1. Startseite
  2. Prozessoren
  3. Multimedia Prozessoren
  4. Intel Core i5 (Haswell)
  5. Intel Core i5-4460S

Intel Core i5-4460S

Der Intel Core i5-4460S ist ein Mittelklasse Vierkern-Prozessor, der eigentlich für Desktop-PCs vorgesehen ist, aber aufgrund seiner guten Leistung auch in einigen hochpreisigen Gaming-Notebooks und mobilen Workstations zu finden ist. Die CPU wurde am 11. Mai 2014 vorgestellt und ist im mobilen Einsatz vor allem in Notebooks des Herstellers Schenker, wie z.B. dem Work W705 oder XMG U705, zu finden. Die 4 Kerne der CPU haben eine Basistaktfrequenz von 2,9 GHz und einen Turbomodus von bis zu 3,4 GHz. Der Chip hat einen 2 MB L2 Cache und einen 6 MB großen L3 Smart Cache. Neben dem Speichercontroller für DDR3 und DDR3L-1333/1600, der bis zu 32 GB Arbeitsspeicher unterstützt, ist auch ein Intel HD Graphics 4600 IGP (Integrated Graphics Processor) verbaut, der eine Turbotaktfrequenz von 1100 MHz hat.

Architektur
Der Prozessor basiert auf der Haswell-Mikroarchitektur, die die ältere Ivy-Bridge-Architektur ablöst. Es handelt sich um eine Neuentwicklung („Tock“), da Ivy-Bridge bereits das „Tick“ (Die Shrink von 32 auf 22 nm) zur Sandy-Bridge-Architektur war. Haswell-Prozessoren werden daher weiterhin im 22-nm-Verfahren gefertigt, allerdings mit modernen 3D-FinFET-Transistoren. Die Prozessorkerne wurden bei Haswell erweitert und haben u.a. eine vierte arithmetische Einheit (ALU), eine dritte Adressgenerierungseinheit (AGU), eine zweite Sprungvorhersageeinheit, tiefere Buffer, eine höhere Cache-Bandbreite und ein verbessertes Front-End und Speichercontroller. Dadurch konnte die Energieeffizienz und Performance im Vergleich zum Vorgänger erheblich gesteigert werden. Andere Neuerungen der Haswell-Mikroarchitektur sind die zusätzliche Implementierung neuer Befehlssätze wie HNI und FMA3 und neuer Befehlssatzerweiterungen wie AVX2, BMI1/2 und ABM sowie die Verwendung des neuen LGA1150-Sockels und der Einbau eines FIVR (Fully Integrated Voltage Regulator). Weitere Features des Intel Core i5-4460S sind Turbo Boost 2.0, Enhanced SpeedStep, Thermal Monitoring, Identity Protection und My WiFi. Der 2 MB große L2 Cache der CPU setzt sich aus 4 256 KB 8-Wege Caches zusammen, bei dem L3 Smart Cache handelt es sich um einen 12-Wege Shared Cache.

Die integrierte Intel HD Graphics 4600 verfügt über 20 Execution Units und hat eine geringe Basistaktfrequenz von 350 MHz, die aber immerhin auf bis zu 1,1 GHz Turboboost erhöht werden kann. Sie unterstützt die APIs DirectX 11.1 und OpenGL 4.3 und ist mit zahlreichen Features wie Quick Sync, InTru 3D, Wireless Display, FDI und Clear Video HD ausgestattet. Die Bildausgabe erfolgt auf bis zu 3 Bildschirmen über HDMI 1.4 und DisplayPort bei 3840x2160 Pixeln und 60 Hz oder VGA bei 2880x1880 Pixeln und 60 Hz. Die GPU ist ca. 30% leistungsfähiger als die Vorgängerin HD Graphics 4000 und daher mit dedizierten Grafikkarten wie der GeForce GT 620M und GT 630M vergleichbar. Viele Spiele aus dem Jahr 2014 sind bei niedrigen Einstellungen und Auflösungen spielbar.

Leistung
Die Leistung des Intel Core i5-4460S ist im Mittelfeld der Haswell-basierten Desktop-Prozessoren zu verordnen. Für ein Notebook ist es jedoch ein relativ starkes Zugpferd, da mit den Leistungsdaten nur extrem hochpreisige mobile Haswell-CPUs wie der Core i7-4900MQ mit maximal 3,6 GHz Turbo mithalten können. Dennoch hat der Intel Core i5-4460S eine nicht zu hohe TDP von 65 Watt, verglichen mit den 47 Watt des Core i7-4900MQ bei 2,8 GHz und 55 Watt bei 3,6 GHz. Er ist daher für Gaming-Notebooks und mobile Workstations geeignet, die auf eine ultra-portable und flache Bauweise verzichten und stattdessen eine höhere Leistung anpeilen.
Weiterlesen und technische Daten anzeigen

Technische Daten
Erscheinungsdatum2. Quartal 2014
Basis-Taktfrequenz2.9 GHz
Anzahl der Kerne4
L2-Cache2 MB
L3-Cache / SmartCache6 MB
Fertigungstechnologie22 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics 4600
GPU Frequenz1100 MHz
TDP65 Watt
SpeicherunterstützungDDR3(L)

3 Notebooks mit Intel Core i5-4460S

3 Notebooks mit Intel Core i5-4460S