Medion Erazer
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- Welche Erazer-Serie für wen
- Beast oder Deputy, X oder P: Namen, Generationen und Nachfolger
- Was beim Erazer-Kauf schiefgeht
Welche Erazer-Serie für wen
Drei Regeln für die Erazer-Wahl
- Nicht der Prozessor, die Grafikkarte legt die Stufe fest: Unsere Empfehlung ist die GeForce RTX 5060 als Mitte für Full HD mit hoher Bildrate. Die großen Karten ab der 5070 Ti brauchst du erst, wenn du über Full HD hinaus spielst.
- Der Buchstabe nennt in unserem Bestand die Stufe: E für die kleinste GeForce, P für die Mitte, X für die großen Karten. Die Zahl davor nennt in der jüngeren Namensform die Zollgröße; die Zahl dahinter ist kein verlässlicher Generationszähler.
- Lies die Zeile Betriebssystem: Einzelne Ausstattungen, etwa ein Deputy 15 P1, kommen ohne Windows im Karton. Rechne die Lizenz dazu oder nimm ein Gerät, das sie mitbringt.
Erazer Beast 16 X10
Das Beast 16 X10 ist die Spitze der Reihe, bei Medion „Ultimate“: ein Core Ultra 9 mit 24 Kernen und die drei größten GeForce-Karten, von der 5070 Ti bis zur 5090, mit 32 oder 64 GB Arbeitsspeicher. Das 16-Zoll-Panel zeigt 2.560 mal 1.600 Bildpunkte bei 300 Hz; die Ausstattung mit der größten Karte bringt ein Panel mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Zwischen 2.900 und 5.400 Euro kostet ein Beast. Es wiegt 2,7 Kilo, und nach Herstellerangabe hält der Akku gut fünf Stunden, ohne Spiel; am Netzteil hängt es ohnehin, sobald du spielst.
Erazer Beast 18 X1
Das Beast 18 X1 ist der Desktop-Ersatz der Reihe: 18 Zoll mit 240 Hz, die größte GeForce mit 24 GB Grafikspeicher, 64 GB Arbeitsspeicher und 4 TB Speicherplatz, 3,7 Kilo. Es steht am oberen Ende der Beast-Spanne und gehört samt Netzteil ins Arbeitszimmer, nicht ins Handgepäck.
Beast 16 X15 und Beast X40
Das Beast 16 X15 ist das AMD-Gegenstück zum 16 X10: Ryzen 9 statt Core Ultra 9, die 5070 Ti, dasselbe Panel mit 300 Hz, am unteren Rand der Beast-Spanne. Das Beast X40 ist die Vorgängergeneration in 17,3 Zoll mit Core i9 und GeForce RTX 4090; seine Grafikkarte trägt so viel Grafikspeicher wie die 5080. Willst du gut einen Zoll mehr Fläche und nimmst dafür eine ältere GeForce-Generation in Kauf, findest du hier die Spitze der vorigen Serie.
Erazer Deputy 15 P1
Der Deputy 15 P1 führt als Notebook in die Erazer-Mitte: Core 5, GeForce RTX 5060, 16 GB Arbeitsspeicher, 15,6 Zoll, Full HD, 144 Hz, mattes Panel, 2,2 Kilo, ab etwa 1.100 Euro. Medion zählt ihn zum Core-Gaming-Lineup.
Je nach Ausstattung kommt er mit Windows 11 Home oder ohne Betriebssystem; nach Herstellerangabe läuft der Akku viereinhalb Stunden. Für Full HD mit hoher Bildrate ist das die Karte, die wir empfehlen; 32 GB und die 5070 gibt es im Deputy ebenso wie im Defender.
Defender, Scout und Major mit Datenblatt
Diese Serien stehen mit Datenblatt bei uns, ein Angebot fehlt ihnen. Der Defender 17 P1 ist der Deputy in 17,3 Zoll mit 32 GB und der 5060 oder 5070. Der Scout 17 E1 und der Scout 15 E1 tragen die 5050, die kleinste GeForce der RTX-50-Reihe, mit 16 GB. Der Major 16 X1 gehört zur X-Klasse, mit Aluminiumgehäuse laut Datenblatt, der 5070 Ti, 300 Hz und 2,4 Kilo.
Kommt eines dieser Geräte zurück ins Angebot, steht es im Konfigurator mit Reihe Erazer; dort grenzt du auch Grafikkarte, Größe und Speicher ein. Neben Legion, Omen und Predator steht der Erazer in der Kategorie Gaming Laptops, die Beast-Formate unter Desktop-Ersatz; Erazer mit Preisnachlass findest du unter Deals.
Beast oder Deputy, X oder P: Namen, Generationen und Nachfolger
Beast oder Deputy? Das Beast ist die Spitze mit den großen GeForce-Karten ab der 5070 Ti, schnellem Panel und WQXGA-Auflösung, der Deputy die Mitte mit der 5060, Full HD und 144 Hz; dazwischen liegt mehr als der Preis eines zweiten Deputy, dazu ein halbes Kilo. Für Full HD ist der Deputy die richtige Stufe; WQXGA mit allen Details verlangt das Beast. Erazer heißt bei Medion die ganze Gaming-Marke, auch Medions Gaming-PCs tragen den Namen.
Die Buchstaben X, P und E erklärt Medion nicht; in unserem Bestand zeigen sie die Grafikstufe innerhalb einer Generation. X steht bei Beast, Major und Guardian für die oberen GeForce-Klassen, zuletzt 5070 Ti bis 5090. P steht bei Deputy und Defender für die Mitte, zuletzt 5060 und 5070. E steht bei Scout, Crawler und dem Defender E für die kleinste Karte, zuletzt die 5050. Medion selbst trennt gröber: Deputy, Defender und Scout bilden das Core-Gaming-Lineup, das Beast trägt den Zusatz Ultimate.
Die Zahl hinter dem Buchstaben taugt nicht als Generationszähler: Ein Beast X10 steht bei uns seit 2021, das Beast 16 X10 seit 2026, und es sind zwei verschiedene Geräte. Die jüngere Namensform stellt die Zollzahl vor den Buchstaben, wie beim Beast 18 X1 oder beim Scout 17 E1.
Nachfolger benennt Medion nicht; in unserem Bestand folgt auf das Beast X40 das Beast in 16 und in 18 Zoll, auf den Defender P50 der Defender in 17 Zoll, auf den Crawler E30 der Scout mit der kleinsten Karte. Suchst du einen dieser Vorgänger, findest du sein Datenblatt auf der Serienseite und legst es neben das des Nachfolgers.
Was beim Erazer-Kauf schiefgeht
Den Deputy bestellt, die Lizenz vergessen. Einzelne Ausstattungen des Deputy 15 P1 kommen ohne Betriebssystem; ohne eigene Windows-Lizenz fehlt die Grundlage für die meisten Spiele. Rechne die Lizenz zum Preis dazu oder nimm eine Ausstattung, in deren Datenblatt Windows 11 Home steht.
Das Beast für den Rucksack gekauft. 2,7 bis 3,7 Kilo und ein Netzteil, das zum Spielen dazugehört: Das Beast ist für den Schreibtisch gebaut, und nach Herstellerangabe hält sein Akku rund fünf Stunden ohne Last. Soll der Laptop täglich mit, nimm das ein Kilo leichte Signium oder das SPRCHRGD mit langer Laufzeit; gespielt wird darauf nur mit Prozessorgrafik.
Nach dem Prozessor statt nach der Grafikkarte gewählt. Ein Core Ultra 9 mit 24 Kernen hilft beim Rendern und Schneiden, im Spiel entscheidet die GeForce. Vergleiche deshalb zuerst die Grafikzeile: die 5060 mit 8 GB für Full HD, die 5070 Ti mit 12 GB für WQXGA, 5080 und 5090 für alles darüber. Der Prozessor folgt der Karte in dieser Reihe ohnehin. Ob dein Spiel die Mitte oder die Spitze verlangt, sortiert die Kaufberatung vorab ein.
Häufige Fragen zur Medion Erazer Modellreihe
- Was ist Medion Erazer?
Erazer ist die Gaming-Marke von Medion, für Laptops und Gaming-PCs. Bei den Laptops heißen die Serien Scout und Crawler (Einstieg), Deputy und Defender (Mitte), Beast und Major (Spitze), in unserem Bestand alle mit GeForce von NVIDIA. Für dein Budget zählt die Grafikkarte: Die Mitte steht im Deputy 15 P1, die Spitze im Beast 16 X10.
- Erazer Beast oder Deputy?
Den Deputy nimmst du für Full HD mit hoher Bildrate, das Beast für WQXGA mit allen Details und die großen Karten. Der Deputy 15 P1 kostet ab etwa 1.100 Euro und kommt je nach Ausstattung ohne Windows, das Beast 16 X10 kostet ein Mehrfaches und bringt das schnellere Panel, mehr Arbeitsspeicher und Windows mit. Dazwischen steht der Defender als großer Deputy mit mehr Arbeitsspeicher.
- Was bedeuten X, P und E beim Medion Erazer?
Eine Erklärung der Buchstaben gibt Medion nicht; unser Bestand zeigt das Muster, und es folgt der Grafikklasse. X (Beast, Major) bedeutet GeForce der oberen Klassen bis zur 5090, P (Deputy, Defender) die Mitte um die 5060, E (Scout, Crawler) die kleinste Karte, zuletzt die 5050. Die Zahl davor nennt in der jüngeren Namensform die Zollgröße, die Zahl dahinter erklärt Medion nicht; was du brauchst, liest du am Buchstaben ab.
- Welcher Medion Erazer ist der beste?
Für die meisten der Deputy 15 P1: mittlere GeForce, Full HD mit hoher Bildrate, mattes Panel, gut zwei Kilo, der günstigste Weg in die Erazer-Mitte; prüfe in der Zeile Betriebssystem, ob Windows dabei ist. Willst du jede Detailstufe in WQXGA, nimm das Beast 16 X10 samt großer GeForce; das größte Beast mit 18 Zoll verlässt den Schreibtisch kaum.
- Ist der Medion Erazer gut?
Einen eigenen Test führen wir nicht durch und vergeben keine Noten; dafür stellen wir Datenblätter und Tagespreise jedes Erazer mit Angebot nebeneinander, je Modell mit Preisen mehrerer Händler. Typischerweise loben Tests beim Erazer die schnellen Displays von Beast und Defender und den Nummernblock; sie bemängeln Lüfterlärm unter Last, nachgiebige Tastaturen in den Einstiegsgeräten und die kurze Laufzeit ohne Netzteil. Beim Beast 16 X10 und beim Deputy 15 P1 liest du Grafikkarte, Bildrate und Gewicht Zeile für Zeile ab.
- Welcher Erazer tritt die Nachfolge des Beast X40 an?
Medion nennt keinen; in unserem Bestand folgt auf das Beast X40 das Beast 16 X10 und, für das große Format, das Beast 18 X1. Die GeForce des Vorgängers trägt so viel Grafikspeicher wie die zweitgrößte Karte der jüngeren Beast, nur eine Generation älter. Ob er günstiger ist als das kleinste jüngere Beast, zeigt dir der Preis an der Karte, nicht der Name.


















