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Gaming- und Highend-Prozessoren

Sie suchen kompromisslose hohe Leistung unter allen Umständen? Dann sollte es schon ein Prozessor aus der Gaming- und Highend-Kategorie sein. Diese Prozessoren sind durch fast nichts ins Schwitzen zu bringen. Sei es die Umwandlung von Videos, das Verschlüsseln von Daten oder das Anwenden komplexer Filter auf Fotos und das am besten alles gleichzeitig: Gaming- und Highend-Prozessoren behalten hier einen kühlen Kopf. Während bei den Multimedia-Prozessoren Zweikern-Prozessoren am weitesten verbreitet sind, finden sich in der Premiumklasse überwiegend Drei- und Vierkernprozessoren. In Verbindung mit einer schnellen Grafikkarte stellen sie detailreiche Spiele selbst in hohen Auflösungsstufen ruckelfrei dar.

Klar, dass bei Gaming- und Highend-Prozessoren die Rechenleistung im Vordergrund steht. Das erreichen die Prozessorhersteller, indem sie den Prozessoren neben einer hohen Taktfrequenz auch einen großzügig dimensionierten Cache spendieren. Je größer L2- und L3-Cache sind, desto mehr Daten kann der Prozessor darin ablegen und später schneller darauf zugreifen. Damit auch die Gesamtleistung des Systems stimmt, unterstützen Gaming- und Highend-Prozessoren mit ihren integrierten Speichercontroller stets modernste Speichermodule. Intel erhöht bei vielen seiner Gaming- und Highend-Prozessoren die Taktfrequenz bei Bedarf auch über die eigentlichen Spezifikationen heraus. Dadurch steht das Plus an Leistung genau dann zur Verfügung, wenn es gerade benötigt wird. Doch auch AMD steht mit einer ähnlichen Technik („Turbo-Core“) in den Startlöchern. Im Desktop-Bereich hat die Technik schon Einzug gefunden. Beide Techniken funktionieren dann am besten, wenn möglichst wenige Rechenkerne gerade benötigt werden.

Von allen im Notebookbereich verfügbaren Prozessoren haben Gaming- und Highend-Prozessoren den höchsten Stromverbrauch. Zwar verringern auch diese Modelle ihren Takt, wenn die volle Leistung gerade nicht benötigt wird, aber dennoch reduzieren sie die Laufzeiten von Notebooks ohne Netzstrom erheblich. Eine hohe Wärmeentwicklung macht große und teilweise laute Kühlkonstruktionen notwendig, damit der Prozessor nicht einen frühen Hitzetod stirbt. Auch der Preis hat es in sich: Gaming- und Highend-Prozessoren sind wesentlich teurer als Multimedia-Modelle, obwohl die Leistungsfähigkeit teilweise nur geringfügig höher ist.

Die Premiummodelle unter den Notebook-Prozessoren erkennen Sie bei AMD recht einfach an der Bezeichnung „Black Edition“ oder kurz „BE“. Bei Intel ist das etwas schwieriger. Fast alle Modelle aus der Core-i7-Reihe zählen zu den Highend- und Gaming-Prozessoren, einige Modelle fallen mit ihrem verringerten Stromverbrauch aber eher in die ULV-Kategorie. Ein wichtiger Indikator ist ein „Q“ in der Bezeichnung. Das steht für „quad“ und deutet auf vier Rechenkerne hin. Das ist ein Garant dafür, dass der verbaute Prozessor ordentlich Leistung liefert.
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