Dell XPS
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- XPS 13 oder XPS 16: welche Serie für wen
- XPS, Dell Premium und wieder XPS: Namen und Nachfolger der Reihe
- Drei Gründe, die gegen ein XPS sprechen
XPS 13 oder XPS 16: welche Serie für wen
Das XPS in drei Regeln
- Begleitet dich der Laptop jeden Tag, nimm das XPS 13: ein Kilo, 13,4 Zoll, scharfes 16:10-Display bei 120 Hz.
- Schneidest du Fotos oder Video, nimm das XPS 16: OLED mit 3,2K-Auflösung, 32 GB und eine 1-TB-SSD.
- Brauchst du die Pro-Lizenz oder eine GeForce-Grafik, bist du im XPS falsch; die Reihe liefert beides nicht.
Beide Serien teilen Touchdisplay, 120 Hz und die Home-Lizenz. Dazwischen liegt eine Preisklasse: Rund 1.100 Euro zahlst du für das XPS 13, das Dreifache für das XPS 16. Beim XPS Notebook entscheidet deshalb die Aufgabe, nicht die Diagonale. Die Reihe läuft bei uns außerdem in den OLED Laptops sowie bei den Laptops mit Touchscreen mit.
XPS 13: ein Kilo mit 120 Hz
Das XPS 13 mit dem Gerätecode DX13260 wiegt laut Datenblatt ein Kilo. Es trägt ein mattes Touchdisplay mit 13,4 Zoll, einer Auflösung von 2.560 zu 1.600 Bildpunkten sowie 120 Hz, dazu einen Intel Core 5 320, 16 GB RAM plus 512-GB-SSD. Rund 1.100 Euro machen es zum günstigsten XPS. Es ist der XPS Laptop für Pendler, Studium und Schreibtisch im Zug; die 512 GB sind für Fotosammlungen knapp, mehr Speicher gibt es in dieser Serie bei uns nicht. Die früheren XPS-13-Generationen stehen mit Datenblatt im Vergleich, mit Angebot nur das DX13260.
XPS 16: OLED für Foto und Video
Das XPS 16 mit dem Code DA16260 ist das Arbeitsgerät für Bild und Ton. Das OLED misst 16 Zoll bei 3,2K, also 3.200 Bildpunkten in der Breite, zeigt 120 Hz und ist entspiegelt und berührungsempfindlich; dazu kommen 32 GB Arbeitsspeicher, eine SSD mit einem Terabyte und 1,65 kg. Als Prozessor arbeitet ein Intel Core Ultra X7 358H aus der dritten Core-Ultra-Generation oder der stärkere X9 388H, die Grafik ist die Arc B390 im Chip, eine Mittelklasse-Grafik ohne eigenen Speicher. Für Videoschnitt und Fotobearbeitung ist das die passende Ausstattung. Der Preis liegt zwischen 3.600 und 3.800 Euro, je nach Prozessor. Suchst du ein XPS mit OLED, zeigt dir der Filter XPS mit OLED die passenden Ausstattungen.
XPS, Dell Premium und wieder XPS: Namen und Nachfolger der Reihe
XPS 13 oder XPS 16? Das 13 begleitet dich jeden Tag, mit dem 16 schneidest du Fotos und Video; preislich liegt eine ganze Klasse dazwischen.
Der Name hat eine Lücke. Bis Anfang 2025 hieß Dells dünne Verbraucher-Reihe XPS, mit dem XPS 13, dem XPS 15 und dem XPS 17. Im Januar 2025 sortierte Dell sein Angebot neu in Dell, Dell Pro und Dell Pro Max. Im Juni 2025 stellte es die Nachfolger als Dell 14 Premium und Dell 16 Premium vor, nach eigenen Worten „in der XPS-Tradition“. Im Januar 2026 drehte Dell das zurück: Der Name XPS kehrt für die dünnsten, leichtesten und hochwertigsten Verbraucher-Laptops zurück, der Name Dell Premium wird eingestellt. Seither heißen die Geräte wieder XPS 13, XPS 14 und XPS 16. Die Geräte des Zwischenjahres stehen bei uns als Dell 14 Premium und Dell 16 Premium in den Reihen Dell 14 sowie Dell 16, ohne Angebot.
Was aus XPS 15 und XPS 17 wurde: Dell listet beide Größen nicht mehr; an ihre Stelle rückt bei uns das XPS 16. Die Jahresserien XPS 15 (2021) und XPS 17 (2021) stehen mit Datenblatt zum Vergleich. Ein XPS 13 Plus führt Dell nicht mehr, bei uns gibt es dazu kein Angebot; seine Rolle übernimmt das XPS 13. Das XPS 14 führt Dell im eigenen Store, bei uns steht es ohne Angebot. Für 14 Zoll in dieser Klasse vergleichst du das Dell 14 Premium aus dem Zwischenjahr mit Datenblatt; mit Angebot ist das XPS 13 die leichtere Wahl.
Drei Gründe, die gegen ein XPS sprechen
Ein XPS fürs Büro mit Firmensoftware. Beide XPS kommen mit Windows 11 Home. Wer eine Domäne, BitLocker über die Firma oder die Pro-Lizenz braucht, kauft bei Dell ein Dell Pro Premium oder ein Latitude; das XPS gehört auf den eigenen Schreibtisch, nicht in die IT-Abteilung.
Das XPS 16 als Gaming-Laptop gelesen. 3,2K-OLED, 120 Hz und ein Core Ultra X9 klingen nach Spielen. Die Grafik sitzt aber im Prozessor und teilt sich den Arbeitsspeicher; für Spiele in dieser Auflösung fehlt die GeForce. Wer spielen will, filtert auf Gaming-Grafik und landet beim Alienware.
Das Kilo gekauft, den Speicher vergessen. Das XPS 13 steht bei uns ausschließlich mit 512 GB. Windows samt Programmen nimmt rund 100 GB, eine Fotosammlung füllt den Rest in zwei Jahren. Brauchst du mehr Platz, nimm das XPS 16 mit 1 TB; in 14 Zoll steht 1 TB bei Dell etwa im Dell Pro 14 mit 1,36 kg, dort mit Pro-Lizenz.
Häufige Fragen zur Dell XPS Modellreihe
- Welcher Dell XPS ist der beste?
Das XPS 13, wenn der Laptop mit zur Arbeit und zur Uni muss: ein Kilo, 120-Hz-Touchdisplay, 16 GB, rund 1.100 Euro. Das XPS 16 ist das bessere Gerät, wenn du Fotos und Video bearbeitest, dafür zahlst du das Dreifache.
- Worin unterscheiden sich XPS 13 und XPS 16?
Größe, Display und Leistung. Das XPS 13 kommt auf ein Kilo in deiner Tasche, zeigt 120 Hz und bringt 16 GB RAM und 512 GB SSD. Das XPS 16 ist der OLED-Laptop mit doppeltem Arbeitsspeicher, doppeltem SSD-Platz und einem Core Ultra der X-Klasse bei gut anderthalb Kilo. Gemeinsam sind Touchdisplay, Bildrate und Home-Lizenz.
- Ist der neue Dell XPS ein KI-Laptop?
Das XPS 16 ja: Sein Core Ultra X7 358H trägt laut Datenblatt eine NPU, die 50 TOPS leistet, und ab 40 TOPS zählt ein Chip bei uns als KI-fähig. Für den Prozessor des kleinen XPS steht keine NPU-Leistung in unseren Daten; für KI-Funktionen auf dem Gerät nimmst du deshalb das große.
- Was wurde aus dem XPS 15 und dem XPS 17?
Dell listet beide Größen nicht mehr; die Reihe besteht aus dem kleinen XPS 13, dem XPS 14 und dem XPS 16. Suchst du die Klasse der alten großen Geräte, nimm das XPS 16 mit OLED und doppeltem Arbeitsspeicher. Die letzten Jahresserien stehen bei uns mit Datenblatt, aber ohne Angebot.
- Was sagen Tests zum Dell XPS 13?
Ein eigener Test des XPS 13 liegt hier nicht vor, eine Note vergeben wir nicht. Du bekommst das Datenblatt und die Tagespreise der Händler; hat eine Redaktion das Gerät bewertet, zeigt die Produktseite des XPS 13 die Wertung. Die Werte, die beim XPS 13 entscheiden, Gewicht, Auflösung und Akkukapazität, stehen dort vollständig.
- Taugt ein XPS Notebook fürs Business?
Nur für den eigenen Betrieb ohne Vorgaben einer IT-Abteilung. Beide XPS haben Windows 11 Home an Bord; die Pro-Lizenz gibt es bei Dell in den Reihen Dell Pro und Latitude. Brauchst du sie in einem ähnlich leichten Gehäuse, ist Dell Pro 14 Premium die Wahl.


















