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Test ASUS Zenbook UX305FA-FB003H Schwarz - Lautloses 13-Zoll Ultrabook im Apple MacBook Revier

Unser Test vom ASUS Zenbook UX305FA-FB003H widmet sich einem extrem schlanken, lüfterlosen Ultrabook im Metall-Kleid und mit überzeugender Ausstattung. Für knapp 1.000 Euro bringt das 13,3 Zoll Intel Core M-Gerät ein mattes QHD+ (3.200 x 1.800) Display, 256 GB SSD und jede Menge Anschlüsse mit. Muss sich Apples neues MacBook in Acht nehmen?

Einleitung: Schlank, hochwertig, hochauflösend

ASUS Zenbook UX305FA-FB003HBildquelle: notebookinfo.de | rk
Fotogalerie (12)
Apple MacBook Konkurrent: Das neue ASUS Ultrabook kommt ohne Lüfter und ist noch schlanker.

ASUS zeigt sich selbstbewusst und vergleicht das Zenbook UX305 mit dem neuen Apple MacBook. Vergisst man die Standfüße und vergleicht die maximale Bauhöhe, so ist das ASUS Zenbook UX305FA-FB003H mit 12,3 Millimeter noch dünner als das 12-Zoll MacBook (13,1mm) und die Auflösung des 13,3-Zoll IPS-Displays von 3.200 x 1.800 Pixel (276 ppi) ist auch ein ganzes Stück höher (Apple: 2.304 x 1.440, 226 ppi). Das UX305 bringt drei USB 3.0 Ports, eine SD-Kartenleser und microHDMI mit, während Apple für kabelgebundene Peripherie nur mehr einen USB Type C Anschluss trägt. Ohne den Vergleich zu sehr auszuweiten sieht man schon, dass ASUS ein Gerät auf gleichem Niveau produziert hat und mit einem Preispunkt von 1.000 Euro in unserem Fall den Griff zum 1.449 Euro Apple Pendant mindestens erschwert. Wir wollen das schlanke Gerät nachfolgend trotz mattem Display ohne Touch-Option mal als Ultrabook durchgehen lassen.

Gehäuse: Schlicht und edel

Die Obsidian Stone Farbvariante des UX305F hat einen leicht lila SchimmerBildquelle: notebookinfo.de | rk
Alter Bekannter: Das Zen-Merkmale finden sich vor allem auf dem Deckel wieder.

Für das 1.267 Gramm leichte Aluminium-Chassis hat ASUS einen Good Design Award des Japan Institute of Design Promotion bekommen, obwohl es bis auf den Verzicht auf einen Lüfter keine weltbewegenden Neuerungen mitbringt. Die Metalloberfläche wurde mattiert, auf dem Displaydeckel findet sich das traditionelle Zen-Muster mit den konzentrischen Ringen rund um das ASUS Logo. Dünne, diamantgeschliffene Kanten setzen Highlights, Basis und Deckel bestehen jeweils aus zwei perfekt zugeschnittenen Gehäuseteilen.

Was uns direkt negativ auffällt: Wir finden keine Hintergrundbeleuchtung für die Chiclet-Tastatur. Mit den Maßen 324 x 226 x 12,3 mm (BxTxH) ist das ASUS Zenbook UX305FA-FB003H bis auf die Höhe größer als das Dell XPS 13, aber ein wenig kompakter als das Lenovo Yoga 3 Pro. Dell ist bisher das einzige Unternehmen, das eindrucksvoll an der Breite des Displayrahmens gearbeitet hat.

Das Scharnier des ASUS UX305F hebt die Basis für eine geneigte TastaturASUS nutzt ausschließlich Aluminium für die Außenhülle des ASUS Zenbook UX305FABildquelle: notebookinfo.de | rk
Gut verarbeitet: Trotz geringer Bauhöhe ist das Alu-Chassis des UX305 sehr stabil

„Form follows function“ hat sich ASUS vielleicht gedacht, auf jeden Fall funktioniert das Gehäuse hinsichtlich der Stabilität trotz der geringen Bauhöhe sehr gut. Die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Während das Lenovo Yoga Pro 3 in Sandwich-Bauweise eine gewisse Flexibilität des Notebooks in Kauf nimmt, kann das ASUS Zenbook UX305 dank überlappender Bauform von Basis und Deckel eine hohe Verwindungssteifigkeit vorweisen. Der innere Displayrahmen (einziges Kunststoffteil) ist zudem sehr fest vor dem matten Panel montiert und auch die Bodenplatte lässt geringe Spaltmaße. Einzig die Headsetbuchse auf der rechten Seite ist nicht ganz zentral hinter den Gehäuseöffnungen angeordnet und minimal verschoben. Aber wer schaut schon in seine Ports, solange sie die Stecker zuverlässig einklinken.

Beim Scharnier bietet das Zenbook UX305 höchste Qualität: Es gibt ein luxuriöses Gefühl, wenn die Gummiumrandung beim Schließen auf die Basis trifft oder aber sich beim einhändigen Aufklappen nach leichtem Anfangswiderstand löst. Ab 90 Grad Öffnungswinkel hebt das Scharnier den hinteren Bereich der Basis für eine leichte Neigung der Tastatur und lässt damit einen leichten Spalt zwischen Notebook und Schreibtisch. Simulieren wir Toucheingaben auf dem matten Panel, gibt es zwar noch ein leichtes Nachfedern, der aufgebrachte Widerstand ist dennoch beachtlich. Schade, dass es keine Touchscreen Version gibt.

Die Eingabegeräte des ASUS Zenbook UX305FA sind vorbildlichBildquelle: notebookinfo.de | rk
Klasse Eingaben: Kein Nachfedern, guter Druckpunkt und keine Probleme beim Touchpad

Auch ohne Touchdisplay ist die Bedienung angenehm, Tastatur und Clickpad machen wirklich Spaß. Ein deutlicher Druckpunkt erlaubt komfortables Schreiben, hat man sich einmal an das tiefergelegte Tastaturbett gewöhnt. Dieses federt nur geringfügig nach und beherbergt ausladende Tasten. Die Leertaste könnte ein wenig mehr Widerstand bieten. Die Daumen ruhen an der Oberseite des Clickpads, werden aber vernünftigerweise nicht für „voll genommen“.

Ausstattung: Schnelles WLAN, 3xUSB 3.0, microHDMI

Entgegen dem Apple MacBook bringt das ASUS Zenbook UX305F Anschlüsse mit......wie 3xUSB 3.0, microHDMI und SD-CardBildquelle: notebookinfo.de | rk
Anschlüsse: Auch an ein 12,3mm Gehäuse passen noch USB-Sticks und SD-Karten

Bis auf einen Ethernet-Anschluss, welcher der Bauhöhen geschuldet auch nur über USB-LAN Adapter machbar ist, hält das ASUS Zenbook UX305FA-FB003H alles an Anschluss- und Kommunikationsmöglichkeiten parat, was man von einem Ultrabook erwarten darf. Links sitzen zwei USB 3.0 Schnittstellen sowie ein SD-Kartenleser, rechts ein weiterer USB 3.0, microHDMI und die Audiobuchse für Headsets. Die WLAN-ac Karte beherrscht auch Bluetooth 4.0. Für Skype und andere Videochatdienste bietet die 1 Megapixel Webkamera eine gute Qualität. Das Bild rauscht etwas weniger als beim Lenovo Yoga 3 Pro. In punkto Konnektivität bietet das ASUS Zenbook UX305 zumindest für unsere Arbeit in der Redaktion aber sicherlich auch für den allgemeinen Nutzer deutlich mehr Komfort als Apples neues MacBook. USB-Sticks, Speicherkarten aus Kameras oder Beamer können, das Adapterkabel auf microHDMI in letzterem Fall vorausgesetzt, direkt angeschlossen werden. Wir könnten nicht ohne diese Ports und sind froh, dass ASUS trotz Fokus auf Mobilität genauso denkt.

Bis auf den Zugang zum ASUS WebStorage Cloud Service (16 GB kostenlos für 1 Jahr) kommt das Windows 8.1 Betriebssystem sehr sauber zum Kunden. Das Clickpad kann in der ASUS Smart Gesture Software noch umfassend konfiguriert werden. Die Software bietet mit der Remote Link Funktion auch ein sehr interessantes Feature: Über Bluetooth können Android Smartphones, welche die Remote Link App installiert haben, als Fernbedienung für das Zenbook UX305 genutzt werden. Die App erlaubt 4 Modi, neben der Funktion als Touchpad-Ersatz gibt es auch eine Präsentations- sowie eine Mediensteuerung und natürlich eine Tastatur. Die App läuft auf jedem Android Smartphone, die ASUS Smart Gesture Software funktioniert mit jedem Bluetooth-fähigen PC. Eines der beiden Geräte muss allerdings von ASUS kommen.

Technische Daten

Display:13" IPSAuflösung:3200 x 1800
Prozessor:Intel Core M 5Y10 / 0.8 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 5300
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.2 kg
B x H x T:32.4 cm x 1.23 cm x 22.6 cmFarbe:schwarz

Leistung: Warum ist der Intel Core M 5Y10 so flott?

Wir können es uns nicht erklären, aber der kleinste Intel Core M Prozessor, der Core M 5Y10 gepaart mit 8 GB Arbeitsspeicher, welcher im ASUS Zenbook UX305FA-FB003H steckt, performt besser sowohl als der gleiche Core M im HP Envy 13 x2 und sogar schneller als der eigentlich flottere Intel Core M 5Y70 im Lenovo Yoga 3 Pro. Manchmal sind es 10 Prozent Mehrleistung (Cinebench R15), manchmal satte 20 Prozent (3DMark Cloud Gate Score). Im PC Mark 8 Work Accelerated Test erzielte unser Intel Core M 5Y10 Testmuster einen Wert von 2881. Damit liegen der Prozessor und die integrierte Intel HD Graphics 5300 Grafikeinheit auf jeden Fall deutlich vorn, betrachtet man einen Querschnitt der bisherigen Benchmarks aller Core M Systeme im Netz.

Der Intel Core M-5Y10 wird passiv gekühltBildquelle: notebookinfo.de | rk
Intel Core M 5Y10: Passiv gekühlt und trotzdem schneller als der große Bruder im Yoga 3 Pro

Vermutlich haben Intel und ASUS das thermische Budget besser ausgereizt und erlauben längere Zeiträume mit höheren Taktraten. Die Treiberversionen für das Lenovo Yoga 3 Pro, welches mit stärkerem Intel Core M 5Y70 trotzdem in allen Benchmarks schlechter abschneidet, ist die gleiche und das Bild bestätigt sich in den Messwerten anderer Medien – der Intel Core M 5Y10 im ASUS Zenbook UX305 legt eine Schippe drauf. Vermutlich fällt der Temperaturanstieg im Burst Modus, bei dem schnell sehr viel Spannung gebraucht wird, auch nicht so heftig aus. Für 2 GHz anstelle 2,6 GHz Takt wird wesentlich weniger Spannung benötigt, zur oberen Leistungsgrenze hin steigt der Strombedarf auch exponentiell. Weniger Abwärme resultiert in längerer Verweildauer im hohen Leistungszustand und so kommt es, dass ein eigentlich langsamer getakteter Chip schneller rechnet. Dass nicht auch der 2,6 GHz flotte Core M 5Y70 länger bei 2 GHz verweilt, liegt vielleicht am erhöhten Kühlbedarf für die vorangegangene kurze Turbophase.

Wir können der Ursache nicht gleich auf den Grund gehen. Unterm Strich steht ein ASUS Zenbook UX305, welches sich lüfterlos mit kleinstem Intel Core M Prozessor sehr gut durch den Alltag performt. Surfen, Emails, Video Encoding und auch Bildbearbeitung sind ohne große Abstriche verglichen mit der Ultrabook-Rechenpower von Core i5 CPUs (17 Watt Ivy Bridge oder 15 Watt Haswell U-Serie) machbar. Zur Gesamtgeschwindigkeit trägt auch die flotte SanDisk SSD mit sequentiellen Datenraten von rund 490 und 450 MB/s (Lesen/Schreiben) bei.

Mehr als Browser Games oder anspruchslose Spiele wie League of Legends überfordern die Intel HD Graphics 5300 Grafikeinheit, das ASUS Zenbook UX305 ist kein Gerät für aufwendige 3D-Games.

Display: Viele Pixel für wenig Geld aber schlechter Kontrast

Ruhe auf dem Schreibtisch - keine Lüfter im ASUS Zenbook UX305FBildquelle: notebookinfo.de | rk
QHD+: Zuviel des guten hinsichtlich der Auflösung

Im ASUS Zenbook UX305FA-FB003H steckt ein mattes 13,3 Zoll IPS-Display mit der übertriebenen QHD+ Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixel. Das Windows 8.1 Betriebssystem kommt mittlerweile gut klar mit derart hohen Auflösungen, von allen darauf laufenden Programmen kann man das aber nicht behaupten. Immer wieder müssen Texte und Fenster hochskaliert werden und sehen dadurch verwaschen aus. Oder aber Programme werden unmöglich klein dargestellt. Die hohe Pixeldichte von 276 ppi bringt also auch Nachteile mit. In unseren Augen bietet schon die FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auf 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale eine ausreichend scharfe Darstellung. Apples 13,3 Zoll MacBook Pro Modelle bieten 2.560 x 1.600 Pixel und damit 227 ppi. Aus normalem Betrachtungsabstand kann die höhere QHD+ Auflösung kaum von QHD (2.560 Pixel Breite) unterschieden werden und bietet damit keinen Mehrwert.

Dafür verschlingt die hohe Pixeldichte im ASUS Zenbook UX305FA ordentlich Energie bei der Hintergrundbeleuchtung und reduziert die durchschnittliche Leuchtdichte auf knapp 300 Candela pro Quadratmeter. In Verbindung mit der matten Beschichtung reicht das für den Einsatz im Freien – mehr ist jedoch immer besser, weil dadurch auch der Kontrast erhöht wird. Das maximale Kontrastverhältnis liegt bei mäßigen 468:1, auch hier schmälert die Entscheidung für das QHD+ Panel (Samsung SDC374A) den Nutzwert. Hinsichtlich der Blickwinkelstabilität ist das matte IPS-Panel jedoch vorbildlich.

Die Lautsprecher bieten ein passables Klangbild, wie bei vielen Ultrabooks können Mitten und Bässe nur in begrenztem Rahmen wiedergegeben werden. Auch die maximale Lautstärke geht angesichts der Bauhöhe in Ordnung.

Emissionen: Hitzig unter Last aber leise und ausdauernd

Der 45Wh Akku des ASUS Zenbook UX305 nimmt sehr viel Raum ein im UltrabookÜber dem großen Kühlkörper kann das ASUS UX305 schon sehr warm werdenBildquelle: notebookinfo.de | rk
Lautlos: Keine Lüfter, keine Festplatt aber viel Akku

Enttäuschte das Lenovo Yoga 3 Pro hinsichtlich der Akkulaufzeit, so macht das ASUS Zenbook UX305FA-FB003H das schon besser. Mit 13 Stunden und 3 Minuten bietet das Zenbook fast 2,5 Stunden längere Laufzeit im Leerlauf, bei ausgewogener Nutzung hält der 45 Wh Akku satte 8 Stunden und damit 90 Minuten länger als beim Lenovo Core M Pendant. Im Leerlauf ermitteln wir einen Verbrauch von gerade einmal 4 Watt. Surft man auf bildreichen Websites über WLAN, verlangt das System nach 14 Watt. Unter Volllast können bis zu 33 Watt gefordert werden, relativ schnell sinkt der Stromverbrauch dann aber auf 24 Watt. Auf Dauer sind über 30 Watt nicht zumutbar für die passive Kühlung.

Diese nimmt die Abwärme des SoCs (unter den Tasten 4 und 5) auf und transportiert den Kühlbedarf über eine Heatpipe an einen größeren Kupferkörper im Bereich unter den Tasten F10 und F11. In diesem Abteil des lüfterlosen Ultrabooks wird auch die Bodenplatte erwärmt. Zwischen Scharnier und Basis befinden sich Lüftungsschlitze und eine geringe Konvektion sorgt für Frischluftzufuhr. Nur bei praxisferner, vollständiger Auslastung und gleichzeitiger Ladung des Akkus erreichen wir kritische Oberflächentemperaturen über 51 Grad Celsius. Wirft man mal eben ein Videorendering von 3 Minuten an, so kann man das ASUS Zenbook UX305 ruhig auf dem Schoß behalten, im Schnitt betragen die Temperaturen 32 Grad Celsius.

ASUS hat hier ein Ultrabook geschaffen, wie es der bisherigen Umsetzung des Core M Konzeptes entspricht: Keine Lüfter, keine surrenden Festplatten, keinerlei Geräusche und ein schlankes Gerät. Die Akkulaufzeit ist gut aber nicht hervorragend und noch immer warten wir auf ein Core M Gerät mit wesentlich verbesserter Laufzeit. Das darf dann gern 1 bis 2 Millimeter dicker sein und 1,4 Kilogramm wiegen.

In der Praxis: Core M für ein schlankes und lüfterloses Arbeitsgerät

Die traditionelle Zenbook-Muster um das ASUS LogoBildquelle: notebookinfo.de | rk
Attraktiv: Das Gesamtpaket zum Preis von 1.000 Euro kann sich sehen lassen

Mit dem ASUS Zenbook UX305FA-FB003H hat der taiwanesische Hersteller ein sehr attraktives Ultrabook entwickelt. Zum Preis von 1.000 Euro ist es durchaus eine günstige Alternative zum Apple MacBook. Gespannt sind wir auf die weiße, Ceramic Alloy Farbvariante und die tatsächlichen Ausstattungsvarianten, welche noch erscheinen werden. Derzeit gibt es nur das schwarze Gehäuse (Obsidian Stone) und wer sich für ein vollkommen ausreichendes FullHD-Display entscheidet, muss bisher auch den auf 128 GB begrenzten Speicher in Kauf nehmen.

Die Performance des Intel Core M 5Y10 kann uns überzeugen, ASUS hat den Chip sehr gut eingebunden und holt augenscheinlich das Beste an Geschwindigkeit heraus. Dass das extrem schlanke Ultrabook ohne Lüfter auskommt, finden wir beeindruckend – dass die Verarbeitung und Stabilität trotz der geringen Dicke des Geräts auf einem solchen Niveau liegen, ist ebenso überraschend. Die Chassis-Qualität hat sich im Vergleich mit dem Vorgänger UX301 von 2013 wesentlich verbessert. Mit ASUS Smart Gesture und dem WebStorage Cloud Speicher sind zwei sinnvolle Software-Lösungen mit an Bord und das Notebook wurde nicht überladen mit Bloatware.

Schlicht und hochwertig – dieser Eindruck zieht sich durch den kompletten Testbericht. Für die Einstufung als Luxusartikel zeigt uns das UX305 dann an einer entscheidenden Stelle einen Mangel: Warum man in Deutschland keine Variante mit hintergrundbeleuchteter Tastatur anbietet, ist uns schleierhaft. Gern hätten wir auch die Touch-Option zur Auswahl und die Möglichkeit, eine FullHD-Variante mit mehr Speicherplatz zu bestücken.

Fazit: Bezahlbare MacBook Alternative

Mit dem ASUS UX305FA-FB003H bietet sich eine ernstzunehmende Alternative nicht nur zum neuen MacBook von Apple sondern auch zu anderen ultra-portablen Geräten. Der 13,3 Zoller ist trotz der geringen Dicke sehr robust und hochwertig verarbeitet, Haptik und Optik können überzeugen. Dass ein Intel Core M Stromsparprozessor verbaut wurde, bekommt man von der alltäglichen Performance nicht auf die Nase gebunden und das ASUS Gerät holt mehr Akkulaufzeit und Geschwindigkeit heraus als das Lenovo Yoga 3 Pro mit vergleichbarer Hardware.

Der mobile Charakter manifestiert sich nicht nur in punkto Bauhöhe und Gewicht, sondern auch beim matten IPS-Display. Blickwinkel und Helligkeit sind ok, beim Kontrast bleibt noch Luft nach oben. Die QHD+ Auflösung zeigt sehr scharfe Inhalte, bietet aber gegenüber QHD kaum Unterschiede.

Uns fehlen eine Hintergrundbeleuchtung für die ansonsten sehr guten Eingabegeräte, mehr Speicherplatz für die Einstiegsvarianten und die Option auf einen Touchscreen.

Ab 779,00 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche1,0 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark11905 Pkt.Max. 12363 Pkt.
3DMark Ice Storm36266 Pkt.Max. 159281 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme27342 Pkt.Max. 196311 Pkt.
3DMark Cloud Gate4119 Pkt.Max. 29123 Pkt.
3DMark Fire Strike625 Pkt.Max. 8449 Pkt.
PCMark 8 Home2262 Pkt.Max. 4892 Pkt.
PCMark 8 Creativity2835 Pkt.Max. 5775 Pkt.
PCMark 8 Work2881 Pkt.Max. 5034 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)490.1 MB/sMax. 1850 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)449.6 MB/sMax. 1510 MB/s
Cinebench R11.5 OpenGL 64 Bit20.43 fpsMax. 72.82 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64 Bit2.29 Pkt.Max. 7.93 Pkt.
Cinebench R11.5 CPU Single 64 Bit0.94 Pkt.Max. 1.75 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Single)84 Pkt.Max. 148 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)210 Pkt.Max. 725 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)24.66 fpsMax. 109.55 fps
Geekbench 3 (Single)1756 Pkt.Max. 3852 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)3881 Pkt.Max. 14159 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast3 Std. 2 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal13 Std. 3 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis8 Std. 3 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

14 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,014 kWh x 24,00 Cent = 7,36 EUR

Kommentare (1)
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