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Bilder zum Test: Apple MacBook Air 11" Intel Core i5 1.7 GHz 128GB (2012) - "Ein Kilo Leistung, bitte!"

Mit unveränderter Optik manifestiert Apple seine Design-DNA ein ums andere Mal über Produktgenerationen hinweg – so auch beim 11,6-Zoll Modell der MacBook Air Reihe (Mid 2012). Die dritte Generation des 11,6-Zollers greift noch immer auf das keilförmige Unibody-Gehäuse aus stabilem Aluminium zurück. Kennern wird die MagSafe 2 genannte, marginale Änderung am Ladestecker auffallen. Ansonsten bleibt das bewährte Erscheinungsbild. Damit erhält Apple auch die hohe Qualität bei der Verarbeitung. Die geschlossene Lösung beim Gehäuse schafft nicht nur Verwindungssteifigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber gelegentlichen Stürzen, auch das Innenleben ist wirksam gegen Staub geschützt.

Trotz der geringen Abmessungen des Subnotebooks bietet der Arbeitsraum eine vollwertige Chiclet-Tastatur mit 16-stufiger Hintergrundbeleuchtung. Die Helligkeit der Beleuchtung kann über einen Umgebungslichtsensor automatisch gesteuert werden. Ein deutlicher Druckpunkt und der baubedingt kurze Hub sorgen für ein tolles Feedback beim Schreiben. Wäre da nicht das fehlende mobile Breitbandinternet via UMTS oder LTE, würde das MacBook Air mit dieser Tastatur viel stärker in Konkurrenz zum hauseigenen iPad treten. Mit vergleichsweise großen Abmessungen, der tollen Haptik der Glasoberfläche und der Unterstützung umfangreicher Mehrfingergesten lässt das Trackpad den Verzicht auf eine externe Maus zu.

Bis auf den SD-Kartenleser bietet das 11-Zoll MacBook Air (Mid 2012) die gleiche Anschlussausstattung wie der größere 13,3-Zoll Bruder. Die zwei USB Ports unterstützen den schnellen USB 3.0 Standard. Die Thunderbolt-Schnittstelle dient als universeller Port. Sie nimmt Displays nicht nur über den Mini-DisplayPort auf, sondern ist via Adapter auch zu VGA-, DVI- oder HDMI-Ports kompatibel. Der Thunderbolt-Port ist auch zur Gigabit-LAN Anbindung für Netzwerke ausbaufähig. Drahtlos verbindet sich das MacBook Air über WLAN und Bluetooth. Ein Kopfhöreranschluss, die Facetime HD Kamera, das integrierte Mikrofon und zwei sehr gute Lautsprecher komplettieren die Ausstattung. Wie bei den MacBook Air Vorgängermodellen ist ein externes, optisches USB-Laufwerk in Form des Apple Superdrive erhältlich.

Auf dem MacBook Air ist ein flüssig und intuitiv bedienbares Mac OS X 10.7 Lion vorinstalliert. Als Beigabe spendiert Apple das Multimedia-Paket iLife, was zur Organisation und Bearbeitung von Fotos und Videos (iPhoto, iMovie) oder zur Produktion von Musik mittels GarageBand dient. Auch Anfänger dürften sich schnell in Apples Betriebssystem zurechtfinden. Die Steuerung durch Gesten ist im Einstellungsmenü beispielsweise sehr anschaulich erklärt. Wer jetzt ein MacBook Air kauft, sollte auch ein Update auf die OS X Version 10.8 namens Mountain Lion in Betracht ziehen – das Betriebssystem wird mittels einer Diktierfunktion intensiven Gebrauch vom Mikrofon machen können.

Technische Daten

Display:11.6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i5 3317U / 1,7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte128 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:externPlattform:Mac OS X 10.7 Lion
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:1.08 kg
B x H x T:30 cm x 1.7 cm x 19.2 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Unser MacBook Air 11-Zoll (Mid 2012) Testgerät trägt einen stromsparenden Intel Core i5-3317U Prozessor mit 1,7 GHz Basis- und bis zu 2,6 GHz Turbotakt. Mit alltäglichen Aufgaben wie Emails, Browsing, Textverarbeitung, Musik- und Videowiedergabe, mit denen dieser Formfaktor in der Regel betraut wird,kommt die CPU in Begleitung von 4 GB Arbeitsspeicher sehr gut klar. Wer es schneller braucht, weil konvertierte Videos noch eher verfügbar sein müssen oder es bei der Bildbearbeitung unterwegs auf jede Sekunde ankommt, der kann optional auch einen Intel Core i7-3667U mit bis zu 3,2 GHz Turbotakt und 8 GB Arbeitsspeicher konfigurieren. Die Intel HD Graphics 4000 Prozessorgrafik bietet gegenüber der Vorgängerversion bis zu 60 Prozent mehr Grafikleistung. Das ergibt zwar immer noch nicht die ultimative Spielepower, für gelegentliche Gaming-Sessions in niedrigen Detaileinstellungen reicht die Performance aber aus. Die Einstiegsversionen der Apple MacBook Airs kommen mit schnellem 64 GB oder 128 GB SSD Speicherplatz. Optional lassen sich gegen einen saftigen Aufpreis auch 256 GB oder gar 512 GB SSDs bestellen. Das stabile Mac OS X 10.7 Lion bootet innerhalb von 12 Sekunden, dank dem SSD-Speicher wachen die MacBooks fast sofort nach dem Aufklappen aus dem Schlafzustand auf.

Mit 1.366 x 768 Pixel Auflösung gehört das glänzende 11,6-Zoll Display zwar nicht in die Retina-Kategorie, es eröffnet für die geringen Abmessungen jedoch einen relativ großen Arbeitsraum. Das Kontrastverhältnis von 625:1 liegt nur leicht unter dem des 13,3-Zoll Pendants, die durchschnittliche Helligkeit liegt mit 310 Candela pro Quadratmeter um 10 Prozent höher. Damit sind die Bildschirminhalte des ultraportablen MacBooks auch im Freien sehr gut lesbar. Die IPS-Technologie ermöglicht sehr weite Blickwinkel und durch das glänzende Finish erhalten Käufer intensive Farben. In Apples mobiler Produktpalette finden sich herausragende Displays, das MacBook Air 11-Zoll Modell macht da keine Ausnahme.

Die maximale Akkulaufzeit von 8 Stunden und 14 Minuten kann sich sehen lassen. Apple hat jede Menge Power in das handliche Gehäuse gesteckt. Bei ausgewogener Nutzung durch Surfen über WLAN, gelegentlichen Youtube-Video Konvertierungen und der Wiedergabe von Filmen kann mit guten 5 Stunden Batterielaufzeit gerechnet werden. Je nach Displayhelligkeit und aktivierten Funkverbindungen schwankt der Stromverbrauch zwischen 5,2 Watt im Leerlauf und 38,3 Watt unter Volllast. Beim Surfen und voller Helligkeit werden 12,8 Watt verbraucht. In diesem Szenario bleibt der kleine Lüfter in den 11-Zoll MacBook Air Modellen mit 30 Dezibel (A) weitestgehend unhörbar. Nur unter realitätsferner, vollster Auslastung entwickelt sich die Kühlung zu einem surrenden Propeller mit bis zu 52 Dezibel (A). Dafür bleiben die durchschnittlichen Temperaturen an der Oberfläche bei guten 30,8 Grad Celsius. Auch unter Last sind 35 Grad Celsius an der Unterseite des Gehäuses kein allzu starkes Argument gegen den Betrieb auf dem Schoß.

Zusammenfassung

Wer ultimativ mobile Leistung sucht, der findet diese derzeit nur in den 11-Zoll MacBook Air Modellen von Apple. Die Ultrabook-Konkurrenz vernachlässigt diesen Formfaktor mit einem Gewicht von knapp über einem Kilogramm, so dass sich die handlichen Macbook Airs mit einem leuchtstarken Display, langer Akkulaufzeit und flotter Hardware empfehlen. Der nahezu lautlose Betrieb, die hochwertige Verarbeitung des robusten Gehäuses und das intuitiv bedienbare OS X 10.7 Betriebssystem stehen auch noch auf der Haben-Seite. Negativ behaftet sind jedoch die spartanische Anschlussvielfalt und die glänzende Display-Beschichtung.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 53 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 14 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis5 Std. 4 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
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