Lenovo Yoga
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- Welche Yoga-Serie für wen
- Slim 7 oder 7 2-in-1, Pro 7 oder Pro 9: Namen, Generationen und Nachfolger
- Was beim Yoga schiefgeht
Welche Yoga-Serie für wen
Yoga in drei Regeln
- Die Linie legt die Bauform fest: 2-in-1 klappt um und läuft als Tablet, Slim und Pro sind klassische Laptops, auch wenn viele davon auf Touch reagieren.
- Die Zahl ist die Stufe: 9 ist die Spitze, 7 die Stufe darunter. Pro steht für Leistung mit großem Akku und wahlweise GeForce-Grafik, Ultra für die leichteste Slim-Variante.
- Ein mattes Display gibt es im Yoga nicht. Sitzt du mit dem Fenster im Rücken, wähle eine Reihe mit mattem Panel.
Yoga 7 2-in-1
Das Yoga 7 2-in-1 G11 ist das Convertible der Reihe in 14 oder 16 Zoll: Touchdisplay mit Stifteingabe, OLED in fast jeder Ausstattung, Core Ultra aus Intels dritter Core-Ultra-Generation oder Ryzen AI, 16 bis 32 GB, 1.000 bis 2.400 Euro. Die 14-Zoll-Variante wiegt knapp 1,4 kg, die 16-Zoll-Variante gut 1,7 kg; in der Hand als Tablet wird das große Format schnell schwer. Den Akku gibt Lenovo mit 12 bis 16,5 Stunden an. Der Vorgänger Yoga 7 2-in-1 G10 steht weiter im Angebot, mit Lunar-Lake-Prozessor und teils ohne OLED.
Yoga Slim 7
Das Yoga Slim 7 G11 ist der flache 14-Zöller für Pendler: OLED in jeder Ausstattung, 1,15 bis 1,25 kg, wahlweise mit Core Ultra, mit Ryzen AI oder als Slim 7x mit Snapdragon X2 Elite, 1.100 bis 2.100 Euro. Das Slim 7x mit Snapdragon trägt mit 31 Stunden die längste Akkuangabe der Reihe, die übrigen liegen laut Lenovo bei 15 bis 23 Stunden. Du kaufst es, wenn der Laptop öfter im Rucksack steckt als auf dem Tisch steht. Unter Yoga Slim 7 ohne Generationszusatz stehen weitere Ausstattungen, auch aus der Vorgängergeneration.
Yoga Slim 7 Ultra
Das Yoga Slim 7 Ultra G11 wiegt unter einem Kilo, leichter ist kein Yoga: 14 Zoll in 2,8K-Auflösung mit 120 Hz, Touch, 32 GB, 1 oder 2 TB, 2.200 bis 2.700 Euro. Du zahlst vor allem für die Waage: rund 200 Gramm weniger als beim Slim 7.
Yoga Pro 7
Das Yoga Pro 7 ist das Kreativ-Notebook in 14,5 oder 15,3 Zoll: OLED mit bis zu 165 Hz, 32 bis 64 GB, 84 bis 93 Wh Akku, wahlweise mit GeForce RTX 5050 oder 5070 oder mit Ryzen AI Max+ und dessen kräftiger integrierter Grafik, 1.900 bis 4.400 Euro. Es wiegt 1,5 bis 1,7 kg. Hier landest du für Foto, Video und Spiele in einem Gehäuse, das noch in die Tasche passt.
Yoga Pro 9
Das Yoga Pro 9 ist die Spitze mit 16 Zoll: OLED mit 3.200 mal 2.000 Bildpunkten, Core Ultra 9, GeForce RTX 5060 beziehungsweise RTX 5070, 32 oder 64 GB, 1,9 bis 2,1 kg, 3.600 bis 4.600 Euro. Mehr Fläche und mehr Grafik gibt es im Yoga nicht; ein Pendlergerät ist es mit rund zwei Kilo nicht mehr.
Yoga 9 2-in-1, Slim 9 und Book 9
Das Yoga 9 2-in-1 G11 ist das Convertible der Spitzenstufe: 14 Zoll, 1,3 kg, Vor-Ort-Service, 2.700 bis 2.900 Euro. Das Yoga Slim 9 trägt mit 3.840 mal 2.400 Bildpunkten das schärfste Display der Reihe bei 1,2 kg, ab etwa 1.900 Euro. Das Yoga Book 9 trägt zwei OLED-Bildschirme übereinander, rund 2.600 Euro; Lenovo nennt es ein Gerät für Multitasking unterwegs.
Die Convertibles der Reihe stehen unter 2-in-1 Convertible Notebooks, die ganze Reihe unter OLED Laptops; für Größe, Arbeitsspeicher und Grafik ist der Konfigurator mit Reihe Yoga da.
Slim 7 oder 7 2-in-1, Pro 7 oder Pro 9: Namen, Generationen und Nachfolger
Slim 7 oder 7 2-in-1? Beide gibt es als 14-Zöller mit OLED und ähnlichem Prozessor; das Slim ist rund 200 Gramm leichter, das 2-in-1 klappt um und nimmt den Stift. Pro 7 oder Pro 9? Die 7 ist das Kreativgerät zum Tragen, die 9 der 16-Zöller für den Schreibtisch, mit GeForce in jeder Ausstattung.
Lenovo gliedert Yoga im Store in Pro, Slim, 2-in-1 und Yoga Book. Die Ziffer dahinter ist die Stufe: Lenovo nennt das Pro 9 sein Flaggschiff und das Pro 7 die Alternative dazu. Ultra kennzeichnet beim Slim 7 die leichteste Variante. Ein i am Ende der Ziffer steht in Lenovos Mitteilungen für Intel, ein a für AMD, ein x für Snapdragon; einheitlich hält Lenovo das nicht, im Store steht die Plattform oft nur in Klammern. Verlass dich deshalb auf die Prozessorzeile der Karte, nicht auf den Buchstaben. Aura Edition ist ein Softwarepaket, das Lenovo mit Intel entwickelt hat, keine eigene Serie.
Die Generation zählt Lenovo als „Gen“, bei uns steht „G“: Generation 9 kam 2024, 10 kam 2025, 11 kam 2026, jeweils zur CES im Januar. Der Zähler läuft je Linie, G11 beim Slim 7 und beim 7 2-in-1 sind also Geschwister desselben Jahrgangs.
Die Nachfolger lesen sich aus unserem Bestand, Lenovo selbst spricht nie von „ersetzt“: Das letzte Yoga Slim 7 Pro kam Anfang 2024 zu uns, das erste Yoga Pro 7 drei Tage später. Das Convertible nennt Lenovo seit der CES im Januar 2024 Yoga 7 2-in-1; Geräte unter dem alten Namen Yoga 7 kamen bei uns noch bis Herbst 2025 hinzu. Beim Yoga 9 endet der alte Name bei uns im Herbst 2024, das erste Yoga 9 2-in-1 folgte im Januar 2025. Trägt ein ThinkPad oder ThinkBook „Yoga“ im Namen, ist es ein älteres Convertible dieser Reihen und kein Yoga; die neueren heißen dort 2-in-1.
Was beim Yoga schiefgeht
Touch mit Tablet verwechselt. Viele Slim- und Pro-Modelle reagieren auf Berührung, umklappen lässt sich nur das 2-in-1. Willst du Notizen mit dem Stift schreiben oder Serien im Tablet-Modus sehen, filtere auf Convertible und bleibe bei den beiden 2-in-1-Serien.
OLED gekauft, Tisch am Fenster. Jedes Yoga mit Angebot hat eine glänzende Oberfläche, und das OLED-Panel spiegelt Tageslicht von hinten als Schleier über Text und Film. In dieser Reihe gibt es keinen Ausweg; drehe den Tisch oder gehe zu einer Reihe mit mattem IPS-Panel.
Die Grafikkarte mit Laufzeit bezahlt. Das Pro 9 mit GeForce gibt Lenovo mit fünfeinhalb bis acht Stunden an, das Slim 7 mit 15 bis 31. Brauchst du die Grafik nur für gelegentliches Spielen, nimm das Pro 7 mit Ryzen AI Max+: starke integrierte Grafik, zwölf Stunden laut Lenovo, 1,7 kg.
Arbeitsspeicher als Nachkauf geplant. Jedes Yoga nutzt LPDDR5X, und ob er sich später aufstocken lässt, sagen unsere Daten nicht. Rechne damit, dass es nicht geht: 32 GB kosten im Yoga 7 2-in-1 wenige hundert Euro Aufpreis und begleiten das Gerät über seine ganze Lebenszeit.
Häufige Fragen zur Lenovo Yoga Modellreihe
- Welches Lenovo Yoga ist das beste?
Für die meisten das Yoga Slim 7: OLED, leicht, lange Akkuangaben, zum mittleren Preis der Reihe. Soll es zum Tablet werden, nimm das Yoga 7 2-in-1 in der kleinen Größe. Für Videoschnitt und Spiele ist das Yoga Pro 9 mit GeForce die Spitze, zahlt dafür aber mit zwei Kilo und kurzer Laufzeit.
- Was unterscheidet Yoga Slim 7 und Yoga 7 2-in-1?
Das Slim ist der klassische Laptop: flaches Aluminiumgehäuse, OLED, in den meisten Ausstattungen ohne Touch und das leichtere der beiden. Das Convertible hat ein Scharnier, das sich ganz umklappen lässt, einen Touchscreen mit Stifteingabe und wiegt gut 200 Gramm mehr. Prozessoren und Preise liegen eng beieinander; du entscheidest über die Bauform: Slim 7 zum Tragen, 7 2-in-1 zum Umklappen.
- Lohnt sich der Kauf eines Lenovo Yoga?
Ja, wenn du ein OLED-Display, ein Metallgehäuse und wenig Gewicht willst und dafür einen glänzenden Bildschirm und ein Gerät mit Home-Lizenz in Kauf nimmst. Die Reihe startet mit dem Yoga 7 2-in-1 im Bereich um 1.000 Euro und endet beim Yoga Pro 9. Nicht lohnt sie sich, wenn du vor allem einen günstigen Alltagslaptop oder ein Firmengerät mit drei Jahren Garantie suchst.
- Was kommt nach dem Yoga Slim 7 Pro?
In unserem Bestand das Yoga Pro 7: Das letzte Slim 7 Pro und das erste Pro 7 kamen im selben Monat zu uns, in dem Lenovo das Pro 7 auch vorstellte. Beide sind die Kreativgeräte der Reihe mit großem Akku und wahlweise eigener Grafikkarte. Das Yoga Slim 7 ohne Pro läuft als eigene Serie weiter.
- Wie schneidet das Lenovo Yoga im Test ab?
Tests loben beim Yoga Display, Gehäuse und Tastatur und bemängeln den fest verbauten Arbeitsspeicher beim Slim 7 sowie die kurze Laufzeit der Pro-Modelle mit GeForce. Jede Karte hier zeigt Datenblatt und Preis eines Yoga mit Angebot, dazu den niedrigsten Preis aus unserem Preisvergleich der letzten 30 Tage; welche Linie zu deinem Alltag passt, fragt die Kaufberatung in acht Fragen ab. Für Display und Gehäuse ist das Yoga damit eine sichere Wahl, das Pro 9 mit GeForce aber nur mit Steckdose in der Nähe.






























