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Einsteiger-Grafikkarten

Die große Stärke von Einsteiger-Grafikkarten lautet Flexibilität. Grafikkarten dieser Kategorie bieten den besten Kompromiss aus Preis, geringem Stromverbrauch und Leistung. Darum ist eine solche Grafikkarte genau das Richtige für Sie, wenn Sie Ihr Notebook vielseitig nutzen möchten, ohne ein Vermögen dafür auszugeben. Einsteiger-Grafikkarten eignen sich für alle Alltagsanwendungen wie das Betrachten von Filmen und das Bearbeiten von. Darüber hinaus ist mit vielen Grafikkartenmodellen aus dieser Kategorie auch genügend Leistung für das ein oder andere Computerspiel drin. Allerdings sollten Ihre Ansprüche an die Detailqualität von Spielen nicht sehr hoch sein. Umgekehrt sollten die Spiele auch keine all zu hohen Anforderungen an die Hardware stellen, damit nicht langsame Bildraten den Spaß trüben. Durch ihre Vielseitigkeit findet man Einsteiger-Grafikkarten zumeist in günstigen Allround- oder in Einsteiger-Notebooks.

Einsteiger-Grafikkarten können mit zahlreichen Vorteilen aufwarten: Durch ihren geringen Energieverbrauch ermöglichen sie lange Akkulaufzeiten. Wird die Leistung der Grafikkarten gerade nicht benötigt, können sie außerdem ihre Taktfrequenz reduzieren, um noch mehr Strom einzusparen. Zudem bieten Einsteigergrafikkarten stets integrierte Video-Decoder. Dadurch können sie die Wiedergabe von Videos übernehmen, wodurch sie den Hauptprozessor entlasten. Außerdem sind Einsteigergrafikkarten in der Lage, alle Grafikeffekte in aktuellen Spielen darzustellen. Einsteiger-Grafikkarten sind meistens mit den jeweils aktuellsten Grafiktechnologien ausgestattet. Sie nutzen in der Regel die jeweils neueste DirectX-Version und unterstützen herstellereigene Technologien, beispielsweise CUDA von Nvidia. Sie verfügen im Gegensatz zu den langsameren Office-Grafikkarten zumeist einen eigenen Grafikspeicher. Das hat den Vorteil, dass der Arbeitsspeicher des Notebooks in vollem Umfang dem System zur Verfügung steht und nicht von der Grafikkarte reserviert wird. Außerdem erfolgt die Kommunikation mit eigenem Videospeicher deutlich schneller als mit dem Arbeitsspeicher, was die Leistung erhöht.

Größter Nachteil von Einsteiger-Grafikkarten ist die geringe Spieleleistung. Zwar können diese Grafikkarten die jeweils neuesten Effekte darstellen, doch nützt dies wenig, wenn dadurch die Bildrate unter 30 Bilder pro Sekunde rutscht und die Darstellung als ruckelnd empfunden wird. Außerdem ist der Stromverbrauch deutlich höher als bei Office-Grafikkarten. Oftmals ist die Speicherbandbreite sehr gering, wodurch der Vorteil gegenüber den Office-Modellen geschmälert wird.

Grafikkarten der Einsteigerkategorie werden überwiegend von AMD und Nvidia angeboten. Einsteiger-Grafikkarten von Nvidia erkennen Sie an einer niedrigen Ziffer an der zweiten Stelle der dreistelligen Produktnummer. Steht dort eine „1“, „2“ oder „3“ kaufen Sie ein Notebook mit Einsteiger-Grafikkarte. Zum Beispiel handelt es sich bei einer Nvidia Geforce GT 415M um eine klassische Einsteiger-Grafikkarte. Auch bei AMD deutet eine niedrige Ziffer an der gleichen Stelle auf eine Einsteiger-Grafikkarte hin. Hier sind es jedoch die Nummern „3“ und „4“, die auf ein entsprechendes Grafikkartenmodell hindeuten. So ist die AMD Radeon HD 6350 ein typisches Einsteigermodell.
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