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AMD Z-Series

Unter der Bezeichnung AMD Z-Series vermarktet AMD kombinierte Recheneinheiten, bestehend aus Grafik- und Prozessorkomponente. Die Z-Serie hat ihren Fokus klar auf einem möglichst geringen Stromverbrauch und möglichst kompakter Bauweise. Sie wird vor allem in Netbooks verwendet. Die Leistung der AMD Z-Series ist dementsprechend niedrig. Im Vordergrund stehen eher einfache Anwendungen. Kombinierte Recheneinheiten der Z-Serie eignen sich für das Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten und für die Wiedergabe von Medien. Sehr rechenintensive Aufgaben sollte man besser schnelleren Prozessoren überlassen. Die integrierte Grafikeinheit unterstützt DirectX 11 und sorgt dank eines eigenen Video-Decoders für eine ruckelfreie Wiedergabe von HD-Material.

Die Prozessorkomponente der kombinierten Recheneinheiten der AMD Z-Series besitzt zwei Rechenkerne. Der Takt ist sehr niedrig und liegt deutlich unterhalb von 1,5 Gigahertz. Jedem Prozessorkern steht ein 512 KB großer L2-Cache zur Verfügung, in den der Prozessor Daten ablegt, die er häufig verwendet. Zur AMD Z-Series gehört auch ein integrierter Speichercontroller, der aber nur einen Speicherkanal besitzt. Die Modelle kommunizieren mit DDR3-Speicher bis zu einer Frequenz von 1.066 Megahertz. Die Grafiklösung in Form einer Radeon HD 6250 arbeitet mit 276 Megahertz und besitzt 80 Stream-Prozessoren. Die maximale Verlustleistung aller Komponenten zusammen beträgt gerade 5,9 Watt. Damit ermöglicht die AMD Z-Series Akkulaufzeiten von über zehn Stunden. Erschienen ist die AMD Z-Series im Juni 2011.
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