HP ZBook
Text geprüft und verantwortet von Daniel Grabow, Redaktion Notebookinfo.de
Aktualisiert am - So entsteht dieser Text
- Welche ZBook-Serie für wen
- Firefly oder 8, X oder Fury: Namen und Nachfolger
- Wo der ZBook-Kauf schiefläuft
Welche ZBook-Serie für wen
Drei Regeln für die ZBook-Wahl
- Die Grafikkarte macht Klasse und Preis: Prozessorgrafik oder RTX PRO 500 fürs Mobile, RTX PRO 1000, 2000 oder 3000 für Konstruktion und Schnitt, RTX PRO 4000 für Rendering und Simulation.
- 8 ist die mobile Stufe, X die Stufe darüber, Fury das Flaggschiff. Ultra steht quer dazu: 14 Zoll ohne eigene Grafikkarte, aber mit Arbeitsspeicher, den die Radeon-Grafik mitnutzt.
- Prüfe die Garantiezeile: Laut HP Store trägt ein ZBook ein Jahr Herstellergarantie; ein dreijähriges Servicepaket kommt nur dort dazu, wo der Store es ausweist.
ZBook 8
Das ZBook 8 ist die mobile Workstation in den Formaten 14 und 16, von 1,4 bis 2 kg. In der Praxis trägt es die Klasse des früheren Firefly.
Das ZBook 8 G1 kommt mit Intels Arrow Lake oder Ryzen AI PRO, meist mit Prozessorgrafik, in einigen Ausstattungen mit RTX 500 Ada, 1.900 bis 4.500 Euro.
Das ZBook 8 G2 wechselt auf Panther Lake, in den G2a auf Ryzen AI der 400er-Serie. Dazu kommen Aluminium und in vielen Ausstattungen die RTX PRO 500, 2.900 bis 5.200 Euro. Für Fotobearbeitung ist die G1 mit Prozessorgrafik die günstige Wahl; für Konstruktion und Rendering empfehlen wir eine Ausstattung mit RTX.
ZBook X
Das ZBook X ist die Stufe darüber in 16 Zoll, rund zwei Kilo, und rückt in der Praxis an die Stelle des früheren Power. Das ZBook X G1 16 kommt mit Core Ultra der H- oder HX-Klasse, 3.100 bis 4.500 Euro. Meist steckt eine RTX PRO 1000 oder 2000 darin; einzelne Ausstattungen haben nur Prozessorgrafik, andere ein 4K-Panel.
Das ZBook X G2 bringt Panther Lake, RTX PRO von 1000 bis 3000 und ein 120-Hz-Panel, 3.900 bis 5.700 Euro. Das X ist die Serie für Konstruktion und Schnitt am festen Platz; mit 83 Wh trägt das G1 einen größeren Akku als die 8.
ZBook Ultra 14
Das ZBook Ultra 14 ist die Ausnahme der Reihe: Ryzen AI Max PRO, dessen Radeon-Grafik den Arbeitsspeicher mitnutzt, 32 bis 128 GB, wahlweise mit OLED, 1,57 kg, Aluminium, 2.000 bis 6.700 Euro.
Es lohnt sich für Modelle und Datensätze, die in keine Grafikkarte passen; brauchst du eine RTX PRO, bist du beim X oder Fury richtig.
ZBook Fury
Fury ist das Flaggschiff: HX-Prozessoren von Intel, RTX PRO bis zur 4000, 99 Wh, bis 128 GB. Das ZBook Fury G1i 16 wiegt knapp 2,5 kg und kommt meist mit 4K-Panel, 3.800 bis 8.200 Euro.
Das ZBook Fury G1i 18 ist die größte Workstation der Marke: 18-Zoll-Panel mit 165 Hz, dreieinhalb Kilo, 4.600 bis 9.400 Euro. Beide ersetzen einen Turm unter dem Tisch; getragen werden sie nicht.
Die ZBook führt auch die Kategorie Workstations; die Ausstattungen für Foto, Video und 3D stehen zusätzlich unter Content Creator Laptops. Im Konfigurator mit Reihe ZBook setzt du als ersten Filter die Grafikkarte, als zweiten die Größe.
Firefly oder 8, X oder Fury: Namen und Nachfolger
ZBook X oder Fury? Das X ist die 16-Zoll-Workstation um zwei Kilo mit RTX PRO bis 3000. Das Fury wiegt ein halbes Kilo mehr und bringt die RTX PRO 4000, den HX-Prozessor und den größeren Akku, in 16 oder 18 Zoll. Firefly oder 8? Firefly bekommst du neu nicht mehr; die Klasse heißt ZBook 8.
HP hat die Workstation-Namen 2025 umgestellt. Die Namen Firefly und Power entfallen laut HP; stattdessen stehen die Nummern 8 und 10 für steigende Ausstattung und Leistung, die Zehn wird als X geschrieben. Ultra steht laut HP für eine neue Bauform, Fury bleibt als Spitze der Reihe.
Welche alte Serie welcher Nummer entspricht, sagt HP nicht. In der Praxis rückt das ZBook 8 an die Stelle des Firefly, das ZBook X an die des Power. Für das ZBook Studio nennt HP keinen Nachfolger.
Das ZBook Ultra zeigte HP im Januar 2025, 8, X und Fury kamen mit der Namensumstellung im März; die G2 folgten im Frühjahr 2026.
Das i und das a hinter der Generation lässt HP unerklärt; bei uns tragen alle G2i Intel- und alle G2a AMD-Prozessoren.
Ersetzt du dein ZBook Firefly 14 G11, landest du beim ZBook 8 G1 oder der G2. Kommst du vom ZBook Power 16 G11, passt das ZBook X G1 16.
Vom ZBook Fury 16 G11 wechselst du zum ZBook Fury G1i 16; kommst du vom ZBook Studio 16 G11, vergleichst du X und Fury.
Wo der ZBook-Kauf schiefläuft
Workstation gekauft, Prozessorgrafik bekommen. Die meisten ZBook 8 G1 kommen ohne eigene Grafikkarte, mit Arc- oder Radeon-Grafik im Prozessor. Für Konstruktion und Rendering empfehlen wir eine RTX PRO; die Grafikzeile im Datenblatt trennt beides schneller als der Preis.
Das Fury 18 als Mobilgerät. Dreieinhalb Kilo sind ein Desktop mit Scharnier; das Fury 18 gehört auf den Tisch, an dem es bleibt. Fährt die Workstation mit, nimm den 14-Zoll-Ableger des ZBook 8 mit gut 1,4 kg oder das X mit zwei Kilo.
Ultra 14 mit kleinem Speicher. Beim ZBook Ultra teilt sich die Radeon-Grafik den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor. Kaufst du die Ausstattung mit 32 GB, nimmst du dem Gerät seinen Vorteil. Der Sinn der Serie liegt in 64 oder 128 GB, so viel Speicher bringt keine Grafikkarte dieser Reihe mit.
Häufige Fragen zur HP ZBook Modellreihe
- Welches HP ZBook ist das beste?
Konstruierst oder schneidest du, das ZBook X G2: großes Format, RTX PRO 2000, Panther-Lake-Prozessor, schnelles Panel. Fährt die Workstation täglich mit, nimm das ZBook 8 G2 mit der kleinen RTX PRO. Renderst oder simulierst du, nimm das ZBook Fury mit der stärksten Karte der Reihe.
- Was ist der Unterschied zwischen ZBook X und ZBook Fury?
Das X ist die 16-Zoll-Workstation um zwei Kilo mit Grafik bis zur RTX PRO 3000 und Core Ultra der H-Klasse. Das Fury trägt die HX-Prozessoren, die RTX PRO 4000 und den größeren Akku und kommt auch in 18 Zoll, dafür ein halbes Kilo schwerer und deutlich teurer. Für deine Konstruktion und deinen Schnitt das X, für Rendering und Simulation das Fury.
- Was ist der Nachfolger vom HP ZBook Firefly?
HP hat den Namen Firefly gestrichen und nennt keinen Nachfolger; in der Praxis trägt das ZBook 8 die Klasse der mobilen Workstation in beiden Größen. Kommst du vom Firefly, landest du beim ZBook 8 G1 mit Prozessorgrafik oder beim 8 G2 mit der kleinen RTX PRO.
- Wie schneidet das HP ZBook im Test ab?
Gemessen wird für diese Seite nichts; sie listet Datenblatt und Preis aller ZBook mit Angebot und markiert, wo der Preis im zurückliegenden Monat hier am tiefsten lag. Erfahrungen aus Tests zum ZBook 8 loben Tastatur, Anschlüsse und das 120-Hz-Panel und bemängeln die Helligkeit des Displays und eine SSD, die unter Dauerlast drosselt. Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Garantiezeile stehen hier im Datenblatt; welche Klasse du brauchst, fragt die Kaufberatung ab.
- Was kostet ein HP ZBook?
Los geht es mit dem ZBook 8 bei etwa 1.900 Euro, das Ende der Reihe markiert das größte Fury bei etwa 9.400 Euro. Dazwischen liegt das X ab etwa 3.100 Euro. Das Ultra spannt sich je nach Arbeitsspeicher von etwa 2.000 Euro bis in den Bereich des Fury. Den Tagespreis zeigt dir die Karte jedes Geräts; die reduzierten Geräte sammelt für dich Deals.




























