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  3. Das neue MacBook im Test - Apples 12 Zoll Notebook der Zukunft

Einleitung

Apple MacBook MJY32D/A (Model A1534)Bildquelle: notebookinfo.de | st
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Es ist da: Apple bringt sein neues Notebook ohne Lüfter und mit nur einem Anschluss nach Deutschland.

In der Apple-Community ist das 12 Zoll MacBook (Early 2015) heiß diskutiert. Man blickt interessiert, aber skeptisch auf das kompakte Notebook. Vor allem das Anschluss-Portfolio und der vergleichsweise schwache Intel Core M Prozessor stehen im Mittelpunkt der Kritiker. Dafür werden das stets hochwertige Aluminium-Design, sein knackiges Retina-Display und das Force Touch Trackpad hoch gelobt. In Sachen Tastatur gehen die Meinungen stark auseinander. Die einen lieben sie, andere hassen sie. Wir konnten uns nun bereits eine Woche mit dem neuen MacBook beschäftigen, haben es in unseren Alltag einfließen lassen und ziehen jetzt ein erstes Fazit.

Vorab schon ein kleiner Teaser: Wir werden das Apple MacBook noch weitere zwei Wochen in der Berliner notebookinfo.de Redaktion unter die Lupe nehmen und am Ende der Testdauer weitere Eindrücke in einem separaten Artikel schildern. Habt ihr also Fragen zum Gerät, wollt ihr spezielle Szenarien genauer beleuchtet haben? Dann schreibt uns in den Kommentaren unter diesem Testbericht.

Gehäuse

Erstmals geht Apple auch im Bereich der MacBooks farblich neue Wege. Neben dem klassischen Aluminium-Silber werden nun auch die Farben Space Grau und Gold angeboten. Damit orientiert man sich an der Farbpalette der iPhones und iPads. Egal für welche Version ihr euch entscheidet, was die Wertigkeit, Haptik und Optik angeht hat Apple erneut eine erstklassige Arbeit abgeliefert. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig, das Chassis extrem stabil und die Abmessung so kompakt wie möglich gehalten. Mit einer Bauhöhe von 13,1 Millimeter und dem Gewicht von nur 0,92 kg gehört es zu den leichtesten und dünnsten 12-Zoll Notebooks am Markt. Vor allem der Deckel samt Retina Display hat ordentlich abgespeckt. Das IPS-Panel ist nur noch 0,88 Millimeter dünn und das Glas davor kommt auf weitere 0,5 Millimeter.

Solide Verarbeitung: Das Aluminium-Unibody des MacBook 12Schlankes Display: Das Apple MacBook ist nur 13,1 mm dünnBildquelle: notebookinfo.de | st
Extrem schlank: Das MacBook 2015 konnte noch mehr abspecken als das MacBook Air.

Aufgrund der geringen Bauhöhe hat Apple seine Tastatur neu erfunden. Die Tasten sind nun 40 Prozent schlanker und 17 Prozent größer als noch beim MacBook Air. Um Tippfehler weitestgehend zu vermeiden wurde zudem eine konkave Oberflächenwölbung integriert, wobei die einzelnen Tasten leicht nach innen gewölbt wurden. Auch die Tasten-Mechanik wurde überarbeitet. Hat man bislang auf einen Scheren-Mechanismus gesetzt, wird nun die von Apple entwickelte Butterfly-Technik eingesetzt. Diese ermöglicht nicht nur die schlankeren Tasten sondern auch einen besseren Druckpunkt, selbst wenn die Taste nicht mittig getroffen wird. Ebenso finden wir Gefallen an der neuen LED-Beleuchtung, bei der nun jede einzelne Taste eine separate LED spendiert bekommt. Und obwohl die Beleuchtung bei älteren MacBooks bereits erstklassig war, schafft es Apple in diesem Bereich jetzt noch präziser zu arbeiten.

Das Keyboard des MacBook benötigt einige Tage EingewöhnungszeitBildquelle: notebookinfo.de | st
Geschmackssache: Knackiger Druckpunkt, aber ein sehr kurzer Hub.

Zusätzlich zur Tastatur wird im neuen MacBook auch zum so genannten Force Touch Trackpad gegriffen. Das kennen wir schon aus unserem Testbericht zum aktuellen Apple MacBook Pro Retina mit 13-Zoll Display. Anstelle der früheren Click-Pads lässt sich das neue Trackpad nicht mehr direkt in das Gehäuse eindrücken. Um das gleiche Klick-Gefühl zu simulieren, setzt Apple auf die Taptic Engine. Ein Elektromagnet, der den Klick akustisch und haptisch nachbildet. Im Vergleich zu früher gibt es einen markanten Unterschied. Wir können das Trackpad nun auch im oberen Bereich optimal nutzen und stehen nicht mehr vor der baubedingten Schwergängigkeit. Außerdem wird durch einen starken Druck auf das Touchpad eine zusätzliche Force Touch Geste freigeschaltet, die zum Beispiel Lexikon-Einträge in Texten öffnet, Termine schneller erstellt oder Adressen in den Apple Karten öffnet.

Und wie schlagen sich die Eingabegeräte in der Praxis? Wer ein MacBook Pro oder MacBook Air sein Eigen nennt, der wird sich zum Start umgewöhnen müssen. Der Hub einzelner Tasten hat deutlich abgenommen, was trotz größerer Auflagefläche für die Finger zu Tippfehlern führt. Vielschreiber werden sich allerdings bereits nach 1-2 Tagen mit dem neuen MacBook angefreundet haben. Auch dieser Text entstand auf dem neuen 12-Zoll Notebook. An sich zählt hier aber die persönliche Vorliebe bei Tastaturen. Wir empfehlen jedem Skeptiker sich mehrere Tage mit dem MacBook zu beschäftigen und sich erst dann eine Meinung zu bilden. Uns persönlich hat das neue Keyboard am Ende sehr gut gefallen und durch die tiefer liegenden Tasten konnten wir sogar schneller und vor allem leiser tippen.

Das neue MacBook Force Touch TrackpadBildquelle: notebookinfo.de | st
Beste Wahl: Die Oberfläche des Touchpads ist verfeinert wurden und zeigt weniger Reibung.

Das Trackpad hingegen verlangt keinerlei Umstellung vom Nutzer. Es arbeitet wie bei anderen MacBook-Klassen sehr präzise und übertrumpft die bisher ebenso guten Trackpads der großen Brüder. Das Force Touch Trackpad ist unbestritten das beste Touchpad am Markt.

Ausstattung

Mit dem schnellen WLAN-ac und Bluetooth 4.0 ist das Apple MacBook (Early 2015) kabellos sehr gut aufgestellt. Gleiches gilt für die Qualität und Lautstärke der Stereolautsprecher und den beiden internen Mikrofonen. Wer seinen Alltag komplett auf eine kabellose Kommunikation ausgelegt hat, der wird mit diesem Apple Notebook glücklich. Videos, Fotos und Bildschirminhalte werden mit AirDrop, AirPlay und Apple TV an Freunde und Kollegen geschickt oder auf den Fernseher geworfen. Auch harmoniert das neue MacBook gut in der Welt der iCloud und in Verbindung mit einem iPhone oder iPad.

USB-C Anschluss an der linken Seite des MacBookBildquelle: notebookinfo.de | st
Minimalistisch: Aufladen, Monitor verbinden, iPad anstecken - Alles über einen Slot.

Doch wenn es um den produktiven Alltag im Hier und Jetzt geht, zeigt das flache Modell seine Schattenseite. Apple setzt nämlich nur auf einen einzigen Anschluss, USB-C. Wer dieses Keyword bei amazon.de oder im Apple Store eingibt, trifft vor allem auf eines - Adapter. Das MacBook ist auf eine kabellose Welt in der Zukunft ausgelegt. Wer ein Display anschließen, das iPhone laden oder einen USB-Stick andocken möchte, benötigt zwangsweise zusätzliches Zubehör. Und wer das alles parallel machen will, der muss für einen entsprechenden Multiport-Adapter satte 89 Euro ausgeben. Im Gespräch mit Apple wurde betont, dass bereits Drittanbieter wie Belkin an passenden Docking-Möglichkeiten arbeiten, die den produktiven Alltag verbessern sollen. Doch das MacBook können wir schon heute kaufen, die große Palette an Zubehör lässt noch auf sich warten.

Rückseitenansicht Apple MacBook Early 2015Frontalansicht Apple MacBook Early 2015Bildquelle: notebookinfo.de | st
Klare Linien: Die Front und Rückseite bleiben frei von Anschlüssen.

Allerdings ist USB-C der Anschluss der nächsten Generation. Smartphones, Tablets und Notebooks werden immer häufiger mit dem beidseitig verwendbaren Port ausgestattet. Ähnlich wie die frühere Thunderbolt-Schnittstelle überträgt er nicht nur Daten von USB-Sticks sondern auch Bild und Ton. Auch eine kabelgebundene Internet-Verbindung lässt sich über den Anschluss aufbauen. Wer also schon jetzt mit dem neuen MacBook liebäugelt, der muss sich noch ein paar Monate gedulden, bis er das Notebook zu 100 Prozent in seinen produktiven Alltag einfließen lassen kann.

Technische Daten

Display:12" IPSAuflösung:2304 x 1440
Prozessor:Intel Core M-5Y51 / 1.1 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 5300
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Mac OS X 10.10 Yosemite
Akkulaufzeit:10 Std.Gewicht:0.92 kg
B x H x T:28.05 cm x 1.31 cm x 19.65 cmFarbe:grau

Leistung

Die Zukunft des Notebooks definiert Apple nicht nur mit einem einzigen USB-C Anschluss sondern auch mit einem lüfterlosen Design bei Notebooks. Aktuell ist das in einem gewissen Leistungsbereich nur mit den Core M Prozessoren von Intel möglich. Unser Testgerät wird mit einem Intel Core M-5Y31 ausgestattet, der auf zwei Rechenkernen eine Taktrate von 1,1 GHz bis 2,4 GHz bietet. Im Gegensatz zu den bekannten ULV-Prozessoren aus der MacBook Air Reihe verbraucht dieser Chip nur ein Drittel der Energie. Gleichbedeutend steht dieser Aspekt auch für eine geringere Leistung als bei Intel Core i3 oder Core i5 Prozessoren.

Verglichen mit anderen Notebooks und Ultrabooks, die auf einen Core M setzen, schlägt sich das MacBook noch am besten. Sowohl in den Benchmarks, als auch im Alltag. Vor allem der PCIe-basierte Flash-Speicher - in unserem Fall 256 GB groß - beschleunigt das System gut. Und das obwohl neben einer guten Leserate von über 700 MB/s ein vergleichsweise schlechter Schreibwert von knapp über 300 MB/s gemessen wurde. Das können die MacBook Pro Modelle deutlich besser.

Intel Core M Prozessor mit 4,5 Watt StromverbauchBildquelle: Intel
Hoffnungsträger: Intels Core M soll zukunftsweisend für lüfterlose Geräte sein.

Unterm Strich ist die Performance des neuen 12-Zoll MacBooks optimiert für den Umgang mit E-Mails, Office-Programmen, Videos und das Surfen im Internet. Natürlich können wir in einem gewissen Grad auch an die Bearbeitung von Fotos und Filmen denken, dann doch aber eher mit den einfachen Anwendungen wie Apple Fotos und iMovie. Ganz außer Frage steht die flüssige Ausführung von Spielen. Dafür ist die verbaute Intel HD Graphics 5300 einfach zu schwach auf der Brust.

Display

Auch wenn man die Leistung des Intel Core M Prozessors und die ausbleibende Anschlussvielfalt bemängeln darf, so ist es Apple im Bereich des Bildschirms wieder einmal gelungen einen sehr guten Job abzuliefern. Die Auflösung von 2.304 x 1.440 Pixel (226 ppi) auf 12-Zoll entspricht dem hochauflösenden Retina-Standard und mit einem Betrachtungswinkel von 178 Grad ist auch die IPS-Technik mit von der Partie. Apple selbst spricht davon, nach allen Optimierungen eine 30 Prozent höhere Energieeffizienz abzuliefern. Die Ausleuchtung des Retina Displays liegt bei maximalen 356 Candela pro Quadratmeter, während der Kontrast mit 1014:1 ebenfalls sehr gut abschneidet.

Ordentlich entschlackt: Das MacBook Retina Display ist nur 0,88 Millimeter dünn.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Der Vergleich: Links das neue MacBook, rechts ein 15,6 Zoll MacBook Pro.

Erwähnt werden muss allerdings auch, dass der Außeneinsatz durch die spiegelnde Oberfläche des Bildschirms eingeschränkt ist. Ebenso wird es uns unter Mac OS X Yosemite lediglich ermöglicht, eine Skalierung von 1.440 x 900 Pixel anzusetzen. Der maximal mögliche Platz für Fenster und Programme wird also nicht voll ausgenutzt. Wer zum Beispiel eine native Full-HD-Auflösung anlegen möchte, der muss auf Drittanbieter-Software zurückgreifen, welche diese Funktion freischalten. Auch der Display-Rahmen hätte für unseren Geschmack kleiner ausfallen können. Gerade bei so genannten Non-Touch-Geräten kann hier besser optimiert werden. Ein positives Beispiel dafür ist das Dell XPS 13 (2015).

Emissionen

Die übliche Lautstärke-Messung für Notebooks müssen wir im Fall des Apple MacBook (Early 2015) nicht durchführen, schließlich kommt unser Testmodell ganz ohne Lüfter aus und ist somit lautlos. Umso penibler beschäftigen wir uns mit der Wärmeentwicklung. Bei der alltäglichen Nutzung von Office-Anwendungen wie Pages, Word, oder der Mail App erwärmt sich das MacBook kaum. Im Schnitt messen wir 27 bis 30 Grad Celsius, abhängig von der Umgebungstemperatur. Schrauben wir allerdings die Leistung mit Programmen wie Photoshop, iMovie Rendering oder gar Benchmarks nach oben, liegen die Temperaturen zwischen 34 und 41 Grad Celsius. Die oft genutzte Handballenauflage mit dem integrierten Trackpad ist dabei deutlich kühler als der obere Teil des Keyboards. Die genaue Hitzeverteilung könnt ihr der passenden Grafik im unteren Benchmark-Bereich dieses Tests entnehmen.

Die neue Apple Akku-Technologie mit gestaffeltem AufbauBildquelle: Apple
Neue Technologie: Terrassierte Batteriezellen nutzen jeden Winkel des Gehäuses aus.

Auch über die Akkulaufzeit beim MacBook 2015 gibt es kaum etwas zu meckern. Im Leerlauf (Idle) erreichen wir unter Mac OS X mit einer Ladung knapp 15 Stunden. Unter voller Auslastung beim Benchmarking werden ebenfalls gute 3 Stunden gemessen. In den meisten Fällen bleiben also circa 8-9 Stunden um über den Tag zu kommen. Dabei sollte man darauf achten, die energieoptimierte Apple Software vorzuziehen. Google Chrome verbraucht beispielsweise deutlich mehr Strom als das Apple-Pendant Safari. Auch bei der Videowiedergabe unter iTunes hält der Akku länger durch als in anderen Abspiel-Programmen.

In der Praxis

Der wohl spannendste und persönlichste Teil unseres Testberichts, bei dem die Meinungen innerhalb der Redaktion stark auseinander gehen. Das neue MacBook ist teurer als das MacBook Air und in der Grundausstattung mit 1.449 Euro auf dem gleichen Preisniveau wie ein MacBook Pro Retina mit 13-Zoll Bildschirm. Und im Vergleich zu den beiden Produkten treffen wir auf eine deutlich schwächere Leistungsfähigkeit. Mit einem MacBook Air 13 konnten wir sogar eine längere Akkulaufzeit erreichen und über die Nachteile eines einzigen USB-C Anschlusses haben wir bereits gesprochen.

Deutlicher Unterschied: Die Bauhöhe der Pro Version und der 12-Zoll VarianteBildquelle: notebookinfo.de | st
Schlankheitskur: Links das MacBook Pro 15 (18 mm), rechts das MacBook 12 (13,1 mm).

Also wer sollte sich das MacBook überhaupt kaufen? Warum lohnt es sich so viel Geld in die Hand zu nehmen für ein Notebook, das in den meisten Fällen nicht mehr als den Office-Alltag bewältigen kann? Ich denke es verhält sich ähnlich wie mit aktuellen Elektro-Autos. Sie sind teuer, Tankstellen rar und die Reichweite mager. Und genau wie beim Kauf eines BMW i3 geht es um die Zukunftsorientierung. Apple-Kunden wollen Vorreiter sein. Auch wenn sie dabei in einigen Bereichen erst einen Schritt zurückgehen müssen, um vielleicht später zwei Schritte vorzurücken.

Allerdings werden wir das Apple MacBook (Early 2015) wohl deutlich häufiger in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen als ein vollwertiges Elektro-Auto. Es ist unabhängig von der Leistung und des Preises ein Design-Notebook mit „Haben Faktor“. Auch die neuen Farben und vor allem das extrem schlanke Design machen das MacBook wohl zum Must-Have für die modische Zielgruppe. Der Student und Apple-Fan von heute wird allerdings wohl doch eher beim MacBook Air zugreifen. Schließlich kann er die Differenz zum neuen MacBook besser in ein iPhone investieren.

Das neue MacBook ist vor allem über kabellose Mobilisten geeignetBildquelle: notebookinfo.de | st
Design-Objekt: Wir sind gespannt wer zum neuen Apple Notebook greifen wird.

Für uns ist das MacBook die optimale Schreibmaschine, ein kompakter und leichter Begleiter für Reisen und auf der Couch beim abendlichen Film produktiver als das iPad. Für den harten Business-Alltag im Büro ist das MacBook einfach nicht konzipiert und das ist von Apple auch so gewollt. Dafür gibt es schließlich das MacBook Pro und für das mobilere, anschlussfreudige Office auch das MacBook Air.

Fazit

Mit dem neuen MacBook richtet sich Apple an die Vordenker, die schon jetzt ihren kompletten Alltag kabellos ausrichten wollen und sich in der Welt von AirPlay, AirDrop und iCloud zu Hause fühlen. Der neue 12-Zoller ist kompakt, extrem leicht und vor allem stylisch. Neue Farben kommen ins Spiel, die Tastatur wurde neu entwickelt und die Lüfter komplett ad acta gelegt. So kann die Zukunft des Notebooks aussehen. Doch leben wir aktuell in der Gegenwart. SD-Karten, USB-Sticks und Funk-Dongles sind allgegenwärtig und aus dem produktiven Alltag noch nicht wegzudenken.

Es ist ein mutiger Schritt von Apple ein solches Produkt auf den Markt zu bringen. Vor allem zu diesem Preispunkt. Bis auf die wenigen Kritikpunkte in Sachen Leistung und Ausstattung passt das System gut zusammen. Eine lange Akkulaufzeit, ein spitzenmäßiges Retina Display, gute Eingabegeräte und ein schnelles Mac OS X Yosemite Betriebssystem.

Wer das notwendige Kleingeld aufbringen will und mit der Idee des kabellosen Alltags liebäugelt, der kann bedenkenlos zuschlagen. Solltet ihr für Photoshop, 4K Videos oder Spiele mehr Leistung benötigen, dann wäre das MacBook Pro die bessere Wahl. Vielleicht reicht der Geldbeutel ja auch, um das 12-Zoll MacBook als Zweitgerät zum Pro oder iMac anzuschaffen. In jedem Fall empfehlen wir: Geht in den Apple Store, Cyberport oder Media Markt in eurer Nähe. Schaut euch das neue MacBook an, lasst es auf euch wirken. Und dann entscheidet, ob ihr euch mit dieser durchaus guten Alternative zu aktuellen Windows Ultrabooks anfreunden könnt.

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von Cyberport.de | Händlerangabe: 30.06.16 13:42

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche1,0 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse4,0 (Ausreichend)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör1,0 (Sehr gut)
  10. Leistung3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)722 MB/sMax. 1850 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)312 MB/sMax. 1510 MB/s
Cinebench R15 64 Bit (Single)81 Pkt.Max. 148 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)198 Pkt.Max. 725 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)17.63 fpsMax. 109.55 fps
Geekbench 3 (Single)2506 Pkt.Max. 3852 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)4637 Pkt.Max. 14159 Pkt.
Unigine Valley Basic9.5 fpsMax. 842 fps
Unigine Valley Basic Score395 Pkt.Max. 4198 Pkt.
Unigine Valley Extreme HD1.9 fpsMax. 64.5 fps
Unigine Valley Extreme HD80 Pkt.Max. 2700 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast3 Std. 10 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal14 Std. 54 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis8 Std. 49 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
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