende Geräusche. Wir empfehlen eine ausschließliche Nutzung der sensitiven Multitouch-Oberfläche des Pads.

Bei den Schnittstellen fehlt ein USB 3.0 und ein eSATA Anschluss für schnelle, externe Speicher. Dafür gibt es vier USB 2.0-, einen HDMI- und einen VGA-Port. Neben dem Multikartenleser an der Front sitzt zudem ein Einschub für Sonys Memory Stick Duo. In der EH-Serie lässt sich statt dem DVD-Laufwerk auch ein Blu-Ray Laufwerk konfigurieren. Für die Internetverbindung steht ein schneller Gigabit-LAN Anschluss mit maximal 1000 MBit/s zur Verfügung. Drahtlos können Sie über WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0 kommunizieren.

An Software wird neben den teilweise überflüssigen Sonys Vaio Programmen für Problemlösung, Support, Updates oder Multimedia ein Microsoft Office 2010 Starter mitgeliefert. Um eine Vollversion von letzterem zu bekommen müssen Sie allerdings noch einmal tief in die Tasche greifen. Office 2010 und Acrobat X kosten im Paket mindestens 149 Euro.

Technische Daten

Display:15.5"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i3 2330M / 2.2 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:4 Std.Gewicht:2.7 kg
B x H x T:36.98 cm x 3.13 cm x 24.84 cmFarbe:Pink

Auf dem Prüfstand

Der Mittelklasse Dual-Core Prozessor Intel Core i3-2330M taktet mit 2,2 GHz und hat m Gegensatz zu den stärkeren Modellen der Intel Sandy Bridge Familie keinen Turbo Boost Modus. Dank Intels Hyper Threading Technologie kann er aber bis zu vier Kerne – zwei davon simuliert - gleichzeitig ansteuern. Unsere Konfiguration kommt ohne diskrete Grafikkarte aus. Die integrierte Intel HD Graphics 3000 reicht für gängige Office-Anwendungen und leichte Multimedia-Aufgaben vollkommen aus. Dazu zählt vor allem der Umgang mit dem Microsoft Office Paket und das Surfen durch HD-Inhalte, wie sie zum Beispiel bei YouTube zu finden sind. Zudem wird das Sony Vaio VPC-EH2H1E serienmäßig mit 4 GB Arbeitsspeicher und einer 500 GB großen Festplatte ausgeliefert.

Überrascht sind wir von der maximalen Akkulaufzeit des 2,7 Kilo schweren 15-Zollers. Im Leerlauf hielt die Batterie ganze 446 Minuten oder umgerechnet beinah 7,5 Stunden. Unter Volllast ging dem Sony nach 53 Minuten die Puste aus. Im praktischen Betrieb können Sie also mit guten 4 Stunden Laufzeit rechnen. Das spiegelnde Display schränkt die Mobilität allerdings ein. Eine durchschnittliche Helligkeit von 193 Candela pro Quadratmeter schafft es gegen eine starke Sonneneinstrahlung anzutreten. Auch der Kontrast von 238:1 ist nicht herausragend. Die Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist als Standard für diese Größe und Preisklasse anzusehen. Die Blickwinkelstabilität ist im vertikalen und horizontalen Bereich sehr gering. Bei einer Filmwiedergabe mit mehr als einer Person vor dem Bildschirm kommt das Sony Vaio VPC-EH2H1E bereits an seine Grenzen.

In einem Praxisnahen Szenario ermitteln wir in unserem Testlabor eine durchschnittliche Lautstärke von 36 Dezibel (A) und einen Stromverbrauch von 20 bis 22 Watt. Die Temperaturen halten sich mit 28 Grad Celsius an den Oberflächen in einem genauso guten Licht wie die Lautstärkenentwicklung und der Energieverbrauch.

Zusammenfassung

Als Allround-Notebook für die eigenen vier Wände ist das Sony Vaio VPC-EH2H1E der optimale Begleiter. Nur geringfügig müssen Abstriche im Bereich der Verarbeitung gemacht werden. Die guten Eingabegeräte, eine vergleichsweise lange Akkulaufzeit und die positiven Emissionswerte überschatten die kleinen Schwachstellen des 15,5-Zollers. Für den Außeneinsatz können wir dieses Notebook jedoch nicht empfehlen. Die geringe Ausleuchtung kann in diesem Szenario nicht überzeugen.

Als Desktop-Ersatz für den Office-Alltag macht sich das Sony Vaio VPC-EH2H1E gut, ist jedoch im Vergleich mit der Konkurrenz zum jetzigen Zeitpunkt zu teuer. Für 569 Euro stehen bereits Multimedia-Notebooks mit dedizierten Grafikkarten und Intel Core i5 Prozessor in den Regalen der Online-Shops.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063493 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1443 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71828 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage5079 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0984.4 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)59.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)58.0 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read9853 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10424 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz61.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read62.0 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen15198 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3587 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7911 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4183 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2882 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6433 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4050 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung117 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 53 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 25 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 9 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

22 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,022 kWh x 24,00 Cent = 11,56 EUR

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