ASUS ProArt
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- Welche ProArt-Serie für wen
- P16, PX13, StudioBook: Namen und Nachfolger
- Wo der Kauf eines ProArt Laptops schiefgeht
Welche ProArt-Serie für wen
Erst der Chip, dann die Größe
- Welchen Chip du brauchst, entscheiden deine Programme: Für Software, die Nvidia-Grafik unter Windows erwartet, nimm das P16 mit GeForce. Der RTX Spark in P14 und P16 H7607 rechnet mit Arm-Kernen; läuft deine Pflichtsoftware dort nicht, ist er die falsche Wahl.
- Dann die Größe: 16 Zoll wiegen 1,8 bis 2 kg und bleiben auf dem Schreibtisch; das P14 mit 1,5 kg und das PX13 mit 1,4 kg fahren mit.
- Zuletzt die Oberfläche: Die RTX-Spark-Geräte und das P16 mit RTX 5080 haben ein entspiegeltes OLED, das P16 mit RTX 5070 und das PX13 glänzen. Bei Tageslicht zählt das mehr als jede Auflösung.
Die Kreativreihe von ASUS hat vier Serien: zwei mit 16 Zoll, je eine mit 14 und 13,3 Zoll. Zwei rechnen mit RTX Spark, eine mit GeForce, eine mit der Grafik im Ryzen AI Max.
ProArt P16 (H7606)
Das ProArt P16 H7606 ist das klassische Kreativgerät: Ryzen AI 9 HX 370 mit zwölf Kernen, GeForce RTX 5070 oder 5080 mit 8 beziehungsweise 16 GB eigenem Grafikspeicher, 32 GB Arbeitsspeicher, 16 Zoll OLED mit 120 Hz, 90-Wh-Akku, 3.100 bis 4.300 Euro. Die 5070-Ausstattung hat 2.880 mal 1.800 Bildpunkte und glänzt, die 5080-Ausstattung die 4K-Auflösung, entspiegelt, mit 2 TB und Windows 11 Pro. Für Premiere, DaVinci und Blender mit CUDA ist das die Serie.
ProArt P14 (H7407)
Das ProArt P14 H7407 wiegt am wenigsten unter den Nvidia-Geräten der Reihe: RTX Spark N1X mit 20 Prozessorkernen und 6.144 Grafikkernen auf einem Baustein, 32 GB gemeinsamer Speicher, 14 Zoll 2,8K-OLED entspiegelt, 1,48 kg, ab etwa 3.200 Euro. Was dieser Chip anders macht als eine GeForce, steht unter NVIDIA RTX Spark Laptops. Für Bildbearbeitung und Schnitt unterwegs das richtige Notebook, für große KI-Modelle zu wenig Speicher.
ProArt PX13 (HN7306)
Das ProArt PX13 ist das Kompaktgerät: 13,3 Zoll OLED mit Touch, Ryzen AI Max+ 395 mit 16 Kernen und der Radeon RX 8060S als Grafikeinheit im Prozessor, 32 GB, 1,39 kg, ab etwa 2.600 Euro. Das Panel glänzt und zeigt 60 Hz. Du nimmst es, wenn das Notebook in jede Tasche passen soll und deine Software ohne Nvidia-Grafik auskommt.
ProArt P16 (H7607)
Das ProArt P16 H7607 ist das Spitzenmodell: derselbe RTX Spark N1X mit 20 Prozessorkernen wie im P14, aber 64 GB gemeinsamer Speicher, 16 Zoll 4K-OLED entspiegelt, 99,9-Wh-Akku, Windows 11 Pro, 1,77 kg, ab etwa 4.200 Euro. Die 64 GB sind zugleich dein Grafikspeicher; wer Sprachmodelle lokal rechnet, braucht diese Stufe. Für alle anderen ist das P16 H7606 mit GeForce der bessere Kauf.
ProArt-Geräte findest du unter Content Creator Laptops und Laptops mit 16 Zoll Display; der Konfigurator mit Reihe ProArt stellt die Händlerpreise je Serie nebeneinander.
P16, PX13, StudioBook: Namen und Nachfolger
ProArt P16 oder PX13? Das P16 bleibt auf dem Schreibtisch und rechnet mit GeForce oder RTX Spark, das PX13 ist das tragbare Gerät mit Grafik im Prozessor. Beide haben OLED mit Touch und mindestens 32 GB; den Unterschied machen Grafikchip, 16 gegen 13,3 Zoll und ein halbes Kilo. Renderst du, nimm das P16; fotografierst du vor Ort und sichtest unterwegs, das PX13.
Die ProArt-Unterschiede innerhalb eines Namens stecken im Code: die Zeichen in Klammern trennen zwei Plattformen. H7606 ist das P16 mit Ryzen AI 9 und GeForce, bei uns seit 2024 im Bestand; H7607 das P16 mit RTX Spark, seit 2026. Was P, PX und PZ bedeuten, erklärt ASUS nicht; bei uns steht PX für den 13-Zöller, und das ProArt PZ14 mit Snapdragon ist erfasst, hat aber kein Angebot.
Vor dem P16 hießen die großen ProArt-Geräte StudioBook. Das ProArt StudioBook 16, meist als OLED-Fassung erfasst, das StudioBook 15 und die Modelle StudioBook Pro 17 und StudioBook Pro X kamen zwischen 2020 und 2024 in unseren Bestand und werden nicht mehr angeboten. Einen Nachfolger nennt ASUS nicht; die Klasse des StudioBook 16, also 16 Zoll, OLED und GeForce, trägt bei uns das P16 H7606. Wer vom Zenbook Pro kommt, landet in derselben Serie.
Wo der Kauf eines ProArt Laptops schiefgeht
RTX Spark bestellt, Plug-ins laufen nicht. Der N1X rechnet mit Arm-Kernen. Programme, die es nur als x86-Fassung für Windows gibt, und viele Plug-ins laufen darauf nicht oder nur in Emulation. Frage vor dem Kauf den Anbieter deiner Pflichtsoftware, ob sie Windows auf Arm unterstützt. Bleibt die Antwort offen, nimm das P16 H7606 mit GeForce; dort stellt sich die Frage nicht.
Workstation erwartet, Home-Lizenz bekommen. Das P16 mit RTX 5070, das P14 und das PX13 kommen mit Windows 11 Home; Pro tragen nur das P16 mit RTX 5080 und das H7607. Für Domänenanbindung und Verwaltung durch die IT brauchst du Pro. Der Betriebssystem-Filter im Konfigurator zeigt dir nur die passenden Geräte.
Farbkorrektur mit Spiegelbild. Das P16 mit RTX 5070 und das PX13 haben ein glänzendes OLED. Im hellen Raum konkurriert dein Gesicht mit dem Motiv, und bei der Farbkorrektur ist das keine Kleinigkeit. Arbeitest du bei Tageslicht, nimm eine entspiegelte Ausstattung: P14, P16 H7607 oder das P16 mit RTX 5080.
Häufige Fragen zur ASUS ProArt Modellreihe
- Welcher ASUS ProArt Laptop ist die beste Wahl für Kreativprofis?
Das ProArt P16 mit GeForce: Ryzen AI 9, Nvidia-Grafik mit eigenem Speicher, 32 GB und ein 16-Zoll-OLED mit Touch. Es läuft mit jeder Windows-Software, die Nvidia-Grafik erwartet, und ist das vielseitigste Gerät der Reihe. Soll das Gerät jeden Tag mit, nimm das ProArt P14 mit RTX Spark und anderthalb Kilo, sofern deine Programme auf Arm laufen.
- ProArt P16 oder PX13?
Das P16, wenn du renderst, schneidest oder modellierst: großes Display, GeForce mit eigenem Grafikspeicher, großer Akku. Das PX13, wenn das Gerät mit auf Reisen geht: 13,3 Zoll, knapp 1,4 kg, Grafik im Ryzen AI Max+. Beide haben OLED mit Touch; das kleine Gerät bleibt bei 60 Hz, das große zeigt die doppelte Bildrate und ist in der stärksten Ausstattung entspiegelt.
- Sind ASUS ProArt Laptops für professionelle Kreativsoftware zertifiziert?
In unseren Datenblättern steht keine Software-Zertifizierung, und wir behaupten keine. Was du prüfen kannst: Das P16 H7606 trägt GeForce-Grafik mit CUDA, die gängige Schnitt- und 3D-Programme unter Windows ansprechen; die RTX-Spark-Geräte verlangen eine Fassung für Windows auf Arm, das PX13 kommt ohne CUDA aus und braucht Programme, die mit AMD-Grafik rechnen. Eine Freigabe für dein Programm holst du beim Softwareanbieter, nicht beim Laptop.
- Welches Notebook ersetzt das ProArt StudioBook?
ASUS nennt keinen Nachfolger, und das StudioBook ist bei uns ausgelaufen. Die Klasse des StudioBook 16, also 16 Zoll mit OLED und GeForce, trägt das ProArt P16 mit GeForce. Die 17-Zöller StudioBook Pro 17 und Pro X haben innerhalb der Reihe keinen gleich großen Nachfolger; die größten ProArt-Geräte bleiben unter dieser Diagonale.
- ASUS ProArt im Test: welches Modell liegt vorn?
Labormessungen hat diese Seite nicht, und keine Serie bekommt von uns einen Rang. Die Seite legt Datenblatt und Händlerpreis aller ProArt mit Angebot nebeneinander: Grafikchip, Speicher, Oberfläche, Gewicht und Lizenz. Nach diesen Zeilen ist das P16 H7606 das vielseitigste Gerät, das P14 das leichteste mit Nvidia-Chip. Welche Grafikklasse deine Arbeit verlangt, fragt die Kaufberatung gleich zu Beginn ab.




















