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  3. Test Dell Inspiron 17 Intel Core i - Designbrüller mit aktuellem Prozessor

Erster Eindruck vom Dell Inspiron 17 Intel Core i

Der 2,85 Kilogramm schwere Dell Inspiron 1764 verzaubert mit schlichter Eleganz. Geschlossen wirkt das etwa drei Zentimeter hohe Allround Notebook recht schmal. An der Front finden sich außer drei weißen Status-LEDs keine weiteren Anzeigen oder Bedienelemente, alle Anschlüsse finden sich an den beiden Seiten des komplett aus Plastik gefertigten Gehäuses. Den hellblau glänzenden Deckel unseres Testrechners schmückte ein silbernes Dell-Logo. Das Display wird von zwei, optisch auffällig an den Seiten angebrachten Scharnieren gehalten und schließt sicher - obwohl wir weder eine mechanische noch eine magnetische Halterung ausmachen konnten. Nach dem Aufklappen des Rechners fällt der Blick auf einen glänzenden Bildschirm mit ebenso glänzender, schwarzer Umrahmung. Die matt ausgeführte Tastatur umgibt ein metallisch anmutender Rahmen, der nahtlos in die Handballenablage übergeht. Das angeraute Touchpad ist als nahtlose Mulde ausgeführt.

Technische Daten und Ausstattung

In unserem Insprion 1764 arbeitete eine aktuelle CPU mit Arrandale-Kern. Der auf 2,26 Gigahertz getaktete Intel Core i5-430M wurde lediglich von der Chipsatzgrafik Intel GMA HD unterstützt. Der Arbeitsspeicher des Testrechners betrug vier Gigabyte DDR3-RAM. Von der 500 Gigabyte fassenden Festplatte bleiben netto etwa 466 Gigabyte über. Davon entfallen zehn Gigabyte auf Start- und Recovery-Partitionen. Nutzbar bleiben die das Laufwerk C mit 58,59 Gigabyte sowie eine Datenpartition mit 397,30 Gigabyte. Das optische Multiformat-Laufwerk liest und beschreibt CDs und DVDs. Zur weiteren Ausstattung gehören Mikrofon und eine Webcam mit 1,3 Megapixeln.

Anschlüsse

Die Schnittstellen hat Dell auf die beiden Außenseiten des Rechners verteilt. Links hinten befinden sich Einschub für ein Kensignton Lock sowie die Stromversorgung. Nach den Lüftungsschlitzen folgen VGA-Port, RJ45-Buchse, HDMI-Anschluss und zwei USB-2.0-Ports. Auf der rechten Seite befinden sich Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Unter zwei weiteren USB-Ports liegt der Einschub für einen 7-in-1-Flashkartenleser. Weiter hinten befindet sich die der Gehäuseform angepasste Blende des optischen Laufwerkes. Die von außen unsichtbare WLAN-Hardware unterstützt auch aktuelle Funknetze gemäß 802.11n.

Software und Zubehör

Auf unserem Testsystem lieft Windows 7 Home Premium mit 64 Bit. Neben den üblichen Systemtools fanden wir auf dem Rechner die DVD-Abspielsoftware PowerDVD DX, das Brennprogramm Roxio Burn sowie das Büropaket Microsoft Works 9. Vorinstalliert war zudem das Dell-typische Dock am oberen Bildschirmrand. Auf dem großen Bildschirm erscheint die mutmaßlich von Apple inspirierte Schnellstartleiste durchaus sinnvoll.

Display

Das glänzend ausgeführte Display lässt sich um etwa 135 Grad nach hinten klappen. Das ist genug, um einen ordentlichen Betrachtungswinkel auf das glänzende 17,3-Zoll-Display zu finden. Der Bildschirm ließ sich recht hell ausleuchten, von einem Einsatz im grellen Sonnenschein würden wir dennoch abraten. Gut gefallen haben uns die knackigen Farben sowie die scharfe Darstellung des 1.600 x 900 Pixel anzeigenden Bildschirms.

Eingabegeräte

Das Keyboard imitiert visuell ein Chiclet, ist praktisch aber eine konventionelle Tastatur mit flachen Tasten. Auf Druck gibt das Keyboard leicht nach. Spürbare Spalten zwischen den Tastenflächen erleichtern die Orientierung genauso wie das stimmige Tastenlayout mit vollständigem Ziffernblock. Den hochtönigen und klappernden Sound beim Tippen empfanden wir als recht angenehm - das ist aber eine Geschmacksfrage. Der nutzbare Bereich des Touchpads beträgt circa vier mal acht Zentimeter. Auf der angerauten Mulde konnten wir den Mauszeiger präzise bewegen. Die Scrollfunktion haben wir jedoch fast übersehen: Um Texte in Fenstern zu bewegen muss der Finger weit außen und auf der Kante des Touchpads navigieren. Die zwei separaten Tasten des Touchpads vermitteln ein recht weiches Tippgefühl, sprechen aber ordentlich an.

Temperatur

Auch unter Last erwärmte sich der Rechner nur punktuell. Trotz stetig nach außen ausgepusteter Warmluft war ein Arbeiten ohne Verbrennungsgefahr möglich.

Betriebsgeräusche

Laut Leistungsindex von Windows 7 ist die Grafik das schwächste Glied in dem von uns getesteten Dell Insprion 1764. Die Chipsatzlösung erzielt für den Desktopbetrieb mit Aero lediglich eine Einstufung von 4,5 - die Spieleleistung lag laut Windows bereits bei 5,2. Mit je 5,9 Bewertungspunkten teilen Festplatte und Arbeitsspeicher sich den nächstschwächeren Platz. Wie üblich haben wir das System mit unseren Benchmarks genauer untersucht.

Der Maxon CineBench R10 bestätigte die Analyse des Betriebssystems. Die Grafikleistung enttäuschte weitgehend, während der Core i5 ordentliche Leistungswerte erzielte und die Performance im Mehrprozessormodus mehr als verdoppeln konnte. Gegen Aufpreis lässt sich das Dell-System immerhin um eine diskrete Grafik erweitern; der Anbieter offeriert die ATI Mobility Radeon HD 4330.

Unser Referenzvideo konvertierte das Dell-Notebook ziemlich schnell und auf dem Niveau eines Vierkernprozessors der Reihe Intel Core i7. Als Grund hierfür vermuten wir jedoch die mangelnde Multicoreunterstützung unseres Konvertierungstools. Die per Everest ermittelten Leistungswerte zeigen keine wirklichen Überraschungen. Wie erwartet schnitten RAM und Festplatte vergleichsweise schwach ab.

Leistung

Laut Leistungsindex von Windows 7 ist die Grafik das schwächste Glied in dem von uns getesteten Dell Insprion 1764. Die Chipsatzlösung erzielt für den Desktopbetrieb mit Aero lediglich eine Einstufung von 4,5 - die Spieleleistung lag laut Windows bereits bei 5,2. Mit je 5,9 Bewertungspunkten teilen Festplatte und Arbeitsspeicher sich den nächstschwächeren Platz. Wie üblich haben wir das System mit unseren Benchmarks genauer untersucht.

Der Maxon CineBench R10 bestätigte die Analyse des Betriebssystems. Die Grafikleistung enttäuschte weitgehend, während der Core i5 ordentliche Leistungswerte erzielte und die Performance im Mehrprozessormodus mehr als verdoppeln konnte. Gegen Aufpreis lässt sich das Dell-System immerhin um eine diskrete Grafik erweitern; der Anbieter offeriert die ATI Mobility Radeon HD 4330.

Unser Referenzvideo konvertierte das Dell-Notebook ziemlich schnell und auf dem Niveau eines Vierkernprozessors der Reihe Intel Core i7. Als Grund hierfür vermuten wir jedoch die mangelnde Multicoreunterstützung unseres Konvertierungstools. Die per Everest ermittelten Leistungswerte zeigen keine wirklichen Überraschungen. Wie erwartet schnitten RAM und Festplatte vergleichsweise schwach ab.

Akku und Energieverbrauch

Der Lithium-Ionen-Akku ist an der Rückseite des Inspiron 1764 angebracht und fasst 48 Wh. Während unserer Tests lieferte der Stromspeicher Energie für genau zwei Stunden. Dabei betrieben wir das Display mit einer mittleren Helligkeitsstufe. Zusätzlich griffen wir durchgehend per WLAN auf Heimnetz und Internet zu.

Praxis

In der Praxis hatten wir bisweilen Schwierigkeiten mit den Notebook-typischen Funktionstasten. Während wir das Touchpad etwa ohne Probleme ein- und ausschalten konnten, bereitete uns das Einstellen der Bildschirmhelligkeit Schwierigkeiten. Über die Energieeinstellungen gelangten wir schließlich dennoch zum Ziel. An unseren Nerven zehrte zudem der recht laut arbeitende Lüfter. Positiv sind uns die Lautsprecher des Rechners aufgefallen. Für ein Notebooksystem liefern diese einen vergleichsweise guten Klang. Der höhenlastigen Akustik fehlen freilich die Bässe.

Zusammenfassung

In unserem Insprion 1764 arbeitete eine aktuelle CPU mit Arrandale-Kern. Der auf 2,26 Gigahertz getaktete Intel Core i5-430M wurde lediglich von der Chipsatzgrafik Intel GMA HD unterstützt. Der Arbeitsspeicher des Testrechners betrug vier Gigabyte DDR3-RAM. Von der 500 Gigabyte fassenden Festplatte bleiben netto etwa 466 Gigabyte über. Davon entfallen zehn Gigabyte auf Start- und Recovery-Partitionen. Nutzbar bleiben die das Laufwerk C mit 58,59 Gigabyte sowie eine Datenpartition mit 397,30 Gigabyte. Das optische Multiformat-Laufwerk liest und beschreibt CDs und DVDs. Zur weiteren Ausstattung gehören Mikrofon und eine Webcam mit 1,3 Megapixeln.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,4 (Gut)
  2. Ausstattung2,8 (Befriedigend)
  3. Display1,8 (Gut)
  4. Eingabegeräte1,4 (Sehr gut)
  5. Temperatur2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,2 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,3 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,6 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,4 (Gut)
  10. Leistung2,7 (Befriedigend)
  11. Praxis2,3 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Everest RAM Read7572 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5471 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz99.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read64.8 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen13752 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3458 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7910 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)2105 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2797 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6514 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)2048 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung327 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal1 Std. 0 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 0 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

28 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,028 kWh x 24,00 Cent = 14,72 EUR