AMD Radeon RX Vega 6

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Radeon Vega 6

1100 MHz (Takt), DirectX-Version 12mehr

Kategorie: Einsteiger-Grafikkarten

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    2. Grafik AMD Radeon RX Vega 6
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Technische Daten zum AMD Radeon RX Vega 6

Technische Daten

ModellRadeon Vega 6
DirectX-Version12
Chip-Takt1100 MHz
Dedizierter SpeicherNein
Pipelines384
Texture-Mapping-Units24
Fertigungsprozess14 nm

Beschreibung

Die AMD Radeon Vega 6 ist eine integrierte Graphics-Processing-Unit (iGPU), die am 8. Januar 2018 auf der CES vorgestellt wurde. Die iGPU ist in den Accelerated-Processing-Units (APUs) der Raven Ridge-Reihe wie z.B. dem Ryzen 3 2300U zu finden. Sie basiert auf der AMD Vega-Architektur, die auch in High-End-Grafikkarten wie der Vega 64 zum Einsatz kommt. Wie auch bei der im Oktober 2017 vorgestellten Vega 10 und Vega 8 gibt es kaum Informationen über die Grafikeinheit. Lediglich die Anzahl der Compute Units (CUs) und die maximale Taktfrequenz sind bekannt. Wie der Name verrät, verfügt die AMD Radeon Vega 6 über CUs, d.h. dass sie mit 384 Shadereinheiten und 24 Texture-Mapping-Units (TMUs) ausgestattet ist. Die Zahl der Render-Output-Units (ROPs) ist nicht bekannt. Die iGPU kann laut AMD eine maximale Taktfrequenz von bis zu 1100 MHz erreichen, Angaben über den Basistakt fehlen jedoch. Da sie keinen dedizierten Speicher hat, muss sie auf den DDR4-Systemspeicher zugreifen.[Bold]Architektur[/Bold]Seit Einführung der Polaris-GPUs im Jahr 2016 ist AMD immer mehr dazu übergegangen, neuen Grafikarchitekturen Namen zu geben. So wird auch die aktuelle Grafikarchitektur fast ausschließlich als „Vega“ bezeichnet, obwohl sie weiterhin zur Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) gehört. Das heißt auch, dass das grundlegende GPU-Ausführungsmodell immer noch von GCN abstammt und die Instruktionen pro Taktzyklus (IPC) daher auch nicht signifikant höher als bei vorherigen GCN-Versionen sind. Vega ist die 5. Generation der GCN-Architektur und löst die 4. Generation (Polaris) ab. Es wurden eine Reihe von wichtigen Neuerungen implementiert, die nicht nur zu höherer Leistung, sondern auch zu niedrigerem Stromverbrauch beitragen. Die Shadereinheiten wurden im Gegensatz zur 4. Generation GCN stark angepasst, um Double Rate FP16 Math (Rapid Packed Math) Technologie für 8-Bit, 16-Bit und 32-Bit Zahlen zu unterstützen. Damit wird die Leistung bei FP16-Berechnungen, die eine niedrigere Präzision haben und dadurch energiesparender sind, bedeutend verbessert. Mit Vega erhält die Grafikpipeline eine „Primitive Shaders“ Stufe, mit der Triangle Culling, also das Entfernen von überflüssigen Dreiecken frühzeitig aus der Pipeline, beschleunigt wird. Ebenfalls neu ist der Draw Stream Binning Rasterizer, der Tile-basiertes Rendering erlaubt. Tile-basiertes Rendering wird oft in mobilen Geräten wie Smartphones benutzt und hat den Vorteil, dass es deutlich stromsparender als direktes Rendering ist.[Bold]Funktionen[/Bold]Die AMD Radeon Vega 6 unterstützt die APIs Direct3D 12 Feature Level 12_1, OpenCL 2.2, OpenGL 4.6 und Vulkan 1.0. Weitere Features sind nicht zum Zeitpunkt der Produktvorstellung nicht bekannt.[Bold]Leistung[/Bold]Die AMD Radeon Vega 6 ist zwar nicht die stärkste integrierte GPU auf dem Markt, bietet aber dennoch mehr Leistung als Intels HD und UHD Grafiklösungen. Durch die optimierte Grafikarchitektur und die höhere Taktfrequenz lässt sie auch die integrierte Radeon R7 (Bristol Ridge) hinter sich, die bis zur Einführung der Vega-basierten integrierten GPUs AMDs Flaggschiff in diesem Segment war. Die GPU kann unter optimalen Bedingungen wie Zugriff auf Dual-Channel Speicher und mindestens 15 Watt TDP eine dedizierte GeForce 940M ersetzen. Neue und aufwendige Spiele sind damit zwar nicht spielbar, aber anspruchslosere Titel wie Fifa 18 und Rocket League laufen ohne Probleme auch in FullHD-Auflösung.

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