Notebook Grafikkarten Special

Die Auswahl der passenden Grafikkarte ist beim Notebook-Kauf genauso wichtig, wie die Entscheidung für einen geeigneten Prozessor. Die Angebotsspanne reicht von Office-Grafikkarten über Einsteiger- und Mittelklassemodelle bis hin zu Gaming- und Highend-Grafikkarten. Damit Sie sich für die richtige Grafiklösung entscheiden, stellen wir Ihnen die wichtigsten Entscheidungskriterien vor.

Wenn Sie ein neues Notebook kaufen, werden Sie sicher darauf achten, dass der richtige Prozessor, ausreichend Arbeitsspeicher und eine für Ihre Ansprüche passend dimensionierte Festplatte auf der Ausstattungsliste stehen. Der Grafiklösung wird dabei oft nur von Gamern die nötige Aufmerksamkeit gewidmet. Schuld daran sind eine extreme Modellvielfalt von Grafiklösungen mit kryptischen Modellbezeichnungen und ein undurchsichtiger Begriffs-Dschungel in den Verkaufsprospekten. In unserer Kaufberatung zeigen wir Ihnen, wie Sie das Fachchinesisch entschlüsseln und die richtige Grafiklösung für Ihren mobilen Rechner finden. Schließlich ist das gerade bei Notebooks besonders wichtig, denn im Vergleich zum Desktop-PC gibt es beim tragbaren Rechner einen entscheidenden Unterschied: Wenn Sie bei einem Notebook mit Ihrer anfänglichen Wahl des Grafikprozessors nicht zufrieden sind, ist ein nachträgliches Aufrüsten der Grafiklösung fast immer ausgeschlossen. Deshalb lohnt es sich gerade bei der Anschaffung eines Notebooks, dem Grafikprozessor besonderes Augenmerk zu widmen.

Den Grafikchip-Markt beherrschen im Notebook-Bereich drei Unternehmen: ATI, das im Jahr 2006 vom Prozessorhersteller AMD übernommen wurde, Nvidia und Intel. Diese drei Hersteller bieten Ihrerseits aber eine Fülle unterschiedlicher Grafiklösungen an, die den unterschiedlichsten Ansprüchen an die Grafikleistung gerecht werden.

Bei der Auswahl des Grafikkarte müssen Sie zwischen zwei Typen unterscheiden: Es gibt so genannte Onboard-Grafikkarten, die sich für die Bewältigung von Grafikanforderungen beim Arbeitsspeicher des Rechners bedienen und Karten mit eigenem (dedizierten) Speicher. Karten mit dediziertem Speicher können zusätzlich auf den Arbeitsspeicher zugreifen, wenn besonders speicheraufwendige Grafikaufgaben anstehen. Diese Technik wird von den Herstellern als „Hyper-Memory“ oder „Turbo-Cache“-Technologie bezeichnet.

Office-Grafikkarten
Wenn Sie Ihr Notebook in erster Linie für Office-Anwendungen, wie die Bearbeitung von Texten, Tabellen und Datenbanken und das Abfragen von E-Mails einsetzen, ist auch der Anspruch an die Grafikleistung des mobilen Rechners relativ gering. Eine aufwendige Grafiklösung mit eigenem (dedizierten) Speicher ist in diesem Fall nicht erforderlich. Greifen Sie stattdessen zu einem Notebook mit einem... mehr

Einsteiger-Grafikkarten
Eine Einsteiger-Grafikkarte empfiehlt sich immer dann, wenn Sie mit der Leistung einer Onboard-Lösung nicht mehr zufrieden sind. Neben Office-Anwendungen, dem Surfen im Internet und dem Abfragen von E-Mails, lassen sich mit einer Einsteiger-Grafikkarte auch einfache Spiele mit geringen Detailstufen und in niedriger Auflösung flüssig betreiben. AMD bietet in diesem Segment die Grafikkarten... mehr

Mittelklasse-Grafikkarten
Lösungen in dieser Klasse eignen sich ideal, wenn Sie mit Ihrem Notebook eine optimale Balance zwischen Office-Anwendungen, Multimedia-Anwendungen und anspruchsvollen Spielen finden wollen. Während alle Arten von Office-Anwendungen bei einer Mittelklasse-Grafikkarte zum Standard gehören, lassen sich auch Multimedia-Anwendungen – egal, ob TV-Aufnahmen oder... mehr

Gaming- und Highend-Grafikkarten
Für Gamer gibt es bei der Auswahl der Grafikkarte keine Kompromisse. Hier muss ein Oberklasse-Modell her. Aktuelle 3D-Spiele stellen höchste Anforderungen an die Grafikausstattung des Notebooks, damit die Darstellung des Spielgeschehens nicht zur Diashow mutiert. Dabei kommt es auf viele Faktoren an, um eine entsprechende Leistung sicherzustellen. Am wichtigsten natürlich ist ein... mehr