Razer Blade
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
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- Welche Blade-Serie für wen
- Namen, Modellcodes und Nachfolger
- Drei Fehlkäufe beim Blade, einer davon endgültig
Welche Blade-Serie für wen
Drei Regeln für das Blade
- Das Panel folgt dem Raum: Das Blade 14 und das Blade 16 mit Core Ultra tragen ein glänzendes OLED, das bei Licht von der Seite spiegelt; das Blade 18 kommt matt und passt damit auch an den hellen Schreibtisch.
- Die Grafikkarte folgt dem Display: Für das OLED des Blade 16 empfehlen wir die RTX 5080, die mit 16 GB ein Drittel mehr Grafikspeicher mitbringt als die 5070 Ti. Am hochauflösenden Panel des Blade 18 nimm die 5080 oder die 5090, die 5070 Ti dort für den schnellen Full-HD-Modus. Beim Blade 14 ist die 5070 laut Razer die stärkste Karte, die Frage entfällt.
- Der Arbeitsspeicher folgt der Bauweise: beim Blade 14 und 16 verlötet, deshalb bestellst du beim Blade 16 gleich die große Stufe, wenn du neben dem Spiel schneidest oder renderst; beim Blade 18 steckst du später nach.
Razer Blade 14
Das Razer Blade 14 ist die mobile Serie: OLED mit 120 Hz, 1,63 kg, Farbe Mercury. Es passt, wenn der Laptop täglich mitfährt und du ihn auch im Zug aufklappst.
Innen arbeitet ein AMD Ryzen AI 9 365 aus der ersten Ryzen-AI-Generation, dazu die GeForce RTX 5070 mit 8 GB Grafikspeicher, 32 GB Arbeitsspeicher sowie eine tauschbare SSD. Für das Razer Blade 14 mit RTX 5070 sieht Razer keine stärkere Karte vor; der Rahmen beginnt bei etwa 2.700 Euro.
Razer Blade 16
Das Razer Blade 16 bildet die Mitte der Reihe und ist die Serie mit den meisten Ausstattungen. Die Modelle mit Core Ultra tragen ein OLED mit 240 Bildern je Sekunde, wiegen 2,14 kg und kommen in Schwarz. Getragen wird es, aber nicht jeden Tag.
Der Prozessor ist ein Core Ultra 9 386H von Intel aus der dritten Core-Ultra-Generation. Die Grafikkarte wählst du in drei Stufen: RTX 5070 Ti mit 12 GB, RTX 5080 mit 16 GB oder die RTX 5090, die 24 GB Grafikspeicher mitbringt.
Den Arbeitsspeicher gibt es in zwei Stufen, 32 oder 64 GB, in beiden Fällen fest verlötet: Die Reserve bestellst du hier mit, später kommt nichts dazu. Die große Stufe koppelt Razer an die 5080 oder die 5090.
Ältere Blade 16 mit Core i9 und RTX 4080 stammen aus der vorigen Grafikgeneration und bilden die Untergrenze des Rahmens von 3.400 bis 6.200 Euro. Prüfe bei ihnen Display und Arbeitsspeicher auf der Produktseite, bevor du eines wegen des Preises nimmst.
Razer Blade 18
Das Razer Blade 18 ist der Desktop-Ersatz der Reihe: 3,2 kg mit Ziffernblock und einem matten IPS-Panel, das zwei Bildmodi kennt, 3.840 x 2.400 Bildpunkte bei 240 Hz oder Full HD bei 440 Hz. Es ersetzt am Schreibtisch den Monitor; den Full-HD-Modus nimmst du für Spiele, in denen die Bildrate zählt, den hochauflösenden für alles andere.
Der Prozessor ist ein Core Ultra 9 290HX Plus von Intel aus der zweiten Core-Ultra-Generation mit 24 Kernen, die Grafikkarte wählst du wie beim Blade 16 zwischen 5070 Ti, 5080 und 5090. Den Unterschied zu den kleinen Serien macht der Arbeitsspeicher: DDR5 in zwei Steckplätzen, laut Razer bis 128 GB nachrüstbar, dazu zwei Steckplätze für SSDs. Der Einstieg ins Blade 18 ist die 5070 Ti samt 32 GB am unteren Ende des Rahmens von 4.000 bis 6.300 Euro.
Ein Blade neben Predator, Legion und Omen zeigt die Kategorie Gaming Laptops; die Klasse des Blade 18 heißt bei uns Desktop-Ersatz. Innerhalb der Reihe filterst du Grafikkarte, Speicher und Größe im Konfigurator mit Reihe Blade.
Namen, Modellcodes und Nachfolger
Die Zahl im Namen ist die Displaygröße in Zoll und kein Rang: Mit jeder Stufe wachsen Fläche, Gewicht und Preis. Den Jahrgang verrät der Modellcode, den jedes Blade trägt: RZ09, dann ein vierstelliger Block für Modell und Modelljahr. Razer selbst nennt 0528 für das Blade 16 von 2025 und 0581 für das von 2026.
Die Endung nach dem zweiten Bindestrich nennt das Tastaturlayout, R3G1 steht für die deutsche Tastatur. Farben gibt es zwei: Schwarz beim Blade 16 und 18, Mercury, ein helles Silberweiß, beim Blade 14.
Einen Nachfolger nennt Razer in seinen Meldungen nicht beim Namen, die Ablösung zeigt trotzdem unser Bestand. Bei uns liegt das letzte Blade 15 von 2023, es lief in den Varianten Base und Advanced sowie als Studio Edition, einer Workstation-Variante mit Quadro-Grafik. Seit der CES 2023 gibt es das Blade 16, und im deutschen Razer-Store steht kein Blade 15 mehr.
Das 17-Zoll-Modell hieß bis 2021 Blade Pro 17 und ab der CES 2022 Blade 17, ein Namenswechsel, den Razer selbst vollzogen hat; danach kam kein 17-Zöller mehr, sondern das Blade 18.
Das Blade Stealth 13, Razers Gaming-Ultrabook mit 13 Zoll, endet bei uns mit einem Gerät von 2020; die Rolle des portabelsten Blade hat seither das Blade 14. Suchst du ein Blade 13, meinst du meist das Stealth 13; ein Blade 13 ohne Zusatz gibt es in unserem Preisvergleich nicht.
Drei Fehlkäufe beim Blade, einer davon endgültig
Am Arbeitsspeicher des Blade 16 gespart, obwohl du schneidest. Dieser Fehlkauf kostet am meisten, weil ihn kein Nachkauf behebt: Beim Blade 14 und 16 sitzt der Arbeitsspeicher fest auf der Hauptplatine, die bestellte Menge bleibt bis zum Ende. Für Spiele allein bringt die kleine Stufe Reserve; Videoschnitt oder Streaming-Software neben dem Spiel sind der Fall für die große. Hast du das vor, nimm beim Blade 16 die große Speicherstufe oder gleich das Blade 18, das zwei Steckplätze hat; im Konfigurator heißt der Filter Arbeitsspeicher ab 64 GB.
Die 5070 Ti vor das hochauflösende Panel des Blade 18 gesetzt. Das Blade 18 zeigt im hochauflösenden Modus viermal so viele Bildpunkte wie im Full-HD-Modus, und jeder Bildpunkt ist Arbeit für die Grafikkarte. Mit der kleinsten Karte der Serie zahlst du das Panel, nutzt seine Auflösung in fordernden Spielen aber nur mit Abstrichen. Wer das große Panel wegen der Auflösung kauft, nimmt die 5080 oder die 5090; wer vor allem schnelle Bildraten will, ist mit der 5070 Ti im Full-HD-Modus richtig.
18 Zoll gekauft, dann doch gependelt. Das Blade 18 wiegt 3,2 kg, dazu kommt ein Netzteil mit 400 Watt. Dieses Gaming-Notebook ist für einen Platz gebaut, an dem es bleibt. Trägst du das Gerät jede Woche in die Bahn oder ins Büro, nimm das Blade 16 mit denselben drei Grafikkarten und spare gut ein Kilo.
Häufige Fragen zur Razer Blade Modellreihe
- Razer Blade 14 oder 16?
Das Blade 14, wenn der Laptop täglich mitfährt: das leichteste Blade, OLED mit 120 Hz, eine einzige Grafikkarte. Das Blade 16, wenn du die doppelte Bildrate und die Wahl bis hinauf zur 5090 haben willst und dafür gut ein halbes Kilo mehr trägst. Die große Speicherstufe gibt es nur beim Blade 16.
- Razer Blade 16 oder 18?
Das Blade 16 bringt OLED, 2,14 kg und verlöteten Arbeitsspeicher. Das Blade 18 bringt ein mattes Panel mit Umschaltung von hoher Auflösung auf hohe Bildrate, Ziffernblock, steckbaren Arbeitsspeicher und mit 3,2 Kilo rund ein Kilogramm mehr Gewicht. Die Grafikkarten sind in beiden dieselben drei Stufen. Trägst du das Gerät, nimm das kleinere; bleibt es stehen, das große.
- Welches Razer Blade ist das beste?
Unsere Wahl für die meisten Käufer ist das Blade 16 bestückt mit der RTX 5080: OLED mit 240 Hz, mehr Grafikspeicher als die Einstiegskarte und ein Gewicht, das sich noch tragen lässt. Das Blade 18 ist laut Razer das stärkste Blade und das einzige mit steckbarem Arbeitsspeicher, aber ein Gerät für einen festen Platz; das Blade 14 das leichteste, mit nur einer Grafikkarte. Ob dein Einsatz eine Grafikkarte dieser Klasse verlangt, klärt die Kaufberatung mit der Frage nach der Verwendung.
- Kann man beim Razer Blade den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Beim Blade 14 und Blade 16 nicht: Razer verlötet den Arbeitsspeicher dort fest auf der Platine, laut Datenblatt nicht aufrüstbar; die Menge, die du bestellst, bleibt. Beim Blade 18 ja: zwei Steckplätze für DDR5, laut Razer bis 128 GB erweiterbar. Die SSD lässt sich bei allen drei Serien tauschen, die beiden großen haben dafür einen zweiten Steckplatz.
- Was ist der Nachfolger des Razer Blade 15?
Einen Nachfolger benennt Razer nicht, der Bestand zeigt ihn: Bei uns liegt das letzte Blade 15 aus dem Jahr, in dem Razer das erste Blade 16 vorstellte, und der deutsche Razer-Store führt die 15-Zoll-Größe nicht mehr. Suchst du den Ersatz, nimm das Razer Blade 16, ein Zoll mehr Diagonale bei gleicher Klasse; die älteren Geräte stehen weiter unter Razer Blade 15.
- Ist das Razer Blade 16 gut?
Ja, wenn du spielst und das Gerät gelegentlich trägst: Das Blade 16 bringt ein OLED mit 240 Hz, Grafikkarten bis hinauf zur 5090 und gut zwei Kilo im gefrästen Aluminiumgehäuse. Tests nennen den Preis als Hauptvorbehalt, dazu hörbare Lüfter unter Last und den fest eingebauten Arbeitsspeicher. Die Ausstattungen samt Preisen mehrerer Händler findest du unter Razer Blade 16.













