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Ultra Low Voltage Prozessoren

Sie möchten mit Ihrem Notebook mobil unterwegs sein, von langen Akkulaufzeiten profitieren und dabei gleichzeitig die Leistungsfähigkeit nicht aus den Augen lassen? Diesen Spagat schaffen nur Ultra Low Voltage Prozessoren. Wie die Bezeichnung schon andeutet, kommen sie mit sehr wenig Strom aus, arbeiten aber trotzdem recht flott und sind Netbook-Prozessoren in Bezug auf die Leistung glasklar überlegen. Dadurch eignen sie sich nicht nur für einfache Alltagsanwendungen wie das Erstellen von Dokumenten und Präsentationen, sondern auch für die Wiedergabe von Musik, Filmen und Fotos. Zwar gibt es durchaus einige Ultra Low Voltage Prozessoren mit nur einem Rechenkern, in der Regel sind es aber doppelt so viele. Abstriche müssen Sie mit einem solchen Prozessor vor allem bei rechenintensiven Programmen wie Video-Konvertierungs-Software machen. Die besonders häufig in Subnotebooks eingesetzten Ultra Low Voltage Prozessoren sind aber auch für Spiele nicht gut geeignet.

Ultra Low Voltage Prozessoren sind echte Meister der Vielseitigkeit. Während sich Prozessoren der anderen Kategorien klar auf ein bestimmtes Spezialgebiet spezialisieren, – sei es Leistungsfähigkeit, geringer Stromverbrauch oder Preis – versuchen Ultra Low Voltage Prozessoren zumindest die ersten beiden Punkte unter einen Hut zu bringen. Die Hersteller realisieren dies, indem sie die Taktfrequenz des Prozessors drastisch reduzieren, aber dafür großzügig bei der Dimensionierung des L2-Caches und der Speicheranbindung sind. Dank moderner Technologien wie Intels Turbo-Boost fällt aber auch die niedrige Taktfrequenz immer weniger ins Gewicht: Bei Bedarf und wenn nur einer von beiden Rechenkernen unter Last steht, erhöht der Prozessor stufenweise seinen Takt. Dadurch laufen auch Anwendungen zügig, die nicht für den Einsatz mit mehreren Rechenkernen spezialisiert sind. Mit ihrer Spezialisierung auf einen günstigen Energieverbrauch haben Ultra Low Voltage Prozessorenhäufig eine maximale Verlustleistung von unter 15 Watt. Das Resultat sind sehr lange Akkulaufzeiten, die Sie für viele Stunden unabhängig von einer Steckdose machen.

Natürlich muss man auch bei Ultra Low Voltage Prozessoren Abstriche machen. Mit ihrer Leistungsfähigkeit ähneln sie häufig Einsteiger-Prozessoren. Nur einige Modelle können mit Multimedia-Prozessoren Schritt halten. Darüber hinaus sind Ultra Low Voltage Prozessoren zum Teil sehr teuer. Während viele Netbooks bereits für unter 300 Euro den Besitzer wechseln, können für ein gutes Subnotebook mit einem Ultra Low Voltage Prozessor schon mal über 1.000 Euro fällig werden. Trotz Optimierung hin zu geringem Energieverbrauch sind die Akkulaufzeiten oftmals kürzer als bei Netbooks, da deren Prozessoren mit noch weniger Strom auskommen.

Auf dem Markt für Ultra Low Voltage Prozessoren dominiert derzeit Intel. Der Hersteller bietet zwar keine spezielle Baureihe ausschließlich mit solch stromsparenden Prozessoren an. Modelle, die in diese Kategorie fallen, erkennen sie aber bequem an einem „U“ in der Modellbezeichnung. Von AMD wäre die Athlon-II-Neo-Reihe zu nennen, die sich irgendwo zwischen Ultra Low Voltage Prozessoren und Netbook-Prozessoren ansiedelt.
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