Notebook Grafikkarten Kaufberatung: Von Einsteiger-Karten bis Gaming-Maschine

Egal ob Otto Normalverbraucher oder Technik-Freak, unsere Kaufberatung für Notebook Grafikkarten ist für Laien und Profis die erste Anlaufstelle. Fast jeder kennt das Gefühl: Ein neues Notebook ist fällig, doch angesichts der schier unendlichen Auswahl an unterschiedlichsten Notebook-Grafikkarten und Notebook-Prozessoren sowie verwirrender Produktbezeichnungen ist es selbst für technisch Versierte oft schwierig, den Dickicht aus verschiedenen Grafiklösungen zu durchschauen und das individuell passende Modell zu finden. Da kommt der Notebookinfo.de Grafikkarten-Vergleich genau richtig, denn er verrät Ihnen, auf welche Details Sie als Kunde achten sollten, welche Tricks Grafikhersteller verwenden und welche Entwicklungen auf dem Markt in Zukunft zu erwarten sind.

Kleiner, kühler, schneller: Integrierte Grafiklösungen auf dem Vormarsch

Die-Ansicht eines NVIDIA-Grafikprozessors.Bildquelle: NVIDIA
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Wie aus einem SciFi-Streifen: Blick aufs Chip-Innere eines NVIDIA-Grafikprozessors

Vor 4 Jahren bereits stellte AMD auf der Computex seine ersten Fusion-APUs (Accelerated Processing Unit) und damit den ersten Prozessor mit einem verhältnismäßig schnellen, integrierten Grafikchip vor und auch Konkurrent Intel verwendet in zahlreichen Prozessoren mittlerweile integrierte Grafikeinheiten. Damit war der Startschuss für eine Entwicklung gegeben, die immer rasanter vonstattengeht. War es vor einigen Jahren noch undenkbar, ein technisch aktuelles Spiel in hoher Auflösung flüssig zu spielen, solange nur ein integrierter Grafikchip im Notebook werkelt, gab es bei beiden großen Prozessorschmieden riesige Fortschritte. Was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass Notebooks mit dedizierter Grafikkarte immer seltener werden, während Notebook-Hersteller wie HP, Lenovo und Sony immer häufiger auf die Prozessorgrafik zurückgreifen. Und dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen: So kommen Notebooks mit integriertem Grafikchip fast immer auf eine günstigere Energiebilanz als ihre Pendants mit dedizierter Grafikkarte. Denn wird der Grafikchip in den Prozessor integriert, so muss lediglich einer statt zwei Chips gekühlt werden. Zudem können die Grafikchips dank moderner gewordenen Architekturen auch auf den Prozessor-Cache zurückgreifen und besitzen häufig Turbo-Funktionen, die für eine höhere Leistung in Spielen sorgen. Der Wegfall eines extra eingebauten Grafikchips ermöglicht auch die Bauart kleinerer sowie dünnerer Notebooks und tatsächlich gab es nie zuvor eine so große Auswahl an gleichermaßen leichten wie günstigen Subnotebooks bzw. Ultrabooks. Und nie zuvor waren diese so leistungsfähig.Nicht bestreiten lässt sich allerdings, dass AMD zurzeit die Nase vorn hat, was die Grafikleistung integrierter Grafikchips angeht. Das geht soweit, dass selbst grafisch extrem aufwändige und schöne Spiele wie das Rollenspiel-Epos Skyrimmitunter ruckelfrei spielbar sind. Während sich Intel-Grafikchip-Besitzer jedoch mit geringen Auflösungs- und Detailstufen anfreunden müssen, bieten die integrierten Radeon-Grafikchips von AMD genug Performance auch für eine bessere Bildqualität. Der einschränkende Faktor ist dabei lediglich die Leistungsfähigkeit, denn technische Voraussetzungen wie die Unterstützung aktueller DirectX-Versionen ist heutzutage zum Glück eine Selbstverständlichkeit.

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Da ist es auch kein Wunder, dass zur Zeit Notebooks mit integrierten Grafikeinheiten weggehen wie warme Semmel. Sie sind günstiger, sparsamer und für Gelegenheitsspieler in den allermeisten Fällen absolut ausreichend. Doch wie auch beim Prozessor sollte der Einsatzzweck des Notebooks vorher klar sein, denn ein nachträgliches Nachrüsten ist aufgrund festgelöteter Chips bei den allermeisten Notebooks unmöglich. Vielspieler oder Nutzer, welche die Grafikkarte auch für Berechnungen jenseits von Call of Duty und Co. einsetzen wollen, sollten allerdings nach wie vor lieber ein Notebook auswählen, welches eine dedizierte Grafikkarte besitzt.

Doch es muss nicht immer entweder oder heißen. Sowohl NVIDIA als auch AMD bieten Techniken an, welche die Vorzüge sparsamer integrierter Grafikchips mit der Leistungsfähigkeit dedizierter Grafikkarten kombinieren. NVIDIA nennt diese Technologie NVIDIA Optimus, bei AMD ist hingegen von Hybrid CrossFireX die Rede. Die Optimus-Technologie funktioniert zusammen mit Prozessor-Grafikchips von Intel. Dabei hält sich die dedizierte NVIDIA-Grafikkarte im 2D-Betrieb im Hintergrund und schaltet sich bei leistungsintensiven Anwendungen, vor allem Computerspielen, automatisch dazu. Auf diese Weise wird nicht unnötig Strom verschwendet und die Leistungsfähigkeit nur dann hochgeschraubt, wenn sie auch benötigt wird. Dabei erkennt der Treiber ganz automatisch, wie leistungshungrig die gestartete Anwendung ist und analysiert dabei auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Plattform. Bei einem Notebook mit Intel Core i5 Prozessor hält sich die NVIDIA-GPU bei der Wiedergabe von 3D-Blu-rays zurück, werkelt hingegen nur ein Atom-Prozessor im Notebook, schaltet sich der Grafikprozessor ein. AMDs Hybrid CrossFire X funktioniert ähnlich, macht sich aber auch die Leistungsfähigkeit des integrierten Grafikchips zu Nutze. So arbeiten bei leistungshungrigen Spielen sowohl der integrierte AMD-Grafikchip als auch die dedizierte AMD-Grafikkarte parallel, indem sie abwechselnd das nächste Frame im Spiel berechnen. Auf diese Weise können selbst Mittelklasse-Systeme mit durchschnittlichem integrierten Grafikchip und preiswerter Grafikkarte eine relativ hohe Leistungsfähigkeit in Spielen erreichen. Der Preis dafür sind jedoch sogenannte Mikroruckler, die AMD bis heute nicht richtig in den Griff bekommen hat. Das Problem erscheint simpel: Durch die unterschiedliche Leistungsfähigkeit brauchen die Grafikchips unterschiedlich lange, den nächsten Frame zu berechnen, so dass längere Latenzen zwischen einzelnen Bildern entstehen: Die Grafikkarten laufen sozusagen unrund. Weniger problematisch ist die Kombination zweier gleichstarker Grafikkarten, obwohl auch hier Mikroruckler nicht ausgeschlossen sind. Bei NVIDIA spricht man dann von SLI-Technik, bei AMD von CrossFireX, ohne Hybrid eben.

Mehr Auswahl, mehr Leistung, für Spieler unverzichtbar: Dedizierte Grafikkarten

So wie AMD und Intel den Prozessormarkt weitestgehend unter sich aufgeteilt haben, so beherrschen NVIDIA und AMD den Markt für dedizierte Grafikkarten. Lediglich im Tablet-Segment sieht man regelmäßig Modelle anderer Hersteller. Die gute Nachricht: Ob es ein Modell von NVIDIA oder AMD wird, ist vor allem eine Frage individueller Vorlieben, denn beide Hersteller haben dedizierte Grafikkarten für alle Ansprüche und mit den unterschiedlichsten Features im Sortiment. So unterstützen alle aktuellen Grafikkarten beider Hersteller die jeweils aktuellste DirectX-Version. Auch wenn dedizierte Grafikkarten immer seltener in fertig konfigurierten Notebooks zu finden sind, so sind sie für Spieler jedoch unerlässlich. Denn nur dedizierte Grafikkarten ab der Mittelklasse sind in der Lage, aktuelle Titel unter Ausnutzung der maximalen Bildschirmauflösung auch auf höheren Detailstufen flüssig zu spielen. Dabei ist Grafikkarte nicht gleich Grafikkarte, denn die günstigsten Modelle dedizierter Grafikkarten sind kaum merklich schneller als integrierte Grafiklösungen. Zu bedenken gilt es außerdem, dass Grafikkarten mit gleicher Bezeichnung stets erheblich langsamer sind, als ihre Desktop-Pendants und zwar um 30 bis 50 Prozent. Während eine NVIDIA GeForce GTX 760 für den PC beispielsweise für FullHD und höchste Detaileinstellungenausreichend Leistungsreserven bietet, macht das Notebook-Modell deutlich früher schlapp. Wer sich für ein Gaming-Notebook interessiert, sollte sich diesen Umstand stets vor Augen halten und zur Not lieber zum nächstbesseren Modell greifen.

Die zusätzliche Leistung dedizierter Grafikkarten hat allerdings auch einen Preis. Das ist nicht nur wörtlich gemeint, denn höhere Performance geht auch mit einer höheren Leistungsaufnahme und folglich geringerer Akkulaufzeit einher. Ein leistungsfähiger Grafikchip will außerdem auch gut gekühlt werden, weshalb entsprechende Notebooks häufig nicht ganz so schlank und leicht sind wie die Geräte, die auf integrierte Grafikeinheiten setzen. Doch auch bei den dedizierter Grafikkarten gibt es große technische Fortschritte im Bereich der Energieeffizienz. So sinkt der Stromverbrauch im 2D-Betrieb, also beim Arbeiten mit Browser, Textverarbeitung und Co. so stark ab, dass die Akkulaufzeit durch die dedizierte Grafikeinheit kaum beeinträchtigt wird. Erst unter Last mutieren die Grafikkarten zu Stromschluckern. Doch dank immer kleinerer Fertigungsprozesse, optimierter Architekturen und hoher Erfahrung ist der Stromverbrauch selbst schneller Grafikkarten in den letzten Jahren immer weiter gesunken.

Doch nicht nur für Spieler sind dedizierte Grafikkarten interessant. Sowohl AMD als auch NVIDIA unterstützen mittlerweile den Einsatz von drei oder mehr Bildschirmen, was für eine nie dagewesene Übersichtlichkeit sorgt. Außerdem wurde das Potenzial der Grafikchips für Berechnungen jenseits von Texturen, Partikeleffekten und Kantenglättung erkannt. Ein Beispiel stellt die von NVIDIA eingeführte CUDA-Technologie dar, welche es dem System ermöglicht, auf die im Schnitt vielen hundert Grafikkerne der Grafikkarte zuzugreifen und sie für Berechnungen wie zur Video-Konvertierung zu nutzen, was diese erheblich schneller erledigen als selbst die schnellsten Hexa-Core-Prozessoren von Intel. Leider mangelt es zurzeit noch an Programmen, die diese Technik nutzen können, der von NVIDIA veröffentlichte Video-Converter Badaboom wurde mittlerweile wieder eingestellt.

Fallstricke und Co.: Worauf Sie als Kunde achten sollten

Hat man sich als Kunde nun entschieden, ob künftig ein integrierter Grafikchip oder eine dedizierte Grafikkarte ihren Dienst im nächsten Notebook verrichten soll, steht man nicht selten vor einer großen Auswahl in Frage kommender Notebook-Modelle. Tatsächlich tun AMD und NVIDIA herzlich wenig, um Kunden einen guten Überblick über die feilgebotenen Grafikprodukte zu ermöglichen, im Gegenteil: Bereits seit Jahren benennen die unter Release-Druck stehenden Grafikhersteller alte Modelle immer wieder um und verkaufen sie als neue Produkte. Diese Umbenennungspraxis zieht sich mitunter über zwei Grafikkartengenerationen. Als Kunde ist man folglich aufgeschmissen, denn nur selten lassen sich den Datenblättern von Notebooks mehr Informationen entlocken als der verwendete Grafikchip und bestenfalls noch die Menge des Speichers. Trotz dieses Informationsmangels gibt es einige Dinge, worauf Sie als Käufer achten können.

So enthält bereits die Modellbezeichnung der Grafikkarten oft einen (versteckten) Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte. NVIDIA beispielsweise verwendet meist den Präfix „GTX“ um auf Gaming-taugliche Grafikkarten hinzuweisen, während AMD die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte bisher mit der zweiten Ziffer der Modellnummer angab: Ab einer „7“ ist die Grafikkarte auch für Spiele gut geeignet, beispielsweise die AMD Radeon HD 8790M. Zukünftig wird AMD jedoch ein anderes Namensschema verwenden, wie es sich im Desktop-Markt bereits zeigt, zum Beispiel: AMD Radeon R7 260X. Dabei sind vor allem Grafikkarten der R7- und R9-Serie zum Spielen gut geeignet. Auf gut designten Webseiten und in ausführlicheren Prospekten findet sich zudem häufig ein Hinweis auf den verwendeten Grafikspeicher der Grafikkarte. Faustregel: GDDR5 ist definitiv die bessere (und schnellere) Wahl als der bei günstigeren Modellen häufig eingesetzt DDR3-Speicher. Da die Speicherbandbreite häufig einer der beschränkenden Faktoren für die Grafikleistung ist, sollte dem schnellen Speicher unbedingt der Vorzug gegeben werden.

Deutlich schwieriger feststellen lässt sich, ob die verwendete Grafikkarte nun topaktuell oder ein neuer Aufguss eines alten Modells ist. Da ist es nicht gerade beruhigend, dass die Grafikhersteller dreist genug sind, zum Teil völlig identische Bezeichnungen für komplett unterschiedliche Grafikkarten zu wählen, die teilweise nicht mal die Architektur gemeinsam haben. In diesem Falle bleibt Ihnen als Interessent oft keine andere Wahl, als beim Händler anzufragen, um was für eine Grafikkarte es sich nun genau handelt. Die Unterschiede zwischen gleich benannten Modellen sind teilweise immens. Beispiel gefällig? Die NVIDIA GeForce GTX 860M gibt es sowohl mit der älterenKepler-Architektur, als auch mit der neuen Maxwell-Architektur. Doch während das Kepler-Modell 96 Textureinheiten besitzt, muss das neue Maxwell-Modell mit 40 auskommen, also mit weniger als der Hälfte. Zudem ist neu nicht gleich neu: Der Grafikchip, der in der aktuellen NVIDIA GeForce GTX 880M zum Einsatz kommt ist der gleiche, den auch schon die Jahre alte NVIDIA GeForce GTX 680M verwendete.

Mehr Effizienz, mehr Einsatzgebiete: Was Sie in Zukunft erwarten können

Zweifellos werden in den Prozessor integrierte Grafiklösungen in Zukunft noch wichtiger werden, als sie es jetzt ohnehin schon sind. Denn während jahrelang fast ausschließlich die Leistung im Vordergrund stand, rückt der Fokus mehr und mehr auf eine hohe Energieeffizienz, die gerade im Notebook-Markt besonders wichtig ist, denn was nützt das leichteste Notebook, wenn es nach zwei Stunden schon wieder an die Steckdose muss? Viele Prozessoren für Subnotebooks mit integriertem Grafikchip kommen jedoch mit einer gemeinsamen maximalen Verlustleistung von 17 Watt oder gar noch weniger aus. Selbst die energieeffizienteste Grafikkarte kann da nicht mithalten. Doch auch in Punkto Performance wird sich noch einiges tun. Und auch wenn AMD momentan deutlich die Nase vorn hat, was integrierte Grafiklösungen angehen, so setzen beide Hersteller konsequent auf die Weiterentwicklung ihrer Produkte. Erfreulicherweise werden auch die Grafiklösungen von Intel immer besser, nachdem das Unternehmen den Markt für integrierte Grafiklösungen lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt hat. Mit aktuellen Grafikchips von Intel lassen sich durchaus auch aktuelle Spiele noch flüssig spielen – geringe Auflösungs- und Detailstufen vorausgesetzt. NVIDIA hingegen ist im Markt für integrierte Grafikchips besonders im Tablet-Bereich mit seiner Tegra-Baureihe vertreten, während der Notebook-Markt für diese Grafikchips momentan weitgehend zwischen AMD und Intel aufgeteilt ist.

Was die Grafikqualität von Computerspielen angeht ist in der nächsten Zeit ein Sprung zu erwarten. Während die langsame DirectX-9-Hardware der letzten Konsolengeneration die Entwicklung schönerer Spiele massiv ausgebremst hat, können Spieleentwickler in Zukunft Dank DirectX-11-Unterstützung und schnellerer Komponenten der neuen Konsolen von Sony und Microsoft wieder aufs Gaspedal drücken, was nicht nur zu schönerer Grafik, sondern auch zu höheren Hardware-Anforderungen führt. Wer also eine halbwegs zukunftssichere Investition in ein spieletaugliches Notebook tätigen möchte, der sollte an der Grafikkarte nicht sparen, denn nach wie vor ist diese die für Spieleleistung mit Abstand wichtigste Komponente überhaupt. Doch auch abseits von DirectX gibt es neue Entwicklungen: So stellte AMD jüngst Mantle vor, eine Alternative zu DirectX, die in ersten Benchmark-Ergebnissen bei völlig identischer Hardware eine deutlich überlegene Leistung generierte mit einem Abstand, der umso deutlicher ausfiel, je älter der verwendete Chip war. Das sollte Notebook-Besitzer aufhorchen lassen, da mobile Prozessoren deutlich langsamer arbeiten als ihre Desktop-Pendants. Obwohl hier also noch große Leistungsreserven vermutet werden können, ist es momentan noch fraglich, ob sich Mantle als Alternative zu DirectX und OpenGL durchsetzen kann – zumal die Schnittstelle Grafik-Hardware von AMD voraussetzt.

Interessant wird es, wenn Anwendungen, welche die gewaltige Rechenleistung von Grafikchips- und Karten ausnutzen können, in größerer Zahl veröffentlicht werden. Denn neben der bereits erwähnten CUDA-technologie von NVIDIA gibt es mit der QuickSync-Technik von Konkurrent Intel eine ähnliche Technologie, die auch mit günstigen Grafikchips funktioniert. Während Software, welche auf die Rechenkraft von gewöhnlichen Prozessoren setzt, bestenfalls für zwölf parallel laufende Threads optimiert werden muss, verfügen moderne Grafikprozessoren heutzutage oft über Hunderte von Rechenkernen, was eine viel stärkere Parallelisierung der Rechenarbeit voraussetzt: Hier liegt der Hase im Pfeffer: Bisher ist es den Software-Herstellern noch nicht gelungen, diese Parallelisierung auf gleichzeitig einem qualitativ hochwertigen Niveau zu gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist die deutlich schlechtere Bildqualität bei Videos, die mittels CUDA kodiert wurden.

Dass AMD und NVIDIA endlich zur Vernunft kommen und zu einer Politik der Entwirrung statt Verwirrung übergehen, indem Grafikprodukte eindeutige Produktbezeichnungen erhalten, die gleichzeitig eine Aussage über die zu erwartende Leistung treffen, ist hingegen in Zukunft eher nicht zu erwarten. Abhilfe können Sie sich jedoch selbst verschaffen, indem Sie sich vor dem Kauf schlau machen, durch Bekannte und durch Seiten wie Notebookinfo.de, die Ihnen dabei helfen, durch das Wirrwarr aus Angeboten genau das zu finden, was Ihren Anforderungen am besten entspricht.