1. Startseite
  2. Prozessoren
  3. Einsteiger Prozessoren

Einsteiger Prozessoren

Erstellen Sie mit Ihrem Notebook vor allem Dokumente, arbeiten Präsentationen aus und surfen im Internet? Dann ist ein Notebook mit einem Einsteiger-Prozessor das Richtige für Sie. Mit weniger Leistung als Mittelklasse-Prozessoren und dadurch einem geringeren Stromverbrauch eignen sie sich hervorragend für die Filmwiedergabe unterwegs. Aber auch kleine Gelegenheitsspiele stellen für diese Geräte kein Problem dar. Die Prozessoren sind häufig in Einsteiger- und günstigen Allround-Notebooks, sowie in einigen 2-in-1-Notebooks zu finden.

Größter Vorteil eines Einsteiger-Prozessors ist sein gutes Preisleistungsverhältnis. Einsteiger-Notebooks sind in den letzten Jahren von langsamen und billig verarbeiteten Geräten zu einer brauchbaren Alternative zu Mittelklasse-Notebooks geworden. Dank der rasanten technologischen Entwicklung bieten auch Einsteiger-Prozessoren mittlerweile eine gute Arbeitsgeschwindigkeit. Häufig mit zwei oder sogar vier Rechenkernen ausgestattet, erledigen Notebooks mit Einsteiger-Prozessoren auch mehrere Aufgaben parallel meist problemlos. Auch die Taktfrequenz steht derer von Multimedia-Prozessoren meist in nichts nach. Allerdings fehlen ihnen oft besondere Technologien, die in höherpreisigen Modellen benutzt werden, um die Taktfrequenz dynamisch zu erhöhen.

Generell muss bei den Einsteiger-Prozessoren zwischen „normalen“ Modellen und Ultra-Low-Voltage (ULV) Modellen unterschieden werden. Während traditionelle Einsteiger-Prozessoren normalerweise auf eine Stromaufnahme zwischen 15 Watt und 35 Watt ausgelegt sind und sich damit kaum von Mittelklasse- und High-End-Prozessoren unterscheiden, gibt es auch eine Reihe von ultramobilen Modellen, die deutlich weniger verbrauchen. Diese ULV-Prozessoren haben meist eine Stromaufnahme von nur 6-10 Watt und können daher passiv gekühlt werden. Auch ist ihr Stromverbrauch deutlich geringer, was sich allerdings auch negativ auf die Leistung auswirkt. Zur Videobearbeitung und -konvertierung sowie zum Arbeiten mit 3D-Grafiken oder ähnlich rechenintensiven Aufgaben sind Einsteiger-Prozessoren ohnehin kaum geeignet. Nur mit den schnellsten Modellen aus diesem Preissegment können einige moderne 3D-Spiele in Verbindung mit einer performanten Grafikkarte flüssig gespielt werden. Wer die volle Leistung für Arbeit und Spiele benötigt, sollte sich daher nach leistungsfähigeren Mittelklasse- oder sogar High-End-Prozessoren umsehen.

Sowohl Intel als auch AMD hat interessante Angebote im Einsteiger-Segment parat. Bei Intel sind die Modelle an der Bezeichnung „Celeron“ und „Pentium“ erkennbar. Modelle mit 15 Watt sind an der Endung „U“ erkennbar, bei allen anderen ist Verwirrung angesagt. Es gibt ein paar stärkere 6 Watt-Modelle, die mit einem „Y“ am Ende markiert werden. Auf der anderen Seite stehen die Prozessoren, die mit einem „N“ am Anfang versehen sind und Leistungsaufnahmen von 4,3 Watt, 4,5 Watt, 6 Watt oder 7,5 Watt haben. Diese haben bis zu vier Rechenkerne, aber eine schwächere Leistung pro Kern als die U- und Y-Modelle. Auch bei AMD gibt es keinen klaren Durchblick. Der Hersteller unterscheidet bei der Bezeichnung nicht zwischen den Modellen, die zwischen 6-15 Watt, zwischen 12-15 oder 15-25 Watt aufnehmen können. Bei älteren Prozessoren gibt jedoch zumindest die Modellnummer Auskunft über die Leistungskategorie. So sind E2- und A4-Modelle die günstigsten, gefolgt von A6 und A8 sowie A9 und mit A10 und FX an der Spitze. Neuere AMD-Prozessoren werden nach einem anderen Schema benannt. Hier gelten als Einsteiger-Modelle insbesondere die Ryzen 3-Prozessoren mit zwei oder vier Rechenkernen.
Weiterlesen

230 Produkte

230 Produkte