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Bilder zum Test: Sony VAIO SV-P1321Z9EB - Hochwertig, leicht, schnell und mit Touch

Beschreibung

Das Sony VAIO Pro 13 ist wirklich unglaublich leicht. Trotz Touchscreen holt sich das 13-Zoll Ultrabook mit 1,06 Kilogramm den Titel unter den Fliegengewichten. Generell muss bei Sony aufgrund der Portabilität auf Nichts verzichtet werden, die groben Eckpunkte der Ausstattung machen gehörig Appetit in unserer Redaktion: Sony verbaut einen Intel Core i7-4500U Prozessor der aktuellen Haswell Generation, setzt auf das High-Tech Material Kohlefaser und packt einen FullHD Touchscreen mit Triluminos Technologie in das offiziell „weltweit leichteste Ultrabook“. Ein NFC Chip im Touchpad, optionaler WIFI-Router im Netzteil und die Möglichkeit, über einen andockbaren Zusatzakku auch Marathonlaufzeiten von 18 Stunden zu erzielen, garnieren das sowieso schon schicke Gerät. Die Designsprache der Sony VAIO Produkte kulminiert in den klaren Linien, der schlichten und geradlinigen Eleganz und Funktionalität des Sony VAIO Pro 13. Wir hätten die silberne Leiste unter dem Displaydeckel und das gleichfarbige VAIO Logo zugunsten der optischen Unauffälligkeit wohl gern gegen das gebürstete Metall der Handballenauflage ersetzt, das darf jedoch eher als Geschmacksfrage betrachtet werden. Design, Haptik und Verarbeitung überzeugen, so dass man kaum die Hände vom VAIO Pro 13 lassen kann. Da die Gestaltung auf scharfkantige Abschlüsse setzt, sollten allzu hektische Berührungen vermieden werden. Die Spaltmaße sind gleichmäßig gering und bescheren auch bei unseren Verwindungsversuchen keine Probleme. Karbon ist leichter, stabiler aber auch flexibler als Aluminium. Wir können das VAIO Pro geräuschintensiv verbiegen, halten dem Gerät diese Flexibilität jedoch zugute, da die Wahrscheinlichkeit „innerer Verletzungen“ bei Stürzen sinkt.

Die hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur ist in mattem Softtouch eingebettet und erlaubt komfortable Schreibarbeiten dank mittellangem Hub und deutlichem Druckpunkt. Beim Tastaturbett wirkt sich die Flexibilität in Form von Nachfedern negativ aus, wird aber von hervorragendem Hub und Druckpunkt überschattet. Das Touchpad ist geräumig, präzise und angenehm kühl. Wir sehen Eingaben über den Touchscreen eher als Feature für PC-Einsteiger, wer Maus, Touchpad und Tastatur beherrscht, wird sich vielleicht lieber einen matten Bildschirm für gesteigerte Mobilität wünschen. Immer noch dürfen Für und Wider von Toucheingaben diskutiert werden. Die Systemsettings über die Charms Bar, das Wischen durch aktive Programme,Scrolling über Webseiten und die Klickstrecken bei Software-Installationen zeigen auf der anderen Seite die Stärken eines Touchscreens, von denen auch Notebook Profis profitieren.

Bei der Ausstattung hat Sony ein stimmiges Bild abgeliefert. Wir finden zwei USB 3.0 Anschlüsse, einen vollwertigen HDMI Port, Headsetbuchse und Kartenleser – alles auf der rechten Seite des Chassis. Einen VGA Ausgang erhält man über einen Adapter, mittels Intel Wireless Display (WiDi) Technologie können moderne Displays auch drahtlos angebunden werden. Bei den drahtlosen Verbindungen kann das Sony VAIO Pro 13 auf Dualband WLAN a/g/n, Bluetooth 4.0 und NFC zurückgreifen. Das unkomplizierte Bluetooth Pairing kann über die bloße Nähe eines Kopfhörers oder Lautsprechers bewerkstelligt werden.Im handlichen Netzteil sitzt ein USB-Port. Diesen kann man zum Aufladen des Smartphones nutzen, oder aber mit einem mitgelieferten Ethernet-Adapter bestücken. Dann lässt sich das Netzwerk eines Hotels beispielsweise über einen integrierten Wifi-Router weiterleiten.

Softwareseitig finden wir das Microsoft Windows 8 Pro Betriebssystem mit einer Reihe von Sony Applikationen vor. Das VAIO Control Center bietet schnellen Zugriff auf alle wesentlichen Einstellungen, VAIO Care aktualisiert die Software und hilft bei der Problemlösung und Intel Anti Theft ist eine sinnvolle Diebstahlsicherung. Die McAfee Programme Parental Control und Virenschutz hätten wir zugunsten der Entscheidungsfreiheit und wegen nerviger Benachrichtigungen lieber weggelassen.

Display:13.3" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 4500U / 1.8 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4400
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8 Pro (64 Bit)
Akkulaufzeit:8 Std.Gewicht:1.06 kg
B x H x T:32.2 cm x 1.13 cm x 21.6 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Im Sony VAIO Pro 13 werkelt ein brandaktueller Intel Core i7-4500U Prozessor der Haswell Generation in Verbindung mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD im neuen M.2 (NGFF) Formfaktor. Dementsprechend hoch ist die System- und Arbeitsgeschwindigkeit – Office, Internet und Multimedia sind kein Problem für das VAIO Pro 13.Die integrierte Intel HD Graphics 4400 ist zuständig für die Grafikausgabe und leidet in den meisten Spielen unter der gleichen Überforderung wie der Ivy Bridge Vorgänger HD Graphics 4000. Es darf zwar zwischen 10 und 20 Prozent mehr Leistung erwartet werden, das reicht in modernen Games trotzdem nur für minimale Details in der Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Ein Ultrabook ist eben kein Spielegerät. Fordern wir Grafikeinheit und Prozessor durch volle Auslastung, drosselt Sony die Geschwindigkeit der CPU auf 800 Mhz. Wie viele Kollegen konzentriert sich auch das VAIO Pro 13 auf ebenso leichtgewichtige Arbeiten. Etwas enttäuschend gestaltet sich die Performance der 256 GB SSD. Trotz neuem Formfaktor (M.2 oder NGFF) erreichen wir nur sequentielle Datenraten von 509 MB/s für Lese- und 300 MB/s für Schreibvorgänge. Bei ersten Tests anderer Medien schnitt die 128 GB Version mit fast doppelter Geschwindigkeit eindeutig besser ab.

Das Sony VAIO Pro 13 zeigt eine gute Balance. Toucheingaben werden zwar mit einem Nachwippen quittiert, der Widerstand des Triluminos Displays ist jedoch sehr hoch und für Touch-Ultrabooks muss man sich sowieso ein sehr leichtes Tippen angewöhnen. Bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (FullHD) ergibt sich eine sehr geräumige Arbeitsoberfläche und Browser- und Textfenster passen bequem nebeneinander. Die durchschnittliche Leuchtkraft von 274 Candela pro Quadratmeter reicht für verhangene Tage, einen grellen Sommertag verbringen Sie mit dem Sony VAIO Pro 13 allerdings lieber in Innenräumen. Das maximale Kontrastverhältnis von 937:1 ist sehr gut, auch die Blickwinkelstabilität kann überzeugen. Extrem gut gefällt uns die Farbdarstellung der Triluminos Technologie: Derart kräftige Farben findet man bei keinem anderen 13,3 Zoll IPS Display. Bei Sony war der Sound lange eine Schwachstelle, nun hat das Unternehmen auch in diesem Bereich nachgebessert und einen Quantensprung vollzogen. Wir erleben ein bedeutend runderes Klangbild, wenn auch noch etwas höhenlastig.

Wirklich überrascht hat uns der geringe Stromverbrauch des Intel Core i7-4500U Prozessors. Der Chip, welcher die Haswell-Architektur (4. Generation Intel Core) trägt und wie der Vorgänger im 22 Nanometer Verfahren gefertigt wird, erlaubt dem System einen minimalen Leerlaufverbrauch von 3,7 Watt. In diesem Szenario ist das Notebook mit 30 Dezibel (A) nicht zu hören. Die maximale Verlustleistung beziffert Intel mit 15 Watt, das Gesamtsystem liegt bei 21 Watt unter Last. Das Maximum an Lüfterlautstärke erreicht die Kühllösung bei 48 Dezibel (A), in der Praxis bleibt das VAIO Pro 13 mit 34 Dezibel (A) jedoch laufruhig bei rund 10 Watt Verbrauch. Minimal gefordert, schafft der 4.470 mAh Akku eine Laufzeit von 10 Stunden und 25 Minuten. Unter Volllast sind es immerhin noch 2,5 Stunden. Da eine Maximalauslastung praktisch sehr selten vorkommt, darf man für den Alltag auch 6 Stunden und 28 Minuten Laufzeit erwarten, eher mehr. Die Temperaturen hält die Kühllösung mit 33,3 Grad Celsius auf einem recht hohen Niveau, dank der Wärmeverteilung und dem Aufbocken durch den Displaydeckel kann man mit dem Sony VAIO Pro 13 auch mal ein Video auf dem Schoß rendern. Die Handballenauflage und das Touchpad bleiben stets angenehm kühl.

Zusammenfassung

Sony hat mit dem VAIO Pro 13 ein Bilderbuch-Ultrabook auf die Beine gestellt – sprichwörtlich. Der Displaydeckel hebt die Rückseite des Notebooks für komfortableres Schreiben, stabilere Toucheingaben und optimierte Kühlung. Diese fiept unter Last etwas laut, das Tastaturbett federt ein wenig nach. Das war es an Kritikpunkten. Dank Karbonchassis ist das Sony VIAO Pro 13 robust und trotzdem das „leichteste Ultrabook der Welt“. Die Hardwarekomponenten sind bestens gerüstet für ein Aufgabengebiet, das Büro und Internet auch gern übersteigen darf. Mit einem Intel Core i7-4500U ist das Sony VAIO Pro neben dem Apple MacBook Air eines der ersten Ultrabooks mit einem Intel Core Prozessor der 4. Generation. Der Performancesprung ist merklich, aber nicht überragend und überstürzte Wechsel erzwingend. Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit des FullHD IPS-Touchscreens mit Triluminos Technologie können überzeugen. Neben der Grundausstattung bietet das Sony VAIO Pro 13 aber noch Schmankerl wie NFC im Touchpad, WIFI im Netzteil und eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur. Es ist also das Gesamtpaket, welches das Sony VAIO Pro 13 so attraktiv macht.


Ab 904,90 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen
Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher 1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse 2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör 1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung 1,0 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 4019 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 670 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 2750 Pkt. Max. 47497 Pkt.
3DMark Ice Storm 31840 Pkt. Max. 159281 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme 20209 Pkt. Max. 106211 Pkt.
3DMark Cloud Gate 3466 Pkt. Max. 29123 Pkt.
3DMark Fire Strike 442 Pkt. Max. 4135 Pkt.
3DMark Fire Strike Extreme 219 Pkt. Max. 1981 Pkt.
PCMark7 4241 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 2750 Pkt. Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 1785.7 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 475.7 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 251.2 MB/s Max. 781 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read) 509.3 MB/s Max. 733 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write) 299.9 MB/s Max. 710 MB/s
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5857 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 9276 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 7156 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4241 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 6393 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 7045 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Cinebench R11.5 OpenGL 64 Bit 12.3 fps Max. 72.82 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64 Bit 2.09 Pkt. Max. 7.49 Pkt.
Cinebench R11.5 CPU Single 64 Bit 1.19 Pkt. Max. 138 Pkt.
Cinebench R11.5 OpenGL 32 Bit 17.7 fps Max. 74.4 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 32 Bit 2 Pkt. Max. 6.95 Pkt.
Cinebench R11.5 CPU Single 32 Bit 1.05 Pkt. Max. 1.56 Pkt.
Unigine Valley Basic 7.2 fps Max. 96.2 fps
Unigine Valley Basic Score 300 Pkt. Max. 4027 Pkt.
Unigine Valley Extreme HD 1.5 fps Max. 64.5 fps
Unigine Valley Extreme HD 62 Pkt. Max. 2700 Pkt.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 2 Std. 28 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 10 Std. 25 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 6 Std. 27 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

10 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,010 kWh x 24,00 Cent = 5,26 EUR

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