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Multimedia Prozessoren

Eine besondere breite Anwendungsvielfalt erschließt sich Ihnen mit einem Multimedia-Prozessor. Diese stecken meist in Ultrabooks sowie Allround- und Multimedia-Notebooks und eignen sich für fast alle Anwendungen. Neben eher einfachen Aufgaben wie der Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten sind sie auch gut für rechenintensivere Programme geeignet. Oft können die Prozessoren für Produktivitätsanwendungen wie Videobearbeitung und Computergestützte Grafiken (CAD) sowie für Gaming benutzt werden. Mit mindestens zwei, neuerdings aber mit standardmäßig vier Rechenkernen zwingen auch viele gleichzeitig laufende Anwendungen einen Multimedia-Prozessor nicht in die Knie. Multimedia-Prozessoren eignen sich zudem ausgezeichnet für Medieninhalte. -Filme in 4K-Auflösung und Musik spielt jeder Multimedia-Prozessor mühelos ab.

Multimedia-Prozessoren punkten vor allem mit ihrer höhere Leistungsfähigkeit als Einsteiger-Prozessoren. Dabei sind Notebooks mit Multimedia-Prozessor trotzdem erheblich günstiger als solche mit einem Gaming- oder Highend-Prozessor. Zwar liegt der Basistakt dieser Modelle meistens zwischen 2-3 GHz, aber durch Technologien wie Turbo Boost bei Intel und Precision Boost bei AMD können die Chips ihre Taktfrequenz automatisch erhöhen. Intels Chips können damit oft schon auf über 4 GHz kommen, während AMD mit dem oberen 3 GHz-Bereich etwas hinterherhinkt. Durch die höhere Taktfrequenz wird die Leistung der Prozessoren erheblich gesteigert, sie setzt aber voraus, dass ausreichend Kühlung vorhanden ist. Denn die Frequenzen werden nur maximiert, solange der Prozessor keine kritischen Temperaturlimits erreicht. Und da hapert es bei Multimedia-Prozessoren am ehesten. Um Kosen und Platz zu sparen, verbauen die Hersteller oft schwächere Kühllösungen, als für eine optimale Leistungsausnutzung nötig wäre. Aber selbst, wenn die Kühlung stimmt, stoßen die Prozessoren dieser Leistungsklasse oft an ihre Grenzen, weil sie schlichtweg nicht genügen Strom aufnehmen können. Die meisten Chips sind auf 15 Watt oder 28 Watt beschränkt, danach ist Schluss. Nur Gaming- und Highend-Prozessoren können mehr Strom aufnehmen und deshalb auch mehr Leistung liefern. Multimedia-Prozessoren besitzen im Vergleich zu Einsteiger-Modellen meist größere L2- und L3-Caches. Beide Caches dienen dem Prozessor zur Zwischenspeicherung von häufig genutzten Daten, auf die dann schneller zugegriffen werden kann. Mittlerweile ist es im Mittelklasse-Bereich Standard, dass die Chips mit Hyper-Threading-Technologie auf Intel-Seite und Simultanem Multi-Threading auf AMD-Seite ausgeliefert werden. Dank dieser Technologien können die Prozessoren mit jedem Rechenkern 2 Threads bearbeiten und haben damit vor allem bei Multitasking einen erheblichen Vorteil. In Kombination mit einer flotten Grafikkarte sind Multimedia-Prozessoren auch für detailreiche Spiele schnell genug.

Sowohl AMD als auch Intel haben eine breite Produktpalette an Multimedia-Prozessoren anzubieten. Intel steuert hier vorrangig die Core-i3- und Core-i5-Serie bei, während Multimedia-Prozessoren von AMD mit Ryzen 5 belabelt werden.
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