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Bilder zum Test: Dell Inspiron 15 N5050 Volks-Notebook - Guter Allrounder mit Intel-Performance

Das Notebook dem wir uns heute widmen möchten trägt die überspitzte Bezeichnung “Volks-Notebook“, ist im Grunde genommen aber nur ein Dell Inspiron 15 mit 15,6-Zoll Display. Auf dem in Hochglanz polierten, schwarzen Kunststoff-Deckel prangt groß das silbern eingelassene Dell Firmenlogo. Die Unterseite präsentiert sich im schlichten Mattschwarz mit Rillenstrukturierung. Um den Arbeitsspeicher oder die Festplatte auszutauschen, muss die gesamte Bodenplatte abmontiert werden. Der Displayrahmen ist matt, ganz im Gegensatz zum verbauten 15,6-Zoll Glare-Display. Die Tasten des Keyboards liegen im Chiclet-Design vor und sind umgeben von einer weiteren Schicht Klavierlack. Für längere Schreibeinsätze ist sie denkbar ungeeignet, da sie sich auf der ganzen Fläche zu stark nachfedert und die Tasten mit einer eher unterdurchschnittlichen Wertigkeit nicht überzeugen können. Das Multi-Touchpad ist mittig unterhalb der Tastatur angebracht und besitzt eine ebenfalls mattschwarze Oberfläche. Die Navigation geht gut von der Hand, auch wenn uns eine rauere Perforierung besser gefallen hätte. Gefallen fanden wir an der Verwindungssteifigkeit des Deckels, den stabilen Scharnieren und der Handballenauflage. Hier spielt der 15,6-Zoller seine Verarbeitungs-Stärken aus. Betrachten wir das Komplettpaket entsteht ein guter erster Eindruck des Allround-Notebooks.

Bei den Anschlüssen hat es der USB 3.0 Standard leider nicht an das Dell Inspiron 15 N5050 geschafft. Nutzer müssen sich mit drei USB 2.0 Anschlüssen, zusammen mit HDMI, VGA und Klinke-Schnittstellen für Mikrofon und Lautsprecher zufrieden geben. Die im Displayrahmen eingelassene Webcam bietet eine Auflösung von 0,3 Megapixel. Das reicht für Schnappschüsse, ist aber selbst im Bereich der Video-Telefonie stark veraltet. Dafür unterstützt unsere Testkonfiguration des Dell Volks-Notebooks die drahtlosen Mobilfunkstandards WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0. Die kabelgebundene Kommunikation kann über ein Gigabit-LAN erfolgen, dass Daten mit maximale 1000 MBit/s überträgt.

Beim Zubehör wurde nicht tief in die Tasche gegriffen. Neben dem Netzteil, Akku und Stromkabel liegen Handbuch, Kurzanleitung und einer Treiber DVD bei. Erwähnenswert ist die vorinstallierte Dell Stage Software. Diese wurde zwar für den Einsatz auf Geräten mit Touchscreen konzipiert, lässt sich aber auch ohne sehr gut bedienen. Die Software synchronisiert Musik, Filme, Fotos und andere digitale Inhalte im Netzwerk oder per Cloud-Funktion. Arbeitsdokumente können online abgelegt und von einem anderen Standort aus weiter bearbeitet werden. Zwei Gigabyte Speicherplatz stehen kostenfrei zur Verfügung. Somit liefert Dell auch dem Privatanwender ein Business-Feature.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 (HD)
Prozessor:Intel Core i3 2350M / 2.3 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.37 kg
B x H x T:37.6 cm x 3.152 - 3.453 cm x 26.0 cmFarbe:individuell

Auf dem Prüfstand

Unter dem Gehäuse des 15,6-Zoll Allround-Notebooks arbeitet ein schneller Intel Core i5-2430M Zweikern-Prozessor, der dank Turbo Boost 2.0 eine maximale Taktrate von 3,0 GHz erreichen kann. Die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 Onboard-Grafiklösung sorgt in Verbindung mit vier Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher für starke Leistung im Bereich der Büro-Anwendungen, beim Surfen im Internet und für Filme. Maximal lässt sich der Arbeitsspeicher auf acht Gigabyte aufrüsten. Die 2,5-Zoll Festplatte liefert 500 GB Speicherplatz bei einer durchschnittlichen Schreibrate von 82,2 MB/s und einer Leserate von 79,1 MB/s.

Das mit 1.366 x 768 Bildpunkten auflösende, integrierte HD-Display bildet die Achillesferse des Dell Inspiron N5050 Volks-Notebook. Durch die spiegelnde Oberfläche und einer durchschnittlichen Helligkeit von 192 Candela pro Quadratmeter ist das Gerät nicht für den Außeneinsatz empfehlenswert. Auch die Blickwinkelstabilität kann uns nicht überzeugen. Bereits bei kleinen Winkelveränderungen ergeben sich in der Vertikalen starke Farbinvertierungen. Im horizontalen Bereich treten schnell Helligkeitsverluste auf. Das maximale Kontrastverhältnis liegt mit 135:1 ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Die verbauten Stereo-Lautsprecher oberhalb der Tastatur sind unaufdringlich angebracht und bieten hingegen einen klaren und vollen Klang.

Sehen lassen kann sich auch die Akkulaufzeit. Die 6-Zellen starke Batterie liefert in der Praxis eine gute Akkulaufzeit von 4,6 Stunden. Der Battery Eater Benchmark kommt im Idle auf maximal 8,2 Stunden. Auch die Emissionen bewegen sich auf einem angenehmen Niveau. Bei gängigen Büroanwendungen und dem Browsing auf Flash-Seiten wie Bild.de liegt der Stromverbrauch zwischen 16,4 und 18,4 Watt. Der Lüfter dreht dabei auf bis zu 36 Dezibel (A) auf. Unter voller Auslastung, die so nie im normalen Betrieb erreicht wird, steigern sich die Lautstärke auf bis zu 47 Dezibel (A) und der Stromverbrauch auf 67 Watt. Bei der Wärmeentwicklung lässt sich Dell nichts zuschulden kommen und liefert gute Ergebnisse ab. Die Temperaturen auf der Ober- und Unterseite bleiben mit einem Durchschnitt von 27 Grad Celsius im grünen Bereich. Sowohl Handballenauflage als auch die Tastatur und Unterseite bleiben angenehm kühl. Punktuelle Ausreißer sind nur unter Last auf der Unterseite im Bereich des Lüfter-Auslasses mit 41 Grad zu verzeichnen.

Zusammenfassung

Dell bietet uns ein stimmiges Allround-Notebook mit guter Leistung für den alltäglichen Gebrauch. Die Verarbeitung befindet sich auf einem hohen Niveau, die Wärmeentwicklung ist niedrig und die Akkulaufzeit für ein 15-Zoll Gerät überdurchschnittlich. Dagegen konnten wir im Praxis-Test Mängel im Bereich der Tastatur und des Displays ausmachen, die Vielschreiber oder Outdoor-Nutzer einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Diese ist mit 479 Euro inklusive Windows 7 Betriebssystem aber nicht sehr hoch. Wer ein günstiges 15,6-Zoll Notebook mit einer annehmbaren Anwendungsleistung sucht, der sollte das Dell Inspiron 15 N5050 trotz seiner Schwächen in die engere Auswahl nehmen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte3,0 (Befriedigend)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör3,5 (Befriedigend)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063654 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1562 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72199 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6396 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01209.8 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)79.1 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)82.2 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read10099 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10353 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz54.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read60.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19332 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4649 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10041 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4873 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3754 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8222 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4732 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung142 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 59 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 15 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 34 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

55 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,055 kWh x 24,00 Cent = 28,91 EUR

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