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AMD Radeon HD 6600G

Die AMD Radeon HD 6600G ist eine Serie von integrierten Grafikchips von AMD. Verwechslungsgefahr besteht mit der 6600M-Reihe, die aus dedizierten Grafikkarten besteht. Die AMD Radeon HD 6600G-Serie wird stets zusammen mit Prozessorkomponente als kombinierte Recheneinheit im Rahmen der Fusion-Serie vermarktet. Die Grafikchips sind also direkt in den Prozessor integriert. Sie unterstützen die Grafikschnittstellen DirectX 11 und OpenGL 4.0. Wie auch die dedizierten Radeon-Grafikkarten nutzen die Modelle der AMD Radeon HD 6600G-Serie den Unified Video Decoder. Der Entschlüsselt Filme und Videos und gibt sie ohne Zutun des Hauptprozessors wieder. Dadurch wird der Prozessor enorm entlastet. Für die meisten Spiele reicht die Leistung der Grafikchips nicht aus. Allerdings lassen sich viele Titel mit weniger hohen Hardware-Anforderungen bei mittleren Details durchaus flüssig spielen.

Die im 32-Nanometer-Verfahren hergestellten Grafikchips der AMD Radeon HD 6600G-Serie arbeiten mit Chiptakten von um die 400 Megahertz. Auch diese Baureihe besitzt wie bei Grafikchips üblich keinen eigenen Grafikspeicher, sondern reserviert einen Teil des Hauptspeichers. Die Anbindung hingegen ist ungewöhnlich flott, dank eines 128 Bit breiten Speicherinterfaces. Trotz der vergleichsweise hohen Rechenleistung für einen Grafikchip ist der Stromverbrauch überschaubar. Zusammen mit der Prozessorkomponente liegt die maximale Verlustleistung bei nur 35-45 Watt. Erschienen ist das erste Modell der AMD Radeon HD 6600G-Serie im Juni 2011.
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4 Notebooks mit AMD Radeon HD 6600G

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