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TOSHIBA Notebook

Toshiba ist ein japanischer Technologie-Konzern, der bereits 1875 in Tokio gegründet wurde und in vielen Sparten aktiv ist. Unter anderem vertreibt das japanische Großunternehmen auch Notebooks, und davon jede Menge. Toshiba Notebooks gibt es in allen Formen und Größen, als klassisches Notebook oder als Convertible, als kompakten Allrounder oder als Gaming-Gerät. Während bei anderen Herstellern der Trend zunehmend zu wenigen, clever konfigurierten Geräten geht, hat Toshiba hunderte verschiedene Notebooks im Angebot, die sich teilweise jedoch nur in Nuancen voneinander unterscheiden.
  1. 1. Einleitung
  2. 2. Produktvielfalt
  3. 3. Toshiba Satellite (Pro)
  4. 4. Toshiba Tecra
  5. 5. Toshiba Portégé
  6. 6. Firmengeschichte

Top 10 Toshiba Notebooks von 108

Top 10 Toshiba Notebooks von 108

Einleitung

Besonders für preisbewusste Kunden hat Toshiba zahlreiche Notebooks parat, besonders innerhalb der 15-Zoll-Klasse. Die sind oft schon billig zu haben, dafür meist recht dürftig ausgestattet und relativ langsam. Toshiba hat den Vorteil, sich nicht an einen bestimmten Hardware-Hersteller gebunden zu haben, so dass es zahlreiche Notebooks sowohl mit Intel- als auch mit AMD-Prozessor gibt. Angesichts des riesigen Angebotes, das die meisten Nutzer eher ratlos zurücklässt, soll Euch dieser Artikel helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und Euch einen Überblick über die wichtigsten Notebook-Serien von Toshiba geben.

Produktvielfalt

Toshiba hat auf dem Gebiet von Notebooks viel Erfahrung. Bereits seit den Achtzigern sind Toshiba-Notebooks erhältlich. Der Hersteller hat sehr viele verschiedene Serien und Modelle im Angebot, so dass die Auswahl im nächsten Elektronik-Markt nur einen kleinen Einblick in die Modellvielfalt von Toshiba gibt, und erst der Blick in die Preissuchmaschine das wahre Ausmaß der Notebook-Auswahl von Toshiba erahnen lässt. Die wichtigsten Modellreihen von Toshiba gibt es bereits seit etlichen Jahren. Zu nennen wären die Satellite (Pro) und die Tecra-Serien für preisbewusste Käufer und Allrounder sowie professionelle Nutzer mit hohen Ansprüchen an die Leistung. Etwas jünger ist die Portégé-Serie, die vor allem mit kompakten Ultrabooks auf Kundenfang geht. Die Besonderheiten der wichtigsten Serien gibt es hier als Überblick.

Toshiba Satellite (Pro)

Die mit Abstand größte Auswahl an unterschiedlichen Notebooks gewährt die Satellite-Serie von Toshiba. Selbst innerhalb einer Prozessorgeneration ist die Auswahl an unterschiedlichen Notebooks so groß, dass selbst informierten Nutzern die Übersicht schnell mal abgeht. Die Auswahl rangiert dabei von günstigen Einsteigernotebooks sowie Netbooks, die schon für unter 300 Euro den Besitzer wechseln, bis hin zu leistungsfähigen Notebooks mit dedizierter Grafik und schnellen Intel-Core-i7-Prozessoren. Die kleinsten Notebooks der Satellite-Reihe besitzen eine Displaydiagonale von 11,6 Zoll und bieten häufig einen integrierten Touchscreen. Die kleinen Begleiter bieten eine hervorragende Akkulaufzeit und eignen sich perfekt für die Arbeit im Park, sofern die Arbeit nicht über das Verfassen von Dokumenten und das Browsen im Internet hinausgeht: Die Leistungsfähigkeit der kleinen Netbooks ist begrenzt. Die meisten Notebooks der Satellite-Serie hingegen besitzen ein 15-Zoll-Display. Viele sind auch noch größer und haben stattdessen ein 17-Zoll-Display und sind eher als Desktop-Ersatz gedacht. Auch diese größeren Modelle der Satellite-Serie sind mitunter schon sehr günstig und für unter 400 Euro zu haben. Besonders die günstigen Modelle leiden jedoch unter teilweise miserablen Displays, die viel zu dunkel sind und zudem eine geringe Auflösung bieten.

Deshalb sollte man beim Kauf genau auf die Angabe der Bildschirm-Auflösung achten und sich nicht mit Angaben wie „16:9-HD-Bildschirm“ abfertigen lassen. Hauptsächlich finden sich Intel-Prozessoren bei den Satellite-Notebooks, doch einige Modelle arbeiten auch mit AMD-Prozessor, vornehmlich mit eher sparsamen Accelerated Processing Units (APU). Wer mehr möchte, als nur Word-Dokumente schreiben und gelegentlich mal einen Film wiedergeben, der sollte bei der Prozessorangabe darauf achten, dass mindestens ein Intel Core-i-Prozessor im Notebook steckt. Der bietet eine hervorragende Leistung pro Takt und kommt zumeist mit wenig Strom aus. Die leistungsfähigsten Satellite-Notebooks besitzen gar Quad-Core-Prozessoren und eignen sich auch für besonders rechenintensive Aufgaben wie das Konvertieren von Filmen und Musik oder das Bearbeiten hochauflösender Bilder im RAW-Format. Während andere Hersteller zudem zunehmend auf integrierte Grafikeinheiten setzen, bietet Toshiba seinen Nutzern eine breite Auswahl von dedizierten Grafikkarten sowohl von NVIDIA als auch AMD, sowie auch integrierten Grafikchips von Intel.

Toshiba Tecra

Die Toshiba-Tecra-Serie ist in Punkto Einsatzgebiet schon etwas spezifischer und bietet lediglich Notebooks mit Display-Diagonalen zwischen 14 und 15,6 Zoll. Die Auflösung liegt dabei im Durchschnitt etwas höher als bei der Satellite-Serie, doch finden sich auch unter den Tecra-Notebooks zahlreiche Modelle mit geringer Display-Auflösung. Die Tecra-Notebooks peilen vor allem die Mittelklasse als Hauptmarktsegment an und setzen ausschließlich auf Intel-Prozessoren der Core-i-Reihe von Intel. Bis auf wenige Ausnahmen besitzen die Prozessoren jedoch lediglich zwei Kerne, vorrangig, um Energie zu sparen, und sind daher nicht so leistungsfähig wie ihre Pendants mit vier Kernen, dennoch: Für alltägliche Aufgaben, die Wiedergabe von Medien einschließlich HD-Videos und das Surfen im Internet sind die Prozessoren mehr als schnell genug.

Leider kommen nur in wenigen Ausnahmefällen dedizierte Grafikkarten zum Einsatz, was zwar ein Segen für die Akkulaufzeit ist, doch ein Fluch für die Spiele-Performance: Die fällt bei nahezu allen Tecra-Notebooks eher mau aus, so dass Spieler einen weiten Abstand um diese Notebooks machen sollten. Die Schwächen im Grafik-Bereich versucht Toshiba mit flotten SSDs wettzumachen, die in den meisten Tecra-Notebooks zu finden sind und welche das Arbeitstempo und den Systemstart von Windows tatsächlich stark beschleunigen.

Toshiba Portégé

Toshiba Portégé ist die einzige Serie des japanischen Konzerns, die es sowohl in Form von Tablets als auch als Notebooks gibt. Preislich häufig im vierstelligen Bereich angesiedelt, bieten die Subnotebooks und Ultrabooks dieser Serie häufig hochauflösende Displays mit einer Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll, sowie eine Ausstattung, die vor allem professionelle Anwender zufrieden stellen soll. Die meisten Modelle besitzen einen Pointing-Stick, eine Art Joystick, der sich in eingelassen in der Mitte der Tastatur befindet, und welcher die Steuerung des Mauszeigers ermöglicht. Auch LTE sowie UMTS sind zumeist mit an Bord und machen die Nutzung des Portégé Notebooks auch in Gebieten ohne WLAN-Versorgung möglich und das Arbeiten sinnvoll.

Windows ist zumeist in der Professional-Variante vorinstalliert. Die Performance hingegen ist trotz des Preises nicht größer als etwa bei den Tecra-Notebooks. Die Intel Core-i-Prozessoren besitzen zwar eine hohe Leistung pro Takt, dafür jedoch nur zwei Kerne und darüber hinaus eine reduzierte Leistungsaufnahme-, um die Grafik kümmern sich ausschließlich Grafikchips von Intel. Ungewöhnlich: Trotz der geringen Displaydiagonale der Portégé-Notebooks besitzen viele von ihnen ein optisches Laufwerk und sind damit besonders universell einsetzbar. Auch SSDs finden sich in der Mehrheit der Modelle. Die schnellen Flash-Speicher beschleunigen den Start von Programmen und von Windows deutlich.

Firmengeschichte

Im Gegensatz zu vielen Technologie-Unternehmen aus den USA und auch aus anderen asiatischen Ländern, ist Toshiba nicht im Zuge des Hightech-Booms in den frühen Achtziger Jahren entstanden, sondern seine Wurzeln gehen wesentlich weiter zurück. Die heutige Firma Toshiba entstand durch einen Zusammenschluss zweier Firmen im Jahr 1938, dessen Geschichte ihrerseits bis ins Jahr 1875 zurückgeht.

Mittlerweile ist Toshiba eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Tokio, Japan und einer Mitarbeiterzahl von knapp 200.000. Toshiba ist ein Konglomerat, das in vier Teilbereiche aufgegliedert ist und dabei neben Technologie auch eine Abteilung für Soziale Infrastruktur. Die Technikabteilung des Konzerns hat im zwanzigsten Jahrhundert immer wieder Technologie-Geschichte geschrieben. So mit dem ersten japanischen Mikrowellenofen, dem ersten japanischen MRT sowie dem ersten japanischen Notebook, welches im Jahr 1986 vorgestellt wurde.

Gemessen an den globalen Marktanteilen im Bereich Personal Computers, also allen PCs einschließlich Notebooks, ist Toshiba seit 2009 aus den Top 5 verschwunden. Diese Entwicklung könnte nach dem Rückzug aus dem PC-Geschäft in Europa noch zunehmen. In den Elektronik-Märkten sind die Notebooks von Toshiba mit ihrem häufig erschwinglichen Preis und den vielen Einsatzbereichen hingegen kaum wegzudenken.