Apple MacBook Air
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- Welches MacBook Air für wen
- Jahrgänge, Chips und Nachfolger: M5 oder M4?
- Was beim MacBook Air schiefgeht
Welches MacBook Air für wen
Drei Regeln für das Air
- Die Größe zuerst: 13 Zoll, wenn das Air jeden Tag im Rucksack steckt; 15 Zoll, wenn du Tabellen, zwei Fenster und Fotos auf einem Bildschirm willst und es meist auf dem Tisch steht.
- Dann die Grafik: Die Basis mit acht Grafikkernen trägt Vorlesung, Büro und Bildbearbeitung am Wochenende. Zehn Kerne lohnen, wenn du Fotos in Serie bearbeitest oder Video schneidest; im Angebot kommen sie mit 1 TB.
- Zuletzt der Jahrgang: Nimm den M5. Ein Air mit M4 rechtfertigt nur ein deutlich niedrigerer Preis, denn der M5 bringt mehr Speicherplatz schon in der Grundausstattung.
MacBook Air 13 Zoll mit 8-Core-GPU
Das Basismodell der Serie MacBook Air (M5, 2026) hat 13,6 Zoll, den M5 mit acht Grafikkernen, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB auf der SSD. Es wiegt 1,23 kg, die Laufzeit beziffert Apple auf bis zu 18 Stunden. Für Vorlesung, Büro und Sofa ist es das richtige Air. Im Angebot beginnt es bei etwa 1.200 Euro und ist damit der günstigste Weg zu einem MacBook mit diesem Arbeitsspeicher.
MacBook Air 13 Zoll mit 10-Core-GPU
Dieselbe Größe, derselbe Prozessor, zwei Grafikkerne mehr: So beschreibt Apple den Unterschied, und mehr ist es nicht. Im Angebot kommt die Variante mit 16 oder 24 GB und 1 TB SSD, ab knapp 1.500 Euro. Du nimmst sie, wenn Lightroom, Final Cut oder Affinity täglich laufen und die Fotos auf dem Gerät bleiben. Im Büroalltag zahlst du dagegen für zwei Kerne und Speicher, die du nicht nutzt.
MacBook Air 15 Zoll
Das große Air gibt es nur mit zehn Grafikkernen, auf 15,3 Zoll und mit 1,51 kg; Arbeitsspeicher, SSD-Stufen und Laufzeitangabe gleichen dem kleinen. Es ist das Air für den Tisch: zwei Fenster nebeneinander, Tabellen ohne Scrollen, Fotos in Übersicht. Das Modell beginnt bei etwa 1.500 Euro und reicht bis 2.100 Euro. Ein 15-Zöller aus der Serie MacBook Air (M2, 2023) mit 8 GB ist nur zweite Wahl. Er lohnt nur, wenn er deutlich weniger kostet als das große Air mit M5 und doppeltem Arbeitsspeicher.
Das Air steht unter Apple MacBooks neben Neo und Pro und unter Laptops für Studenten neben den Windows-Geräten. Größe, Arbeitsspeicher und SSD grenzt der Konfigurator, gefiltert auf das MacBook Air, weiter ein.
Jahrgänge, Chips und Nachfolger: M5 oder M4?
M5 oder M4? Der M5. Der jüngere Jahrgang bringt laut Apple die doppelte SSD in der Grundausstattung und einen eigenen Funkchip für WLAN 7. Dazu hat jeder seiner Grafikkerne laut Apple einen Neural Accelerator. Die Neuerungen des MacBook Air (M4, 2025), die Farbe Himmelblau und die schärfere Kamera, hat der Nachfolger übernommen.
Apple zählt die Jahrgänge über den Chip, nicht über eine Modellnummer; bei uns heißt jede Serie nach Chip und Jahr. Das erste Air stellte Apple im Januar 2008 als „das dünnste Notebook der Welt“ vor. Im November 2020 kam das MacBook Air (M1, 2020), das erste mit Apple-Chip und ohne Lüfter.
Im Juni 2022 folgte das MacBook Air (M2, 2022) mit neuem Gehäuse, größerem Display und MagSafe; ein Jahr später kam das erste große Air als MacBook Air (M2, 2023). Die drei folgenden Jahrgänge stellte Apple jeweils im März vor: das MacBook Air (M3, 2024), dann der M4, dann der M5.
Seit Oktober 2024 verkauft Apple das Air laut eigener Mitteilung nur noch mit mindestens 16 GB; die kleinere Stufe findest du allein in älteren Jahrgängen. Der Apple M5 ist die fünfte Generation der M-Chips: zehn Kerne, laut Apple vier Super-Kerne und sechs Effizienz-Kerne.
Was beim MacBook Air schiefgeht
13 Zoll gekauft, acht Stunden Tabellen am Tag. Das kleine Air ist das richtige Gerät zum Tragen, aber bei zwei Fenstern nebeneinander wird es eng. Steht das Gerät meist auf dem Tisch, nimm die 15-Zoll-Variante; sie wiegt knapp 300 Gramm mehr und zeigt bei gleicher Pixeldichte deutlich mehr Fläche.
512 GB für Fotos und Video. Die SSD legst du mit der Bestellung fest; ob sie sich später tauschen lässt, verraten unsere Datenblätter nicht. Wer Fotos in Serie oder Videomaterial sammelt, nimmt die Variante mit 1 TB; sie steht bei uns als eigene Konfiguration mit Preisen mehrerer Händler.
Der HDMI-Monitor braucht einen Adapter. Das Air hat MagSafe, zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse und Klinke, mehr nicht. HDMI und Kartenleser gehören zum Pro; am Schreibtisch mit Monitor und Kamera-Karte rechne ein Dock dazu oder wähle gleich das 14-Zoll-Pro mit M5.
Rendern über Stunden auf einem Gerät ohne Lüfter. Apple baut das Air als „vollkommen leises lüfterloses Design“; was es unter stundenlanger Last leistet, messen wir nicht. Läuft bei dir täglich ein Export oder ein Build über Stunden, ist die Pro-Reihe ab M5 Pro das Gerät, das Apple für solche Workflows nennt.
Häufige Fragen zur Apple MacBook Air Modellreihe
- Welches MacBook Air kaufen?
Das kleine Air in der Basis mit acht Grafikkernen, 16 GB und 512 GB, wenn du es trägst und für Vorlesung, Büro und Fotos nutzt. Das 15-Zoll-Air, wenn es auf dem Tisch bleibt und du Tabellen und zwei Fenster zugleich willst. Die Ausführung mit zehn Grafikkernen und 1 TB nur bei täglicher Bild- oder Videoarbeit. Die drei Varianten gehören zur Serie Air mit M5.
- Was kostet ein MacBook Air?
Im Angebot zwischen 1.200 und 2.100 Euro. Die kleine Basis mit acht Grafikkernen bleibt unter 1.300 Euro, die Ausführung mit zehn Grafikkernen und 1 TB liegt darüber, das große Air beginnt bei etwa 1.500 Euro. Die Händler liegen dabei oft unter Apples Listenpreis; welcher heute vorn liegt, siehst du an der Karte des Modells.
- Welches ist das neueste MacBook Air?
Das Air mit M5 in 13 und 15 Zoll, von Apple im März vorgestellt. Es ersetzt den Vorjahrgang und bringt laut Apple 512 GB als kleinste SSD, schnelleres WLAN und eine Laufzeitangabe von 18 Stunden. Beide Größen gibt es laut Apple in vier Farben: Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber.
- MacBook Air oder MacBook Pro?
Air, wenn du viel trägst und Studium, Büro und Fotos deinen Alltag ausmachen; Pro, wenn Schnitt, Builds oder Rendering dein Alltag sind. Das Air ist lüfterlos, leichter und auf den M5 beschränkt; das MacBook Pro hat das hellere Display, dazu HDMI, Kartenleser und die Chip-Stufen Pro und Max. Fotos bearbeitest du auf beiden; der Unterschied liegt in Display, Anschlüssen und Chip-Stufe. Alle Reihen nach Chip-Klasse stehen unter Apple MacBooks.
- Ist das MacBook Air gut?
Ja, für Studium, Büro und Fotos ist das Air unter den MacBooks unsere Empfehlung: lüfterlos, leicht und ab 16 GB Arbeitsspeicher. Tests bemängeln die wenigen Anschlüsse und die Aufpreise für mehr Speicher; beides liest du im MacBook-Air-Vergleich ab, neben jeder Variante mit dem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage. Brauchst du HDMI und Kartenleser jeden Tag, ist das Pro das bessere MacBook.
- Gibt es das MacBook Air mit Studentenrabatt?
Ja, über den Apple Education Store; den Bildungspreis bekommen dort laut Apple Studierende, Eltern, die für ein Studium kaufen, Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter. Einen Prozentsatz nennt Apple nicht. Lege den Bildungspreis neben den Händlerpreis an der Karte des Air: Ohne jeden Nachweis liegen die Händler oft schon unter Apples Liste.














