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Intel Pentium (Skylake)

Die Prozessoren der Intel Pentium (Skylake) Serie basieren auf der neuen Intel Skylake-Mikroarchitektur, die im 3. Quartal 2015 vorgestellt wurde. Die Prozessoren der Pentium-Marke gehören dabei, wie auch bei vorherigen Generationen, zu den Einsteiger-Prozessoren, die zwar sehr günstig zu haben sind, allerdings ohne viele der Features auskommen müssen, welche die Intel Core-i-Prozessorfamilie auszeichnen. Die Intel Pentium (Skylake) Prozessoren sollen vor allem in sparsamen Subnotebooks eingesetzt werden und sind auf einen geringen Energieverbrauch hin optimiert. Alle Prozessoren der Serie verfügen über zwei physikalische Rechenkerne.

Architektur
Die Intel Pentium (Skylake) Prozessoren basieren auf der Skylake-Mikroarchitektur, die im August 2015 als Nachfolger der Broadwell-Architektur vorgestellt wurde. Die Herstellung der Prozessoren erfolgt im 14-Nanometer-Verfahren mit Hilfe sogenannter 3D-Transistoren. Unabhängig vom Prozessortyp beträgt die Größe des L1-Caches 64 KB pro Kern, die des L2-Caches 256 KB pro Kern. Die Größe des L3- oder auch Smartcache genannten Last-Level-Caches beträgt bei den Intel Pentium Prozessoren der Skylake Serie zwei Megabyte. Die Prozessoren unterstützen den 64-Bit-Befehlssatz und die Technologien SSE 4, SSE4.1 und SSE4.2. Sie alle besitzen zudem auf der Fläche des CPU-Dies einen integrierten Grafikchip, meist vom Typ Intel HD Graphics 515, der DirectX 12 und OpenGL 4.4 unterstützt. Aufgrund der Hyper-Threading-Architektur können die Intel Pentium (Skylake) Prozessoren vier statt zwei Threads gleichzeitig bearbeiten, was die Leistung besonders bei Anwendungen, die auf den Einsatz mit mehr als zwei Kernen optimiert sind, deutlich verbessern kann. Die Turbo-Boost-Technologie, mittels welcher die Prozessoren temporär ihre Taktfrequenz erhöhen können, wird von den Pentium-Prozessoren nicht beherrscht. Obwohl mit der Skylake-Architektur die Unterstützung für DDR4-Speicher eingeführt wird, ist man bei den Intel Pentium (Skylake) Prozessoren noch auf den Einsatz von DDR3-Speicher beschränkt. Der maximale Stromverbrauch ist vom Suffix des Prozessors abhängig. Solche mit einem „Y“ am Ende kommen mit maximal sechs Watt aus, die Prozessoren mit einem „U“ verbrauchen nicht mehr als 15 Watt. Alle Modelle lassen sich herstellerseitig jedoch auch so konfigurieren, dass sie eine geringere TDP aufweisen - auf Kosten der Gesamtleistung. Der Grafikchip der Intel Pentium (Skylake) Prozessoren unterstützt den Einsatz von bis zu drei Displays gleichzeitig, als Standard wird HDMI 1.4 vom Prozessor beherrscht. Der Support von VGA wurde von Intel mit der Skylake-Architektur aufgegeben, HDMI 2.0 kann mit diesen Prozessoren allerdings auch nicht genutzt werden.

Leistung
Besonders auch wegen des Fokus auf einen geringen Energieverbrauch ist die Leistungsfähigkeit der Intel Pentium (Skylake) Prozessoren eher als niedrig einzuschätzen. Mit ihren zwei Kernen und dem fehlenden Turbo-Boost-Modus eignen sie sich vor allem für einfache Aufgaben, wie beispielsweise Textverarbeitung, Internet, Medienwiedergabe oder für einfache Casual-Spiele. Sehr rechenintensive und ressourcenhungrige Programme führen zu einer hohen Auslastung des Prozessors und folglich einer verlängerten Reaktionszeit des Systems. In Verbindung mit der integrierten Grafikeinheit reicht die Leistung in Spielen nur für ein sehr geringes Niveau. Das gilt sowohl für grafikaufwändige Spiele, als auch für solche mit einem hohen CPU-Nutzungsanteil wie die Total-War-Serie oder etwa Battlefield. Für die Gesamtleistung ist außerdem mitentscheidend, ob der Prozessor vom Notebook-Hersteller auf einen niedrigeren TDP-Wert limitiert wurde. Hier hilft nur, sich gegebenenfalls beim Hersteller vor dem Kauf zu erkundigen. Allerdings erkennt man gedrosselte Systeme meist an einer niedrigeren Taktfrequenz. Diese hat jedoch auch einen Vorteil: Der Stromverbrauch der Intel Pentium (Skylake) Prozessoren fällt sehr moderat aus und erlaubt relativ lange Akkulaufzeiten.
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4 Notebooks mit Intel Pentium (Skylake)

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