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Bilder zum Test: Dell XPS 13 - Das Update mit FullHD-Display

Beschreibung

Das Dell XPS 13 kennen wir seit mehr als einem Jahr. Wir konnten uns ein Vorseriengerät anschauen, haben die finale Version getestet und nun steht eine Variante mit Prozessorupdate und höher auflösendem Display vor uns. Der Einstiegspreis liegt zum Testzeitpunkt bei 1049 Euro für die FullHD Variante. Am starken Design hat sich nichts geändert, damit gehört das Dell XPS 13 noch immer zu den ansprechendsten Ultrabooks. Der Displaydeckel aus Aluminium lässt sich kaum verwinden, der Innenraum ist mit Softtouchüberzug gegen Fingerabdrücke immun. Die Unterseite bietet eine ähnliche Haptik, dank klarem Überzug schimmert das Kohlefasergeflecht durch. Die Verarbeitung ist nach wie vor tadellos. Schicke und funktionale Details wie die Batteriestandsanzeige am rechten Seitenrand und die weiße LED im Netzstecker unterstreichen die Hochwertigkeit des Ultrabooks.

Ebenso überzeugend sind die Eingabegeräte, ganz so deutlich hatten wir den Druckpunkt der Chiclet-Tastatur gar nicht in Erinnerung. Tastatur und Touchpad sind sehr komfortabel, in dunkler Umgebung hilft eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung. Einen Touchscreen würde wohl die Gewichtsverteilung des Ultrabooks nicht fassen können, dafür findet sich jedoch auch das XPS 12 im Line Up.

Das Anschlussportfolio des XPS 13 wurde aufgestockt, mittlerweile beherrschen beide USB Ports den schnellen USB 3.0 Standard. Ansonsten finden sich nur noch eine Audiobuchse für Headsets und der miniDisplayPort für externe Bildschirme. HDMI ist nur über einen separaten Adapter erhältlich. Einen Card-Reader vermissen wir, ebenso einen Ethernet Anschluss. Drahtlos kommuniziert das XPS 13 über WLAN b/g/n und Bluetooth 4.0. Mit der Intel Wireless Display Technologie lassen sich entsprechend kompatible Bildschirme ansteuern.

Zeitgemäß wurde Microsoft Windows 8 als Betriebssystem vorinstalliert. Bis auf das nützliche My Dell Support Center für Treiber- und Software-Aktualisierungen sowie Recovery belässt der Hersteller das System angenehm sauber.

Display:13.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3537U / 2.0 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:8.87 Std.Gewicht:1.36 kg
B x H x T:31.6 cm x 1.8 cm x 20.5 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Unter der Haube des Dell XPS 13 hat sich Einiges getan. Dell verbaut effizientere Intel Core i Prozessoren der dritten Generation (Ivy Bridge) und hat den Arbeitsspeicher auf 8 GB aufgestockt. In unserem Testgerät arbeitet ein Intel Core i7-3537U mit 2 GHz Basis- und bis zu 3,1 GHz Turbotakt. Mit dieser High-End Ausstattung im Ultrabooksegment ist das XPS 13 auch für anspruchsvollere Arbeitsalltage gerüstet. Bildbearbeitungen, Videokonvertierungen oder größere Datenbanken zählen zu den Aufgaben. Obwohl die integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit die Leistungsfähigkeit der Vorgängergeneration im 2012er XPS 13 um 60 bis 100 Prozent steigert, werden allerhöchstens Gelegenheitsspieler zufrieden sein. Hohe Erwartungen an Auflösung und Detailstufe dürfen nicht gestellt werden. Überzeugen kann die schnelle SSD von Liteon mit einer Kapazität von 256 GB und Datenraten von 470 MB/s (Lesen) sowie 410 MB/s (Schreiben).

Den größten Sprung hat das Display hingelegt. Während im 2012er Modell noch ein TN-Panel mit 1.366 x 768 Pixel verbaut wurde, liefert das Upgrade nun ein IPS-Display mit FullHD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Die Helligkeit wurde verbessert von 250 auf 340 Candela pro Quadratmeter, die Blickwinkelstabilität ist massiv verbessert worden dank dem Umstieg auf IPS-Technologie und das vormals geringe Kontrastverhältnis von 165:1 ist nun auf vorbildliche 1000:1 angewachsen. Das Gorilla Glass des Bildschirms spiegelt immer noch sehr stark, die Außentauglichkeit hat sich jedoch erhöht so dass die Arbeit zumindest in schattigen Plätzen auch möglich wird. Vor allem Youtube-Videos in FullHD machen Spaß auf dem knackigen Display. Der Sound der Stereolautsprecher ist nach wie vor hervorragend für die Ultrabook Klasse.

Die Akkulaufzeit hat sich in unserem Test ein wenig reduziert, trotz sparsamerer Komponenten kommen wir „nur“ noch auf 9 Stunden und 53 Minuten (anstelle von 10 Stunden und 33 Minuten) im Langlauftest. In der Praxis dürfen 6 Stunden erwartet werden. Tolle Optimierungen hat Dell hinsichtlich der Lautstärke Entwicklung und der Wärmeabgabe erreicht. Mit 28 Dezibel (A) ist das Dell im Leerlauf nahezu unhörbar. Man muss die Belastung schon arg steigern um überhaupt auf wahrnehmbare 33 Dezibel (A) zu kommen. Unter Volllast messen wir maximal 45 Dezibel (A). Die geringere Geräuschemission ging dabei nicht zu Lasten der Temperaturen, im Gegenteil: War das 2012er Modell des XPS 13 noch ein kleiner Heißsporn an gewissen Punkten, so wurden die Hotspots reduziert und die Durchschnittstemperatur um 3 Grad auf 31 Grad Celsius gesenkt.

Zusammenfassung

Das Dell XPS 13 sieht noch lange nicht alt aus und hat sich mit Optimierungen und kleinen Updates noch immer einen Platz an der Spitze der Ultrabookliga erkämpft. Wir sind begeistert vom Display-Upgrade auf FullHD und der höheren Helligkeit. Auch Outdoorfans sollten überlegen, ob sie nicht mit einer matten Folie nachrüsten wollen. Das Anschlussportfolio wurde nur marginal aufgestockt aber auch die Konkurrenz greift oft auf Adapter zurück. Die Temperaturen und Lautstärke sindim grünen Bereich, die Akkulaufzeit trotz leichtem Minus immer noch sehr gut. Dell bugsiert das XPS 13 auf jeden Fall einen Stück näher an der Perfektion. Wer sowieso kabellos unterwegs ist und HDMI oder SD-Kartenleser nicht vermisst, sollte zugreifen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte 1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche 1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse 3,5 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch 1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör 2,5 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 5349 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 690 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 3361 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 5029 Pkt. Max. 6666 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read) 469.1 MB/s Max. 733 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write) 410.3 MB/s Max. 710 MB/s
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5307 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 10965 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 6219 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4252 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 8489 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 6083 Pkt. Max. 9005 Pkt.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 32 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 9 Std. 53 Min. Max. 23 Std. 32 Min.
Praxis 5 Std. 43 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

17 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,017 kWh x 24,00 Cent = 8,94 EUR

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