© Copyright by Medion. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (11)
Bilder zum Test: Medion Erazer X7825 (MD 98416) - Gamer mit Intel Core i7-4700MQ & Nvidia Geforce GTX 770M

Beschreibung

Mit dem Update auf Intels Core Prozessoren der 4. Generation und die neue Nvidia Geforce 700M Serie, hat sich am Design der 17,3 Zoll Medion Erazer Notebooks nur wenig geändert. Die Medion Erazer X7825 Reihe setzt weiterhin auf ein stabiles Kunststoffgehäuse und eine wertige Aluminium-Handballenauflage. Das komplett in schwarz gehaltene Layout steht im Kontrast zur auffälligen Beleuchtung der Tastatur, des Touchpads und der Lautsprecher-Einlassung. Für uns eine gute Kombination aus Understatement und futuristischem Design. Unser getestetes Vorseriengerät nimmt sogar Abstand vom sonst oft glänzenden Bildschirmrahmen und zeigt somit ein nahezu komplett mattes Finish. Zudem ist das Medion Erazer X7825 sehr verwindungssteif.

Die Eingabegeräte liegen in klassischer Form vor. Wir finden ein vollwertiges Chiclet-Keyboard mit zusätzlichem Ziffernblock sowie ein Multitouch-Trackpad mit separierten Maustasten. Hub, Druckpunkt und Feedback harmonieren für unseren Vielschreiber-Geschmack sehr gut. Einzig und allein an die einzeilige Enter-Taste mussten wir uns gewöhnen. Wieder mit dabei ist auch die Touch-Leiste oberhalb der Tastatur, die den Schnellzugriff auf Programme ermöglicht und zudem die Beleuchtung und das Lüfterverhalten des Gaming-Notebooks steuert.

Speichermedien und Zubehör können über die fünf vorhandenen USB-Schnittstellen angeschlossen werden. Drei davon unterstützen den aktuellen USB 3.0 Standard. Zusätzlich besteht die Möglichkeit via eSATA entsprechende Festplatten zu verbinden. Per HDMI und VGA finden zudem weitere Monitore, Fernseher oder Beamer Platz am Medion Erazer X7825. Je nach Wunsch des Nutzers, hat dieser die Wahl zwischen einem DVD-Brenner oder einem Blu-ray Laufwerk. Gefunkt wird über WLAN 802.11n und Bluetooth 4.0. Mit Hilfe des Intel Centrino Wireless Moduls können Monitore auch über Intel Wireless Display (WiDi) angesteuert werden. Kabelgebunden funktioniert die Internetverbindung auch über einen integrierten Gigabit-Ethernet (LAN) Controller. Ein Multikartenleser und vier Audio-Ports für 7.1 Kanal sowie S/PDIF runden das Angebot an Anschlüssen ab.

Als Betriebssystem kommt Microsoft Windows 8 in der 64 Bit Variante zum Einsatz. Zusätzlich liefert Medion einige Programme für die Multimedia-Wiedergabe mit. Darunter zum Beispiel auch Cyberlink PowerDVD, Power2Go sowie YouCam. Eine Testversion von Kaspersky Internet Security 2013 wird ebenfalls vorinstalliert.

Display:17.3" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 4700MQ / 2.4 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 770M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
1 TB
RAM:16 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:3.82 kg
B x H x T:42.8 cm x 5.5 cm x 28.8 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Das Geheimnis rund um die neue Intel Haswell Plattform (4. Generation) ist also gelüftet. In unserem Fall setzt das Medion Erazer X7825 auf einen Intel Core i7 4700MQ Prozessor, der den Intel Core i7-3610QM aus der Ivy Bridge Reihe (3. Generation) ablöst. Der neue Prozessor wird im 22nm-Verfahren gefertigt und zeigt bei einem maximalen Stromverbrauch von 47 Watt Taktraten von 2,6 bis 3,6 GHz. In aktuellen Benchmarks wird ein rechnerischer Mehrwert von 5-10 Prozent gegenüber der älteren Generation sichtbar. Auch die erneuerte Intel HD Graphics 4600 bringt im Vergleich zur bisherigen Intel HD Graphics 4000 nur einen geringfügigen Vorteil. Die angepriesene Intel HD Graphics 5000 kommt bisher nur bei neuen Ultrabook-Prozessoren zum Einsatz.

Viel wichtiger erscheint die neue Nvidia Geforce GTX 770M, die mit ihren 960 CUDA-Kernen, dem verbesserten Basistakt (811 MHz) und der Speichertaktung (2.000 MHz) in vielen Benchmarks schon das Niveau einer bis dato sehr schnellen Nvidia Geforce GTX 680M erreicht. Gegenüber dem Vergleichsmodell Nvidia Geforce GTX 670M aus der älteren Geforce 600M Generation erkennen wir in synthetischen Benchmarks wie 3DMark11 einen Mehrwert von 10 bis hin zu 66 Prozent. Wie sich die Nvidia Geforce GTX 770M in einzelnen Spielen schlägt, klären wir zu einem späteren Zeitpunkt. In einem ersten Test haben wir uns das Spiel Metro: Last Light genauer angesehen. Hier kann die neue Karte mit mittleren Details bei nativer FullHD-Auflösung gerade so die Hürde von 30 FPS überschreiten. Besser klappt es bei höheren Details, dafür aber mit geringerer Auflösung (HD, HD+). Die Kantenglättungs-Option SSAA sollte stets deaktiviert werden, da diese alle aktuellen Notebook-Grafikkarten in die Knie zwingt.

Medion setzt weiterhin auf das bekannte 17,3 Zoll Display mit einer Auflösung von maximal 1.920 x 1.080 Pixel. Die durchschnittliche Ausleuchtung beträgt 295 Candela pro Quadratmeter. In Kombination mit der matten Bildschirmbeschichtung ist somit auch das Spielen im Freien möglich. Sonnige Plätze sollte man aufgrund des daraus resultierenden Helligkeitsverlustes dennoch meiden. Die entstehenden Temperaturen beim Spielen liegen bei circa 31 Grad Celsius im Durchschnitt, wobei vor allem der obere, linke Bereich des Gehäuses mit 36 Grad Celsius deutlich wärmer wird als der Rest. Um die Komponenten weiter zu kühlen, ist es möglich den Turbo Lüfter per Aktivierung auf der Touch-Leiste über der Tastatur zu aktivieren. Dieser maximiert die Lüfterumdrehung und sorgt für zusätzliche Kühlung. Dabei wird das Medion Erazer X7825 allerdings bis zu 53 Dezibel(A) laut. Im Normallfall liegt die Lautstärke zwischen 36 dB(A) und 45 dB(A). Somit ist das 17,3 Zoll Gaming-Notebook deutlich hörbar, fällt allerdings im Vergleich zur Konkurrenz nicht aus dem Rahmen.

Letztendlich bleibt erneut zu erwähnen, dass es sich bei dem getesteten Medion Erazer X7825 um ein Vorserienmodell (Pre-Sample) handelt und somit Änderungen zur Serienfassung möglich sind. Ab dem 3. Juni 2013 wird die neue Geräteserie zur Vorbestellung bereit stehen. Medion rechnet mit einem Versand erster Modelle im kommenden Monat.

Zusammenfassung

Medion konnte mit der 17,3 Zoll Gaming-Serie Erazer schon viele Punkte sammeln. Vor allem aber der vergleichsweise niedrige Preis blieb in Erinnerung der Spieler. Mit dem neuen Intel Core i7 4700MQ und der Nvidia Geforce GTX 770M kommt die lang erwartete Aktualisierung der Komponenten erneut zu einem vernünftigen Preis auf den Markt. Dem Gehäuse hat man ein kleines Facelift verpasst, wobei die Verarbeitung immer noch sehr gut ausfällt. Die Leistung wurde signifikant verbessert, gute Eigenschaftes der Erazer-Serie sind erhalten geblieben und die Auswahl an Ausstattungs-Varianten ist groß. Wie das Medion Erazer X7825 in der Serienfassung abschneiden wird und welche Spiele mit den neunen Komponenten am besten harmonieren, erklären wir in einem weiteren Test Ende Juni bzw. Anfang Juli.


Ab 1099,00 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen
Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 2,5 (Gut)
  2. Display 2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche 3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse 1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 21050 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 5026 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 21828 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 3444 Pkt. Max. 6666 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5852 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 22577 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 6745 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4706 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 18758 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 6791 Pkt. Max. 9005 Pkt.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 11 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 7 Std. 2 Min. Max. 23 Std. 32 Min.
Praxis 2 Std. 45 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

90 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,090 kWh x 24,00 Cent = 47,30 EUR

Kommentare (3)
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.