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Einsteiger-Grafikkarten

Die große Stärke von Einsteiger-Grafikkarten lautet Flexibilität. Grafikkarten dieser Kategorie bieten den besten Kompromiss aus Preis, geringem Stromverbrauch und Leistung. Darum ist eine solche Grafikkarte genau das Richtige für Sie, wenn Sie Ihr Notebook vielseitig nutzen möchten, ohne ein Vermögen dafür auszugeben. Einsteiger-Grafikkarten bieten mehr Leistung als Office-Grafikkarten und sind daher auch für das gelegentliche Computerspiel zwischendurch geeignet. Das allerdings nur, wenn Detaileinstellungen und Auflösung auf ein Minimum reduziert werden, denn bei höheren Einstellungen geht den Grafikkarten schnell die Puste aus. Darüber hinaus verfügen die Karten oft über effiziente Video-Decoder, mit welchen Filme in hoher Auflösung stromsparend und ruckelfrei wiedergegeben werden können. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit findet man Einsteiger-Grafikkarten zumeist in günstigen Allround- und in Einsteiger-Notebooks sowie in einigen Ultrabooks.

Einsteiger-Grafikkarten können mit zahlreichen Vorteilen aufwarten: Durch ihren geringen Energieverbrauch ermöglichen sie lange Akkulaufzeiten. Ist eine Prozessorgrafik vorhanden, kann die Grafikkarte komplett deaktiviert werden, um Strom zu sparen. Zudem bieten Einsteigergrafikkarten stets integrierte, hardware-gestützte Video-Decoder. Dadurch können sie die Wiedergabe von Videos übernehmen, wodurch sie den Hauptprozessor entlasten. Außerdem sind Einsteigergrafikkarten in der Lage, alle Grafikeffekte in aktuellen Spielen darzustellen. Einsteiger-Grafikkarten verfügen meist über die aktuellsten Grafiktechnologien, die aus Gaming-Grafikkarten bekannt sind. Sie verfügen im Gegensatz zu den langsameren Office-Grafikkarten zumeist einen eigenen Grafikspeicher. Das hat den Vorteil, dass der Arbeitsspeicher des Notebooks in vollem Umfang dem System zur Verfügung steht und nicht von der Grafikkarte reserviert wird. Außerdem erfolgt die Kommunikation mit eigenem Videospeicher deutlich schneller als mit dem Arbeitsspeicher, was die Leistung erheblich erhöht.

Eines der größten Probleme bei Einsteiger-Grafikkarten ist der Speicher. Zwar verfügen sie anders als die meisten Office-Grafikkarten häufig über einen eigenen Speicher, jedoch hängt die Gaming-Leistung zu einem Großteil davon ab, um welchen Speichertyp es sich dabei handelt. Oft neigen Notebookhersteller dazu, die Grafikkarten mit dem günstigen aber sehr langsamen DDR3-Speicher auszustatten. Wer die Karte auch für gelegentliches Gaming benutzen will, sollte also darauf achten, dass diese mit GDDR5-Speicher ausgestattet ist, selbst wenn dieser kleiner als der DDR3-Speicher sein sollte. Denn GDDR5 hat einen viermal so hohen effektiven Speichertakt wie DDR3 und ist damit weitaus überlegen. Wenn die Einsteiger-Grafikkarte nicht über eigenen Speicher verfügt, sollte zumindest darauf geachtet werden, dass der Arbeitsspeicher des Notebooks, auf den die Karte zugreifen muss, im Dual-Channel-Modus läuft, da hierdurch die Übertragungsrate erhöht wird. Häufig stellt sich der Arbeitsspeicher bei Grafikkarten ohne eigenen Speicher als Flaschenhals heraus, da Notebook-Hersteller den einfacheren Weg wählen und den Speicher nur im Single-Channel-Modus laufen lassen.

Sowohl AMD als auch NVIDIA haben eine ganze Palette an Einsteiger-Grafikkarten im Angebot. NVIDIA-Modelle der älteren Generationen erkennt man an der „1“, „2“ oder „3“ an der zweiten Stelle der Produktnummer. Die neueren Modelle sind mit einem „MX“ am Anfang des Produktnamens gekennzeichnet. Bei AMD gestaltet sich die Sache etwas komplexer. Ältere Einsteigermodelle erkennt man an einer „2“, „3“, „4“ oder sogar „6“ an der zweiten Stelle der Produktnummer. Darüber hinaus gibt es einige Prozessorgrafikkarten, die ebenfalls in die Einsteiger-Kategorie gehören. Diese werden lediglich als „Radeon R“ bezeichnet, gefolgt von einer einstelligen Ziffer, die die Leistungskategorie angibt. Neuerdings gibt es zudem die sogenannten „Vega“-Grafikkarten von AMD, die ebenfalls direkt auf dem Prozessor verbaut sind. Die Modellnummern 3-8 geben hier an, dass es sich um Einsteigergrafikkarten handelt.
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