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Multimedia Prozessoren

Eine besondere breite Anwendungsvielfalt erschließt sich Ihnen mit einem Multimedia-Prozessor. Diese stecken meist in Allround- und Multimedia-Notebooks und eignen sich für fast alle Anwendungen. Neben eher einfachen Aufgaben wie der Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten sind sie auch gut für rechenintensivere Programme geeignet. Sie ver- und entpacken Daten-Archive, verschlüsseln ganze Datenträger, wandeln Videos in andere Formate um und das alles in relativ kurzer Zeit. Mit mindestens zwei, teilweise aber auch bis zu vier Rechenkernen zwingen auch viele Programme gleichzeitig einen Multimedia-Prozessor nicht in die Knie. Multimedia-Prozessoren eignen sich zudem ausgezeichnet für Medieninhalte. Diashows mit hochauflösenden Fotos, Full-HD-Filme und Musik spielt jeder Multimedia-Prozessor mühelos ab.

Multimedia-Prozessoren punkten vor allem mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit. Dabei sind Notebooks mit Multimedia-Prozessor trotzdem erheblich günstiger als solche mit einem Gaming- oder Highend-Prozessor. Die Taktfrequenz eines Multimedia-Prozessors liegt zumeist über der 2,0-Gigahertz-Grenze (GHz). Lediglich Drei- und Vierkernprozessoren aus diesem Bereich arbeiten gelegentlich auch mit weniger als 2,0 GHz je Kern. Multimedia-Prozessoren nutzen meist die neuesten verfügbaren Technologien, um ihre Leistung weiter zu verbessern. Intels Modelle können meist mit Hyper-Threading zur besseren Lastverteilung und mit Turbo-Boost aufwarten. Letztgenannte Technologie erhöht bei Bedarf die Taktfrequenz des Prozessors über den normalen Wert hinaus, um zusätzliche Leistung zur Verfügung stellen zu können. AMDs Gegenkonzept dazu heißt „Turbo-Core“. Es ist im Notebookbereich allerdings noch nicht verbreitet. Beide Technologien funktionieren am besten dann, wenn nur maximal de Hälfte der verfügbaren Rechenkerne ausgelastet ist. Multimedia-Prozessoren besitzen im Vergleich zu der Einsteiger-Konkurrenz meist einen größeren L2-Cache. Einige Modelle können zusätzlich mit einem L3-Cache aufwarten. Beide Caches dienen dem Prozessor zur Zwischenspeicherung von häufig genutzten Daten, auf die dann schneller zugegriffen werden kann. In Kombination mit einer flotten Grafikkarte sind Multimedia-Prozessoren auch für detailreiche Spiele schnell genug.

Größter Nachteil eines Multimedia-Prozessors ist sein Stromverbrauch. Unter Last zwingt ein solcher Prozessor selbst große Notebook-Akkus in kurzer Zeit in die Knie. Das ist auch der Grund, warum sich Notebooks mit einem Multimedia-Prozessor vor allem im stationären Einsatz befinden. Eine hohe Wärmeentwicklung führt zu teilweise lauten Lüftergeräuschen.

Sowohl AMD als auch Intel haben eine breite Produktpalette an Multimedia-Prozessoren anzubieten. Intel steuert hier vorrangig die Core-i3- und Core-i5-Serie bei, während Multimedia-Prozessoren von AMD oft die Bezeichnung Phenom II tragen. Während die Phenom-II-Modelle eindeutig das bessere Preisleistungsverhältnis bieten, haben die Intel-Prozessoren bei der Leistung die Nase vorn.
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