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Bilder zum Test: MSI GE70H-i789W7H - Grafikleistung aufgestockt

Das Design des Gamers hat sich seit dem MSI GE70-i789W7H nicht verändert. Weiterhin setzt MSI auf ein schlankes Chassis mit spiegelnden, schwarzen Oberflächen. Für Aufsehen sorgt der Displaydeckel, welcher mit einer speziellen Beschichtung aus der Laser-Film-Print-Technik versehen ist. Diese soll vor Kratzern schützen. Zugangsfreundlich zeigt sich die Unterseite, die einen Austausch der Festplatte oder des Arbeitsspeichers ermöglicht. Als Hingucker dienen die Lautsprecher mit silbernen, perforierten Blenden die sich oberhalb der Tastatur befinden.

Bei der Tastatur setzt MSI erneut auf seine Zusammenarbeit mit dem dänischen Peripherie-Hersteller Steelseries und präsentiert eine durchweg gut durchdachte Tastatur ohne große Mängel und mit abgegrenzten Nummernblock. Der Hub der Tasten ist angenehm kurz und der Druckpunkt sehr deutlich. Die Windows-Taste wurde auf die rechte Seite verschoben, damit man nicht aus Versehen während eines Spiels auf den Desktop wechselt und häufig verwendete Tasten wie W, A, S und D sind vergrößert. Mittig gibt das Tastaturfeld etwas nach und die Tasten klappern leicht, dies schmälert aber nicht den Schreibkomfort. Für Gamer vorteilhaft befindet sich das Touchpad leicht nach links versetzt unterhalb der Tastatur und ist mit einer fein genoppten angerauten Oberfläche versehen. Diese bietet auch verschwitzten Fingern einen angenehmen Halt und ermöglicht eine sichere Navigation. Auf Wunsch kann das Touchpad über einen Hardwareschalter deaktiviert werden.

MSI setzt auf die gleichen Anschlüsse wie beim MSI GE70-i789W7H. Vier USB-Anschlüsse, von denen zwei den aktuellen 3.0-Standard beherrschen, können zum Anschluss von Massenspeichern oder Peripherie genutzt werden. Um auch auf dem Fernseher zu spielen oder für einen Filmabend lässt sich das Modell über die intergierte digitale HDMI- oder analoge VGA-Schnittstelle an einen Fernseher oder Beamer anbinden. Bilder und Videos aus Kameras werden an einem 7-in-1-Kartenleser ausgelesen. Um seine Nachbarn nicht zu stören, können an zwei 3,5 Millimeter Klinke-Anschlüssen Kopfhörer, Headsets oder auch Soundanlagen angebunden werden.Neben schnellem Gigabit-LAN lässt sich eine Verbindung ins Internet auch über den aktuellen WLAN-N Standard herstellen.

Unser Testmodell verfügt über ein Microsoft Windows 7 Home Premium Betriebssystem mit allerlei vorinstallierten Programmen. Darunter befindet sich eine kostenfrei nutzbare Version der Microsoft Office 2010 Starter Edition, sowie eine Testversion der Trend Micro Titanium Internet Security 2012 und Norton Online Backup. Eine MSI S-Bar in der oberen Mitte des Desktop ermöglicht den direkten Zugriff auf wichtige Systemfunktionen wie der drahtlosen Internetverbindung oder der integrierten 1,3 Megapixel Kamera.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3610QM / 2,3 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 660M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
750 GB
RAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.7 kg
B x H x T:41.8 cm x 3.9 cm x 26.9 cmFarbe:schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Auch das Innenleben wurde nahezu unangetastet gelassen. Weiterhin verbaut MSI mit dem Intel Core i7-3610QM einen Quadcore-Prozessor mit einer Rechenleistung von 2,3 GHz Basis- und maximal 3,3 GHz Turbotakt. Zwar handelt es sich dabei um den “kleinsten“ Vierkern-Prozessor aus dem aktuellen Line-up, dieser liefert aber in allen Bereichen von Multimedia bis Gaming eine solide Leistung. Neu ist die Kombination mit einer Nvidia Geforce GTX 660M, welche die Spieleleistung nochmals deutlich erhöht. Diese Karten beherrschen mit PhysX die Berechnung von zusätzlichen Effekten auf dem Grafikchips. Die Mittelklasse-Grafikkarte macht in Spielen ordentlich Dampf. In unseren Gamechecks erreichte das ASUS G75VW-T1124V mit derselben Konfiguration gute Ergebnisse. Spec Ops: The Line vom Berliner Entwickler-Studio Yager ist in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und allen Details mit 40 Bildern in der Sekunde problemlos spielbar. Mit den 8 GB Arbeitsspeicher laufen auch aufwendige Arbeiten wie Bildbearbeitung- und Videoschnittprogramme flott.

Für genug Speicherplatz und gleichzeitig gute Zugriffszeiten sorgt ein Hybrid-Verbund aus zwei Festplatten. Bei der einen handelt es sich um eine handelsübliche HDD mit einer Kapazität von 750 GB auf der zahlreiche Filme, Serien, Musik und Bilder Platz finden. Die Systemplatte ist eine 128 GB große schnelle SSD, die einen Systemstart von knapp unter 20 Sekunden ermöglicht und auch den Start von Programmen deutlich beschleunigt.

MSI setzt auf ein entspiegeltes 17,3 Zoll großes TN-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, welches sich dank guter Werte auch im Freien blicken lassen kann. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei 257 Candela pro Quadratmeter und das maximale Kontrastverhältnis bei satten 985:1. Die Blickwinkelstabilität im horizontalen Bereich ist dabei sehr hoch, vertikale Abweichungen aber sollten vermieden werden, da für TN-Panel typisch schnell Farbinvertierungen auftreten können. Vier Stereo-Lautsprecher sorgen für eine hohe maximale Lautstärke und ein ausgewogenes Klangbild. Durch den Einsatz von vier Lautsprechern besitzt der Klang deutlich mehr Tiefe. Da aber ein Subwoofer fehlt, bietet sich für Musik die Verwendung einer externen Soundanlage an. Für Filme oder YouTube-Videos ist die Qualität aber mehr als ausreichend, auch wenn die Lautsprecher nicht an die Qualitäten eines Dell XPS 15 oder eines ASUS N-Serie Notebooks heranreichen.

Dank der verwendeten Nvidia Optimus Technologie kann das Gerät zwischen der dedizierten Nvidia Geforce GTX 660M und der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 4000 hin- und herschalten, was für eine höhere Akkulaufzeit und kühlere Gehäusetemperaturen sorgt. Maximal 4 Stunden 30 Minuten hält das Modell abseits der Steckdose dank zahlreicher Energiesparoption und einem abgedunkeltem Display aus. In der Praxis bleiben mit aktivierter WLAN Verbindung und einem Mix aus Multimedia und Office-Betrieb noch 2 Stunden und 30 Minuten über. Vor allem die Handballenauflage bleibt stets angenehm kühl. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen auf der Ober- und Unterseite mit 27 Grad in einem sehr guten Bereich, aber vor allem die Unterseite wird punktuell recht warm. Einen Einsatz auf dem Schoß sollte man bei aufwendigen Spielen also vermeiden. Beim Stromverbrauch kann das MSI Ge70H mit guten 19,3 Watt im Leerlauf überzeugen.

Zusammenfassung

Für einen Preis von knapp 1400 Euro bekommt man beim MSI Ge70H-i789 W7HP64 einiges geboten. Das beinhaltet einen potenten Vierkern-Prozessor und eine effiziente Nvidia Geforce GTX 660M in Verbindung mit einem sehr hellen FullHD Bildschirm. Allerdings ist das Modell nicht allein in diesem Preisspektrum. Für 100 Euro weniger erhält man mit dem ASUS G75VW-T1124V die gleiche Leistung mit einer besseren Tastatur und einem verbauten Blu-ray Laufwerk. Für das MSI sprechen vor allem das schmalere Chassis und ein geringeres Gewicht von rund 2,7 Kilogramm gegenüber 4,7 Kilogramm bei ASUS.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0616064 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112493 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage12090 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74333 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage19256 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.02351.6 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)442.7 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)140.7 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read17721 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write26374 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz34.7 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read284.8 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen22312 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5649 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)21213 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)6748 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4430 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)17487 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6702 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung38 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 31 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 2 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 30 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

74 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,074 kWh x 24,00 Cent = 38,89 EUR

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