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Ultrabook

Wenn wir von einem Ultrabook sprechen, sind vor allem extrem schlanke, leichte und mobile Notebooks gemeint. Diesen speziellen Namen tragen nur die Geräte, die von Intel zertifiziert wurden. Aktuell spielen vor allem schnelle SSDs, Touch-Displays und stromsparende Intel-Prozessoren eine Rolle, um die Ultrabook-Zertifizierung zu erhalten. Waren früher die meisten Modelle mit hochwertigen Materialien für Otto Normalverbraucher kaum erschwinglich, gibt es jetzt bereits Ultrabooks ab 550 Euro. Weiterlesen

136 Ultrabooks im Vergleich

136 Ultrabooks im Vergleich

Die neuen Richtlinien von Intel - Mehr Technik für alle!


Bevor sich ein schlankes Notebook wirklich Ultrabook nennen darf, müssen verschiedene Intel-Kriterien erfüllt werden. Das soll dabei helfen, um neue Technologie schneller an den Nutzer heranzuführen und die maximale Mobilität zu ermöglichen. Seit über einem Jahr werden Ultrabooks fast ausschließlich mit einem kapazitiven Touchscreen ausgeliefert, der Fingereingaben erkennt. Außerdem dürfen kompakte Notebooks eine Bauhöhe von 20 Millimeter nicht überschreiten. Die Akkulaufzeit eines Ultrabooks beträgt mindestens 9 Stunden im Windows-Betrieb und mindestens 6 Stunden bei der Wiedergabe eines HD-Videos. Ebenso muss das Notebook innerhalb von 3 Sekunden aus dem Ruhezustand aufwachen können.

All diese Richtlinien verbessern in ersten Linie die so genannte Nutzererfahrung. Ein Ultrabook soll schnell einsatzbereit sein, eine lange Akkulaufzeit bieten und auf neue Technologien wie Touch-Bildschirm, Intel Wireless Display und eine schnelle SSD oder Hybrid-Festplatte setzen. Und genau das liefern auch bekannte Hersteller wie Dell, ASUS, Acer und Lenovo. Zudem werden in naher Zukunft die Kategorien Ultrabook und Convertible immer mehr miteinander verschmelzen, da die meisten Unternehmen auf so genannte 2-in-1 Notebooks setzen, die den klassischen Laptop-Bereich mit dem der Tablets kombinieren. Oft werden diese Modelle auch Hybrid-Notebooks genannt.

Ultrabooks unter 1000 Euro. Keine Seltenheit mehr.


Wer zu einem Ultrabook greifen möchte, der musste vor mehreren Jahren noch über 1.000 Euro investieren. Diese Zeiten sind vorbei. Schon für weniger als 600 Euro können Sie ein aktuelles Modell kaufen. Dabei kommen vorrangig Intel Core i3 Prozessoren in Kombination mit 128 GB großen SSDs zum Einsatz. Wenn Sie die Leistung mit einem Intel Core i5 Prozessor steigern wollen, müssen Sie circa 100 Euro mehr ausgeben. Leistungsstarke Core i7 Chips gibt es erst ab einer Preisgrenze von mindestens 900 Euro. Ein ausschlaggebender Faktor für den Preis ist auch die Speicherkapazität und der Arbeitsspeicher eines Ultrabooks. Sollen es 256 GB SSD und 8 GB RAM sein, kommt man schnell über 1.000 Euro. Ebenso im Trend liegen auch die neuen Intel Core M Prozessoren, die dank noch geringerem Stromverbrauch noch flachere Gehäuse und sogar einen lüfterlosen Betrieb von Ultrabooks ermöglichen.

Beim Betriebssystem wird vorrangig auf das aktuelle Microsoft Windows 8.1 gesetzt. Nur selten landen noch Ultrabooks im Handel, die mit dem älteren Windows 7 ausgeliefert werden. Wer zu einem top-aktuellen Gerät greift, der wird sogar in den Genuss eines kostenlosen Upgrade auf Windows 10 kommen. Doch bei all den Vorteilen müssen sie beachten, dass ein Ultrabook nicht mit einem Multimedia-Notebook derselben Preisklasse zu vergleichen ist. Durch alle Stromspar-Mechanismen ist die Systemleistung hier deutlich niedriger anzusiedeln. Sie reicht aber immer noch aus, um sich auch über den Office-Bereich hinweg zu setzen und im Segment der Foto- und Videobearbeitung aktiv zu werden. Nur für Spiele sind die Ultrabooks nicht ausgelegt.