1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Mittelklasse-Grafikkarten

Mittelklasse-Grafikkarten

Mittelklasse-Grafikkarten kombinieren die Vielseitigkeit von Einsteiger-Grafikkarten mit einer hohen Rechenleistung. Grafikkarten aus dieser Kategorie eignen sich für alle Alltagsanwendungen, darüber hinaus aber auch für Spiele, die relativ hohe Ansprüche an die Hardware stellen. Vor allem ältere Spiele können Sie mit einer Grafikkarte aus dieser Kategorie meist auch bei hohen Details ruckelfrei spielen. Aber auch neue Spiele laufen bei reduzierten Details flüssig über den Bildschirm. Mittelklasse-Grafikkarten finden Sie am häufigsten in Allround- und Multimedia-Notebooks.

Ein großer Vorteil von Mittelklasse-Grafikkarten ist die hohe Grafikleistung. Sie eignen sich für viele Spiele, kosten aber deutlich weniger als Gaming- und Highend-Grafikkarten. Sie sind also ideal, wenn Sie gern Computerspiele nutzen, aber kein Vermögen für ein Notebook ausgeben möchten. Auch für Videobearbeitung eignen sie sich gut. Trotz ihrer Leistungsfähigkeit ist der Stromverbrauch geringer als bei den noch schnelleren Highend-Grafikkarten. Viele Grafikkarten aus der Mittelklasse-Kategorie können zudem besonders aufwändige Physik-Effekte in Spielen darstellen. Dazu gehören beispielsweise Explosionen, fallende Objekte oder Nebel. Die eingesetzte Technik von Nvidia dazu heißt PhysX, während Grafikkarten von AMD die (momentan weniger verbreitete) Havok-Physik-Engine benutzen. Zudem ist ein eigener Grafikspeicher bei Mittelklasse-Grafikkarten selbstverständlich. Im Gegensatz zu Einsteiger-Grafikkarten ist die Ausstattung mit Speicher meist großzügiger und die Anbindung schneller. Das führt zu einer verbesserten Kommunikation zwischen Grafikspeicher und Grafikprozessor und dadurch zu einem deutlichen Leistungsgewinn. Mittelklasse-Grafikkarten unterstützen stets die aktuellste DirectX-Version und sind in der Lage, die jeweils neuesten Grafikeffekte darzustellen.

Mit der steigenden Leistung nimmt auch der Energiehunger der Grafikkarten deutlich zu. Dadurch sinkt im Gegenzug die Akkulaufzeit entsprechend ausgestatteter Geräte. Auch der Kaufpreis steigt mit schnelleren Grafikkarten drastisch an. Trotz dieser Nachteile gibt es zahlreiche Spiele, die in den höchsten Grafikeinstellungen jede Mittelklasse-Grafikkarte in die Knie zwingen. Möchten Sie gar die 3D-Vision-Technik von Nvidia nutzen, so ist die Leistungsfähigkeit von Mittelklasse-Grafikkarten fast immer zu niedrig. Schließlich muss die Grafikkarte statt einem stets zwei Teilbilder berechnen. Auch Bildverbesserungseffekte wie Kantenglättung oder anisotropische Texturfilterung sind nicht immer bei gleichzeitig ruckelfreier Wiedergabe möglich.

Bei Mittelklasse-Grafikkarten dominieren AMD und Nvidia den Markt. Beide Hersteller bieten in diesem lukrativen Segment zahlreiche Grafikkarten an. Geforce-Modelle aus der Mittelklasse-Kategorie erkennen Sie an einer „4“ oder „5“ an der mittleren Stelle der dreistelligen Modellnummer. AMD-Raden-Grafikkarten gehören dann zu den Mittelklasse-Grafikkarten, wenn die zweite Ziffer ihrer vierstelligen Modellbezeichnung eine „5“, „6“ oder „7“ ist. Die AMD Radeon HD 6650 wäre ein typischer Vertreter der Mittelklasse.
Weiterlesen

412 Produkte

412 Produkte