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  3. HP ENVY 13-d020ng Notebook im Test - Neues Ultrabook nach alter Schule

Eine Frage der Definition: Ohne Touch sogar besser

HP ENVY 13-d020ng Notebook TestBildquelle: notebookinfo.de
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Alte Werte neu aufgestellt: Für HP muss ein Ultrabook vor allem mobil und Outdoor tauglich sein. Guter Ansatz!

Noch vor wenigen Jahren hätte sich das neue HP ENVY 13-d020ng offiziell als Ultrabook bezeichnen dürfen. In Zeiten von Intel Skylake und Microsoft Windows 10 fehlt dem schlanken 13,3 Zoll Notebook dafür allerdings das obligatorische Touch-Display. Ist das schlimm? Auf gar keinen Fall. Vor allem im klassischen Notebook-Bereich sehen wir einen berührungsempfindlichen Bildschirm als fehlplatziert an. Convertibles, Detachables oder 2-in-1 Geräte wie die HP x360 und x2 Modelle profitieren enorm von eben diesem. Doch ohne Tablet-Modus wäre ein Touchscreen nur Spielerei.

Die Vorteile eines Full-HD-Displays in Kombination mit einer matten Oberfläche und IPS-Technik machen im Fall des HP ENVY 13 viel mehr Sinn. Somit macht das 1,36 kg leichte Notebook nämlich auch im Outdoor-Alltag eine gute Figur. Für eine nahezu reflexionsfreie Displayumgebung sorgt neben der Entspiegelung auch die solide Ausleuchtung von 300 cd/m2, ein sehr hoher Kontrast von über 2.000:1 und der ebenfalls mattierte Bildschirmrahmen. Generell finden wir nur ein glänzendes Bauteil am HP ENVY 13-d020ng wieder, das Hersteller-Logo auf dem Deckel.

Ebenso wichtig wie ein helles, mattes sowie kontrastreiches Display sind die Verarbeitung und die verwendeten Materialien des Notebooks. Auch in diesem Bereich hinterlässt das Metall-Gehäuse unseres Testgeräts einen guten Eindruck. Das Design kommt dem des Apple MacBook Air und MacBook Pro sehr nahe, allerdings zeigen die Produkte aus Cupertino eine etwas bessere Verwindungssteifheit. Dafür bietet das HP ENVY 13-d020ng nach dem Aufklappen eine ergonomische Positionierung der beleuchteten Tastatur in einem leicht angeschrägten Winkel. Diese zeigt einen vergleichsweise kurzen Hub und ein angenehmes Feedback. Gut vergleichbar mit dem einstigen Ultrabook-König Samsung Serie 9, der in Deutschland nicht mehr angeboten wird. Vielschreiber werden am Keyboard und dem großflächigen Multitouch-Clickpad des HP ENVY 13-d020ng Gefallen finden. Auch wenn man sich aufgrund der einzeiligen Enter-Taste leicht umgewöhnen muss.

Was haben wir bis jetzt erfahren? Das neue HP ENVY 13 bringt ein sehr gutes und vor allem mattiertes FHD-IPS-Display mit sich und kann im Bereich der Verarbeitung, Wertigkeit und Eingabegeräte überzeugen. Dabei braucht sich das „fast“ Ultrabook auch nicht vor der starken Konkurrenz aus dem Hause Apple, ASUS oder Dell verstecken.

HP ENVY 13-d020ng Notebook TestHP ENVY 13-d020ng Notebook TestBildquelle: notebookinfo.de

Eine hohe Punktzahl erreicht das HP ENVY 13-d020ng ebenfalls für seine Anschlüsse und Funkverbindungen. Alle drei USB-Ports arbeiten mit dem schnellen 3.0 Standard und ein vollwertiger HDMI-Anschluss sorgt für die Verbindung mit externen Monitoren. Gefunkt wird über die aktuelle WLAN 802.11ac Technik, kombiniert mit Bluetooth 4.0 zum Koppeln von Zubehör. Für die Sicherheit eurer Daten sind ein Fingerabdruck-Scanner, Kensington-Lock sowie ein TPM 2.0 Chip mit von der Partie. Verschlüsselung, Fernsperrung und Diebstahlsicherung sind also kein Problem. Ein optisches Laufwerk oder eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle kommen aufgrund der geringen Bauhöhe von 13 Millimeter nicht zum Einsatz und müssten bei Bedarf als USB-Zubehör nachgekauft werden.

Technische Daten

Display:13.3" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i5-6200U / 2.3 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 520
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 10 Home (64 Bit)
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:1.36 kg
B x H x T:32.65 cm x 1.29 cm x 22.6 cmFarbe:silber

Intel Skylake: Spart Strom, bringt Leistung

Unter der Haube des HP ENVY 13-d020ng arbeitet der neue Intel Core i5-6200U Prozessor mit einer Taktrate von 2,3 bis 2,8 GHz. Mit seinen zwei Kernen bietet er eine gute Leistung für alle Office- und Multimedia-Anwendungen, auch in Zusammenarbeit mit der im Chip integrierten Intel HD Graphics 520 Einheit. Für die größte Beschleunigung sorgt allerdings die 256 GB große M.2 SSD, welche mit über 500 MB/s Daten auslesen kann. Ebenso können sich die 8 GB Arbeitsspeicher sehen lassen, die für ein anständiges Multitasking sorgen. Für Spieler ist das HP ENVY 13-d020ng nicht gänzlich ungeeignet, allerdings sollte man dabei seine Anforderungen nach unten hin anpassen. Im unteren Bereich dieses Testberichts findet ihr ausgewählte Benchmarks im Vergleich.

Die bereits angesprochene Mobilität des Ultrabooks macht sich auch bei der Akkulaufzeit bemerkbar. Im Leerlauf erreichen wir in unseren Tests knapp 13 Stunden. Bei einer Mischnutzung von Internet-Browser, Filmen, Microsoft Office und Co. bleiben davon dann etwa 7-8 Stunden übrig. Wer gut haushaltet sollte also mit dem Notebook locker über den Arbeitstag kommen. Durch die stromsparenden Komponenten bleibt das HP ENVY 13-d020ng auch vergleichsweise kühl und übersteigt auch in fordernden Situationen kaum die Handwärme. Der Lüfter ist dabei stetig aktiv, aber unaufdringlich. Nur bei extrem großer Last treten die hohen Frequenzen der Kühlung etwas lautstärker zum Vorschein. Doch das haben wir bei solch schlanken Ultrabooks schon deutlich schlechter gesehen. Das Thema Lüfter-Lautstärke könnt ihr immer hin gut mit den integrierten, rechts sowie links neben der Tastatur angebrachten Lautsprechern von Bang & Olufsen kompensieren. Die Tiefenbetonung hält sich dabei allerdings in Grenzen.

HP ENVY 13-d020ng Notebook TestBildquelle: notebookinfo.de

Fazit

Wer sich für das HP ENVY 13-d020ng entscheidet, der erhält ein leistungsstarkes, schlankes 13 Zoll Notebook in einem soliden Metall-Chassis. Vor allem das matte Full-HD-Display, seine gute Ausleuchtung und der hohe Kontrast konnten uns überzeugen. Hinzu kommt die gute Kombination aus aktuellem Intel Core i5 Prozessor und einer schnellen SSD. Von unserer Seite her gibt es also eine klare Kaufempfehlung. Lediglich der Bildschirm-Rahmen hätte etwas schmaler ausfallen können, hier spielt das neue Dell XPS 13 seine Vorteile besser aus.

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark111584 Pkt.Max. 12363 Pkt.
3DMark Ice Storm52712 Pkt.Max. 159281 Pkt.
3DMark Cloud Gate5970 Pkt.Max. 29123 Pkt.
3DMark Fire Strike869 Pkt.Max. 8449 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)523 MB/sMax. 1850 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)272 MB/sMax. 1510 MB/s
Cinebench R15 64 Bit (Single)115 Pkt.Max. 148 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)286 Pkt.Max. 725 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)34.8 fpsMax. 109.55 fps
Geekbench 3 (Single)2992 Pkt.Max. 3852 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)6201 Pkt.Max. 14159 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 18 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal13 Std. 2 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis7 Std. 39 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Kommentare (7)
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